Atmos Förderschnecke waagerecht betreiben?

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  • Und schon geht es weiter - Fragen über Fragen :-).


    Bei mir ist aktuell ein Pelletbunker im Bau. Zum Betrieb habe ich mir folgendes gedacht: Der Bunker wird sich in einer Zwischenebene befinden, die hoch genug über dem Kessel steht, um die Pellets über eine Rutsche (verzinktes Fallrohr mit Potentialausgleich wg. statischer Aufladung kein HT-Rohr) zum Brenner rutschen zu lassen. Natürlich bleibt die Rückbrandsicherung (Spiralschlauch) vor dem Brenner erhalten. So könnte ich also die original Atmos-Förderschnecke in den Bunker integrieren und sie weiterhin (wie bisher beim Wochenbehälter) vom A25 steuern lassen.
    Das wäre mir lieber, als mehre Fördersysteme (Saug-blas oder 2. Förderschnecke) und zusätzlicher Wochenbehälter.


    So nun zur eigentlichen Frage: Ist es möglich, die Atmos-Förderschnecke waagerecht zu betreiben? Das wäre in meinem Fall die günstigste Variante zur Pelletentnahme aus dem Bunker. Das steht in der Anleitung. Aber gilt das von unten oder oben?


    Quote

    Die Förderschnecke sollte den Winkel maximal 45° haben, sonnst muss der Kessel die Nennleistung nicht erreichen.


    Einstellen könnte man die Menge über die Parameter T4 und T6 (Fördermenge). Bevor ich experimentiere wüsste ich aber gerne, ob es von euch Experten Gründe gibt, die dagegen sprechen.


    Auch hier herzlichen Dank vorab
    Gruß vom Bub

  • Hallo


    also ich würde mal aus dem Stehgreif sagen das die Schnecke garnicht so langsam laufen kann das du da den Pelletbrenner mit einer vernünftigen Menge an Pellets versorgen kannst.
    Daher auch die Vorgabe von Atmos sie in einen Winkel von 45º auf zustellen


    Mfg. P25

  • Hallo,


    ich sehe da erst mal keine Probleme, die Förderschnecke darf nur nicht steiler als 45° stehen. Sollte die Schnecke mehr fördern als nötig, kann man mit den T4/T6 Werten ausprobieren bis es OK ist.

  • Problem dürfte nur sein, das man zwar T4 und T6 auf kurze Zeiten einstellen kann, die Pellets aber dennoch relativ ungleichmäßig fallen.
    Je länger die Zeit, desto genauer die Menge...

    Don't blink!

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    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

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    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • OK, vielen Dank so weit für die Antworten. Ich denke, ich lasse es auf einen Versuch ankommen und bastle mal einen Testaufbau mit einer Plastikwanne und waagerechter Schnecke für ein Paar Tage. ich kann mir vorstellen, dass zwar eine ungleichmäßige Menge transportiert werden, sich das aber über 3-4 Förderschübe glätten könnte, womit der Brenner vermutlich kein Problem hätte. Ich baue mal und melde mich mit den neuen Erkenntnissen wieder.

  • Heute habe ich mich im Heizungsraum eingenistet und erstmal ein Paar Testzyklen zum Transport der Förderschnecke bei 45° gefahren um zu wissen, wie viele Pellets der Brenner in der Ausgangskonfiguration bekommen hat. Verschiedene Messzeiträume haben im Mittel 143 g/Minute ergeben. Dann habe ich die Schnecke waagerecht installiert und erneut die Zeiträume fördern lassen. Das Mittel ergab hier 203 g/Minute. Dies ergab also einen Faktor von 1,41. Ausgehend von meinen eingestellten Werten (T1: 100, T4: 8, T6: 8) und der Berücksichtigung des ermittelten Faktors habe ich dann mit T1: 70, T4: 5,6 und T6 unverändert angefangen.
    Mit den Werten lief er zwar ganz gut aber z.T. etwas fett. Also etwas nachjustiert und zuletzt war ich mit T4: 5 und T6: 11 ganz zufrieden.


    Es stimmt, dass die Schnecke waagerecht nicht so gleichmäßig liefert wie bei 45°. Jedoch trifft meine Vermutung, dass die Trägheit des Brenners das Problemlos verkraftet auch zu (zumindest bisher). Ich lasse das jetzt einige Tage so laufen und schaue mir dann Asche und Brennschale an. Werde dann wieder berichten.


    Und so sieht der Testaufbau aus:



    Gruß
    vom Bub

  • Hallo,
    ...die Trigonometrie/Mathematik scheint allgegenwärtig zu sein...


    "Dies ergab also einen Faktor von 1,41."


    Das wäre also Wurzel(2) oder 1/sin(45°).
    Der Unterschied zwischen dem "Schneckenfüllgrad" bei waagerecht/45°-Lage.
    Waagerecht quasi halb voll und schräg gestellt purzelt der Überschuss über die Helixgänge.
    www.holzheizer-forum.de/galler…/267-CAD-Foerderschnecke/
    mfG Max

    HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
    UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
    Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
    als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
    UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2

  • Hallo


    Das mit dem Mörteleimer sieht ja gut aus und wird auch sicherlich so gehen, aber mir erschließt sich nicht der Sinn der darin stecken soll,
    Warum du die Schnecke waagerecht einbauen möchtest ?
    Du hast geschrieben das du die Pellets über ein Metallrohr aus den Pelletbunker rutschen lassen möchtest , soweit so gut.
    Dann wiederum schreibst du das du die Schnecke in den Pelletbunker integrieren möchtest damit der Pelltbrenner die Schnecke steuert.
    Warum läßt du die Pellets aus dem Pelletbunker nicht einfach über das Metallrohr in eine 250 L Regentonne laufen das Rohr einfach nur 20 cm von oben in die Tonne eintauchen lassen. Wenn sich die Tonne dann gefüllt hat stauen sich die Pellets im Metallrohr zurück und somit stoppt der Zufluss.
    Deine Schnecke hast du zuvor im Winkel von 45º durch die Seitenwand der Regentonne eingebaut und den Flexschlauch mit dem Pelletbrenner verbaut,
    Dann kann sich doch ganz normal der Pelletbrenner die Pellets aus der z.b. Regentonnne holen sollte sich dann der Tagesbehälter langsam leeren rutschen automatisch Pellets aus dem Pelletbunker nach.
    Es gibt hier im Forum auch jemanden der den Tagesbehälter ganz weggelassen hat, der hat seine Schnecke im Winkel von 45º einfach in das Rohr gesteckt welches vom Pelletbunker kommt da weden jetzt die Pellets entnommen gleichzeitig rutschen die Pellets aus den Pelletbunker wieder nach.
    Diese Variante würde ich dann auch vorziehen wenn ich Platzprobleme hätte.


    Mfg.P25

  • Hallo,


    Was mir ganz entfallen ist.


    Irgendwann kommt der Tag wo der Schornsteinfeger vor deinem Kessel steht und möchte den wieder einmessen. Dann stellt sich die Frage haut das so hin mit der Pelletzufuhr wenn da mal etwas mehr oder weniger gefördert wird ?
    Wie wirkt sich das mehr oder weniger auf die Messung aus weil eigentlich sollte man schon versuchen eine gleichmäßige Brennstoffzufuhr zu garantieren, selbst wenn die Messung auch über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird.
    Ich heize nun schon das 11 Jahr mit Pellets und bin doch immer sehr gut mit der Variante 45º gefahren und behalte es auch so bei aber du kannst es ja so machen mit dem waagerechten Einbau,
    Du wirst uns sicherlich auf dem Laufenden halten.


    Mfg. P25

  • Hi P25,


    kurze Antwort von unterwegs: Der Bunker wird nicht über dem Brenner sein sondern seitlich versetzt. Ein senkrechtes Fallrohr aus dem Bunker klappt also nicht. Das Gefälle reicht nicht. Ich nutze dann die verlängerte Schnecke um waagerecht aus dem Bunker auszutragen. Dann geht es in ein Schräges Fallrohr und dann Flexschlauch zum Brenner.


    Denke, ich mache mal eine Skizze :-).


    Gruß
    Vom Bub

  • 5hallo


    Nur ganz kurz ein User mit dem Namen Hubschrauber hatte seinen Pelletbunker auch neben seinem Haus erstellt und diesen mot Schrägen im inner versehen und alsAustragung hat eir ein Edelstahlrohr eingebaut das auch schräg durch die Außenwand kam diese dann bis zum Boden nachunten geführt und seitleich einem Abzweig dran gehabt so das er dort die Pelletschnecke im Winkel von 45 º eingesteckt hat .
    Edelstahlrohre waren wohl solche die auchim Kamin verbaut werden sieht auf dem Bild wenigstens so aus. Ichwürde ja gerne dir das Bild zukommen lassen aber aus urheberrechtlichen Gründen kann iches nicht kopieren. Aber vieleicht ist unser User Hubschrauber auch in diesenm Forum als Mitglied registriert. Dann kann er es ja nochmal hier rein stellen die Sache die er da verbaut hat sieht sehr gut aus.


    Mfg. P25

  • Guten Abend,


    also hier ist mal eine Skizze. Dann kann mach sich evtl. besser vorstellen, warum ich mit der waagerechten Schnecke experimentiere. Es wäre imho die simpelste Lösung der Brennerbeschickung. Ein Fördersystem und fertig. Die Schnecke habe ich schon. Müsste ich nur verlängern. Kostenpunkt ca. 150 Euronen.


  • Das mit der Rutsche hatte ich ja probiert. Da reicht m.E. das Gefälle nicht aus, dass immer Pellets nachrutschen. Evtl. könnte man das noch mit einem sehr glatten Blech versuchen und dann quasi eine (im Querschnitt) eckige Rutsche bauen. Aber es scheint mir, dass das alles sehr am Limit gebastelt wäre. Und rutschen dann die Pellets aus dem Bunker tatsächlich immer nach? Da habe ich so meine Zweifel...

  • Klar...


    Mehr Volumen im Bunker...

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    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • ... der Raum ist knapp 4 Meter hoch. Die Idee ist in der Mitte einen Zwischenboden ein zu ziehen um das 'Erdgeschoss' noch als Werkstatt nutzen zu können (ja, Statik ist wichtig, ist klar). Nur da, wo die Schnecke rein geht, soll ein Trichter nach unten gehen. An der Stelle aber auch gerne bis auf den Boden. Macht volumentechnisch keinen großen Unterschied. Sind auch ohne Trichter schon über 13m3.

  • Hallo


    Also interessant wäre zu wissen wie hoch Unterkannte Boden Pelletbunker ist gegenüber Boden wo der Kessel drauf steht. Genauso ist interessant wie groß der Abstand zwischen Pelletbrenner und der Stelle ist wo die Pellets aus dem Pelletbunker kommen.
    Ich werde mal einen Link einstellen dan kannst du dir das mal anschauen


    http://www.atmos-forum.de/index.php/atmos-pellet


    Oder dort mal unter Suche gehen und den Wortlaut eingeben


    Bilder sagen mehr als Worte da gehst du mal drauf da siehst du glei zu Anfang die Bilder von Hubschrauber


    Mfg. P25

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