Hallo Achim,
deine Bilder kommen mir bekannt vor. Ich betreibe seit 2019 gleiches Modell und betreue seit seit 2018 den gleichen HV bei meinem Vater mit.


Sieht nach Obsoleszenz aus oder schlechter Konstruktion!
Von links hinten strömt die Sekundärluft unter den beiden Metall-Düsenauflagen ein.
Die Verteilung und Einmischung der Sekundärluft in die Primärluft, welche von oben eingesaugt wird erfolgt sehr ungleichmäßig.
Damit erwärmt sich die vordere Spitze der Düsenauflagen und die Betonteile darunter stärker als der Rest.
PrimärGase die nicht genug Sauerstoff bekommen werden am heißesten.
z. B.:
- Restsauerstoff 7 % nach der Verbrennung Flammtemp. 850 °C
- Restsauerstoff 4,5 % nach der Verbrennung Flammtemp. 1050 °C
Daraus wird erkennbar, das die schlechte Verteilung der Sekundärluftzuführung (Sauerstoff für die Verbrennung) schon in der Einmischungszone zu lokalen Überhitzungen führt. (Und Sauerstoff aus allem was die Verbrennung umgibt rausgezogen wird)
Anfänglich hatte ich vermutet, dass Sekundärluft aus dem Verbindungsschlitz vom vorderen Furbodenteil zu den hinteren beiden Teilen nach oben über die Düsenauflage steigt und vor der Düse schon zu Überhitzungen führt.
Der Techniker erklärte mir, das man nach 2 bis 3 Abbränden die Asche unter den Düsenauflagen beseitigen sollte.
Da die Spitzen der Metallteile durch die Sekundärluft nicht gekühlt werden und sich nach oben biegen.

Kann dann so enden.
Mögliche Gegenreaktionen:
1. Sekundärluft am Holzvergaser nicht zu niedirg fahren (7 - 8 %). Damit wird sicher gestellt, das genügend Restsauerstoff eingesaugt wird.
2. Möglichst eine Ascheschicht von 2 oder 3 cm auf dem Kesselboden und den Düsen-Blech-Auflagen halten. Hitze von oben abwehren 
3. Nicht zu trockenes Holz verheizen. (Aussage von KWB). Daraus ergibt sich, dass nicht so starke Primärluftüberschüsse kurzfristig entstehen, welche die Steuerung durch schnelle Zugabe von Sekundärluft nicht so schnell aussteuern kann.
4. Dichtung an der oberen Fülltür (2. von oben immer DICHT halten!) sonst läuft Luft aus dem Füllraum Rtg. Schornstein und führt zu Fehlmessungen der Lambdasonde.
5. Lambdasonde alle 1/2 Jahr auspusten. Die wurde Schräg nach unten eingebaut und frist Staub. Sollte eigentlich senkrecht nach unten eingebaut sein, damit aller Staub rausfallen kann. ( Müsste aber trotzdem gereinigt werden, nur nicht so oft
)
Nach 7 Jahren baue ich jetzt neue Brennraumteile ein. Lasse mir gerade Angebot machen.
Gruß und -gesundes Neues Jahr- Volker_Rom