Posts by 855

    Da der Aufstellraum bei mir einen ziemlich schrägen Boden hat (ehemalige Waschküche), habe ich einen ca 100mm Sockel gegossen und den Kessel darauf gestellt. Gewöhnlicher Betonestrich mit Estrichgitter zur Armierung ist völlig ausreichend.


    Man kann den Kessel zwar festschrauben, aber er hat sich in den letzten 13 Jahren keinen Millimeter bewegt...

    Hallo Micha,


    aus welchem Material besteht die Trinkwasserverrohrung das bestimmt den notwendigen PWT. Gut sind die Friwas von TA und ein Vormischer sollte bei diesen PS Temperaturen verbaut werden. Ich habe von je her meine Friwa selber aufgebaut.

    Die Trinkwasserleitungen sind alle aus Kupfer (gelötet)


    Danke schon mal an alle bis hierhin 🙂


    Ich werde gleich mal den Sanitärhändler meines Vertrauens aufsuchen und schauen, was der mir so anbieten kann, jetzt hab ich zumindest schon mal ne Vorstellung davon, wie es werden könnte .

    Hallo, heute hab ich mal ne Frage...


    Da scheinbar der Wärmetauscher in meinem Pufferspeicher durchgegangen ist (und ich aufgrund Platzgründen keine Möglichkeit habe, diesen zu tauschen), werde ich mir wohl eine Frischwasserstation zulegen. Der Wärmetauscher im Puffer wird dann natürlich stillgelegt...


    Zu versorgen sind vorneweg zwei Duschen (gemessen jeweils 9l/min), und einige Zapfstellen in Küche/Bad.

    Ich dachte an eine Friwa mit ca 40l/min, um nicht am unteren Limit zu kratzen - welcher Hersteller ist hier empfehlenswert?

    Am liebsten natürlich "Gut und günstig" 😁


    Gruß, Micha


    Nachtrag: gespeist wird die Friwa dann vom 800l Pufferspeicher, der gewöhnlich oben eine Mindestemparatur von 65°C hat - meist aber mehr

    Anmerkung zum vorhergehenden Beitrag von SolarEngel :


    Gute Idee, gut erklärt und ich kann nur noch hinzufügen: zwischendurch den "Flicken" immer mal wieder bis Rotglut erhitzen und in Wasser abschrecken, damit das Kupfer wieder weich wird und sich entsprechend verformen lässt.


    Ist genau andersherum wie bei Stahl, der dann eher härter wird

    Der Platine wird das nicht stören. (Solange die Masseklemme nicht drauffällt ;)

    Wäre Bohren da nicht einfacher? Dann kann die Schraube beim nächsten Riss schneller ersetzt werden.

    Dachte ich mir auch gerade - durch und durch bohren, Gewinde rein und entweder nen stehbolzen einsetzen oder ne Skt Schraube von hinten durchgeschraubt.

    Danke, jetzt wird einiges klarer!


    Mein Kessel hat ein solches Programm nicht, daher war mir das unbekannt - und 90° sind bei mir gegen Ende des Heizzyklus nichts ungewöhnliches.


    Der Regumat, wenn er einmal eingestellt ist, ist eigentlich problemlos, aber es kann natürlich immer mal nen Ausreißer geben...

    Irgendwie steh ich bei dem Thema immer noch etwas auf dem Schlauch...


    Überhitzt der Kessel jetzt tatsächlich oder ist er nur etwas wärmer im Vorlauf, als er früher war?


    Als Überhitzung würde ich definieren, das die thermische Ablaufsicherung anspricht und der Kessel abgeschaltet wird und in die notkühlung geht.

    Tut er das oder hast du nur Angst, das er das tun könnte?!?

    Bei notkühlung hat man schon was spektakuläres erlebt und einige Liter Wasser in den Gully geschickt


    Tut er das nicht , so ist das ganze einfach unkritisch und der Kessel läuft halt einfach gut.



    Das sollten wir jetzt einfach mal zu wissen bekommen, um nicht ständig um den Pudding zu laufen!


    Die angezeigten 85° sind für den Vorlauf einwandfrei, auch 90° wären noch unbedenklich.

    Das Getriebe kann nicht einzeln erworben werden, jedenfalls nicht bei ETA.


    Auch habe ich noch keine andere Möglichkeit im Netz gefunden.

    Zumindest für meine Atmos Schnecke kann ich das Getriebe einzeln erwerben - ein standardgetriebe, wie es z.B. von SPG eingesetzt wird.

    Motoren und Getriebe dieser Bauart sind in dem Bereich recht verbreitet und werden meist nur umgelabelt

    Wenn der Motor der gleiche ist wie weiter oben auf den Bildern, lässt er sich sehr schnell und einfach demontieren und prüfen - sind 2 + 2 inbusschrauben M5 zu lösen und Motor / Getriebe liegen passend zur Prüfung.

    Ich würde bei dieser Variante auf das Getriebe tippen. Reinigen, neu schmieren und weiter - außer, man findet metallspäne, dann einmal neu; den Motor wird man dann weiter verwenden können

    Hallo


    das letzte Bild Beitrag #33 der RLA zeigt 60°C Rücklauf zum Kessel und 80° Vorlauf vom Kessel. RLA scheint zu funktionieren.


    ciao Peter

    Jo, sieht recht gut aus - der Rücklauf zum Kessel dürfte etwas höher sein, aber im Ganzen doch völlig unkritisch.


    BTW: diese Thermometer sind auch eher Schätzeisen, meine zeigen eigentlich immer zu wenig an

    Speziell diese thermostatköpfe sind nicht für ihre Genauigkeit berühmt... 🙄


    Ich musste meinen auch erst etwas umbauen, um überhaupt über 60° in die Zirkulation zu bekommen - hier könnte es evtl. genau andersrum sein.


    Kann natürlich auch sein, das das kapillarrohr nen Knick hat oder der Kopf dessen nicht in der Hülse anliegt...

    Ich möchte jetzt gerade mal in den Raum werfen, das auch die Getriebe des Motors nicht ewig halten.


    Wenn der Motor ohne Last schon fast an der Grenze ist, würde ich auf jeden Fall das Getriebe in den Fokus nehmen - entweder Abnutzung oder fehlende Schmierung.

    Möglich wäre auch ein lagerschaden am Motor selbst, zu Beginn hört man den nicht unbedingt, aber er bremst natürlich schon.

    Eben nochmal geschaut - der Parameter S14 kann den Reserveausgang ansteuern (wie oben angezeigt), wenn ein "beliebiger Fehler" im Brenner vorliegt.


    Interessant wäre hier das Menü "Test", bei dem verschiedene Parameter abgefragt und angesteuert werden, im Menü "Information" kann man die Werte der Sensoren etc sehen.

    Immer unter der prämisse, das der Brenner den Kessel steuert und nicht die acd1

    Erst mal solltest du feststellen, ob überhaupt heizbedarf an den Brenner gemeldet wird - evtl. spinnt ein Temperaturfühler und gaukelt der Steuerung vor, es sei noch genug wärme vorhanden


    Die Sollwerte verschiedener Fühler sollten im anhang der Anleitung zu finden sein


    Alle Sensoren etc die du beschreibst, müssten eine mehr oder minder klare Fehlermeldung im Display zeigen, daher vermute ich, das der Fehler entweder banal oder aber grundlegender Natur ist.

    Moin...


    Ich würde anhand der Bilder einschätzen, das der Brenner hier die Kesselsteuerung übernimmt und die acd1 als reine Heizkreissteuerung fungiert - kann man machen, aber wäre mMn suboptimal.


    Wenn ich von dieser Variante ausgehe, scheint es mir, als ob ein Fehler vorliegt und dieser über R1 an die acd1 gemeldet werden soll.

    Da aber kein Fehler im Display angezeigt wird, könnte man von einem internen Fehler in der Steuerung ausgehen. Davon, am Brenner etwas verstellen, würde ich persönlich erst mal abraten - die Parameter sind ja die gleichen wie vorher und er müsste funktionieren.

    Einfachster Ansatz hier: die Anlage nochmal 5 Minuten komplett vom Strom nehmen und die Initialisierung des Brenners beobachten. Hier werden einige Sachen geprüft, unter anderem läuft das Gebläse kurz an etc. Wie bei jedem Rechner bewirkt ein Neustart mitunter Wunder!


    Sollte sich der gleiche Fehler wieder zeigen, würde ich die Sensoren auf korrekte Funktion prüfen, aber hier wird es für den "Uneingeweihten" schon schwierig. Auch könnte man prüfen, ob der Brenner auf ein Signal von der der acd1 wartet, bzw. die durch eine Brücke auslösen, hier würde ich aber auf einen geschickten Elektriker verweisen, da mit Netzspannung hantiert werden muss.


    Mir würden hier noch weitere Ansätze einfallen, aber da gehts dann wirklich ans Eingemachte, bzw ans "mögliche umgehen" des Fehlers. Da kann man auch einiges mit kaputtmachen, daher will ich nicht näher drauf eingehen.


    So viel erstmal bis zur Rückmeldung des TE 😁


    Gruß, Micha

    Keineswegs in der Elektronik, sondern meist am höchsten Punkt des Kessels und verplombt ist es auch meist. Der Öffnungsdruck ist für gewöhnlich im Gehäuse eingeschlagen.


    Bei 50m würde ich mir bestenfalls Gedanken machen, ob hinten noch genug ankommt...