im Frühjahr/Herbst Solarerträge optimal nützen bei Pelletheizung und Pufferspeicher

****************************************************************
Das Forum wurde am 17.09.2021 auf den neusten Softwarestand gebracht!

Alle Mitglieder müssen sich, bedingt durch das Update, neu einloggen.

Falls Fehler auftreten oder Funktionen fehlen, bitte hier melden.

****************************************************************
  • Nachdem nun endlich bei uns ab und zu ein bisschen die Sonne raus kommt frage ich mich wie ich die optimal nutzen kann. Es sind ja meist nur wenige Stunden und die bringen bei meinen 10m2 VRK aktuell ca. 3kWh. Das reicht wenn die Sonne ins Haus scheint vielleicht gerade so um zu heizen..
    Sonst habe ich noch einen Atmos P14 und einen 1000l Hygienepufferspeicher mit 2 Solarwärmetauscher (unten und mitte) alles gesteuert durch eine UVR1611.
    Nun heizt der P14 meist abends/nachts oder früh morgens den Pufferspeicher schön auf. Unten bis auf 70°C damit ich nicht zu viele Starts pro Tag habe.
    Wenn es nun um die Mittagszeit sonnig wird, ist der Puffer fast voll und die relativ niedrigen Solarentemperaturen bringen nicht viel.
    Habt Ihr eine trickreiche Programmierung um die Solarthermie in der Übergangsheizung besser zu nützen?

    Atmos P14 mit Brenner A25
    1000l Hygienepufferspeicher , Warmwasser mit Zirkulation
    Solarthermie: 10m2 Vakuum-Heat-Pipe-Röhrenkollektoren
    UVR1611 als Steuerung

  • Mir würde jetzt höchstens einfallen, dass man die Wettervorhersage auswerten lässt und dann den Pelleter hydraulisch umgeschaltet nur ab der Mitte aufladen lässt. Das klingt jetzt vielleicht etwas verrückt, aber mittlerweile lassen sich bestimmte Dienste doch automatisiert auswerten. Also wenn Sonne am nächsten Tag erwartet wird, heizt der Kessel nur ab der Mitte auf, sonst nicht. Ginge sowas?

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Ich nehme mal den Grundgedanken von Thomas auf.
    Anstatt eines m.M.n. schwierig in die Regelung mit einzubeziehenden Wettersignales würde ich nur die Kollektortemperatur als „Kriterium für das Wetter“ in die Regelung mit einbeziehen.


    Ungefähr so:
    Wenn bereits früh am Tag die Kollektortemperatur größer ist als die Heizkreisrücklauftemperatur, Pelletkessel erst starten, wenn Temperatur Puffer knapp oberhalb des oberen Solarwärmetauschers kleiner als 70°C beträgt. Hierfür wäre dann ein Fühler an dieser Stelle erforderlich, falls noch nicht vorhanden.
    Dann „füllt“ sich im Laufe der Zeit der untere Teil des Puffers mit Rücklaufwasser von den Heizkörpern und/oder der Fußbodenheizung, bis zur „Grenzschicht“ welche vom „mittleren“ Fühler erkannt wird.
    Auf diese Weise kann die Solaranlage mit gutem Wirkungsgrad den „kalten“ Heizungsrücklauf im unteren Pufferbereich vorwärmen.


    Der Bezugspunkt für das Ausschalten des Pelleters wäre dann der mittlere Fühler.

    Wenn bei schlechtem Wetter die Kollektortemperatur kleiner als die Heizkreisrücklauftemperatur ist, kann der Puffer auch bis unten geladen werden, (dann ist der Fühler unten der Bezugspunkt für das Ausschalten des Pelleters) um das Takten so gering wie möglich zu halten.


    Diese Methode hätte den Vorteil, keinerlei Änderungen an der Hydraulik vornehmen zu müssen.


    Gruß Gust

  • Ich kann jetzt über niedrige Temperaturen vom Kollektor nicht klagen - im Moment scheint die Sonne und vom Dach her kommen 12K, ob jetzt 50° nach oben gehen oder wie aktuell ca. 70°.


    Wenn in den oberen Teil des Speichers nichts mehr reingeht, weil entweder eingestellte Temp erreicht oder Delta T zu klein, wird eben in den unteren Teil geladen. Weil ja auch gleichzeitig eine Abnahme da ist durch heizen/duschen etc ist auch immer ein wärmebedarf vorhanden, der vom Kollektor bedient wird. Schaut schon mal lustig aus, wenn der Speicher oben 82° meldet und er unten bei 52° rumlummelt. Aber spart mir einen ganzen Heizgang am Tag momentan...


    die steuerung muss muss dann eben auch entsprechend programmiert sein, das für Speicherfühler oben und unten jeweils eine Grenztemperatur festgelegt wird und ein minimales/maximales Delta T. Anhand dieser Werte kann dann die Steuerung entscheiden, ob der Speicher oben oder unten geladen werden kann. Ich hab den Vorrang auf "oben" eingestellt wegen des Brauchwassers und nebenbei kommt der Kessel nicht in Versuchung zu starten, da ja seine Einschalttschwelle nicht erreicht wird.


    Gut, der Kessel kühlt dann tagsüber auf ca 50° ab, aber damit kann ich leben.

    Don't blink!

    _______________

    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Ich würde den Speicher in der Übergangszeit nur zur 1/2 bis 3/4 laden.
    Kommt natürlich auf den Wärmebedarf an.
    Realisierbar mit einem 2. Fühler, der im unteren Teil des Speichers montiert wird und
    einem Wechselschalter der das Umschalten vom derzeitigen Fühler auf den 2.Fühler ermöglicht.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!