Hallo,
Wann wird ein Deiwege bzw ein Vierwegemischer eingesetzt. Gibt es da Richtlinien oder Erfahrungen.
MfG Wilhelm
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Hallo,
Wann wird ein Deiwege bzw ein Vierwegemischer eingesetzt. Gibt es da Richtlinien oder Erfahrungen.
MfG Wilhelm
Hallo,
Bei einem Dreiwegemischer geht nur die Temperatur/Wassermenge über den Mischer zum Heizkörper und
es kommt auch nur das an Temperatur/Wassermenge zurück welche von den Heizkörpern kommt.
In den Rücklauf des Kessels geht also die tatsächliche Rücklauftemperatur der Heizkörper aber nur noch eine Teil-Wassermenge.
Die restliche Teil-Wassermenge wird dazu benötigt um die anstehende, in der Regel höhere Kesseltemperatur, auf das Temperaturniveau
des Heizungsvorlaufes zu bringen.
Bei dem Vierwegemischer wird ein Teil des Kesselvorlaufes wieder über den Mischer mit dem Heizungsrücklauf gemischt.
Damit hebt man die Rücklauftemperatur auf ein höheres Temperaturniveau.
Ist aber so ein "Zwickmühle" man kann nicht wirklich sicher stellen ob die Kondensattemperatur nicht trotzdem unterschritten wird.
Z.B. bei niedriger Heizungstemperatur.
Auf längere Sicht gibt das ein neuer Kessel. (H2SO4 und H2 SO3 werden gebildet)
Man hat das lange Zeit bei "normalen" Ölkesseln wegen dem Kondensatpunkt gemacht.
Auch Ölkessel haben nämlich einen Kondensatpunkt, dieser liegt bei etwa 42°C.
Nur bei Niedertemperaturkesseln ging das nicht mehr. Daher hat man auch hier oft eine Rücklaufanhebung eingebaut.
Bei Brennwertkesseln ist die Kondensation sogar erwünscht.
Ein beiden Fällen, bei Niedertemperaturkessel mit eigener Rücklaufanhebung und Brennwertkesseln, wird immer
ein Dreiwegemischer eingesetzt.
mfg
HJH
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