Bitte um Hilfe bei der richtigen Anlage

  • Hallo,


    habe mich hier registriert, da ich
    dieses Forum sehr hilfreich finde.


    Ich möchte mich mal kurz etwas
    vorstellen.


    Wir haben ein 2 Familien Haus mit
    jeweils 100 qm Wohnfläche.


    Meine Wohnung habe ich komplett neu
    gemacht, deshalb ist diese Wohnung gut gedämmt.


    Die Wohnung im EG ist eher schlecht
    gedämmt.


    Ich benötige mit meiner Familie bis
    auf das Kinderzimmer eigentlich fast keine Zentralheizung.


    Wir heizen fast alles mit unserem 6,5
    kw Wamsler Jupiter.


    Obwohl wir beide arbeiten, kommen wir
    nicht unter 20C.


    Meine Eltern haben auch einen Holzofen,
    da aber beide auch arbeiten, läuft zum größten Teil die Heizung
    mit.


    Hier sind die ca. Werte unseres
    Verbrauchs :


    Öl mit Warmwasser letztes Jahr ca.
    2000 Liter


    Holzbedarf ist mit ca. 7 FM Fichte
    geschätzt, da wir bis zum letzten Winter nur Bauholz
    verheizt haben.


    Der Ölbrenner ist ein 21 kw Sieger
    Kessel Baujahr 1992.


    Eigentlich hatte ich mit einem Atmos
    der GSE Serie angefreundet da diese auch BAFA gefördert wird. Hatte
    den DC 40 GSE mit 4000 Liter Puffer geplant.


    Wenn ich hier so mitlese, denke ich die
    Anlage ist für meine Verhältnisse übertrieben?


    Würde halt gerne nur Abends anheizen,
    da ich um 5.30 Uhr nicht unbedingt anfeuern möchte.


    Nach den teilweise doch sehr schlechten
    Qualitätsbewertungen von Atmos und dem Problem das kein
    Heizungsbauer in der Nähe einen Atmos einbauen möchte, (im
    Odenwald) möchte ich doch einen anderen
    Hersteller verwenden.


    Die Ölheizung soll als Notheizung bzw.
    im Sommer teilweise für Warmwasser genutzt werden.


    Mir ist es wichtig, nicht in ein paar
    Jahren aufgrund von schlechter Qualität, einen neuen Heizkessel
    kaufen zu müssen.


    Ich suche eine robuste Anlage, die noch
    bezahlbar ist.


    Welchen Hersteller, welche Leistung und
    wie viel Puffer würdet ihr empfehlen.


    Vielen Dank für eure Hilfe.

  • Hallo und herzlich willkommen hier im Form.


    Bei 2000 Liter Heizöl und ca. 9,5 RM Fichte würde m.M. nach der 30 GSE ausreichen. Natürlich ist das Heizen mit dem 40iger bequemer, da deine Heizabstände größer werden. Wenn du Platz hast kann man auch einen Pelleter und einen HV nehmen, dank BAFA. Und wenn der HV nach 10 Jahren ausgetauscht werden müsste, wäre es vom Preis auch nicht so schlimm.


    Vielleicht käme ein Attack in Frage.


    Warte einfach mal ab, was andere meinen, die einen HV haben.


    VG
    Franz

    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Hallo, aufgrund Deiner Angaben würde ich rein vom Bauchgefühl zu nem Guntamatic BMK 30 mit 1x 3000 Liter Puffer tendieren....bisher..... da nun aber immer mehr Input zum Thema Attack kommt, ist der vom Bauchgefühl her keine Schlechte Alternative> Wenn ein neuer Kessel, egal von welchem´Hersteller, dann aber bitte mit Lambdareglung.

  • Hallo,
    denke der Guntamatic wird zu teuer, dann rechnet sich der Umbau erst nach ca. 10 Jahren.


    Über den Attack hatte ich mich bis jetzt noch nicht informiert, da ich vor längerer Zeit gelesen hatte, das es Probleme beim Abbrand geben würde, aber der SLX hört sich nicht schlecht an.


    Habe bis jetzt noch keine Infos über die Haltbarkeit des Herstellers gefunden, wenn jemand was dazu sagen kann, dann her damit.


    Wenn ich die BAFA für 2016 sehe, dann lohnt sich vielleicht wirklich ein kompletter Wechsel auf Holz + Pellet?


    Könnt ihr auch Tipps für Pellertbrenner geben?


    Wenn jemand noch Infos über Attack oder auch Vigas hat, würde ich mich über Infos freuen.
    Schlagt auch gerne noch andere Hersteller vor.


    Die Anlage soll in 64397 Modautal installiert werden.
    Wenn ein Heizungsbauer aus dieser Region kommt, kann er sich gerne als PM bei mir melden.

  • Die Qualität von Attackkesseln ist wirklich gut. Die Kessel sind sauber verarbeitet und wirken Wertig. Wie bei den meisten Kesseln in diesem Preissegment sollte man aber die Düse zusätzlich mit Schamottplatten preventiv Schützen. Der Wood and Pellet hat sogar einen Düsendurchlass aus Stahl ,habe ich aber trotzdem zusätzlich geschützt. Die Probleme der vorgänger DPX und DP sind durch die neue Konstruktion des SLX nicht mehr zu erwarten.Da ein Holzvergaser immer ein Gewisses Grundverständnis über die Funktionsweise erfordert ist das wichtigste sich mit den Methoden beim Anheizen,Holsorte und Holzgröße sowie Auslegung zu beschäftigen.Auch von mir die Empfehlung zur Lambdavariante des Kessels zu greifen.Ebenfalls einfach zu bedienen und qualitativ sehr gut. Einzig der Attack support ist unter umständen schwierig.HBC und Alpha Thermotec sind derzeit die hier bekanntesten Verkäufer wobei Alpha mir bei Technischen fragen mehr zusagt.Leider sind sie im,Winter manchmal schwer ans Telefon zu bekommen weil dann immer recht viel zu tun ist.

  • Das hört sich ja positiv an.
    Habe eben mal bei Alpha etwas zusammengestellt.
    Da bin ich mit dem SLX Lamda 45, Pellet 30 und 4000 Liter Puffer bei unter € 11.000.


    Wenn die BAFA wirklich nächstes Jahr € 6.800 fördert, kostet die Anlage mit neuem Schornstein ohne Einbau ca. € 5000,-.
    Dann müsste ich nur noch schauen wie ich die Anlage installiert bekomme.


    Wie sind eure Erfahrungen im Sommer wenn die Anlage nur für Warmwasser genutzt wird.(Holz und Pellet)
    Ein Freund von mir hat einen Solarfocus Pellet Top, er macht im Sommer das Wasser mit seiner alten Ölheizung. Er meint im Winter ist die Pelletheizung top, aber für Warmwasser wäre Öl immer noch besser.

  • für den Sommer habe ich eine Brauchwasserwärmepumpe der kessel bleibt aus das ist meine zweite die erste ist ohne Probleme 30 Jahre gelaufen sie wurde nur ausgewechselt wiel ich beim heizungsumbau alles neu haben wollte die alt lief auch im winter über Luft da es durch den Atmos im Heizungskeller warm genug war auch die neue Läuft bis jetzt trotz Öko schaltung noch auf Luft vieleicht wäre so etwas eine Alternative.


    beim Kessel solltest du auf dein Bauchgefühl Hören Ich habe mit einem Atmos GS 25 12 Jahre geheitzt und ausser der Steuerung nichts getunt und er lief zufriedensrellend mein neuer ist ein Attack Wood und Pellet der super Läuft

  • Um dir umfassend ein Bild machen zu können. Für Solar gibt es ebenfalls 2000 € pauschale Förderung. Sofern du diese selber montierst und du das bei deiner HV bzw. Pufferspeicheranlage mit berücksichtigst hast du auch Solar geschenkt.


    Nachtrag: +500 Euro Innovationsförderung weil du HV und Solar gleichzeitig montierst...

  • ich habe eine 300 liter Brauchwassepumpe in einem 2 Fam. Haus und die ist Völlig ausreichend.
    Randy in einem älteren bewohntem Haus ist Solar nur mit erheblichem aufwand (ieitungsfürung Dachlast ) zu Installieren ob da die 500 Euro den Mehraufwand ausgleichen ist fraglich in den Unterhaltskosten geben sich beide nicht viel

  • @opa, 2500 Euro. Es lohnt sich.Sonnenschein am Haus vorrausgesetzt.


    es lohnt sich wenn du neu Baust auf jedem fall wenn du ein älteres Haus hast wo die Dachsparren verstärkt und die Wände bis unten aufgerissen und teilweise neu verputzt werden müssen ganz zuschweigen von dem teurerem puffer und Regelwerk nicht bei meinem Haus wären die kosten nur fürs Material auf Über 5000 Euro gekommen eine sehr gute Brauchwasserp. bekommst man für 2200 Euro und ich habe immer einen trockenen Keller die Abluft kann im Sommer zur Kühlung des Hauses genutzt werden was eine teure Klimaanlage ersetzt

  • Die Solaranlage wäre schon klasse, aber ich denke der Aufwand bis zum Keller ist schon recht hoch.
    Müsste dafür ein Gerüst stellen usw.
    Verstehe die € 500,- Mehraufwand zur Brauchwasserwärmepumpe nicht, diese werden doch leider garnicht gefördert, oder?


    Opa, könntest du mal dein Modell angeben?

  • Das mit Solar ist immer von den Gegebenheiten Abhängig.
    Nur falls Interesse besteht.
    Die Kollektoren hole ich immer bei Geratalsolar. Jeweils 2x 24er Premium Röhrenkolletktoren.(Erstazröhren bestell ich immer gleich mit)
    Die Steuerung Delta Sol AX,Pumpe E4 Vario,Befüllgruppe,Sicherheitsgruppe,Rückschlagventil,Solarentlüfter und Ausdehnungsgefäß. +Installationsmaterial Fittinge usw.
    Solarwellrohr muss man halt sehen wieviel man da braucht.
    Angeschlossen an Integrierten Solarwendeln des Hauptspeichers kommst du auf Materialkosten von etwa 1700-2000 Euro.


    Sofern du alles alleine machen kannst ist das ne lohnende Sache. An guten Tagen kannst du auch ein wenig damit heizen da an Kombiespeicher angeschlossen.(Ist aber auch Fördervoraussetzung das die Anlage mit dem Heizsystem Kombieniert ist)


    Die Kollektoren sind recht leicht, deshalb würde ich mal behaupten das in den meisten fällen keine Verstärkungsmaßnahmen nötig sind.
    Das angebot habe ich mir immer direkt von Geratalsolar machen lassen. Damit spart man sich die 321 Gebühren die sonst mit draufgeschlagen würden.


    Zur Brauchwasserwärmepumpe. Ich habe mal eine von Ochsner in Betrieb gesehen . Auch nicht verkehrt.
    Leider wird der Strom hier nicht subventioniert, du zahlst also den vollen Preis.
    Die Ochsnerpumpen sind aber smart Grid ready. Man kann also davon ausgehen das sich da in Zukunft noch was tut.

  • Hallo Randy und opa,


    vielen Dank für eure Hilfe. Mit diesen Infos kann ich wirklich sehr gut kalkulieren.
    Habe noch einmal wg. der Solaranlage nachgesehen.
    Über dem Heizungskeller ist fast unmöglich, da dort ein Gerüst in einen Fluß gestellt werden müßte, ist beim Umbau sehr aufwendig gewesen!


    Wenn ich aber auf die andere Seite gehen würde, dann kann ich die Leitung ca. 2,50m an der Aussenwand verlegen und komme dann über einen Luftschacht in den Keller. Dann sind es halt im Keller ca. 10 Meter, aber das dürfte ja keine Probleme machen. Ich muß mich jetzt mal in die Instalation für Solar und Heizung einlesen, denn einen großen Teil kann ich bestimmt selbst machen.


    Ihr wohnt nicht zufällig in der Nähe vom Odenwald...
    Gruß Holzmacher

  • Das wichtigste was bei Solar zu beachten ist, sind die möglichen Temperaturen die Auftreten können wenn die Anlage stagniert.
    Sofern du mit einem 1000l Speicher bei 48 Röhren kalkulierst wird dieser Fall aber kaum auftreten.
    Trotzdem ,möglich ist es. Deshalb gibt es folgende möglichkeiten bei der Installation . Solar Pressfittinge (besitzen Hochtemperaturdichgungen), Klemmringverschraubungen oder Hartlöten.

  • Man kann auch einfach fertig gedämmten Wellschlauch nehmen für den Anschluss - da wird der Anschluss einfach gequetscht und mittels Hartpapierdichtung abgedichtet.
    Geht schnell und einfach.

    Don't blink!

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    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Hallo, ich habe ne Weile nicht mitgelesen.... also du willst nen 45er Attack Lambda nehmen?


    Wenn ich das richtig verstanden habe, hast du ca. 200qm Gesamtfläche.
    Wenn ich sehe, was der Atmos allein durch den Lambdacheck mehr bringt, dann halte ich den Attack 45 für etwas übertrieben in Bezug auf 4000 Liter Puffer....das begründet sich aber nicht durch die 45kw, sondern durch den Füllraum von 230 Liter.


    Ich habe den 50er GSE mit nur 170 Liter Füllraum und 3000 Liter Puffer. Jetzt bei Dauerfrost (-8 in der Nacht, -3 am Tage) mit reichlich >300qm und nem alten Schwerkraftsystem das aber hydraulisch abgeglichen ist, benötige ich 1 3/4 Füllungen je 24h.

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