Verwirrspiel Heizungsanlage

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  • Es geht wieder mal ums liebe Geld und sogenannte Fachleute sowie mir gegen den Strich !


    Wir besitzen einen sogenannten Resthof 176 qm bebaute Fläche , 2 1/2 Vollgeschosse von dem wir aber nur das Haupthaus mit etwa 600 cbm Volumen bewohnen , der Rest dient Hobbyzwecken . Bis jetzt heizen wir einen Teil mit einem Kaminofen und den anderen Teil mit zwei Heizeinsätzen ( Umbauten von einem Ofenbauer ) durch Warmluft . Das ganze gilt als Gebäudeensable und darf wegen der örtlichen Gesamtansicht nur von innen gedämmt werden , blabla ! Warmes Brauchwasser kommt von einem Durchlauferhitzer .
    Ist alles Mischbauweise , Gefachausmauerung entweder mit Bims oder Lehmsteinen , teilweise Lehmfüllung , innen teilweise auch Lehmputz , teilweise Kalkputz , teilweise Holzwolleleichtbauplatten . EnV Werte werden wir nie erreichen , müssen wir auch zum Glück nicht ...
    Wegen diesem BlmschV Mist mußte ich den Einsatz im Obergeschoß schon außer Betrieb nehmen und habe für den im Untergeschoß eine Frist bis zum 31.12.2014 bekommen . Altbau , Innendämmung also am besten über Zuschüsse gedacht , einen tollen Energieberater kommen lassen - der rechnet mir eine aktuell nötige Heizleistung von 19,6 kw sowie einen Bedarf von 48000 kwh/a aus , schlägt mit vielen tollen Firmenverweisen vor die Geschichte auf eine Heizleistung von 11.2 kw sowie einen Bedarf von 23500 kwh/a zu senken .
    Bei der Heizleistung stimme ich ihm zu , die drei Einzelbrennstellen haben zusammen 20 kw aber alles andere ist in meinen Augen Scheiße mit Schwung , denn tatsächlich verbrauchen wir im Jahr 6 srm technisch getrocknetes Buchenholz und je nach dem 2 1/2 bis 3 Tonnen HBK - was umgerechnet einen Bedarf von rund 25000 kwh/a ergibt . Liegt unter Umständen auch am Heizverhalten und daran das bei uns die Heizperiode nicht schwachsinnigerweise von 4.8 bis zum 14.7 geht .
    Die Kfw und die ganzen tollen Handwerksfuzzis werden an uns nichts verdienen , wir ziehen das Ding aus dem Kopfkissen durch , erst mal generell neue Fenster weil unsere inzwischen 46 Jahre alt sind und auch nur im Grunde um nicht mehr streichen zu müssen - quatsch U = 1.1 wird schon was bringen , U = 0.7 Dreichfachverglasung läßt das Mauerwerk / Gefach vom Gewicht her nicht zu .
    Wenn ich 30 % Strom für Warmwasser rechne sind die 1200 kwh/a im Grunde nicht der Bringer , der Strompreis schon eher , wenn dann soll die Heizung auch das warme Wasser machen !
    Werde ich bei einer wassergeführten Heizung eigentlich auch mit meinem bisherigen Bedarf auskommen ?
    Bisher hatten wir mit unseren Warmluftöfen eigentlich eine recht gemütliche Wärme im Haus , wenn nur der Mist mit der BlmschV nicht wäre !
    Atmos eigentlich wegen der Anschaffungskosten , ich habe ja nicht nur neue Fenster an der Backe sondern muß zukünftig ( was mir widerstrebt ) warmes Wasser durchs Haus pumpen , Installation nicht vorhanden !
    Wenn schon neue Heizung dann richtig also auch kein Dreck mehr im Wohnzimmer , bestenfalls im Flur denn einen neuen Warmluftofen werden wir beibehalten - dachte auch erst an einen Solcourant aber dann doch lieber bequemer über die Zahl der Puffer im Keller aber ich weiß bis heute immer noch nicht für was für eine Heizungsanlage ich mich entscheiden soll ... die Nachbarn haben alle entweder einen Gastank im Garten oder Öl im Keller , heizen mit einem Kaminofen bei , uns haben sie einen Vogel gezeigt als wir 1995 mit Holz ( zu 15 DM / RM ) anfingen - inzwischen sind die HBK ja schon fast preiswerter als das Brennholz , weswegen ich auch da eventuell auf Alternativen zu greifen möchte .
    Großartig an der Heizung " tunen " möchte ich auch nicht , muß mit Atmos auch so gehen .


    Jetzt ihr !


    Der K-Wert der Wände liegt bei 0.5 ( vorher 1 :whistling: ) , die Geschoßdecken inzwischen bei 0.45 , die zu heheizende Grundfläche dürfte so etwa 150 qm ( 120 plus 30 DG ) betragen . Dachfläche rund 100 qm aber hier stimmt die EnV wegen darunter ausgebautem Dachgeschoß . Wie ich meinen Hobbyraum 46 qm ( ich spiele noch mit Autos ) , 5 m hoch beheizen soll weiß ich noch nicht . Eventuell wegen der neuen Heizung in Zukunft ein Schornstein im Haus weniger , deshalb dort einen Zug setzen , Werkstattofen dran hängen und auch die Sachen verheizen die woanders nicht gehen ... 8) .
    Ach so , falls es hilft ein Zug hat 240x240 , einer 200x200 , die Höhe beträgt 10m75 , Zugbegrenzer muß eh drauf stehen . Höhe des Aufstellraumes einmal knapp 2m auf 30 qm ( momentan noch Sauna / Ruheraum ) , 4 x7.4 einmal 1.8m auf 20 qm , 3.3x6.4 . Der kleinere Raum wäre mir lieber , müßte bei einer Pelletanlage wegen der Höhe also Saugsilo bekommen , bei HV hätte ich Schwierigkeiten beim Beladen . Heißt beim Puffer eh viele 800er in Reihe . Alternativ könnte ich mit der ganzen Heizungsgeschichte auf eine kleine Scheune , 26 qm netto , 5.10m ohne DG hoch , ausweichen und dort einen einzigen großen Puffer aufstellen , wäre eine Fernwärmeleitung von 4m . Viele Optionen , viele Fragen .
    Bilder gibts nicht , sieht von aussen noch scheixxe aus .


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Hallo Jörg, erst einmal willkommen bei uns im Forum.
    Du hast Dich vorgestellt mit dem Ist Zustand, Deinen Problemen der Verordnungen die Du über Fördermittel lösen willst/wolltest und Deinem Vorhaben Deine Wohnung weiterhin warm zu bekommen. Du hast Deinen Thred vollgepackt. Ich werde den Anfang machen und versuchen........


    Es geht wieder mal ums liebe Geld und sogenannte Fachleute sowie mir gegen den Strich !


    Wir besitzen einen sogenannten Resthof 176 qm bebaute Fläche , 2 1/2 Vollgeschosse von dem wir aber nur das Haupthaus mit etwa 600 cbm Volumen bewohnen , der Rest dient Hobbyzwecken . Bis jetzt heizen wir einen Teil mit einem Kaminofen und den anderen Teil mit zwei Heizeinsätzen ( Umbauten von einem Ofenbauer ) durch Warmluft . Das ganze gilt als Gebäudeensable und darf wegen der örtlichen Gesamtansicht nur von innen gedämmt werden , blabla ! Warmes Brauchwasser kommt von einem Durchlauferhitzer ................
    ..........Bei der Heizleistung stimme ich ihm zu , die drei Einzelbrennstellen haben zusammen 20 kw aber alles andere ist in meinen Augen Scheiße mit Schwung , denn tatsächlich verbrauchen wir im Jahr 6 srm technisch getrocknetes Buchenholz und je nach dem 2 1/2 bis 3 Tonnen HBK - was umgerechnet einen Bedarf von rund 25000 kwh/a ergibt . Liegt unter Umständen auch am Heizverhalten und daran das bei uns die Heizperiode nicht schwachsinnigerweise von 4.8 bis zum 14.7 geht .


    Das ist wohl das Problem das mitunter Berater hier versuchen nach Schablonen und Tabellen Dir etwas ein zu reden. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, man darf nicht alle solcher Leute in einen Topf werfen, oder über einen Kamm scheren. Wir haben hier auch im Forum Energieberater die ihr Handwerk verstehen.


    Quote

    Die Kfw und die ganzen tollen Handwerksfuzzis werden an uns nichts verdienen , wir ziehen das Ding aus dem Kopfkissen durch , erst mal generell neue Fenster weil unsere inzwischen 46 Jahre alt sind und auch nur im Grunde um nicht mehr streichen zu müssen - quatsch U = 1.1 wird schon was bringen , U = 0.7 Dreichfachverglasung läßt das Mauerwerk / Gefach vom Gewicht her nicht zu .


    Wenn Du die geforderten und geförderten Ausgaben und dann die gewonnenen Werte in die Waagschale wirfst/gegeneinander rechnest, wirst Du/der Familienrat selber entscheiden ob und was sich lohnt. Deinen Sätzen ist schon ein Richtung zu entnehmen worauf es hinaus kommt. Wenn Du handwerklich begabt bist und Dir vielleicht noch aus dem Familien Umfeld oder bei Bedarf Bekannte helfen können, möchte ich sagen hast Du schon viel Unterstützung und auch gespart.


    Quote

    .........Werde ich bei einer wassergeführten Heizung eigentlich auch mit meinem bisherigen Bedarf auskommen ?
    Bisher hatten wir mit unseren Warmluftöfen eigentlich eine recht gemütliche Wärme im Haus , wenn nur der Mist mit der BlmschV nicht wäre !
    Atmos eigentlich wegen der Anschaffungskosten , ich habe ja nicht nur neue Fenster an der Backe sondern muß zukünftig ( was mir widerstrebt ) warmes Wasser durchs Haus pumpen , Installation nicht vorhanden !


    Das wird Dir nicht erspart bleiben warmes Heizwasser in alle warm zu haltenden Wohnräume rein zu leiten. Es gibt zwei Möglichkeiten entweder per HK Heizkörper (die preiswertere Variante) oder per FBH Fußbodenheizung. Vorteil niedrigere Temperatur rund 35° aber teurera, weil alles im Fußboden verlegen!



    Es gibt die Varianten HV Holzvergaser dazugehörigen Puffer Volumen und mind. im Winter jeden Tag heizen (dazu mußt Du Holz beschaffen/auf Länge sägen/spalten/lagern mind 2 Jahre [entsprechende Lagerfläche]; Pellet Kessel dazu auch Puffer und Lagerbehälter für Pellet, diese Anlage läuft fast alleine; Wasser geführter Kamin (im Wohnzimmer) dazu wieder Puffer und das nötige Holz wie beim HV erwähnt. Wir haben bei uns auch User die ihren GSE nur mit Holzbrikett heizen!!
    Zu jedem benötigst Du ein Puffer Velumen das im Winter mind 24 Std Deine Wonhnung warm hält. Zu Deinen Angaben von Dir mit rund 150 m² mein Rat mind. einen GSE 30 oder auch einen GSX 50 nicht viel teurer. Stückholzlänge beide 50 cm länge. dazu mind. 2000 - 3000 lt Puffer. Bei den Puffern mußt Du unbedingt die Kipphöhe der Puffer beachten. Dazu kommen noch mal rund 10 cm oben dazu wenn Du ganz oben einen Anschluß hast. Mir erging es so Kippmaß stimmte aber.... ich mußte aus dem Fußboden einen Ring raustemmen weil oben ein Anschluß dazu kam. Wir haben auch User die aus Platzgründen ausgegliedert haben per Fernwärme ins Haus zurück. Aber da kommt die nicht ganz billige gut isolierte Erdleitung dazu (Schachtarbeiten etc).
    Für Deine ganze Heizanlage nicht vergessen eine Notheizung zu behalten d.h. wenn Krankheit/Urlaubstage etc.
    Sauna deswegen aufgeben gibt es keine andere Möglichkeit??
    Wir haben viele die ihren Atmos nicht getunt haben. Wenn er "einigermaßen richtig eingestellt ist" läuft er auch. Wir wollen eben noch ein Qäntchen mehr heraus holen. Mnche tunen ihr bestes Stück das Auto um einen Kick ..... Wir tunen unseren Kessel...........
    Für Werkstatt Vorschlag einen Bullerjan.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Das ging aber schnell !


    Mein Auto tune ich nicht mehr , hab nen Saab vor GM wo der Zündschlüssel nicht in der Mittelkonsole sitzt :whistling: , zu rasen brauche ich auch nicht , 240 reichen völlig ... nee Understatementkisten sind mein Hobby .


    Ich klick mich mal zu deinen Tips durch , 50 kw hört sich verdammt groß an aber bei 3000 Liter Puffer denke ich an einen umgeschweißten Gastank , läuft aber eher auf HBK als auf Kappholz hinaus da ich die HBK als RUF B-Ware bekommen kann . Ab und zu Sommerholz ( Scheunenabriß ) und auch schon mal Abfallholz .
    Nehme jetzt wirklich mal an das ich durch meine Dämmmaßnahme auf die durchschnittlichen 100 Watt für Altbauten komme ( jetzt gehe ich mal von 150 aus ) brauche ich 15 kw die Stunde , die aber doch nicht 24 Stunden weil ich doch in den ersten Stunden eine Grundwärme erzeuge und nur noch beiheizen muß .
    Gibt es für so etwas eine Berechnungsgrundlage ?
    Ansonsten müßte ich ja 24 x 15 kw = 360 Kw speichern was auf einen 7000 Liter Puffer hinaus läuft oder wo sitzt der Denkfehler ?


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Wenn Du einen Gastank unterbringen kannst alles OK. Ein User hat sich einen solchen eingebuddelt gut isoliert und darüber kommt jetzt sein Wintergarten. Den Namen kannst Du bekommen. Ein GSE kann im Grunde alles was nichtbehandeltes Holz gleich in welcher Art und Form in Wärme umsetzen. Angefangen von Paletten inkl. der Nägel die fallen durch die Düse, Geschreddertes und getrocknet aus dem Garten/Baumverschnitt und so weiter........

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Je nachdem, wieviel Du einsetzen willst, wäre doch eine Kombination aus einem HV und einen kleinen Pelleter als Notheizung keine ganz schlechte Wahl. Die Bafa-Förderung gibt es ja für beide. Mit der Pelletbafa hast Du Deinen Kessel (Puffer ist ja dann ohnehin da) schon fast bezahlt.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Nö , ich hab direkt am Haus noch eine kleine Scheune ! Meine Holde hat mich mit meinem Hobby in die große Scheune verbannt darum lagert da momentan auch nur der Aushub aus dem Keller und Bauschutt , steht leer , die Wände sind ungedämmte Holzrahmenkonstruktion . Sollte mal ein zusätzliches großes Wohnzimmer werden aber bei den Energiekosten ...
    Müßte lediglich die Betonplatte verstärken ! Als Notheizung denke ich aber eher an einen schicken neuen Kaminofen der was her macht ...
    Tja , was ich einsetzen will ist so eine Frage - auf Bafa schieße ich mich erst gar nicht ein .


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Notheizung: Etwas, das auch bei Abwesenheit funktioniert. Und schau Dir mal die Grundlagen für die Bafa-Förderung an: das ist keine Zauberei oder unmöglich zu erreichen. Dir muss jemand bescheinigen, dass der hydraulische Abgleich gemacht ist und ein Fachmann (Heizungsbauer, vielleicht findet sich jemand in Deinem Bekanntenkreis?) muss das ganze unterschreiben. Sonst wäre es verschenktes Geld.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Je nachdem, wieviel Du einsetzen willst, wäre doch eine Kombination aus einem HV und einen kleinen Pelleter als Notheizung keine ganz schlechte Wahl. Die Bafa-Förderung gibt es ja für beide. Mit der Pelletbafa hast Du Deinen Kessel (Puffer ist ja dann ohnehin da) schon fast bezahlt.


    würde auch ich empfehlen, der Pelleter für Notheizung und z.b. im Sommer WW. Der Holzkessel macht den Rest.
    Joerg hat ja auch schon im anderen Forum geschrieben und wenn ich die zur verfügung stehenden Brennstoffe lese würde ich nicht unbedingt einen reinen Holzvergaser nehmen.


    Der KC 35 S oder 45 wäre möglicherweise besser geeignet.
    Nicht den kleinen 25 da ist der Füllraum zu klein und man ist andauernd am nachlegen.


    Der KC 45 S mit entsprechend Puffer.

    Gruß Klaus


    Atmos D15, 850L Pufferspeicher, 4,2m² Solar,
    Gas Brennwert Viessmann Vitodens 200 Bj. 2002.

  • Nee Thomas , ich habe ein ganz anderes Problem !


    Da ist einmal der sogenannte Energieberater der mir eine Heizlast von fast 20 kw und einen Verbrauch von etwas über 48000 kwh/a ausrechnet , wobei ich aber seit 1995 weiß das dem nicht so ist !!! In einem sehr kalten Winter vor ein paar Jahren habe ich mal 15 Schüttraummeter technisch getrocknete Buche verbraucht und das sind definitif keine 48000 kwh/a !
    Wegen des Holzpreises nehme ich heute verstärkt Holzbriketts und wenn ich das zusammen mit dem Anmachholz ausrechne sinds definitiv keine 25000 kwh/a - Zuschüsse krieg ich aber nur wenn ich auf auf die Zahlen , das Papier dieser Beratung modernisiere und auch die muß ich beantragen , weiß aber nicht ob ich die bekomme wenn die Kassen mal wieder leer sind ... meiner Hausbank sind die Investitionskosten zu gering , die verdienen nichts an der Kfw Geschichte und mauert auch .
    Mir egal , ich bin eh Kopfkissensparer und wenn man über 45 ist , nichts im Kopfkissen hat , hat man was falsch gemacht !


    Jetzt pfeife ich auf darauf und komme mir wegen dieser BlmschV Geschichte schon wieder verarscht vor , weil ich einen Heizeinsatz außer Betrieb nehmen muß der besser funktioniert wie der moderne Kaminofen gegenüber der auf dem Papier BlmschV 1 und 2 erfüllt - zugegebenermaßen habe ich von Hydraulik und Heizung keine Ahnung aber jetzt bekomme ich hier den Tip einen 30 oder gar 50 kw Kessel mit bis 3000 Liter Puffer zu installieren . Wenn ich mir das alles dazu durchlese weiß ich jetzt schon das ich mit meinen 6 srm Buche und bestenfalls 3 Tonnen HBK nicht hinkommen werde . Ich habe das Gefühl das ich mich durch die sogenannte Modernisierung von den reinen Energiekosten her verschlechtern werde . So ein 50 kw Teil braucht ganz schön Ladung , dazu der Pufferverlust , dazu der eigentliche Wirkungsgrad . Soviel besser wie der angeblich grottige Heizeinsatz wird die Geschichte nicht sein , mal ganz abgesehen davon das der Dreck aus der Wohnung bleibt .
    So gesehen muß ich bis 2014 alles in allem zwei Warmluftheizeinsätze tauschen , logisch bietet sich eine moderne wassergeführte Heizung an , es will mir aber nicht in den Kopf das die Kiste jetzt nach meinen Paratern U=0.5 , neue Fenster , Fachwerkwände na und so groß sein muß wenn ich doch bisher mit einer definierten Menge Brennholz und HBK ausgekommen bin .
    Rechne ich damit müßten 5 Tonnen Pellets , alternativ ensprechende Raummeter x 2.25 auch weiterhin ausreichen - aber weil es bequemer ist einen gigantischen Puffer laden zu welchen Bedingungen - das muß ich erst mal verinnerlichen , mit den Werten und den Zahlen klar kommen . Dazu dann noch eine Notheizung ?


    Dafür habe ich auf der Arbeit nicht aufs Hotel verzichtet und im Wohnwagen gehaust , kauf mir von der Kohle lieber nen fetten V8 und hab noch etwas Spaß solange das Erdöl noch nicht alle ist ( ein Dodge Charger ist noch drin ) .
    Mein Problem ist das ich mit den Zahlen und den Werten nichts tun kann , ich sitze hier und verzweifle an der einfachsten Hydraulik obwohl es von meinem Bildungsstand nicht so sein dürfte . Ich verzweifle an einer einfachen Heizung und dann gerate ich womöglich noch an einen HB der nur mein Bestes will - ok , zumindestens das hat sich erledigt aber ich hatte hier genug Handwerker drin , die Pfusch abgeliefert haben wenn keiner daneben stand . Ich mußte mein Geld in einem Risikoberuf verdienen , da ist es mir zu schade für ! Das sind meine Rücklagen weil mir nie einer eine Lebensversicherung verkaufen wollte - das jetzt in eine Burg investieren die der Junior nicht will ! Das muß man erst mal auf die Reihe kriegen .
    Ich will etwas bequemer heizen , sonst nichts ... vielleicht stelle ich mir ja auf jede Etage auch ne Pelletkiste mit Luftführung / Luftkanälen hin , nur nicht von MCZ - mal sehen wer da noch so etwas im Programm hat . Das Thema Heizung überfordert mich !


    Ich weiß auch nicht was ihr immer mit der Bafa habt , so richtig Bafa gibts nur für ne Kiste die mich von einem Brennstoff abhängig macht , das ist schon wieder verarsche . Wollen wir wetten ? Wenn genug so eine Kiste haben drehen die so an der Preisschraube für die Pillen das sich unterm Strich nichts geändert hat ! Hier liegt die Tonne DIN Plus schon bei 277 Euro plus Fracht - wären bei meiner Rechnerei schon mal 1500 Tacken gegenüber nicht mal 900 aktuell . Schön , dafür ists unbequem aber die Pelletkiste muß ich mit 70 auch noch saubermachen können . Bin in einer Zechensiedlung groß geworden , wir hatten Einzelöfen und mit Ancit 3 geheizt das bei uns gefördert wurde , war auch schön warm ...
    Warum muß das heute alles nur so kompliziert sein ?


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Du kannst einen Verbrauch mit Einzelfeuerstellen nicht mit einer Zentralheizung vergleichen, die Angaben vom Berater können das Ergebnis für ein komplett beheiztes Haus sein.

    Gruß Klaus


    Atmos D15, 850L Pufferspeicher, 4,2m² Solar,
    Gas Brennwert Viessmann Vitodens 200 Bj. 2002.

  • Ist es vielleicht möglich, die Ergebnisse des Energieberaters hier ein zu stellen?


    Wenn der Berater von 22 Grad ausgeht, Du aber nur 19 hast, sind dort schon große Differenzen. Weiterhin können auch die Räume unterschiedlich hoch beheizt werden. Warmwasser ist wahrscheinlich auch berücksichtigt worden, unter der Prämisse das x mal am Tag geduscht wird und....


    Vielleicht ist das erst einmal der 1. Schritt.


    Grüße


    Franz

    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Hallo Jörg,


    ich habe mir einen D20P geholt.


    Da kann ich Pellets und Holz verheizen, also auch Holzbriketts. Somit bin ich relativ unabhängig. Und Förderung von der BAFA gibt es auch. Allerdings ist ein Pufferspeicher dafür notwendig. Pro KW Heizleistung 55L also 1100l. Zur Zeit gibt es dafür 2900€ für den D20P und noch mal 500€ für den Pufferspeicher.


    Ich habe, und bin noch dabei alles auf Wand- und Fussbodenheizung umzustellen. Im übrigen habe ich auch eine Hofreite die unter Dankmalschutz steht, Fenster mit Doppelverglasung (teilweise selbst erneuert) und praktisch ungedämmt.


    Vorher war alles mit Elektronachtspeicher ausgestattet und hat das Geld nur so wegfließen lassen.


    Es ist zwar nicht ganz billig, aber statt 2400€ zahle ich jetzt nur noch 1200€ für Heizung und Warmwasser.

  • Hallo Jörg,


    ich will mal was ketzerisches einwerfen.
    Du scheinst ja eher der Typ für einfache Lösungen zu sein. Und mit der Obrigkeit hast du es wohl auch nicht so.


    Wenn du jetzt mit einer luftgeführten Heizung glücklich bist warum willst du dir das ganze Wassergeraffel antun. Das ist in einem Haus wo noch kein Heizungsrohr liegt ein gewaltiger Aufwand. Nicht nur finanziell, du musst dich in die Materie einlesen um nachher nicht enttäuscht zu sein. Da lässt du einige Nerven und bekommst dafür graue Haare. Schau dir hier mal den einen oder anderen Hydraulikplan an, dann bekommst du einen Eindruck von der Masse an Material die du in dein Haus schrauben kannst.
    Überlege doch mal ob Du nicht deine Öfen durch luftgeführte Pelletöfen ersetzen willst. Für die Dinger gibt es aber keine Förderung mehr. Das hat den Vorteil das du dich mit keiner Behörde rumärgern musst und von denen keine Vorgaben akzeptieren musst.
    Die gehen Morgens alleine an und Abends wieder aus du musst halt nur die Pelletsäcke ranschleppen. Aber du hast ja jetzt auch Holz rangeschleppt. Pelletsäcke muss man auch nicht aus dem Wald holen oder spalten und sie tragen sich besser und machen weniger Dreck. Du brauchst keine Rohre und keinen Klempner. Ein passender Schornstein und eine Steckdose reichen.


    Nur mal so über den Tellerrand gedacht.

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
    -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
    -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
    -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS

  • Danke Volker , Balsam für meine Seele .


    Ich bin ein Typ für einfache Lösungen , darum durfte ich ja für meinen Ag bis man mich auch entsorgt hat überall in der Weltgeschichte rum machen , wo andere bloß im Urlaub hin kommen . Graue Haare und grauen Bart hatte ich schon mit 45 , bleibt bei Siemens nicht aus ...
    Und nein , mit der Obrigkeit habe ich es auch nicht ! Die kassieren von mir Steuern und haben dafür mein Papier zu machen , wenn sich einer nicht zu benehmen weiß mache ich den zu meinem Hobby , such das Bein auf dem der wackelt , dann trete ich ihm das andere weg . 8)


    Zu meinem Heizverhalten - in dem Gebäudeteil der noch mit Lehmziegeln ausgemauert ist , mit Lehm verputzt ist heize ich schon jetzt bei irgendwas um plus 6 draussen nicht mehr obwohl die Wand auf dem Papier einen U-Wert von bloß 0.424 hat . In dem Gebäudeteil wo die Profipfuscher mit Bimssteinen gearbeitet haben , ich deshalb andere Innendämmung einsetzen konnte und auf 0.34 komme muß ich jetzt noch heizen . Die überschüssige Wärme von dort reicht auch für den Teil wo ich jetzt sitze . Aktueller Verbrauch 10 kg HBK am Tag , bei richtig minus sind es insgesamt 30 kg . Ich scanne das Papier von dem Idio... nicht ein , liegt nur noch hier als Beweislast - diese ganzen Zahlen , Tabellen , Listen KANN man bei einem Fachwerkhaus knicken aber bei den kopfgesteuerten vom Bauamt renne ich / wir gegen Wände - die banalste Ausrede ist ... schließlich hab ich studiert und du nicht . Ich bin ja in der Beziehung nicht alleine , wir haben inzwischen eine Lobby beim Amt für Denkmalschutz .
    Ich will mal eine Thermographie von einem 500 Jahre alten Fachwerkhaus im Raum Alsfeld haben , da stehen ein paar die seit 500 Jahren durchgängig bewohnt sind aber sowas gibt es anscheinend nicht damit keiner drauf kommt das alles was die heute bauen Murks ist .
    Anfang Oktober mache ich den Kaminofen an , die Wärme steigt durch den offenen Flur nach oben , Mitte November kommt der Heizeinsatz im Flur dazu der jetzt aus ist , bei draussen richtig Minus kam der Heizeinsatz im oberen Flur dazu . Ich messe keine Temperaturen , das Thermometer hängt draussen vor meinem Arbeitszimmer auf der Ostseite aber unser Besuch findet es immer angenehm warm bei uns . Die Räume sind eher klein aber über den zentralen Flur ist im Grunde alles offen .
    Denkmalschutz traut sich nicht mehr auf mein Grundstück , bin undiplomatisch - wir haben jetzt ein Gentlemanagreement getroffen , die wissen das ich das Fachwerk erhalten will und lassen den / die Bauanträge offen , nicht nur für immer bloß für 2 Jahre gültig . Hab ja jetzt viel Zeit !


    Das mit dem Wassergeraffel wird es sein was mich stört , auch weil ich weiß welche Schäden Wasser in einem Lehmfachwerk anrichtet - damit meine ich aber nicht den Heizungssupergau sondern verdeckte Installationsmängel . Das bischen Kupferrohr und die paar Heizkörper sind nicht das Problem , ein D20P auch nicht - auch nicht die Kohle die dafür drauf geht .
    Das hier http://www.reiter1.com/Warmluftheizung/index.html habe ich bei BOSY entdeckt - diese Schächte sind in meinem Altbau noch rudimentär vorhanden , weil man den Vorbesitzern eine Nachtspeicherheizung aufs Auge gedrückt hat als das Kw noch 8 Pfennig kostete . Das was der Herr Reiter da auf seiner Seite schreibt , niemand hat wirklich Ahnung davon , kann ich bestätigigen - aber alle haben eine große Schnauze . Ich habe mir Bestandsgebäude von um 1900 angesehen , die so etwas noch haben und nutzen , ein Hotel in Kiefersfelden zum Beispiel ( Tatsache , ein Hotel für öffentlichen Personenverkehr heizt über Warmluftschächte die gekachelt sind ) .
    Das was der Herr Reiter da gebaut hat ist mir schon wieder zu kompliziert oder zu verspielt , je nach dem aber so etwas in der Art könnte ich mir auch vorstellen . Fragst du jetzt jemanden der das für die Industrie macht , will der dir natürlich sein bekanntes Luftkanalsystem adaptieren . Fragst du einen Installateur der nur Gas / Wasser / Sch ... wimmbadtechnik macht , ist das alles altmodischer Murks der Staub verteilt - Fakt ist das es so etwas mal gegeben hat und im Grunde gar nicht mal so lange her ist .


    Mich stört das Wassergeraffel im Zusammenhang mit Lehmfachwerk und irgendwie denke ich das so etwas einfach zum Fachwerk dazu gehört aber auch da habe ich zu wenig Ahnung von - der Architekt der hier gegen den Hausschwamm vorgehen sollte hatte auch keine Ahnung obwohl er studiert hat . Dafür führt er heute auch kein Geschäft mehr - hat die Finger gehoben damit er mir nicht 70 000 Euro zurückzahlen mußte , die Aktenlage kann ich euch gerne mal einscannen . Man hebt die Finger , meldet das Geschäft auf die Tante an und macht weiter wie zuvor , so einfach ist das in Germoney , dem Land mit Meisterzwang . Dann hat er den gleichen Murks für das Land Hessen noch mal gemacht ...


    Jetzt kommt die BlmschV Geschichte - ok , wenn es denn sein muß spiele ich da auch mit - das meine Heizeinsätze kein Typenschild haben akzeptiere ich auch noch . Bei 2 1/2 Vollgeschossen kannst du nun mal nicht mit einem Grundofen heizen und wenn die Geschoßdecken nur für 110 kg / qm berechnet sind hast du noch ein Problem . So hat man früher eben gebaut ( Gefachabstand ein drittel Stabmaß oder knapp 83 cm ) ! Jetzt denke ich eben an das Wassergeraffel weil alle es so machen . Klar ist es bequem ... nur ist es irgendwie nicht richtig . Versteht mich nicht falsch , ich kriege es nicht in den Kopf das ich 3000 Liter heiß machen muß und mit das ist eben so kannst du mir nicht kommen , ich will es verstehen !


    Volker , ich kenne auch luftgeführte Pelletöfen mit Saugsystem - saugt auf den Dachboden , dann Fallschacht . Auch zu verspielt , gesehen in Österreich . Ich sehe mir grade Heizkamine/Einsätze für Multifeuerung an , die BlmschV 1 und 2 erfüllen . Wenn ich zwei davon brauche bin ich preislich über einer D20P Geschichte - macht mir einer aber noch ein Wasserregister fürs Brauchwasser dazu bin ich fast überredet . Die kommen auch schon mit externer Luftführung und elektrischem Rauchabzug wenn du zum nachlegen die Tür öffnest - dazu die Option Aschedurchfall in den Keller aber da ist mir auch was nicht klar , wie verhindern die das dadurch Luft angesaugt wird etc.pp , muß mir das mal Life ansehen .
    Bafaförderung ist für mich kein Kaufargument , das Gegenrechnen halte ich für eine Milchmädchenrechnung . Wenn ich was von Atmos nehme dann deshalb weil ich deren Preisgestaltung für fair halte oder weiß wo das Zeug von Bosch , Buderus , Junkers ( Bosch Termotec = Siemens ) her kommt . Wird im gleichen Werk gefertigt wo auch die bei uns nicht zugelassenen Dakon-Dor herkommen , da kann mir keiner erzählen das unter dem bunten Blech was anderes steckt . Irgendwann schneide ich so ein Ding mal auf ...


    In meinen Augen läuft die BAFA Geschichte nur damit alle auf ein Heizsystem umrüsten bei dem Deutschland schon wieder geschlafen hat , ich bin auch im Pillebranderforum angemeldet , da heizen einige schon seit 20 Jahren mit Pellets ... meine HBK kommen ja auch aus DK und meine Pellets werden auch von dort kommen , sollte ich mich doch dafür entscheiden . Die haben sogar in Kassel ein Auslieferungslager . Leider bringt es nichts eine Anlage von dort zu importieren , du sollst ja unseren Murks kaufen , darum hat ja Atmos hier auch kaum eine Lobby , die deutschen Hersteller / Umlabler aber in jedem Forum Lobbyisten , siehe HTD .


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Tja Jörg, da geht es uns ähnlich,


    ich kann deine Bedenken gut verstehen. Meine Familie lebt in diesem Haus seit ca. 1780. Auch Fachwerk mit teilweisen Lehmwänden oder auch mal Steine im Fach, natürlich keine neuen. Schon damals gab es Recycling. Im unteren Stockwerk war Dielenboden, drunter angekohlte Balken wohl von einer alten abgebrannten Scheune, da drunter Feldsteine in feinsten Sand gesteckt. Das ganze natürlich schwimmend ohne feste Verbindung zu den Seitenbalken. Hat gut 2oo Jahre gehalten, war furztrocken ganz ohne Folie. Der untere Balkenring liegt ohne Trennschicht auf großen Feldsteinen, nichtmahl Teerpappe liegt drunter, gab es wohl damals noch nicht. Feldsteine ziehen keine Feuchtigkeit und wenn sie 30cm aus der Erde ragen kann auch die Feuchte die die Fugen hochkriecht verdunsten. Da ist nicht Wasser der Feind sondern Ameisen. Haben mir an 2 Stellen einen halben Meter aus den untersten Balken gefressen.


    Die waren früher ganz sicher nicht blöd. Jedes Material und jede Art der Verarbeitung hatte Sinn. Hab ich nur nicht gleich verstanden und so einiges bei den Renovierungen versaut.
    In einem Raum gab es einen Kachelofen der hat durch ein zusätzliches Gitter auch den Nebenraum geheizt. Klappe zu->kalt, Klappe auf->warm, ganz simpel.


    Wenn ich neu bauen würde käme sowas wieder in ein Niedrigenergiehaus. Strategisch platziert kann man damit eine ganze Etage heizen. Natürlich das ganze in der Pelletvariante für faule wie mich. Einzig im Bad möchte ich meine Fußbodenheizung nicht missen. Das geht aber auch mit einer Hypocauste.


    Wasser im Lehmhaus........ Ich habe mich fast 1,5 Jahre mit einem kleinen nicht auffindbaren Leck in der Zentralheizung rumgplagt. Irgendwann hatte ich unten im Flur einen braunen Rand an der Decke. Dann habe ich oben einen großen Schrank weggerückt. Dahinter eine S-förmige Lötkonstruktion aus 2x 90° Fittingen und einem 2 cm Rohr durch ein knappes Loch im Balken verlegt. Das Haus arbeitet, die Rohre auch. Ende vom Lied Lötstelle undicht. Das Wasser ist über Monate in die Lehmdecke gesickert (Holz/Strohwickel mit Lehm, kennst du ja). Ich habe das Rohr repariert. Mehr hab ich nicht gemacht, son altes Haus kann begrenzte Mengen Wasser aufnehmen und auch wieder abgeben, hat quasi Selbstheilungskräfte.


    Man darf nicht nach Fördermitteln schielen. Nachher hat man u.U. eine Lösung die einem nicht gefällt.
    Und noch was, hier wirst du keine Lobbyisten finden, das Forum ist ja noch neu. Ich kenne hier nur Nutzer und ein paar Heizungsbauer von der aufrechten Sorte.
    Vom Verbrauch her denke ich du kannst Pellet 1 zu 1 gegen deine Holzbrikett rechnen. Es wird nur etwas mehr weil es bequemer ist und automatisch läuft.
    Wie heizt du die Bäder?

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
    -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
    -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
    -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS

  • Genau das ist es , die waren früher nicht blöd hatten halt andere Parameter .


    FB im Bad kann ich vergessen , hab da ausgeklinkte 22er Balken ( gegen 16er ) drin , damit ich auf Stehhöhe komme - 1m98 , bin selber 1m95 . Im sogenannten Neubau habe ich Rohbauhöhe 2m37 , im Altbau inzwischen 1m98 weil ich die Strohwickel rausgenommen habe , die Balkendimension zum ausklinken vergrößert habe . Im Grunde heize ich alle Räume über den großen offenen Flur durch geöffnete Türen , in den kleinen Bädern sind ölgefüllte Radiotoren mit Elektropatronen drin . Keine Ahnung ob es die heute noch gibt aber irgendwie fand ich die Idee nicht schlecht darum sind sie geblieben . Der Neubau hat Leichtbetondecken , im Altbau sinds Strohlehmwickel - wenn ich neu bauen müßte genau so wie dieses Fachwerk gedacht war , nur mit 20er Balkenmaß statt 16er , die Deckenbalken 1/4 Stabmaß ( oder etwa 63 cm ) . Lehmbausteine mit 1500er Rohdichte , außen Kalkputz , innen Lehmputz , Boden 3cm Dielen . Punkt ! Aus ! Ende !
    Deins ist von 1780 und war anscheinend immer bewohnt , meins ist von 1922 und stand ne Weile leer - das ist der Tod in Tüten für ein solches Haus . Inzwischen weiß ich wie diese Häuser gebaut wurden , kenne die Zusammenhänge mit dem Innungsstab der Zimmerleute ( Balkendimensionen , Balken / Gefachabstände ) . Damit beschäftigt sich heute keiner mehr - ich hab mir so ein Ding kopiert und dann das Haus damit vermessen , das paßt alles . Was nicht paßt ist das von den Profis mit Zollstock und Wasserwaage , das fliegt grade alles wieder raus .
    Mache alles nach dem Stabmaß , es macht Spaß damit zu arbeiten .


    Wenn du bei deinen 280 qm mit einer DC 40 GS hin kommst , gehe ich mal davon aus das ich meine HBK und das Buchenholz gegen Pellets rechnen kann , mit einem Zuschlag für etwas mehr Bequemlichkeit wie du sagst . Ich kalkuliere mir deshalb auch grade eine D20P durch , die für 150 qm sicher reichen dürfte . Der Familienrat muß dann entscheiden , mein Clan kommt im Sommer eh zum Buddeln im Keller . Einen ausrangierten Gastank als prädestinierten Puffer habe ich für 40€ erworben , 1780 Liter brutto und 15.9 bar Prüfdruck , hat einen großen Flansch an der Seite , wird nach dem Muster " Pufferspeicher Daniel " bei BUSO als pdf ladbar , umgeschweißt - eine Firma in Oberkaufungen die sonst die Edelstahltanks für die Milchautos macht soll mir über den jetzt noch seitlichen , später unteren Flansch einen Edelstahlinnentank für Brauchwasser rein machen . Die drücken das Ding dann auch ab und machen mir ein Papier dazu . Jetzt lese ich was von einer Wärmetauscherspirale von wegen Legionellen ...
    Was denn nun ? Jahrelang waren die Kombipuffer State of the Art und jetzt auf einmal ...
    Jedenfalls kommen mir die Preise für Pufferspeicher online " etwas " überhöht vor .


    Wenn es doch ne andere Heizung wird nehm ich das Ding als Tank für den Lackierkompressor , kann ich auch Sonntags Krach machen :thumbup: .


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Hm, du willst also doch Wassergeraffel,


    nun gut.


    Zum besser einschätzen, von den 280 m² sind vielleicht knapp 200m² beheizt. Der Kessel ist in der Leistung begrenzt da er sonst zu hohe Abgastemperaturen produziert. Er läuft meist in der Hauptabbrandphase mit gemessenen 17-22kW. Das Haus braucht bei dauerhaft -10C° rund 15kW.


    Kritische Legionellenmengen im Warmwasser von Privathaushalten sind ein Ammenmärchen. Erst recht nicht im HV oder Pelletsystem. Ladetemperatur min. 65C° und der Wasserspeicher ist logischerweise immer oben im Puffer wo es am wärmsten ist. Das überleben die Viecher nicht. Mit Angst kann man gut Geschäfte machen. Besser verkauft sich nur Sex.
    Wenn meine Puffer im Haus stehen würden hätte ich Wellrohr oder einen gekauften [lexicon]Wärmetauscher[/lexicon] in den Puffer gebaut. Nicht wegen der Legionellen sondern weil es eine technisch einfache Lösung ist die ich selbst bauen kann. Die Tank im Tank - Lösung ist genauso simpel und gut. Teile die nicht verbaut sind gehen nicht kaputt.

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
    -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
    -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
    -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS

  • Ich will nicht notwendigerweise Wassergeraffel , meine mir standesamtlich zugeteilte Hälfte möchte eine moderne Heizung also muß ich mich kümmern .
    Mich kümmern momentan aber erst mal in erster Linie die Energiekosten an sich - darum auch mein verzweifelter Aufschrei hier !


    Auf der einen Seite wird wohl Notheizung a la Kaninchens / Walters Valencia drauf stehen aber der M2 / Valencia ist mir nicht ganz koscher , die Preise die inzwischen dafür aufgerufen werden auch . Da lasse ich mir was in der Art von einem Hersteller machen , elektrischer Rauchabzug , Aschedurchfall in den Keller mit ein paar mehr Kw davon garantierte 14 wasserseitig für [lexicon]Holz[/lexicon] , HBK , Kohle - die reden von BlmschV 1 und 2 ( nur mit [lexicon]Holz[/lexicon] ) sowie 7 Jahren Garantie . Werde ich demnächst mal hinfahren , die sitzen irgendwo bei Osnabrück aber der Grundkörper kommt aus Polen , wird dort umgerüstet , kommt an den 200er Zug . Dadurch hat sich die Kombination DP in meinen Augen erledigt , geht eher in Richtung P21 oder P25 . Den P21 habe ich für knapp unter 2800 gefunden , von dort lasse ich mir ein Angebot für den P25 machen weil der dort nicht im Programm ist .
    Nehme einen Schornstein im Haus außer Betrieb , setze in die Scheune einen doppelwandigen Edelstahl , Schorni meint es bleibt bei zwei Rauchzügen , machen wir ohne Baubehörde .
    Da ist noch die Option mit dem schwedischen Iwabo S1 Brenner - in der Anleitung steht was von 6mm Pellets und Pelletparameter ändern , nichts von 6 - 8 mit Länge xyz und DIN Plus . Da ich noch bei den Pillebrandern und Fyrstyr mitlese weiß ich was die dort durch ihre Heizungen jagen , die steigen jetzt erst auf Germanpellets um weil es jetzt erst preislich interessant wird . Die Pillen waren dort 20 Jahre lang wesentlich billiger als hier ! Viele rüsten wegen dem Preisanstieg dort jetzt auf Feuergeschirr zurück , Viadrus ist der am häufigsten erwähnte Kessel ... ist doch ne Gußkiste . U22/U26 mit nem schwedischen Brenner , heißt hier Woodpell , natürlich völlig überteuert weil Pellet drauf steht aber nur BlmschV , keine Bafa .
    Habe erst mal ne email nach Killafors geschrieben , hier sehe ich eine Option für " meine " Industriepellets in einem Atmoskessel . Soweit meine Planung in Sachen Heiztechnik .


    Die Technik kommt definitif in die Scheune neben dem Haus , weil ich auf den Gastank als Puffer eingeschossen bin - den muß ich auch noch bei Marburg holen ... das eine zieht das andere nach sich , da liegt mein ganzer Bauschutt und oben drüber war mal ein Ausbau / Hausanbau für Verwandte / Gäste - natürlich wieder die ursprüngliche Raumhöhe mit nem tragenden Balken bei 1m80 , das müssen Zwerge gewesen sein , früher ... da gehe ich jetzt erst mal an die Gefache und muß den Rest auf Heizraumniveau bringen , die Holzständer der Scheune dämmen , mir überlegen was ich mit dem Tor mache aber gleich daneben ist mein nur 1m80 hoher Keller mit etwa 85 cm Höhenversatz zur Scheune . Dürfte bei einer Bruttobreite von 3m30 und einer Bruttolänge von 6m40 ein ganz passables Pelletlager abgeben . Bevor ich da dran gehe und ausbaue bekommen die Wände noch einen Kalkputz , sicher ist sicher , wer weiß wo es mal feucht werden kann . Eigentlich würde ich viel lieber an nem alten Auto basteln .


    Rentner haben niemals Zeit ...


    Jörg

    Interpunktion und Orthographie dieses Textes ist frei erfunden. Eine
    Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig
    und ist nicht beabsichtigt.

  • Hallo Jörg,


    zu den Preisen kannst Du auch mal den Killus anrufen. Siehe unten im Forum.
    Der soll gute Preise haben.
    Richte Ihm noch einen schönen Gruß aus dem ATMOSBOARD mit Deinem Niknamen aus.


    Vieleicht ist das eine Alternative.

  • Hallo Jörg,


    P21 so, so.
    Würde sicher ausreichen. Der P14 ist wohl bis auf ein Leitblech baugleich. Die Atmosbrenner modulieren nicht da ist ein knapp ausgelegter Brenner die bessere Wahl. Geht dann weniger an und aus, was ja am meisten kostet. Die letztlich gefahrene Leistung lässt sich aber in einem begrenzten Bereich fest einstellen, was auch Starts reduziert. Deine Anlage steht in der Scheune, was du da nicht speichern musst kann auch keine Wärme verlieren.
    Ein Altbewährter Brenner der super moduliert ist von Scotte, da braucht man nicht unbedingt einen Pufferspeicher.


    Hier "http://www.niemehrheizoel.de/livedaten" findest du meine Lieblingspelletanlage. Super Konzept, ehrlich mit sich selbst und den gemachten Fehlern. Klick auch mal auf "Fehler", "Komponenten" und "Wirtschaftlichkeit".


    Bei Industriepellets ist aber wohl ein Brenner mit Selbstreinigung die bessere Wahl.

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
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    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
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