Welches Schweißgerät für Hobby-Arbeiten?

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  • Hallo an alle Mechaniker mit Erfahrung vom Schweißen unter uns!


    Ich möchte mir gerne ein Schweißgerät für gelegentliches Schweißen anlegen. Es geht mir um solche Sachen wie Auspuffe, Gestelle, Werkzeuge(Reparatur) und natürlich unserer Heizung :)


    Es gibt hier bestimmt Leute, die in diesem Bereich genug Erfahrung haben und so einem Anfänger wie mir etwas empfehlen/helfen können.


    Vielen Dank im Voraus!


    Grüße, Alex

  • Hallo Alex,


    genau so einer bin ich auch!


    Ich kann zwar nicht schweißen, habe aber schon ein paar mal geübt, und wenn es gut werden sollte, habe ich es dann machen lassen.


    Auf jeden fall ein MAG Schtzgas Schweißgerät. Ein solches ist für die meisten Arbeiten gut geeignet. Wichtig ist eine stufenlose Verstellung der Schweißstärke. Ich habe nur 3 Stufen, und da ist es für mache Sachen dann zu stark und wenn ich runter schalte wieder zu schwach.


    Bei den MAG Geräten, hat man den großen Vorteil, wenn ich viel schweiße große Gasflaschen zu nehmen kann, die kleinen sind ja ratz fatz leer, oder wenn ich wenig schweiße auch einen Schweißdraht verwende, welcher das Schutzgas bereits integriert hat.


    Meines ist von Güde, würde ich mir aber nicht mehr kaufen. Lieber etwas mehr investieren, dann hast Du auch was vernünftiges.

  • Danke Walter für (wie schon immer) schnelle Antwort!


    Ich werde nicht so oft schweißen, denke ich. Ich habe schon einwenig nachgelesen.


    Was spricht denn gegen ein Elektroden-Schweißgerät?!


    Vorteil wäre doch, dass man zu jedem Material passende Elektrode hat und somit so ziemlich alles schweißen kann.


    Grüße, Alex

  • Hallo Alex,


    ich würde auch eher zu einem MAG-Gerät raten.
    Gerade für ungeübte Schweißer find ich das MAG-Schweißen einfacher.
    Wenn der Strom in etwa richtig gewählt wurde und der Drahtvorschub dazu passend eingestellt ist, kann man mit etwas Geschick schon was zusammenschweißen.


    Mit den Elektroden kann dies je nach Anwendung etwas schwieriger werden.
    Es kann Schlackeneinschlüsse geben, die Elektrode kann kleben" und man braucht eine ruhigere Hand wenn die Elektrode noch lang ist, usw.
    Wenn man gut beikommt und die Elekrode gut "läuft" macht es aber auch Spaß.


    Dünnwandige Teile wie z.B. am Auspuff sind auch nicht so einfach zu schweißen. Bei rostigen Blechen ist es sowieso mehr ein kleben. Das geht mir mit MAG auch leichter von der Hand.
    Über die verschiedenen Werkstoffe würde ich mir keine zu großen Gedanken machen. Die Teile, welche so im Alltag geschweißt werden müssen, können vermutlich zu über 90% mit dem ganz normalen Standarddraht, bzw. Elektroden geschweißt werden.
    Bei speziellen Werkstoffen ist dann eventuell auch wieder eher der Profi gefragt, da es für manche Fälle Elektroden gibt, welche richtig be******en zu verarbeiten sind. Da ist man dann schnell mehr am Schweißnaht wegflexen als am Schweißen.


    Der Hauptvorteil von Elektroden-Schweißgeräten ist in der Regel der Preis.
    Wenn man nicht all zu oft damit arbeitet, ist ein vernünftiges MAG-Gerät schon etwas teuer.


    Wie Walter bereits geschrieben hat, sollte die Stromeinstellung etwas feiner sein. Wir haben z.B. einen 6-stufigen Regler, das paßt dann schon für den normalen Bereich.
    Wenn gelegentlich auch mal was robusteres zu Schweißen ist, wäre ein 400V-Anschluß zu empfehlen. Ich habe vor 2 Jahren einen Rückewagen gebaut, bei dem hab ich dann schon jedes Ampere benötigt. Mit 230V hätten die Leitungen vermutlich geglüht. :)


    Ich würde mal im Bekanntenkreis nach einem Elektroden-Schweißgerät rumfragen. Vielleicht hast Du dann mal die Gelegenheit, ein solches zu testen. Wenn Du damit klar kommst, wäre es für ein gelegentliche Schweißarbeiten vermutlich schon in Ordnung. Mein Vater z.B. schweißt lieber mit Elektroden er hat aber auch vor seiner Rente über 45 Jahre als Schlosser gearbeitet. Das hol ich nicht mehr ein. :)


    Wie bereits erwähnt, am Besten mal testen und dann entscheiden.


    Gruss
    Karl

    DC30GSE, 2400 ltr Puffer, 500 ltr WW, ca. 6,5m2 Solar, UVR1611, Sekundärlufttrennung mit Lambdacheck, Abgastemperaturregelung

  • Hallo Karl,


    an dich habe ich als erstes auch gedacht hier im Forum. Wollte erst PN schreiben, aber dachte mir, du meldest dich schon.


    Ich werde wohl mich an meinen Bekanntenkreis wenden, da gibt es schon Jemand, aber alles nur Hobby.


    Danke für deine Hinweise/Tipps...


    Grüße, Alex

  • Wie schon erwähnt bei Elektroden ist immer das Schlacke Problem. Wenn man da nicht aufpasst die Elektrode nicht in richtiger Position hält ist es passiert und man denkt ....Wenn man dann Schlacke abklopft sieht man dann oh weh.....
    Ich habe beide Geräte Typen. Elektroden Gerät ist leichter und auch besser zu transportieren. MAG ist schwerer dazu kommt noch Schlauch + Flasche.
    Beim MAG ist eben das Problem wenn man lange nicht schweißt, sollte man die Drahtrolle rausziehen und trocken lagern.
    Für dünne Materialen ist MAG wohl die bessere Variante, natürlich abhängig von der Einstell Möglichkeit.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Zitat : Es geht mir um solche Sachen wie Auspuffe, Gestelle, Werkzeuge(Reparatur) und natürlich unserer Heizung ...


    Auspuffe werden vom Schweisser ohne Berechtigung beim TüV nur abgenommen wenn sie MAG geschweißt sind ( sieht inoffiziell natürlich anders aus ) . Laß die Finger von dem Güde / Einhell Baumarktmurks , von Güde nimmt man eh nichts das mehr als zwei bewegliche Teile hat :D . Die dicken Heizungsrohre werden autogen geschweißt , die Anschaffung lohnt nicht , es sei denn man erbt so ein Ding . Ok , deine Gestelle könntest du auch mit einem Elektrodenschweißgerät machen aber da sollte man auch wissen welche Elektrode man wofür nimmt - alles mit der Universalelektrode geht auch nicht immer - da ist ein Schutzgas Schweißgerät die bessere Wahl . Nimm eins das mit der Ausrüstung für eine große Flasche kommt , rechnet sich unterm Strich besser . Wenn du gelegentlich schweißt reichen 10 Liter , die Eigentumsflasche liegt heute so um die 220 Euro ( die Flasche ist dir aber du tauscht die Flasche anstelle der Füllung ) . Laß dir von niemandem erzählen das mit CO schweißen billiger ist , die paar Euro die du auf die Füllung sparst sind das beschissene Schweißbild nicht wert , nimm Corgon ( Mischgas aus CO und 18 % Argon ) . Argon ( mit 2.5% CO ) brauchst du nur bei Edelstahl . Lasse nicht im Baumarkt füllen ( tauschen ) ! Such dir ne Station für technische Gase , ich zahl da für 20 Liter Mischgas 35€ exclusiv Märchensteuer , Hornbach nimmt da nen dreistelligen für - bescheuert ...
    Schweißt man wenig (also mal hier und da ein Auto, Geländer, usw.) , reicht eine 10l-Flasche . Die ist leichter und handlicher . Darin sind neu 2000l Gas . Man sagt grob : 10l/min pro 1mm Drahtstärke . Da der häufigste Drahtdurchmesser bei diesen Geräteleistungen , bzw. dann möglichen Werkstücken 0,8mm beträgt , stellt man den Verbrauch also auf 8l/min ein.
    2000/8 = 250min oder auch ~ 4h schweißen.
    Klingt erstmal wenig - aber wenn man von von ~ 6m/min Drahtvorschub ausgeht (bei ~ 120A) , hat man dann ~ 1,4km Draht verschweißt . Dann sind das ca. 5kg Schweißdraht .
    Anders ausgedrückt : Eine 15kg Drahtrolle = ca. 3-5x Flasche tauschen. Ich denke, damit kann man bei gelegentlichen Schweißbedarf leben .


    MAG oder Schutzgas kann man sich als angelesener Autodidakt im Grunde selber beibringen , wenn man den Dreh raus hat wird es immer besser aber glaube nicht das du mit nem Baumarktgerät zum Oldtimerexperten wirst , mit einem 230 Volt Gerät unterm Auto Dünnblech über Kopf geht schon mit dem entsprechenden Gerät aber das kommt nicht von Einhell , Güde und den anderen üblichen Verdächtigen . Ist eher so die 1000€ Liga , such mal nach Merkle 1600 K , da geht mit 230 V 5mm Blech , besser ist eins das du wegen der Einschaltdauer auf Drehstrom umschalten kannt . Am Auto schweiße ich auch bloß mit 230 V .
    Viele Geräte die mit 5 kg Drahtrolle kommen packen auf dieser Aufnahme auch eine 15 kg Rolle , einige Lorch zum Beispiel . Bei den Drahtrollen keinesfalls was nehmen das nur eine 1 kg Rolle packt , da steht der Preis in keinem Verhältnis . Immer nur verkupferten Draht nehmen , etc.pp . Ich wickle wie viele andere wegen dem Gewicht von 15 kg Rolle auf 5 kg Rolle um .


    Cloos,Castolin, Cebora, EP Systems, ESS, Esab, EWM, Migatronic, Kemppi,Kjellberg, Lorch, Mahe, Merkle, Jäckle, Oerlikon, Fimer, Schweißkraft,Selco, Lincoln Electric, Miller, Rehm, Variamp, Weco, Fronius, Weltec,D+L - Schweißtechnik Kampmann , die waren gut aber die Firma gibts nicht mehr . Mansfeld aus der DDR Klasse aber auch da wegen der Ersatzteile nichts aus der Bucht kaufen .


    Ich selber habe ein Elektra Beckum ( ist heute Metabo ) 1991 für 600 DM neu gekauft ( denke an die Kaufkraft ) , war bis heute noch nichts dran ( die 20 Liter Flasche hat 160 DM extra gekostet ) . Hier bei uns in der Ecke hat jeder was zum spielen in der Scheune stehen und die Jungs schwören auf das Lorch M2020 , liegt um die 800€ aber die Werksvertreter geben oft 15 oder 20 % Rabatt ! Vorsicht bei Messer Griesheim , die Labeln auch bloß um und nehmen exorbitante Ersatzteilpreise . Hab zwar außer für Autogen und Elektro noch Scheine für MIG/MAG/WIG gemacht aber nie gebraucht , kommt dem Hobby zugute :D .


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Hallo Jörg,


    das nenn ich mal ´ne aussagekräftige Antwort. :thumbup:


    Die heutigen Preise sind wirklich stolz.
    Wir haben damals, ca. 1985, auch ein Elektra-Bekum gekauft, welches bis heute läuft, hauptsächlich, um die Autos alle 2 Jahre über den TÜV zu bekommen.
    Es gab mal ein neues Schlauchpaket mit Pistole, der Rest ist noch ok.
    Wenn heute ein vergleichbares Gerät anschaut, geht es bei um die 1000,-€ los. Da sollte dann doch ein gewisser Grundbedarf vorhanden sein.


    Gruss
    Karl

    DC30GSE, 2400 ltr Puffer, 500 ltr WW, ca. 6,5m2 Solar, UVR1611, Sekundärlufttrennung mit Lambdacheck, Abgastemperaturregelung

  • Hallo Karl ,


    das ist das heute ja - du kriegst so ein Ding an jeder Ecke . Massenware aus Fernost . Ich bin für das Beckum noch 50 km gefahren , Flasche hat mir jemand aus dem Nachbarort getauscht . Klar ist der Baumarkt um die Ecke und bequem aber bei den Preisen brauchst du einen Stuhl , fällt einem Gelegenheitsschweißer aber nicht auf . Früher haben wir die Autos auch nur durch den TüV gebrutzelt , wenn ich heute daran denke welche Schätzchen wir damals gnadenlos in 7.Hand verheizt haben ...
    Westfalia , Güde , Rowi und Einhell kommen mit Sicherheit alle aus der gleichen chinesischen Manufaktur , dann die Geschichte mit dem Fülldraht ... ist mir schlecht .


    Alex - http://shop.mwe-schweisstechni…ei-geraet-Gemini-210.html
    Damit dürftest du was anfangen können , Einschaltdauer 100% bei 60 A ... beim Auto sinds so um die 70 ! Soll heißen das Gerät muß nach einer gewissen Einschaltdauer 15 Minuten auskühlen , mit so einer Kiste die einen 4 Stufenschalter hat kannst du am Auto bestenfalls 15 Minuten lang Punkte setzen , dann ist Pause . Anders rum wenn du dickes Blech schweißen willst mußt du pro mm etwa 45 Ampere rechnen . Beim Gemini dürften also 5 mm so grade noch drin sein , 15 % heißt demnach 9 Minuten am Stück schweißen , dann 15 Minuten Pause und 9 Minuten am Stück ist ganz schön Naht ! Beim Auto setzt man ab , zwei Bleche defakto übereinander macht 1.6 mm , sind eben um die 70 A .


    Wenn ich mir so eine Einhellkiste um die 500€ ansehe , da wird weder Wicklungsmaterial ( es sollte Kupfer sein , die nehmen teilweise Eisen ) angegeben noch die Einschaltdauer , da steht aber was von Gebläsezwangskühlung , das ist primitivste Technik oder liegt an der Eisenwicklung , dazu reden die von einem gasgekühlten Brenner ... Schwachfug , der Brenner ist zwangsläufig immer Gasgekühlt weil das Schutzgas ja wo durch muß - Volksverarsche ! Da sind die ISKRA Mig Mag aus Slovenien besser wenn du auf den Preis achten mußt , die kommen in der Oldtimer-Markt nicht schlecht weg . Kupfertrafo und Glattdrossel ! Ich hab jetzt nur mal bei der Krake gesucht , lag in der Markt 2011 noch um die 500 , vielleicht in nem anderen Shop
    http://www.rakuten.de/produkt/…sclid=p_idealo&portaldv=1 , das liest sich wesentlich besser als bei den Baumarktkisten aber ich muß Karl zustimmen das Zeug ist ja richtig teuer geworden .


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Hallo,


    vielen Dank für eure Beiträge und besonders an Jörg natürlich!


    Ich habe hier noch was günstiges gefunden ("Made in Germany") Was ist davon zu halten im Vergleich zu von dir vorgeschlagen Jörg?! KLICK
    Und hier mit Kupfertrafo vom gleichen Hersteller: KLICK


    Grüße, Alex

  • Apex ist im Grunde die Baumarktschiene von D+L wenn man es so ausdrücken kann , kannst du bedenkenlos kaufen aber mich persönlich würde die automatische Anpassung der Drahtgeschwindigkeit stören - wenn man in die Drahtgeschwindigkeit eingreifen kann , kann man unter Umständen aus einem Loch noch was machen :whistling: .
    Klar , Punkt an Punkt geht auch ...
    Diese Sachen gabs früher halt noch nicht in der Preisklasse , die Ausstattung ist nicht schlecht aber Punkt/Intervallzeit brauchst du im Grunde nur am Auto wenn du über die ( ausgebohrten ) originalen Schweißpunkte arbeitest oder ein Profi im Metallbau bist .
    Bringt aber auch bei Edelstahl was , wenn ich da an die Wärmeleitfähigkeit vom Material denke tauchen bei mir die Bilder von einer speziellen Edelstahlelektrode fürs Elektroschweißgerät im Kopf auf , die man so etwa 1995 für 3 DM das Stück kaufen konnte und Schweißergebnisse mit denen man zufrieden sein mußte ...
    Bei den Drahtstärken kommst du eigentlich immer hin , einen größeren Durchmesser beim Draht schaffst du bei solchen Geräten oft wenn du bloß die Düse tauschst , im Grunde ein Pfennigartikel - schreib mal hin welcher Draht durch die Seele paßt , dann kannst du den mit einer Düse plus 0.2 mm verarbeiten aber 0.8 /1 mm reicht im Grunde für alles .
    Bei neueren Autos :wacko: ist ein 0.5er Draht / 0.7er Düse manchmal von Vorteil ... Renault ab 1980 zum Bleistift .
    Tefloninnenseele ist Klasse aber Alu ( dann mit reinem Argon und 2.5 % CO ) mit nem MIG schweißen ist im Grunde nur besseres kleben - bei allen Geräten !
    3 Meter Schlauchpaket reichen allemale aber wenn der Preis paßt arbeite mit der 5 kg Rolle oder wickle von der 15 kg um , meins hört sich bei 15 kg immer so gequält an - das regeln die hier anscheinend über die Verzahnung . Wenn ich mal ein neues bräuchte , würde ich mir sowas auch nehmen . 30 Euro hin oder her , das 190er reicht auch .


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Ich grab das grad mal wieder aus, sorry :D


    Warum kommen immer wieder Leute auf den Gedanken, das MIG/MAG einfacher zu schweißen sein soll als E-Hand?!


    "Einfacher zu verbraten" würde es eher treffen, von belastbaren Schweißnähten Würde ich bei ungeübten Leuten nicht sprechen wollen.
    Für nen Auspuff langt es schon meistens, aber für etwas, das wirklich halten muss (wie der erwähnte Rückewagen) ist schon deutliche Fachkenntnis erforderlich , von der Nahtvorbereitung bis zum wissen, was beim schweißen in der Naht passiert und welche nahtfehler auftreten können und wie man sie vermeidet...
    Gerade beim [lexicon]MAG[/lexicon] schweißen sind Flanken- und Lagenbindefehler sehr schnell passiert, das ist mit bloßem Auge übrigens nicht zu erkennen.


    Wenn ich nicht gerade ein gutes, professionelles Gerät (am liebsten einen "Pulser" ) zur Hand habe, schweiße ich alles oberhalb 5 mm Wandstärke mit der Elektrode, zumal, wenn es Reparaturschweissungen an lackierten Teilen sind. Meist kommt man mit einer RC11 und einer B10 in 90% aller Fälle gut aus.
    Die Elektrode ist auch "ehrlicher", was nahtfehler angeht: da sieht man in 95% aller Fälle wenn man Mist gebaut hat - schutzgas gaukelt einem mitunter ne perfekte Naht vor, die tatsächlich die Festigkeit eines Stück Edamers ...

    Don't blink!

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    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Hallo,


    hab nicht alles gelesen, wie immer die Zeit.


    Schau mal nach Erfi. Ich glaube Ergoline 200 heißt das kleinste 3-Phasen-Gerät.
    Das kleinere Gerät kann zwar auch an 400v betrieben werden, hat aber nur einen Trafo.
    Ist ein kleiner Hersteller aus Bayern. Die bauen gute Geräte mit brauchbaren Trafos
    und Vorschüben.


    Die UVP war schon immer ca. 1300 oder 1500 Euro. Vor Jahren haben die dann ca. 800 Euro gekostet.
    Leider bekommt man die dafür nicht mehr.


    Einziger Nachteil gegenüber Jäckle, Rehm + co. ist das etwas schwächer konstruierte Gehäuse.
    Daher kommt auch das minimal kleinere Gewicht. Es wurde nicht an den Trafos gespart.


    Gruß Manuel

    Atmos DC 40 GSE, BJ 02/2009, 3x1000l Puffer, Lambdacheck, Lufttrennung nach Kaffenberger

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