Hallo Jörn,
mein D15P mit A25 Brenner läuft auch schon über 13 Jahre problemlos.
Ich habe ziemlich früh Optimierungen durchgeführt, um die Startphase so kurz wie möglich und den Pelletskessel
so schnell wie möglich auf Betriebstemperatur zu bekommen.
1. Damit das Anzünden der Pellets schneller geht, sind bei mir beide Glühspiralen (S1=4) in der Start-Phase eingeschaltet.
Dadurch dauert das Anzünden nur 5-6 Minuten, deutlich weniger als mit nur einer Glühspirale (8-10 Minuten).
2. Im A25 Pellets-Brenner ist ein Ventilator drin, der hat in der Start-Phase zum Anzünden der Pellets
eine sehr kleine Start-Drehzahl (S2=1% default, ich habe 5% eingestellt oder 780 rpm),
bei dieser kleinen Drehzahl wirkt nur der Naturzug im Kessel.
3. Um den Pelletskessel schneller auf Betriebstemperatur zu bringen, habe ich eine Kesselvorwärmung gebaut.
Die pumpt 8 Minuten lang während dem Anzünden der Pellets heisses Wasser mit einer zusätzlichen Ladepumpe
vom Puffer(oben) zum Kessel(VL), also in Gegenrichtung.
Die Startphase vom A25 Pellets-Brenner, bei mir 5-6 Minuten, erkennt man im Display der A25 Steuerung
- da steht "START" in der ersten Zeile, später ändert sich das in "AN".
- in der Startphase sind auch die Glühspiralen eingeschaltet, sieht man an den beiden Sternchen
in der zweiten Displayzeile. Später, nach der Startphase wenn die Glühspiralen abgeschaltet sind,
verschwinden diese Sternchen.
Ich lese von meinem A25-Brenner die Display-Daten mit einem Mikrocontroller aus und kann damit einiges steuern ( z.B. Tropföler)
und später die aufgezeichneten Daten mit Vergleichswerten auch zur Fehleranalyse verwenden.
Ich hab mir gleich zu Beginn zu meinem Kessel D15P ein TESTO 327-1 Messgerät gekauft,
damit kann ich jederzeit den Kaminzug und mehr selber messen.
Bei den 2 jährigen Messprotokollen vom Schorni steht auch die Druckdifferenz drauf.
Das wäre schon mal ein Anhaltspunkt, wenn selber kein Kaminzugmessgerät zum messen hast.
Beim Reinigen der Wärmetauscherröhren zieht bei mir in der mittleren Röhre, die direkt zum Kamin geht, sofort beim Reinigen
mit der Bürste an der Bohrmaschine der aufgewirbelte Ruß sofort ab,
man kann dort den natürlichen Kaminzug auch optisch sehen und beurteilen.
Durch diese Optimierungen konnte ich die Anlaufzeit (Start Brenner bis Beginn Laden Pufferspeicher)
von einer halben Stunde auf 10-12 Minuten bei jedem Start reduzieren.
Gruß
Jürgen