Kaminofen - Holzlagerung?

  • Hallo,


    eins vorne weg, ich bin Anfänger und habe noch keinen Kamin ;( . Ich bin gerade dabei meinen Hausbau zu planen und möchte mir gerne im Wohnzimmer so einen wasserlosen Kamin (Klick) einbauen. Das Holz werde ich von Freunden bekommen, die selbst einen Garten haben und ihre Bäume fällen werden. Ich habe gelesen, dass das Holz 2 Jahre lagern muss. Ich bin mir noch unsicher, ob ich im Haus selbst ein kleines Zimmer einplane, wo das Holz gelagert werden kann oder ich mir eine kleine Hütte für draußen einplane. Was würdet ihr machen. Die Hütte hätte übrigens keine Heizung. Ist das ein Problem?


    Schon mal Danke für eure Fragen.

  • Hallo Peter herzlich willkommen bei uns im Forum.
    Wir wünschen Dir das Du für Dein Vorhaben hier viele gute Erfahrungen lesen kannst und Deine Fragen dazu auch beantwortet werden.
    Nun zu Deinem Plan:
    Die Bäume von Deinen Bekannten werden nicht lange reichen und dann...........


    Holz muß je nach Festigkeit (Weicholz Birke/Fichte usw und Hartholz Eiche/Buche/Obstbäume usw.) von 2- 4 Jahre lagern. Es gibt dazu preiswerte Feuchtemessgeräte. Aber bitte vorher ein Stück spalten und innen die Feuchtigkeit messen.


    Die Feuchtigkeit muß aus dem Holz raus trocknen. Das erreicht man nicht wenn es in einem geschlossenem Raum gelagert wird. Es tritt das Gegenteil ein es schimmelt und.....
    Die beste trocknungs Art ist draußen wo der Wind so richtig durch das aufgestapelte Holz durch pfeifen kann und oben abgedeckt und unten muß auch Luft durch d.h. am besten Steine und darauf Paletten oder Pfosten.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Holzunterstand.


    Kriterium:
    Nach Süden hin offen, nach Norden genug Abstand zu weiteren Bebauungen und Ost/West Luftig ausgeführt jedoch Regenabweisend.
    Das ganze mit einem guten Dach kombiniert.


    Teilweise reicht es schon bei sehr guter Lagerung aus, dass das holz nach 1 Jahr Brandfertig ist, manches muss 4 Jahre lagern.


    Ganz wichtig sonnig und windig sollte der Holzlagerplatz sein.
    Und Wenn es an die Hauswand gestapelt wird nur 1 Reihig.

  • Normaler Holzstapel, der oben abgedeckt ist, reicht, um das Holz gut abtrocknen zu lassen. Wenn man es brennfertig geschnitten hat, dann sollte es in einen Unterstand. Jedenfalls mache ich das so.
    Meine Erfahrung mit den verschiedenen Sorten:
    Eiche: 3 Jahre
    Pappel: ein Sommer (also im zeitigen Frühjahr gefällt).
    Buche: 1,5 bis 2 Jahre
    Nadelholz: 1,5 bis 2 Jahre
    Birke: 1 Jahr

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • hallo Peter


    @ eins vorne weg, ich bin Anfänger und habe noch keinen Kamin . Ich bin gerade dabei meinen Hausbau zu planen und möchte mir gerne im Wohnzimmer so einen wasserlosen Kamin (Klick)
    einbauen.


    hast du schon einmal mit Holz geheizt?
    Ist gemütlich, macht ABER Staub, Asche/Holz schleppen, Ofen reinigen,
    mit viel Glück qualmt der Ofen stundenlang u. der Schornsteinfeger will auch "bedient" werden.
    Ich würde mal bei einem Bekannten o. Freund/Nachbarn der sowas betreibt einige Erfahrungen einholen.
    alles positive u. negative gegenüberstellen und DANN eine Entscheidung treffen, will ich oder.......
    mfG da_luis


    Ps.: Kaminholz kannst auch ofenfertig kaufen. ist etwas teurer, aber weniger Arbeit.

  • Unser Sohn hat zu seiner Heizung im Wohnzimmer (40 m²) sich einen schwedischen Kamin als Bausatz selber aufgebaut. Dieser Kamin hat sec/prim Luftschieber und kann noch auf externe Luftzuführung umschalten kommt aus dem Spezial Schornstein von oben runter. Fenster aufmachen oder hochschieben. Jedenfalls kein Staub. Asche fällt wenig an und wird innen bei Luft auf mit Kehrschaufel aufgenommen. Wenn das Holz anfängt zu brennen kommen nach kurzer Zeit aus den Luft Schächten schon Wärme raus.

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


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  • [quote='juergen','http://www.holzheizer-forum.de/forum/index.php?thread/1389-Kaminofen-Holzlagerung/&postID=13511#post13511']


    Holz muß je nach Festigkeit (Weicholz Birke/Fichte usw und Hartholz Eiche/Buche/Obstbäume usw.) von 2- 4 Jahre lagern. Es gibt dazu preiswerte Feuchtemessgeräte. Aber bitte vorher ein Stück spalten und innen die Feuchtigkeit messen.


    Hi
    Birke ist kein Weichholz sondern Hartholz! Hat auch lediglich 10% weniger "Heizwert" als Buche.


    Also wenn Du Platz im Garten hast, Holz auf Meter Schneiden, Spalten und dann aufschichten. Plane rüber und fertig.
    Dann (nach ca. 1-2 Jahren) nach Bedarf schneiden und jetzt kannst Du das trockene Holz auch in nicht ganz so luftigen Orten Lagern (Schuppen oder auch drinnen).
    Meiner Meinung nach ist ein Mix aus mehreren Holzsorten perfekt. Leichteres Holz (Kiefer, Tanne, Pappel, Weide) zum anzünden und später zum erhalten und dran freuen Hartholz (Birke, Buch, Esche).
    Wenn Du dann zu Bett willst und der Ofen noch etwas Wärme bringen soll, Eiche auflegen.
    Klingt aufwendig, geht aber, wenn man sich erst mal eingespielt hat.
    Gruß,
    Carsten

  • yep, Carstens Tipp mit der Mischung kann ich voll bestätigen. Wir hatten mal ein Jahr lang nur Pappel zum Verheizen. Das lag daran, dass auf unserem Grundstück eine große Pappel stand, die wegmusste. Wenn sie schonmal im eigenen Garten liegt, dann kann man sie auch kleinmachen und verheizen. Kaufen würde ich Pappel nie. Da steht man dann neben dem Ofen und muss dauernd nachlegen. Aber ein paar Stücke zum Anheizen oder in der Übergangszeit (oder jetzt, haha), wenn man nicht komplett heizen muss, dann passt das.
    Und sonst: Birke lässt sich gut verheizen. Man muss bei Birke (Buche auch etwas, nicht ganz so heftig) aufpassen, dass man sie recht bald spaltet. Wenn die als komplette Klötze rumliegen, kann es sein, dass die in der Mitte anfangen zu stocken und dann wird das Holz schlecht und verliert an Heizwert.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • die Birke hat eben solche Eigenschaften. Man sollte sie immer gleich spalten. Ein Forstarbeiter hat mir gesagt es reicht auch die Rinde ab zu schälen aber bessser ist spalten. Ich halte es auch so wenn ich kann Gemisch Holz zu heizen. Aber nicht immer möglich. Ich muß das Holz nehmen was mir angeliefert wird, bzw. die Forstleute gerade gesägt haben oder in welcher Wald Ecke sie arbeiten. Mitunter Mischholz aber auch getrennt.

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  • Quote from 'carsten75


    Birke ist kein Weichholz sondern Hartholz! Hat auch lediglich 10% weniger "Heizwert" als Buche.


    Klugsch....- Modus: [Ein]
    Die Rohdichte von Birke beträgt 0,68kg/dm³, die von Buche beträgt 0,74kg/dm³).
    Bedeutet in der Praxis, daß man mit einer Füllung Birke knapp 10% weniger kWh Ertrag als mit einer Füllung Buche hat.
    Entscheidend ist das Gewicht des Holzes für den Ertrag.
    Birke hat fast den gleichen Heizwert wie jedes andere Laubholz.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Graf-heizwert-je-kg.gif
    Klugsch....-Modus.[Aus]


    Ich denke, so hat es Carsten gemeint.


    Gruß Gust


    der lieber eine Füllung Birke hätte als eine Füllung von meinem eigenes Fichtenholz mit 0,44kg/dm³.
    Dann würde eine Füllung ohne Nachheizen ausreichen...
    In 2 Jahren darf ich auch mal ca. 3 Ster Birke verheizen, die beiden werde ich diesen Winter fällen.
    Meine Nachfahren können sich hoffentlich über die Buchen, die mein Vater und ich vor ca. 40 Jahren geplanzt haben, freuen....

  • Es gibt grundsätzliche Gesetze für jedes Bundesland. Dann hat jeder Landkreis noch einmal zusätzliche Verordnungen und jede Stadt kann diese Verordnungen noch einmal ich sage verschärfen.
    Bei Holz lagerungen in größeren Mengen müßte man man einmal die entsprechenden örtlichen Verordnungen sich durch lesen. Wenn möglich versuchen diese intern zu bekommen es könnte sein wenn man an die örtlichen Behörden heran tritt das dann jemand hellhörig werden könnte und vor Ort kontrolliert und nach misst etc..


    Mit Baumaßnahmen im eigenen Grundstück kann es passieren das man etwas bauen möchte und wegen 1m² zu groß es nicht genehmigt werden kann weil man es im "Außenbereich" errichten will.

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