Meine Tropfölung

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  • So, nun habe ich mal provisorisch eine Ölung für meine Schnecke installiert. Im folgenden beschreibe ich das ganze und schildere mal meine Beobachtungen.

    Hier ist das ganze komplett zu sehen. Das ganze ist mit einem Infusionsbesteck gebastelt. Als Einlauf habe ich eine 0,5 L-Sprudelflasche genommen, bei der ich den Boden abgeschnitten habe. Das Infusionsbesteck konnte ich in den Deckel der Sprudelflasche stechen, es war keine weitere Abdichtung nötig. Obwohl der ganze Kram nur aus Plastik ist, wirkt es sehr robust. Was noch fehlt, ist ein Magnetventil (schon vorhanden), dass die Ölung nur läuft, wenn der Brenner an ist. Aktuell läuft gerade reinstes Olivenöl :saint: durch (mangels anderem, simples billiges Pflanzenöl verwenden wir in der Küche nicht, das kaufe ich nächste Woche).

    So geht das Öl in das Rohr. Ich hatte erst ein wenig probiert und ab und an ein paar ml Zweitaktöl mit einer Spritze reingegeben.

    Öleinlauf.



    So sehen die Pellets dann im oberen Bereich aus. Gut zu sehen ist, dass der Abrieb eher krümelig ist und er haftet auch an den Pellets an. Es macht allerdings den Eindruck, dass das Rohr nicht richtig gefüllt ist, es rollen auch viele Pellets zurück. Warum, gleich nach dem nächsten Bild.

    So sieht es nämlich unten vor der Öleinlaufstelle aus. So ungefähr sah das komplette Rohr aus, bevor ich überhaupt da was mit Öl gemacht habe. Nun werde ich wohl den Effekt haben, dass zwar oberhalb der Ölstelle aller Abrieb gut mit wegbefördert wird, aber nicht unterhalb der Stelle. Eigentlich müsste das Öl dorthin, wo der meiste Abrieb sich sammelt, nämlich direkt an die Entnahme im Behälter. nur dorthin kann ich schlecht so einen wabbeligen Schlauch führen.
    Hat jemand von euch das Öl in die Nähe der Pelletentnahme gebracht?


    Die Pellets scheinen gleichmäßiger befördert zu werden, aber ob die Fördermenge gleichmäßig ist oder stärker, kann ich erst testen, wenn der Brenner abgestellt hat. Ich bin noch etwas skeptisch.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • sieht ganz lustig aus, erfüllt aber den zweck. Meine Schnecke sieht wie deine voller Staub aus. man könnte doch den schlauch mit einem kleinem Rohr schützen und so näher an die "Unglücks" Stelle bringen.

  • Hallo Thomas!


    Sehr interessant, da bei mir das Schneckenrohr aus Blech ist und man da natürlich nichts sieht. Staub kann ich bei meiner Schnecke nur hören und fühlen. Bei viel Staub quält sich der Antrieb und wird richtig heiß.
    Seit der Tropfölersteuerung aber nicht mehr. Bei mir tropft es direkt in den Schneckenanfang. Ich habe mir aus dem Baumarkt ein dünnes 6mm Messingrohr geholt und dieses bis zu anfang der Schnecke geführt. Obwohl 5t Peletts darauf liegen, funktioniert das gut.


    gruß Horst

  • An sowas mit dem Rohr habe ich auch schon gedacht. Ich habe noch ein dünnes Messingrohr rumliegen. Das könnte ich mit Kabelbindern am Rohr der Schnecke befestigen. Ich werde das dieser Tage mal testen.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Jetzt ist die zweite Pufferladung so gut wie durch (diesmal komplett mit Ölung). Nun ist heute der Effekt eingetreten, dass die Schnecke mehr fördert als ohne Ölung und der Staub im unteren Bereich ist nun auch verschwunden. Vielleicht braucht es erst eine ganze Weile, bis sozusagen durchgeölt ist. Wenn der Abbrand vorbei ist, werde ich mal die Förderleistung der Schnecke neu messen. Ich musste nämlich etwas mehr Luft zugeben und habe die Fördermenge (T4) um 0,3 Sekunden reduziert.
    Wahrscheinlich reicht es doch, dort an meiner jetzigen Stelle das Öl einlaufen zu lassen.


    Auch im oberen Bereich sieht es mit der Pelletfüllung anders aus als gestern.


    Also alles in allem ist meine Skepsis tatsächlich gewichen. Die Ölung bringt einen erheblichen Vorteil. Aktuell läuft sie so, dass ca. alle 30 Sekunden ein Tropfen kommt. Das Infusionsbesteck lässt sich aber nicht ganz so exakt dosieren, wie ich es gern hätte. Bei der nächsten Reduzierung kommt dann ca. jede Minute ein Tropfen. Vielleicht reicht das auch aus.


    Als nächstes muss ich dann mal das Magnetventil "trocken" testen. Dazu muss ich erst mein einstellbares Schaltnetzteil suchen. An das Magnetventil zwei Kabel anlöten. Ich weiß noch nicht, wie ich den ganzen Kram ansteuere. Entweder erhöhe ich die Tropffrequenz und hänge mit einem Dreistecker das Netzteil vom Magnetventil parallel zur Schnecke. Dann ist das Ventil etwa 5 Sekunden jede Minute geöffnet. Oder ich setze ein Relais an die Brenneranforderung, das dann Spannung für das Schaltnetzteil während der gesamten Brennerlaufzeit freigibt.


    Nebenbei: weiß jemand, an welchem Anschluss im Kessel diese Anforderung anliegt? Ist das L2?

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo ich hätte nur T4/T6 geändert Luft nicht hat ja vorher auch gepasst
    die Schnecke fördert ja jetzt mehr Pellets also t4 t6 anpassen.


    MFG jörg...

  • Werde ich mal machen. Eben nach Hause gekommen. Und da war die Flamme auch zu lang (der zweite richtige Durchgang mit Öler läuft gerade). Die Beförderung ist richtig klasse und sehr gleichmäßig geworden. Im Rohr ist so gut wie kaum Abrieb zu sehen. Ich habe T4 nochmals nach unten angepasst, um 0,3 Sekunden. T6 sollte dann aber eigentlich bleiben. Denn die Leistung möchte ich ja nicht erhöhen.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Wieder ein Tag später: ich war ja wirklich skeptisch, aber die Ölung löst wirklich nachhaltig alle Staub- und Abriebprobleme. Offensichtlich ist aller Abrieb mitlerweile herausgefördert worden. Die Pellets laufen so gleichmäßig wie noch nie zuvor. Ich muss nur noch aus dem Provisiorium etwas Gescheites bauen und vor allem dafür sorgen, dass bei Stillstand der Ölzufluss abgesperrt ist. Aktuell hänge ich ein Einlauf in das Rohr dann nach oben, so dass nichts tropft und wenn der Brenner wieder anfangen soll zu laufen wieder ein. Ist aber auf Dauer eher unbequem.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo Thomas!


    Warum hängst Du das Magnetventil nicht einfach mal auf die Steckdose der Schnecke. Hab ich auch bei mir gemacht und das funtioniert recht gut. Einen Stecker auf das Magnetventil und los geht es.


    gruß Horst

  • ich probier das aus. Einfach nur Stecker geht nicht, mein Magnetventil ist 12 V. Das ist dann aber auch so klein, dass ich die Schläuche da aufstecken kann. Ich muss nur mein Steckernetzteil finden. Dann probiere ich das heute aus.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Die Fördermenge ist von 1641 gr auf 2251 gr pro 10 Minuten gestiegen. Das ist ziemlich erheblich! Ich muss heute nochmal den Brenner einstellen. Und morgen endlich das mit dem Ölen automatisieren.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Der Thread ist zwar schon etwas älter aber ich versuche es trotzdem mal.


    So ganz habe ich den Sinn dieser "letzten" Ölung noch nicht verstanden.
    Hat das nur was mit einer erhöhten Fördermenge zu tun oder wozu ist die Ölung gut?


    LG
    Jens

  • Man muss sich einfach vorher mal fragen warum so eine Bastelei an einem Atmos Kessel überhaupt notwendig ist

  • Hallo Waldmeister,


    Sinnlose Kommentare abgeben... Da muss man sich doch vorher fragen, warum man so einen Drang dazu hat, einen solchen Kommentar abzugeben...


    Aber um hier keinen Sinnlosen Kommentar hier zu lassen, gebe ich auch eine Antwort auf deine Frage ab!


    Man muss nichts machen. Dieses Problem hat jeder Kessel, der eine Förderschnecke hat. Der Staub geht genauso durch den Brenner wie die Pellets auch. Und da Öl zusätzlich die Reibung verringert, tut man dem Motor auch etwas gutes, da diese leichter flutschen. Oder fährt dein Auto ohne Öl ?(
    Übrigens gab es auch fertig geölte Pellets zu kaufen. Beim Einblasen kam ein Ölnebel in das Rohr, dadurch wurde der Staub zum größten Teil gebunden.


    Aber das Problem mit den staubenden Pellets wird leider nur von Atmos produziert. Andere Pellets kennen keine Reibung :thumbup: .


    Im übrigen sind Satzzeichen manchmal nicht verkehrt.

  • Na ja der eine Kessel hat es nötig der andere nicht. Punkt Satzzeichen gesetzt. Punkt. Spracheingabe lässt es manchmal nicht zu reduziere die Leute nicht auf ihre Schreibweise.....

  • Und es ist schon immer lustig wenn ich Atmos Betreiber sehe und ihre konstruktiven Verbesserungs- Geschichten. Sorry sei mir aber bitte nicht böse aber das Netz ist voll von solchen skurrilen Sachen von wegen Turbulatoren selbst angefertigt. Pressluft Reinigung selber montiert. Ich könnte noch 1000 Sachen aufzählen der Atmos ist und bleibt ein Bastel-Kessel. Warum muss man an so einem Ding so viel verändern und rumschrauben. Rummachen damit der Betrieb sich halbwegs in richtige Bahnen lenkt. . Viele Atmos Betreiber hier empfehlen den Neuankömmlingen im Forum auf jeden Fall die Finger davon zu lassen......

  • Findest findest du es nicht selber witzig wie Atmos seine Defizite versucht zu kaschieren. Mit einer vorgeschraubten isolierten Tür mit zwei Scharnieren dran z.B. ? Die reagieren einfach nicht auf den Markt und auf die Ansprüche und auf die Wünsche ihrer Kunden und das wird sich noch in den nächsten Jahren böse rächen. Es gibt vernünftige Hersteller aus dem Osten die mittlerweile vernünftige Kessel herstellen zu gleichen Preisen.

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