Energieeintrag in die Puffer

There are 35 replies in this Thread which was already clicked 14,011 times. The last Post () by gloescht001.

  • Hallo Liebe HV´ler


    Habe nun nach stundenlangem lesen eine frage , ist diese Wärmeeintrag in die Puffer in Ordnung !
    Grundbedingungen :
    Vigas 25 Werks neu nicht umgebaut, keine Veränderungen.
    Verrohrung :
    RLA 1“ sonst alles in 1 1/2“ Schwarz Rohr
    Puffer 1 - 2000l
    Puffer 2 - 1000l
    In Reihe geschalten.
    Keine Wärmeabgabe in die Heizkörper oder sonstiges.


    Temperaturen :
    Puffer 1 - 2000l Oben - 60 Mitte - 50 Unten - 52 Grad
    Puffer2 - 1000l Oben - 22 Mitte1 – 22 Mitte2 – 22 Unten – 22 Grad


    Angeheizt um 11.20Uhr
    11.54Uhr im Ofen 77 Grad jetzt begint die Pufferung.
    14.15Uhr Ofen ist aus


    Temperaturen jetzt im den Puffern:
    Puffer1 – 2000 l Oben – 81 Mitte – 60 Unten – 52 Grad
    Puffer2 -1000l Oben – 51 Mitte1 – 44 Mitte2 – 38 Unten – 32 Grad.


    FÜLLMENGE des HV:
    Ca. ¾ voll mit Buche eiche 25 cm Stücke 3 -4 Jahre alt Trocken Gelagert.


    Danke im Voraus.

  • Hallo,


    mir scheint da was nicht ganz zu stimmen. Normalerweise sollte die Schichtung ziemlich scharf sein.


    Was hast du für eine Rücklaufanhebung an deinem Kessel? Welche Temperatur hat das Wasser am Kesseleingang? Welche Stufe die Pumpe? Welche Temperatur am Kesselausgang?


  • Hallo Rene
    Also wasser einlauf ca. 70 Grad
    Pumpe isteine Wita 35 - 25 auf stufe 2
    Kesselausgang zwischen 80 - 85 Grad
    Rücklaufanhebung 72 Grad siehe meine Galerie

  • Sieht ganz passabel aus.


    Was hast du denn für Speicher? Mehr niedrig und breit oder mehr hoch und schmal?


  • Ohne Iso ist der 2000 er 1100 x 2300 mm
    der 1000 ist 800 x 2000 mm

  • hmm, das sind eher hohe und schmale Puffer als niedre und flache...


    Wo gehst du mit den Zulaufrohren rein in die Puffer? Oben in der Mitte oder seitlich? Ich denk du hast ne relativ hohe Strömung und zerstörst dir so die Schichtung im Puffer durch die Einspeisung. Normalerweise sollten deine Puffer so aussehen


    81 70
    81 25
    75 25
    25


    Die Wärmemenge an sich sieht gut aus, nur die Schichtung hauts zusammen. Hast du noch Bilder von den nackten Puffern mit den Anschlußrohren?


  • ich denke auch das die pumpe zu hoch steht, habe sie nun auf stufe 1 gestellt.
    kessel läuft nun mit 85- 87 Grad gebläse regelt nun von 45 - 75 % leistung , meine die stufe 1 ist besser.
    Hätte da noch einiges an reserve für eine Leistungsoptimierung !!

  • Hallo Pithome28


    Von woher hast Du Deine Pufferspeicher gekauft.
    Als ich vor 3 Monaten mich auch mit dem Kauf einer Anlage beschäftigt habe, sind mir grundsätzlich verschiedene Pufferspeicher - Versionen angeboten worden.


    Die billigeren - ohne Schichtleitsystem;
    (werden in Bulgarien oder Rumänien geschweißt - haben einen Namen mit drei Buchstaben TMA ?? TBA? bin mir aber nicht mehr sicher)
    Einige Internethändler, die Holzvergaser-Komplettsets anbieten verkaufen diese.


    Die teureren - mit Schichtleitsystem;


    Ich habe mich dann für die Puffer von Solarbayer mit Schichtleitsystem entschieden.
    Die ohne wären ca. 400 Euro billiger gewesen.


    Ich wollte aber alles aus einer Hand.


    Die Solarbayer- Puffer haben eine zentimetergenaue Einschichtung des Wassers.
    Bin damit zufrieden.


    mfg
    friedrich

  • Moin,
    wieviele verbindungen hast du zwischen den puffern und in was für einer stärke?
    Warum hast du dir einen 1000 und einen 2000er puffer gekauft?
    Hast du nach tichelmann gearbeitet?


    gruß
    wolfram


    ups hab gerade erst gelesen suind ja in reihe.

  • Habe die oberen seitlichen eingänge benutzt
    Ganz oben und unten den ab und zulauf zum heizkreis
    jetzt in stufe 1 ist die schichtung besser , und das gebläse regelt nun die temperatur.
    Ofen ist zwischen 85 - 88 grad

  • Wie hast du die schichtung überprüft?
    als meine puffer noch nackt waren. :-))) habe ich das ganze schön erfühlen können. Zwischen nicht verbrennen und zu heiß waren es nur wenige zentimeter.
    Wie gesagt würde ich nicht mit der leistung auf 1 gehen. Wenn der HV erst einmal richtig warm ist und du auch mal nachlegst kannst du schnell in die kritischen temp. kommen. Auch arbeitet ein HV am besten unter volllast. Wenn du zu weit mit der Pumpe runter gehst regelt der HV dagegen um nicht zu heiß zu werden und dadurch gehst du in Teillast was schlecht für den Wirkungsgrad und die verbrennung an sich ist.



    "Ganz oben und unten den ab und zulauf zum heizkreis"??????

  • ja zum mischer für die heizkörper habe ich den oberen anschluß des 2000 l Puffers genommen
    und den rücklauf vom mischer den unteren des 1000l Puffres

  • Ich habe bei mir eine zweistufige entnahme gebaut und bin damit sehr zufrieden.
    Das hat den vorteil das ich den hochtemp bereich schone, den RL zum mischen nutze und ich dadurch auch weniger bewegung im Puffer habe.
    Ist ein wenig komplizierter aber sehr effektiv.

  • Du bist , gehe ich einmal davon aus ein Anlagen mechaniker !!


    Aber so wie ich es jetzt sehe schichtet der puffer jetzt besser , ich schreibe alle paar minuten die tem. auf , werde sie später hier einstellen , da siehst du es besser .

  • Wie kontrollierst du die Schichtung?
    Wenn die puffer noch ungedämmt sind fühl einfach mal wie groß der abstand ist. Ist auch nur ein zirkawert aber mit "nur" drei fühlern kannst du eine schichtung schlecht beurteilen. Die temp im 2. (4 Fühler) kannst du nicht ohne weiteres herran ziehen. Das ist die schichtung aus dem 1. puffer.

  • Ich sehe jetzt das die Temp. im 1 Puffer 2000l in der mitte nicht mehr zu nimmt bleibt bei 78 grad stehen , da gehe ich davon aus das es mir das wasser nicht mehr durch den puffer schiebt.
    Ist allerdings alles nur vermutung.
    Ich gehe mal davon aus das eine pumpenstellung 1,5 - 1,7 genau richtig für meine verrohrung sein wird.
    ist aber nur vermutung.

  • Also das mit der Verrohrung geht so schon in Ordnung. Die Pumpe muß aber auf der höchsten Stufe stehen um die Wärme besser aus dem Kessel zu bekommen.
    Die Rücklaufanhebung sollte die Temperatur des Kessels konstant halten. Da die meisten einen feste RLA haben wird das aber in der Praxis mit schwankenden Kesseltemperaturen und somit auch unterschiedlichen Puffertemperaturen "bestraft".


    Um eine konstante Kesseltemperatur und somit auch eine konstante Pufferladetemperatur zu bekommen, muß man eine Größe regeln. Viele greifen auf die Drehzahl der Pumpe zu und reduzieren diese. Das ist jedoch der falsche Weg. Damit wird der Wirkungsgrad des Kessels verschlechtert. So habe ich das bisher auch getan. Bin grade am ändern.


    Besser wäre die Rücklauftemperatur der Leistung des Kessels anzupassen. Das heisst, wenn der Kessel niedrigere Leistung hat (Startphase, Ausbrandphase) dann wird die Temperatur angehoben. Wenn der Kessel unter Vollast läuft (Vergasungsphase) dann wird die Rücklauftemperatur gesenkt. Somit habe ich mit einer konstanten Pumpendrehzahl die optimale Wärmeübertragung im Kessel und damit einen besseren Wirkungsgrad.


    Leider wird das von den Kessellieferanten und Heizungsbauern völlig missachtet und der Laie schaut auf den Geldbeutel, denn eine Regeltechnische Lösung kostet Geld.


    Von Heimeier gibt es neuerdings einen Thermostatkopf, den man bis auf 90°C einstellen kann. Leider noch ohne Wendelfühler. Wenn dieser Thermostatkopf mit dem anderen Fühler verfügbar wäre, wäre eine günstige und funktionierende mechanische Lösung da. Den hier http://www.heimeier.com/de/ind…2=10&g3=15&g4=0&g5=0&g6=0 habe ich bisher verbaut. Der hier http://www.heimeier.com/de/ind…g2=10&g3=7&g4=0&g5=0&g6=0 wäre der richtige, wenn er einen Wendelfühler hätte. Dazu gibts dann die passenden Mischer http://www.heimeier.com/de/ind…&g2=5&g3=0&g4=0&g5=0&g6=0 hier. Damit ließe sich eine wunderbare RLA bauen. Meine hatte ich jetzt 5 Jahre in Betrieb ohne einmal Probleme damit zu bekommen. Hat immer wunderbar funktioniert. Vor allem ist das ausfalölsicher und benötigt keinen Strom zum regeln. Nur habe ich eben den selben Fehler wie die Heizungsbauer gemacht und die Rücklauftemperatur damit geregelt.


    Richtig wäre es, den Fühler des Thermostatkopfes in den Kesselausgang zu bauen und damit die Kesseltemperatur zu regeln. Der Mischer an die gewohnte Stelle sowie die Pumpe auch. Und dann funktioniert das Ganze, egal wie stark die Pumpe läuft. Das geht aber nur, wenn man die höhere Temperatur auch einstellen kann. Ging bisher nicht. Den neuen Thermostatkopf habe ich erst vor einer Woche entdeckt, da habe ich den stetig regelnden Mischer von Esbe schon gekauft.


    Ist jetzt wieder mal ein längerer Beitrag geworden. Aber diese Frage mit der Rücklauftemperatur kommt immer wieder, weil eben die HB und Kessellieferanten ihre Standardlösungen verkaufen und verbauen.


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