Große Brennkammer in Serie

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  • Hallo,


    ich habe gerade mit einer Firme telefoniert, die Vermiculite-Platten und Formteile herstellt. Nun stellt sich mir die Frage, wie groß wäre das Interesse an einer fertigen Brennkammer, die nur noch in den Kessel einzusetzen ist und die funktioniert.


    Ich bitte um Meldung, damit ich der Firma für eine Kalkulation eine ungefäre Stückzahl angeben kann.


    Ich kann noch nicht sagen wie teuer eine komplette Brennkammer wird.


    Für die Abmessungen werde ich noch eine Reihe an Versuchen an meinem Kessel durchführen damit ich der optimalen Form nahe komme.


    Das Ganze soll bis Ende diesen Jahres dann zu kaufen sein.



    Momentaner Stand:


    Basti
    René
    Herbert (Fragenderin)
    Markus (harrer1981)
    Max (hammax)

  • ...hammax auch dabei -> HVS25 LC kommt 37KW

    HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
    UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
    Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
    als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
    UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2

  • Hallo Rene


    Wäre das so, das ich die bei dir bestellen kann, und wenn dann der Preis X überwiesen ist, ein Paket per Post bei mir ankommt, und ich die große Brennkammer nur zusammenschrauben brauch, unten in den Vigas reinstellen, und fertig wäre die Sache?



    gruß zwoter

  • Hallo,


    die Schweinearbeit ist den alten Kasten rauszutrennen


    das Vermiculite zuschneiden und zusammenschrauben ist Spielerei im Vergleich dazu


    etwas aufwendiger und vermutlich haltbarer ist ein Metallrahmen für die Platten zu bauen


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo gutber


    Mein Problem ist, das ich mir keinen Metallrahmen bauen kann, und wenn der Rene das als Gesamtpaket anbieten kann, wäre das ja eine tolle Sache :)


    Gruß zwoter

  • Hallo Erwin,
    daß das zuschneider der Platten kein Problem ist, weiß ich. Allerdings haben sich im Gespräch mit mehreren die den Kessel schon umgebaut haben ein paar Sachen rauskristallisiert. Die hat beinahe keiner so in seinem Kessel umgesetzt. Z.B. die seitlichen Bremsen sind nicht nötig. Dazu müsste man nur die Brennkammer bis aussen hin bauen und nur 1 cm Abstand zu den Seitenwänden des Kessels lassen.
    Das werde ich in die Konstruktion einfliessen lassen. Der Rahmen soll aus einem Blech gelasert und dann gebogen werden. Dann kann ich das bei einem Blechverarbeiter herstellen lassen. Dort habe ich schon früher einige Teile machen lassen, er ist sehr günstig in dem Bereich.
    Weiters ist die Dichte des Vermiculite entscheidend für die Stabilität. Das was wir so im Handel kaufen können ist einfach zu leicht um länger zu halten.
    Ich habe eine gute Adresse gefunden, die auch Auskleidungen von Brennkammern in der Glasindustrie herstellen. Mit denen habe ich jetzt mal diskutiert.
    Ich muss noch einige Tests machen, wenn die dann durch sind und alles zufriedenstellend ist werde ich mal ne Kostenrechnung machen und nen Preis reinstellen. Dann kann jeder entscheiden ob er es sich einfach macht und eine Brennkammer kauft oder selber baut.


    Das soll ein Gesamtpaket mit Halterung werden das stabil und länger haltbar ist.


  • Hallo René,


    ok , das ist ein Argument ...


    ich hatte den niedrigsten Preis im Auge!
    Mein Aufwand war ~ 50€ für die große Brennkammer ... teuer genug für fast völliges Neuland ...
    Helmut hatte seinen Umbau etwa eine Woche vor mir getätigt


    mein Vermiculite ist Ersatz für damit ausgekleidete Kaminöfen und für 1100° ... besseres hab ich noch nicht erwischt ...
    besser gesagt .... da ich der erste war der das in den Vigas gelegt hat mußte ich irgendwo anfangen zu probieren
    das älteste Teil wird jetzt die 3. Heizperiode erleben, die Kammer hat erst 5 Monate Betrieb hinter sich


    über die 1cm kann man geteilter Meinung sein ...


    1. -- es gibt dabei keine zusätzlichen Verwirbelungen
    2. -- der Querschnitt ist dabei geringer wie der halbe Wärmetauscher - Durchlaß
    3. -- hat derjenige der das sagt Vergleichen können zwischen den verschiedenen Situationen?


    damit hatte ich keinen Spaß, aber topp Verpuffungen und hab deshalb die Öffnung auf WT Größe angepasst ...
    aber mit den Bremsen!
    leider liefen damit erst eine Handvoll Abbrände so das ich daraus noch keine Schlüsse ziehen kann/ will


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo
    Die große Brennkammer vom Orlan hat mich sofort nach dem Besichtigen überzeugt.Was mich dann aber abgeschreckt hat war der doch recht hohe Preis.Über die Haltbarkeit hat auch niemand etwas sagen können.Da aber Helmut in dieser Zeit schon mit den Vermiculit-Platten die Brennkammer gebaut hat,ist auch mein Weg in diese Richtung gegangen.Auf die Abgasbremsen würde ich nicht mehr verzichten wollen, die haben sich sehr gut bewährt.
    Horst!PS:
    Hammuts hat diese Brennkammer bereits im Forumsteil"schöne große Brennkammer " auf Seite 2 vorgestellt.

  • Hallo,
    @Erwin,
    mit 50,- Euro wirds wohl nicht getan sein. Mich haben meine jetzigen Vermiculiteplatten ca 120,-Euro beim Kachelofenbauer gekostet. Einen Rahmen habe ich im Moment nicht drin. Die Platten stehen lose. Das einzige was geschraubt ist, sind die Bremsen an der Seite.


    zu 1. Das ist ein Argument. Allerdings ist 1cm so wenig Platz, dass es allein dadurch schon zu Verwirbelungen kommt.


    zu 2. Ich habs grade nachgerechnet. Du hast Recht. 2cm wären gerade ausreichend um den Querschnitt hin zu bekommen. Da sind aber sicher kein so starke Wirbel mehr da.


    zu 3. Das kann ich nicht sagen. Er hat im Moment den Kessel nur durch die große Brennkammer umgebaut. Alter Düsenstein und keine Lufttrennung.


    Ich werde das noch testen. Der Rahmen an sich sollte relativ einfach herzustellen sein. Trotz allem sollte er auch funktionieren und dazu noch günstig sein.


    Mal sehen ob ich das alles unter einen hut bekomme. ich möchte halt keine Bastellösung anbieten an der man noch zusätzlich viel rumbasteln muß damit es richtig läuft.


    Peter, genau das möchte ich nicht. Das soll einen Einheit sein, die man zum reinigen leicht aus dem Kessel bekommt.


    @horst, das wäre schon etwas, die Firma die ich angefragt habe, könnte Formen bauen um so eine Brennkammer maßgeschneidert für den Vigas herzustellen. Aber ich frage besser nicht was das kostet. Da müssten dann Stückzahlen verkauft werden und bis jetzt ist die Nachfrage nach einer fertigen Kammer, die was taugt, nicht besonders hoch.


  • ...der von Rene genannte und vorgesehene Abstand der Brennkammerwand zur wasserführenden Kesselwand von ca. 1cm ist mir sofort "aufgestossen". Ich glaube auch, dass hier etwas großzügiger dimensioniert werden darf.
    Bei diesen Temperaturniveaus im Brennkammerbereich sollte man sich statt auf konvektive Wärmeübertragung mehr auf die Wärmestrahlung konzentrieren und deren Effizienz optimieren.
    d.h. Brennkammerwände mit gutem Wärmedurchgang, eher dünn als dick und das schwierigste von allem, angemessene Materialeigenschaften was Standfestigkeit und Temperaturwechselfestigkeit sowie Oxidationsresistenz anbelangt.


    Hat schon jemand diese Wassertaschenbereiche zum Sieden gebracht - das müsste man ja hören können.

    HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
    UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
    Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
    als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
    UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2

  • Hallo Rene
    Wenn ich mich recht erinnere war der Preis für diese aus Feuerbeton gebaute Brennkammer (Firmenfertigung mit höherer Stückzahl) bei 230,00eur ohne Versandkosten.Spacy hat so eine Brennkammer ,hoffentlich irre ich mich da nicht,drinnen gehabt.Über die Haltbarkeit weiß man auch nicht viel.
    Unser Problem liegt ja darin,gute Qualität ist gefordert,lange Lebensdauer und es soll nicht viel Kosten.Wer kann sowas herstellen?Ich glaube niemand.Außer für mich selbstWo die Arbeitszeit nicht so eine Rolle spielt.
    Horst!

  • Hallo Horst,


    230,- Euro hört sich für mich jetzt nicht wirklich viel an, wenn die Kammer dann auch richtig läuft. Aus Feuerbeton würde ich die allerdings nicht machen, da dies ja der Flamme zuviel Wärme entzieht. Das haben wir ja im Thread "eine Große Brennkammer" ausgiebig diskutiert und es haben auch schon einige ausprobiert. Ich selbst habe, so wie es aussieht, eine der größeren Brennkammern und bin bisher sehr zufrieden. Der andere hat eine noch größere Brennkammer und bestätigt das was ich mit meiner bisher erlebt habe.
    In der Diskussion war auch die Aussage zu lesen, dass die Flamme Platz braucht um auszubrennen und erst nach Ausbrand Kontakt mit den umliegenden Flächen haben darf. Somit wird das CO ziemlich restlos umgesetzt.


    Eine Kammer komplett aus Vermiculite zu bauen ist nicht das Problem. Das dürfte die Firma hinbekommen, bauen die doch komplexe Formteile für Heizelemente. Die Frage ist nur, wie haltere ich das komplette Bauteil im Kessel um es zum reinigen wieder rauszubekommen? Da sich das Vermiculite ziemlich ausdehnt bei den Temperaturen darf die Kammer nur oben aufgehängt sein um sich nach unten ausdehnen zu können. Oben sollte sie dicht am Kessel anliegen um die Verbrennung nicht zu stören.


    An meinem Umbau konnte ich bisher feststellen, dass sich die Asche im vorderen Bereich sammelt und nach hinten nur noch Flugasche durchkommt. Diese fliegt dann bis ins Rauchrohr, wo sie sich dann mangels schneller Strömung ablagert. Prinzipiell müsste ich meine Kammer nicht ausbauen zum reinigen. Das sollte dann aber auch generell funktionieren. Da das aber nicht sicher ist, muß die Kammer leicht ausbaubar sein ohne dass sie dabei zerbricht.


    Wie gesagt ich teste das noch. Habe ja jetzt wieder Heizperiode. Meine jetzige Kammer funktioniert tadellos. Das ist für mich schon mal eine gute Ausgangsbasis. Nur haltbar ist sie noch nicht.


  • Hallo Rene
    Das Problem mit der Haltbarkeit habe ich ebenfalls.Mein Stahlkasten hat sich bis jetzt bewährt,nur diese Aluminium-Silikat-Wollplatten die ich jetzt drinnen habe, sind alles andere als zum Angreifen gemacht.Nur die Hitze halten sie ohne weiteres aus.Es gibt auch von der Herstellerfirma die Möglichkeit,dieses Material in der passenden Form zu erwerben aber Frage nicht was so eine Brennkammer kosten würde,und von der mech.Halltbarkeit ganz zu schweigen.Also was tun?
    Horst! :(

  • Quote

    Unser Problem liegt ja darin,gute Qualität ist gefordert,lange Lebensdauer und es soll nicht viel Kosten.Wer kann sowas herstellen?Ich glaube niemand.Außer für mich selbstWo die Arbeitszeit nicht so eine Rolle spielt.
    Horst!


    genau so denke ich auch ....
    könnte ja auch ein Fehlschlag sein .... dann darfs natürlich nicht viel gekostet haben


    die Größe der Kammer hat sich bei mir durch die Maße der Platte ergeben ... 4 Teile hats gegeben ...


    ich hatte die Platten Anfangs mit Spax verschraubt ....
    da gabs kleine Risse und als ich sie rausgezogen hab hats geklemmt und ich hab sie durchgerissen ....
    6 Wochen hab ich die 2 Teile nur gegeneinander geschoben ....
    dann das Metallgestell gebaut
    steht auf dem Boden, wie vorher auch ...
    oben hab ich mit Glasfaserdichtung abgedichtet ....
    allerdings verschmilzt das langsam zu Glas


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Persönlich würde ich sagen , eine "Massenfertigung" des Stahlkastens samt Abgasbremsen a la Helmut würde schon ausreichen, dann kann den jeder selbst mit Vermiculit bestücken, oder wenn er mag ganz billig auch mit zurechtgesägten Ytong Teilen. Wenn man die Ytong Elemente selbst nicht mehr anfassen muß, halten sie auch wesentlich länger und ein Ytong Stein kostet grad 5 - 6 EUR, mit 2 Steinen dürfte man ein Jahr lang hinkommen.
    Eine Säge hat sicher jeder, schweißen dagegen kann lange nicht jeder (ich gehe da mal von mir aus :) )


    Abstand von Brennkammerwand zu Kesselwand links und rechts ist bei mir 5 cm, weil ich dann noch mit nem Handfeger am Stiel zwischen rein komme.

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