Schlag auf Schlag! Eko- Vimar Orlanski ISO 9001

There are 25 replies in this Thread which was already clicked 11,928 times. The last Post () by gutber.

  • Und wieder ein neuer Forumleser,


    ist wirklich genial das Forum, habe aber nichts über den Eko- Vimar Orlanski ISO 9001 gefunden.
    Ich bin am überlegen ob ich zu meinem Ölbrenner einen Holzvergaser stellen soll. Und hätte gerne eine oder mehrere Meinungen über den Orlanski gelesen.
    Wäre sehr nett wenn ich einen Tipp von euch bekommen könnte.
    Danke

  • Quote

    habe aber nichts über den Eko- Vimar Orlanski ISO 9001 gefunden.


    kannst du nicht,


    Eko- Vimar Orlanski ist der Hersteller


    ISO 9001 ist eine Norm nach der die Produktion abläuft wenn der Betrieb Zertifiziert ist


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • gutber schrieb:


    Nur mal zum allgemeinen Verständnis:
    DIN EN ISO 9001 etc. hat ÜBERHAUPT NICHTS mit der QUALITÄT der End-Produkte zu tun.
    Es bedeutet (in Kurzform) nur, dass die Firma ein sog. Qualitätsmanagement (QM) aufgebaut hat und seine Betriebsabläufe organisiert und dokumentiert hat, d.h. systematisch arbeitet. Ob das was hinten raus kommt dann den Kunden zufrieden stellt ist erstmal zweitrangig.
    MfG Winfried

  • Danke für den Tipp, bin gerade eifrig am lesen. Aber bei der Informationsmenge wird einem ganz wirr im Kopf.


    Ich verbrauche im Jahr zwischen 3121 und 3733 Liter Öl, für ca. 230qm. Darüber hinaus verheize ich mit meinem Küchen und Wohnzimmerofen nocheinmal 4 Ster Holz.
    Das ist meines erachtens eine ganze Menge an Energie die ich verbrauche und irgendwie möchte ich Schritt für Schritt von den hohen Heizkosten wegkommen. Nun zermattere ich mir den Kopf welcher Schritt soll der ersten sein und bringt am meisten. Ist es ein Holvergaserofen? Der würde mich 5152€ mit einem 1500l Pufferspeicher Speicher kosten, da ist das Aufstellen und die Kombination mit dem Ölbrenner noch nicht dabei. Da sind auch noch einmal ca. 3000€. Und was ich aus dem Forum rausgelesen habe, wären einige zusätzliche Bauteile für die optimierung des Kessels Teile wie Lamdasonde etc. sehr sinnvoll. Dann bin ich wahrscheinlich bei ca. 10000.- Stellt sich die Frage, wie schnell hat sich die Anlage amortisiert, wievier Holz brauche ich für die verbrauchte Ölmenge. usw. Oder würde eine Isolierung für das Haus effektiver sein? Was ich aber nicht glaube!


    Vieleicht habt ihr ja doch einen guten Rat für mich!


    Danke im voraus
    Roman

  • Richtig,


    wenn du es zertifizieren läßt, kannst du den größten Mist produzieren.


    Du mußt dich nur an den im Qualitätsmanagement (QM) dokumentierten Ablauf halten den du vor der Zertifizierung selbst festgelegt und beschrieben hast.


    ich mußte den Mist auch über mich ergehen lassen ....
    Es gibt ja unter den Zertifizierungsfirmen auch gute und schlechte und sog. schwarze Schafe auch noch.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
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  • Quote

    wievier Holz brauche ich für die verbrauchte Ölmenge. usw. Oder würde eine Isolierung für das Haus effektiver sein? Was ich aber nicht glaube!


    für 1 L ÖL brauchst du 3kg Holz mindestens, vermutlich mehr.


    Isolierung für das Haus ist effektiver aber am Anfang teuer ... es muß ja sofort alles bezahlt werden ...
    spart aber jedes Jahr mehr ... besonders bei Preiserhöhungen
    die Heizung kann kleiner werden
    es ist schwer zu entscheiden und jeder muß das für sich entscheiden ....
    am Besten mit Hilfe eines Energieberaters


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
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  • Hallo,
    gehen wir mal vom Worst-Case aus:


    3733l Öl
    4 Steer Holz, Gemien Buche = 1920 kg = ca. 768l Öl



    Das macht ca. 4500l Öl und entspricht gemäß schweizer Formel 15KW Heizlast. Da würde ich erstmal einen Energieberater zu rate ziehen. Ich habe den Fall Im haus meiner Eltern, und da ist das schon zu knapp ausgelegt, da dem HB mehr geglaubt wurde als mir :S


    mfg
    Thomas Pfaffinger

    Admin Holzvergaser-Forum.de
    Kein Support per PN oder Mail, sofern dies nicht Forenroblematiken betrifft.

  • Hallo Roman,


    Quote

    Das ist meines erachtens eine ganze Menge an Energie die ich verbrauche und irgendwie möchte ich Schritt für Schritt von den hohen Heizkosten wegkommen.


    Das Problem habe ich in meinem "angeblich 1991" sanierten Mietshaus auch. Ich habe jetzt die kWh nicht im Kopf, aber ich zahle im Jahr knapp 7000 Euro Gas für gerade einmal 200qm bewohnbarer Fläche. Als ich die Zahl das erste Mal sah, wollte ich sofort einen 80KW-Kessel mit 10000l Puffer kaufen, der Platz war da. Aber! Was bringt das? Ich heize dann halt kein Gas zum Fenster raus, sondern Holz. Und das in solchen Mengen, dass ich es getrocknet und gemetert liefern lassen müsste. Dann muss dort (30km von mir) jemand heizen, das könnte mein Vater machen, aber der wird auch nicht jünger.
    Als Ergebnis kam für mich raus, die beste und sparsamste Heizung bringt nichts, wenn sie umsonst ist. Das A und O ist nach meiner Ansicht, die Wärme im Haus zu behalten. Dann kann man entscheiden, welche Heizform man wählt. In meinem Fall muss, so schmerzlich das ist, eine Vollsanierung bei. Also Fenster, Außenfassade, Dach, und in dem Zusammenhang kommt Solarthermie (Südseite, min. 40qm) mit drauf. Wenn das dann 3 Jahre gelaufen ist, die Tilgung des KFW beginnt, und sich die Sache eingespielt hat, dann entscheide ich neu darüber, wie ich dort weiter mache, aber dann werde ich sicher beim Gas bleiben. Nur mal so, bei dem Haus frieren während des Betriebs bei 60 Grad Vorlauf die Heizungsleitungen ein, das sagt glaub ich schon viel aus.


    Viele Grüße
    Sirko

  • Ist 15 KW Heizlast viel für zwei Wohnungen mit insgesamt 240qm? Die Werkstatt sowie die Garage (150qm) im EG haben jetzt im Winter wenn nicht von den Mietern geheizt wird 7C° durch die Absrtahlwärme der Heizung und der Leitungen.


    Ich glaube, wenn ich mit einem Holvergaser meine Sanierung beginne ist es am gescheitesten. Die Anschaffungskosten sind nicht so hoch wie neue Fenster, eine Aufdachdämmung oder eine Fassade. Was natürlich im Laufe der Zeit nicht ausbleiben wird. Aber ich würde mir einiges an Brennstoffkosten sparren zumindest lt. der angehängten Tabelle. Das Holz bekomme ich zum Teil etwas günstiger für 35€ den Steer Hartholz. Den muss ich dann selbst metern spalten und schneiden. Aber ob ich 20 Steer im Jahr bekomme glaube ich nicht. Den Lagerplatz für ca. 30 Meter Holz wäre vorhanden, wobei das Holz ja 2 Jahre gelagert werden muss und dafür ist zuwenig Platz auf dem Grundstück.


    Viele Grüße


    Roman [Blocked Image: http://www.holzvergaser-forum.de/media/kunena/attachments/legacy/images/Bild_22.png]

  • Quote

    Aber ob ich 20 Steer im Jahr bekomme glaube ich nicht.


    4500 L Öl sind eher 25rm


    Die Tabelle ist sehr optimistisch
    ich kenne für Buche bei 20%RF 4,00kwh
    590Kg Gewicht für 1 Festmeter


    Stell mal das ganze als .pdf ein oder einen link


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Das mit der PDF Datei hat nicht gefunkt


    hier mal meine.


    [file name=Holz__Energie.pdf size=181996]http://www.holzvergaser-forum.…y/files/Holz__Energie.pdf[/file]


    Gruß Erwin

  • Hallo,
    ich würde sagen wir nehmen die Umrechnungsdaten von Erwin, sind am genausten.


    Die Daten von Schuljunge kenne ich auch, habe diese letzte Woche bei der Sichtung meiner Holzvergaserdaten als unbrauchbar gelöscht.


    Gruß Helmut

  • eigentlich brauchst du 3 Jahresvorräte Platz. Denn wenn es Herbst ist, müßtest du eigentlich schon den Brennholzvorrat für übernächsten Winter fertig gespalten liegen haben, damit das 2 Jahre trocknen kann.
    Meine Frau hatte auch die Illusionen, daß eine Fuhre Holz im Frühjahr reicht, sprich immer nur ein Jahresvorrat. Sie mag die endlosen Holzstapel nicht so. Daß man eigentlich 3 Ladungen lagernd braucht, hat sie glaube ich immer noch nicht realisiert und ich lasse es auch dabei :P


    Ich hatte 3500 L Ölverbrauch, dies ist mein erster Holzwinter. Zwischenzeitlich habe ich oberste Geschoßdecke und das Wohnzimmer gedämmt, aber trotzdem schon 10-11 rm verbraucht. Trocken lagernd hatte ich zu Winterbeginn 25 RM Buche.

  • Könnt ihr mir vielleicht sagen, wieviel der Einbau eines Holzvergasers mit Puffer in kombination mit dem bestehenden Heizkessel kostet?
    Und was so ein Kessel unbedingt haben sollte.
    LG
    Roman

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