Anschluss einer LWWP an eine bestehende Alt - Anlage mit Pufferspeicher

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  • Hallo @All


    Ich möchte meine Heizung bestehend aus Ölkessel De Dietrich und einen Solarbayer 14.9 HV mit Flammtronik Umbau,

    der in einen 1000L Puffer einspeist eine LWWP integrieren

    was könnt ihr mir das so empfehlen oder auf was muss ich speziell achten ?

    ich habe bei YT ein Video über das Speed Power 3 System gesehen - hat hier jemand Erfahrungen damit oder eins im Betrieb ?

    Infos und Tipps sind willkommen


    Grüße Franz

  • Hallo Franz,

    Ich stehe vor der gleichen Aufgabe. Mein Heizungsbauer meinte , dass eine WP aufgrund ihres relativ Hohen Volumenstromes nicht direkt in den Speicher eingebunden werden soll, da er die Schichtung zerstört.

    Er empfahl bei mir einen Vorhandenen Speicher als separaten (relativ kleinen Speicher in meinem Fall 200l) für die Wp zu verwenden, um die Schichtung nicht zu zerstören.

    Vielleicht hilt dir die Info.

    Gruß Norbert

  • grübel.... gerübel...

    Wie hoch ist denn der Volumenstrom bei einer LWWP?


    Bei meiner Heizung läuft die Kesselkreispumpe auf Stufe 3 - das ist der Maximalwert...

    das sind dann 95 Watt Stromaufnahme - es ergibt sich dann eine Volumenstrom zwischen 2 und 3 m³/h - natürlich abhängig vom Widerstand der Verrohrung;


    Für die Schichtung im Puffer hat das keine nachteilige Wirkung;

  • Bei einer Wp sei grundsätzlich das delta t gering bzw die Temperatur und der Volumenstrom höher

    Diesen höhere Volumenstrom in einen Speicher einzubinden , der ursprünglich für einenHolzvergaser vorgesehen war bewirkt hohe strömungsgeschwindigkeiten im Speicher. (Diese Hohe Strömungsgeschwindigkeit zerstört die Temperaturschichtung im Speicher, die ursprünglich vom Holzvergaser mit sehr geringen Strömungsgeschwindigkeiten aber hohem delta t aufgebaut wurde.)


    Am Schluss hat man dann oben nicht mehr 80grad und unten 35 sondern eine Mischung z.b knappe 50 grad und damit sehr wenig für eine Regelung des Heizkörpertemperatur)


    (Diese Zerstörung der Schichtung kenne ich wenn von meinem Speicher mein Brauchwasser erwärmt wird ..Pumpe läuft an das Brauchwasser wird langsam warm und am Schluß hatte ich in Alle Speicher umgewälzt und auch im Brauchwasserspeicher ähnliche Temperaturen. (Z.b. 50 grad ) zu wenig für meine Hk im Winter. Also erwärme ich mein Brauchwasser zur Zeit rein über meine Ölheizung die nicht mit dem Speicher verbunden ist. Und die Schichtung bleibt erhalten)



    Generell empfiehlt sich eine hydraulische Trennung . Eine thermische Weiche , um die Schichtung nicht zu zerstören bzw Wasser an der Richtigen Stelle in den Speicher einbringen.



    Da ich einen zweiten Kleinen Speicher übrig habe nutze ich den zur hydraulischen Trennung. . Mit diesem wird die Fußbodenheizung betrieben. Es ist angedacht den Rücklauf der Heizkörperheizung ebenfalls durch Diesen Behälter zu leiten (=Rücklaufanhebung )


    (D.h im alter Speicher habe ich wieder die Schichtung , und der neuer Behälter (als kleiner Puffer ohne Schichtung. für die Fußbodenheizung)



    So hatte ich meinen Heizungsbauer verstanden . Für mich logisch hoffe ich habe es verstanden und gut genug erklärt.



    At Fred 1234. in der Regel läuft Kesselpumpe auf hoher Drehzahl, korrekt, aber entweder gibt es da ein Rücklaufanhebubg und nur ein Teilsttrom heißes Wasser wird in denSpeicher gepumpt und der Rest zirkuliert erneut in den Kessel oder die Pumpe taktet und nur etwas heißes Wasser wird immer wieder in den Speicher gepumpt. Das zerstört die Schichtung (noch) nicht. Ist aber sicher nicht ideal


    Eine Volumenstrom einer LWWP kenn ich nicht aus dem Stehgreif wird aber höher sein , da geringes Delta T angestrebt wird. Außerdem läuft in der Regel die Pumpe der Lwwp den Ganzen Tag (=komplette Umwälzung des Behälters bei niedrigerer Temperatur., also Zerstörung der Schichtung



    Möglicherweise kann das Wasser der WP auch einfach weiter unten im Speicher eingeleitet werden. ob dann die Schichtung beeinflußt wird weiß wohl niemand genau im Voraus bei bestehendem Equipment. Allerdings hat man dann auch weniger Speicherkapazität aufhohem Temperaturniveau. (Wenn man nun das gesamte selbst automatisieren (höhere Temperaturen oben einspeisen niedergerungen weiter unten)will wird das recht schnell kompliziert.


    Ich würde eine hydraulische Trennung im Falle eines bestehenden Systems in Betracht ziehen




    Gruß Norbert

  • Hallo Zusammen,


    Ich Spiele zur zeit mit dem Gedanken meine Heizungsanlage zu erweitern in eine Hybridheizung.

    Gegeben ist ein Holzvergaser 30KW mit 3000l Fröhling Hygienespeicher. Im Sommer mach ich in dem Speicher die Warmwasserversorgung mit einem 3KW Heizstab, PV Überschuss gesteuert. Was im ersten Sommer auch soweit gut funktioniert hat.


    Nach Rückbau der Solarthermie ist im Speicher der Solarwärmetauscher frei. Nun überlege ich an diesen eine 6KW Wärmepumpe anzuschließen. Ist das sinnvoll auf diese weise einzubinden und wäre eine 6KW Wärmepumpe ausreichend?

    Die idee in der Variante liegt darin das ich die Bestehende Heizung so Belassen kann wie sie ist und der Holzvergaser auch bestehen bleiben soll. Durch die Wärmepumpe soll die Einsatzzeit der Holzheizung reduziert werden und auch der Überschuss der 20KWp PV anlage besser genutzt werden. Weiterer Hintergrund, ich könnte hier mit einem Monoblockgerät das ganze auch selbst einbauen.


    Gruß Oliver

  • Ich würde dir eine Modulierende Wärmepumpe und eine die mit deiner PV Überschuss Regelung der PV Anlage zusammen arbeitet

    Gruß aus dem Schwarzwald

    Christoph

    Ein Pufferspeicher ist nie zu groß ! höchstens zu schlecht Isoliert

    Warmes Haus Glückliche Frau :saint:

  • Danke für den Tip,


    Stehe da grad noch am Anfang, aber die Avarma von Hoffmann Energie hört sich nach einem guten Preis/Leistungsverhältniss an. Somit schonmal ein Inverter Gerät Mit Wifi.


    PV-Überschuss steuere ich per Homeassistant und EVCC, somit kann ich sehr viele Geräte Herstellerübergreifen kombinieren.


    Wichtig wäre mir ob die Leistungsklasse in Ordnung wäre, da man ja eine Wärmepumpe nicht zu groß auslegen sollte.

  • Ich schmeiße hier mal die Midea und deren Klone (Rotenso, Remeha, Hyundai, Kaisai....) ins Rennen, diese gibt es von 4-16kW und sind preislich sehr günstig teilweise. Hier steckt aber dann immerhin einer der größten Hersteller weltweit dahinter.

    Leistungsdaten sind gut und preislich gibt es die Geräte ab ca. 2.000€.

    Einbinden würde ich "im Stich" direkt in den Heizkreis oder vor den Mischer, damit die Wärmepumpe durchlaufen kann und zur Not den Puffer füllt bei PV Überschuss.

  • Warum sollte man auf R290 achten ?

    Hat jetzt nicht so viele Vorteile wenn man selbst installiert und die Preise sind aufgrund der Förderung oftmals höher als R32 "Alt"-Geräten.


    Bei R290 muss man penibel auf die Aufstellung achten weil durch evtl. austretendes Propan Explosionsgefahr besteht.

  • Auch R32 kann brennen und zündfähige Gemische bilden. Das wird aber gerne vergessen wie die Butankocher Kartuschen die im Keller verrosten ;) Zumal deren Inhalt grösser ist als das 'gefährliche' R290. Pilotflammen an Entlüftern und Überdruckventil sind aber noch nicht vorgeschrieben? Ein Gaswarner wäre in jedem Fall von Vorteil: der warnt bevor das Kältesystem Wasser bekommt oder ein Haustier/Schlafender erstickt, unabhängig vom Kältemittel.

  • Der Erstbeitrag ist ja von 16. Mai 2023...


    Es ist am effizientesten die Wärmepumpe direkt in den Heizkreis einzubinden. Das ist alles keine Raketentechnik und durchaus DIY fähig. Über einen weiteren Wärmetauscher (deine Solarwendel) den Puffer aufwärmen würde ich nicht. Ob R32 oder Propan ? Beide haben ihre Vorteile. Um das zu beurteilen müsste man mehr von deinen Randbedingungen wissen. Welche Vorlauftemp hast du jetzt? Wieviel m² Wohnfläche und Dämmstandart sind noch interessant sowie dein Energiebedarf derzeit kwh/anno (alternativ m³ Holz pro Jahr)..... Fußbodenheizung oder Radiatoren?

  • Hallo Zusammen,


    Nach Rückbau der Solarthermie ist im Speicher der Solarwärmetauscher frei. Nun überlege ich an diesen eine 6KW Wärmepumpe anzuschließen.


    Weiterer Hintergrund, ich könnte hier mit einem Monoblockgerät das ganze auch selbst einbauen.

    Das ist ein sehr gutes Argument.

    Wird weiterhin der Solarwärmetauscher verwendet und weiterhin die Solarflüssigkeit als Wärmeträger genutzt wird,

    ermöglicht das auch die Verwendung von Monoblock- Geräte die im Winter Komplett Stromlos gemacht werden können.


    Ich habe selbst eine kleine Warmwasser- Wärmepumpe so eingebunden um die Garage zu entfeuchten.

    Funktioniert Hervorragend.

    In der Skizze fehlt leider das Ausdehnungsgefäß für die Solarflüssigkeit. Das ist dann natürlich Weggen der Wärmeausdehnung notwendig.




    Im gekennzeichneten Bereich die beiden Zuführungen in den Keller

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