Solare Erträge - mal anders

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  • Hallo zusammen,
    nun haben wir ja eine wunderbare Wetterlage, wenn man denn eine Solaranlage hat. Habe ich aber nicht, aber ich habe festgestellt, auch ohne gibt es durchaus sowas wie solare Erträge, vielleicht hat der eine oder andere ähnliches beobachtet.
    Nachts wird ja doch ziemlich kühl, aber ich stelle fest, dass am Morgen die Räume ziemlich schnell warm werden. Auch kühlen die Räume - trotz entsprechender Außentemperaturen - nachts weniger ab als sonst. Ich schätze mal, das liegt vor allem daran, dass das Mauerwerk tagsüber auch eine gehörige Portion Energie speichert und im Lauf der Nacht abgibt. Diesen Effekt hätte ich wohl nicht, wenn ich außen Dämmung dran hätte.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo Thomas,
    unser Haus ist genau wie Dein Haus nicht isoliert. Wir beobachten genau den gleichen Effekt. Ein weiteres kommt noch hinzu. Wohnzimmer 30 m² liegt mit 8 m Giebelseite nach SWSS also knapp Süd verpasst. Dazu kommt ein Blumenfenster 2x2 m + verglaste Balkontür und noch ein Fenster 1,4 m alles Doppelglas. Bei diesen Außent. wir haben früh immer zwischen -2 bis 0° heizt sich das Wonzimmer auf mitunter 25° auf obwohl wir alle paar Stunden lüften und auch Balkontür aufhaben. Wir haben es schon erlebt das bei -10° im Winter und voller Sonnenschein wir auch auf über 24° kommen und die Heizung hat schon abgeschaltet.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo zusammen,
    nun haben wir ja eine wunderbare Wetterlage, wenn man denn eine Solaranlage hat. Habe ich aber nicht, aber ich habe festgestellt, auch ohne gibt es durchaus sowas wie solare Erträge, vielleicht hat der eine oder andere ähnliches beobachtet.
    Nachts wird ja doch ziemlich kühl, aber ich stelle fest, dass am Morgen die Räume ziemlich schnell warm werden. Auch kühlen die Räume - trotz entsprechender Außentemperaturen - nachts weniger ab als sonst. Ich schätze mal, das liegt vor allem daran, dass das Mauerwerk tagsüber auch eine gehörige Portion Energie speichert und im Lauf der Nacht abgibt. Diesen Effekt hätte ich wohl nicht, wenn ich außen Dämmung dran hätte.


    Siehe:
    http://www.bosy-online.de/Passive_Solarenergienutzung.pdf
    Das Diagramm rechts auf Seite 143 („opak“) verdeutlicht diesen Effekt. Lässt man in diesem Diagramm die Dämmung weg, ist der passive Energieeintrag höher als mit Fassadendämmung.


    Gruß Gust

  • Leider habe ich gar keine Südwand. Und das mit der Nordwand kann ich nachvollziehen und bestätigen. Aber trotzdem ist der Effekt vorhanden. Es ist nachts zu merken, am morgen sowieso. Und unser Wohnzimmer geht nach Westen, hat also ab Mittag Sonne, ein Wintergarten ist angebaut. Ab Mittag wird es angenehm warm, sodass wir die letzten Tage abends den Ofen nicht geheizt haben.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Leider hat sich dieser seit hunderten Jahren bekannte Effekt nicht geschafft sinnloses vorschreiben von nutzlosem Vollwärmeschutz zu verhindern.


    Ein Haus sollte ansich nur schattenseitig gedämmt werden bzw. die Kalträume dort geplant werden und die anderen Wände sollten ca. 50 - 80cm Massiv gemauert sein. So erreicht ein Haus ein ganzjährig angenehmes Klima.

  • Ja die Bauherrn von den alten Bauernhäuser mit ihren zum Teil über 60 cm dicken Feldstein Mauern im unteren Geschoß und oben mit dicken Lehmwänden hatten sich etwas gedacht bei dieser Bauweise. Das Wort Schimmel kannten sie nicht. Die Anordnung der Wohnräume waren ebenfalls klug ausgedacht. Ich kenne einige Häuser die hatten unten einen gr. Kachelofen und dann nach oben verteilt Luftschächte für die oberen Wohnräume.
    Früher wurde ein Haus auch im Sommer gemauert - im Winter ausgetrocknet - im Frühjahr Innen- Außenputz. Mitunter im Herbst eingezogen aber vielfach noch einmal Winter austrocken lassen. So habe ich es von einigen Maurern der alten Garde gehört.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

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    UVR 1611

  • Nun ja Thomas,
    diesen Effekt beobachte ich jedes Jahr, fast mein ganzes Leben, neuerdings trotz Fassadendämmung und oberer Wohnraumdämmung. Denn es ist eine Dämmung und keine Dämmung ist 100%.
    Die Wärmeenergie geht halt nicht nur in die Wohnraumluft sondern auch in das Mauerwerk. Bei außengedämmten Mauerwerken ist der Sonnenscheineinstrahlungseffekt natürlich nicht derart stark wie bei nicht außengedämmtem Mauerwerk. Es benötigt schon eine Menge Energie Mauerwerk durchgehend aufzuheizen.
    Doch betrachten wir den Sachverhalt mal von der anderen Seite.
    Wenn du nun, nachdem dir die liebe Sonne einen "solaren Ertrag" durch deine Außenwände beschert hat, eine geringere Auskühlung der Wohnräume über Nacht bringt, siehst du doch gleichzeitig die Energie die du aufbringen musst um dein Mauerwerk so aufzuwärmen damit die Wohnung nachts nicht zu stark auskühlt. Mein außengedämmtes Mauerwerk bleibt im Gegensatz zu dem Deinen auch in der kalten Jahreszeit warm, auch ohne Sonneneinstrahlung. Im Sommer, wenn die Sonne höllisch brennt bleibt es verhältnismäßig angenehm kühl in der Wohnung.
    Du siehst es kommt darauf an einen Sachverhalt von verschiedenen Standpunkten zu betrachten.
    Ich kann dir bestätigen dämmen eines Ein-Zweifamilenhauses lohnt sich immer. Bei einem größeren Gebäude sehe ich das ganz anders. Ich habe 2010 die Fassaden und oberen Wohnraumdecken nach EneV 2009 gedämmt und kann dir aus Erfahrung sagen es lohnt sich im Punkt Einsparung und Wohlgefühl. Zuvor war es im Winter zu kalt im Sommer zu warm im Haus. Die Mär von den atmenden Wänden kannst du ruhigen Gewissens vergessen.
    Ich habe die Dämmung selbst gemacht, das Material ist bezahlbar, Pfusch wird vermieden da man ja für sich selber sehr sorgfältig arbeitet. Von durchschnittlich 8500 Litern Heizöl (Über 10 Jahre betrachtet) bei einer Raumtemperatur im Winter von max. 18°C bin auf im darauffolgenden Winter, der verhältnismäßig lange dauerte und recht kalt war, auf 4500 Liter Heizöl bei einer Raumtemperatur von 24°C im Winter gekommen.
    Das schöne ist, heize ich mal einen Tag nicht bleibt es trotzdem angenehm im Haus, egal ob´s draußen kalt ist. Denn das Mauerwerk speichert lange diese Energie und gibt diese nur langsam ab.


    Natürlich gibt es Negativpunkte. Man muss viel studieren um eine Dämmung richtig zu verstehen.(Man verschiebt schließlich den Kondensationspunkt) Gut planen und diese Planung immer wieder kritisieren. Dann ist es auch noch viel Arbeit die Dämmung auszuführen. Man sollte das auch nicht alleine ausführen sondern jemanden an seiner Seite haben der einen selbst überprüft um Fehler zu vermeiden, die man aus einiger Entfernung besser übersieht.


    Finztechnisch betrachtet: Ich rechne mal ganz grob mit 0,80€ /Liter Öl.
    8500 liter *0,80€= 6800,-€ Heizölkosten/Jahr ungedämmt
    4500 liter *0,80€= 3600,-€ Heizölkosten/Jahr gedämmt
    jährliche Heizölersparnis= 3200,-€ /Jahr


    Kosten für Material lagen bei 7000,-€ inklusiv Mineralputz und Gerüstmiete. :cursing:
    Nach knapp über 2 Jahren hat sich in meinem Fall die Dämmung bezahlt gemacht. :rolleyes:
    Jetzt heize ich auch noch mit [lexicon]Holz[/lexicon] das mich jährlich 1200,-€ kostet. :rolleyes: Die HV-Anlage hat mich nochmal 6000,-€ gekostet und kam Oktober 2011. Die habe ich auch ohne Staat genommen und hat sich sehr bald bezahlt gemacht.


    Du, da warte ich nicht auf die Frühlingssonne sondern komme ihr zuvor. Ich habe keine Förderung beansprucht, lieber habe ich alles selber gemacht und weiß das es richtig gemacht ist. Ich mache das nicht der Umwelt zu liebe sondern meines Geldbeutels zuliebe denn ich gehöre nicht zu den Religionsanhängern gewisser internationaler Finanzvereinigungen.


    Ralf

    NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Hallo Ralf,


    danke für Deine ehrliche Einschätzung von diesem Faktor. Manche gehen diese Sache sehr lasch an und erleben dann böses Erwachen nach einigen Jahren wenn die schwarzen Flecken auftauchen. Ich hörte ein solches Gespräch im Wartezimmer. Er ist Maurer und sollte dann beim Nachbarn versuchen dessen Pfusch rückgängig zu machen, nur weil er sparen wollte.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

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    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo Jürgen,
    ja man muss schon sorgfältig arbeiten. Es ist nunmal so das, wenn man Kältebrücken provoziert der thermische Druck auf denen sehr starke Auswirkungen hat. Vermeidet man Kältebrücken werden durch Kondensation ansonsten gerne feuchte Wände trocken da sie ja warm werden und keine Kondensation stattfinden kann. Noch tragischer ist es, wenn man zwangsweise innen dämmen muss.


    Ralf

    NMT-HVG 40 Sekundärluft nach Lambda. 3000-Liter Puffer. Buderus Ölkessel 40 KW. [lexicon]Laddomat[/lexicon] 78° Patrone. 310m² beheizte Fläche, freistehendes verwinkeltes Gebäude nach EneV 2009 gedämmt. WW mit Boiler und Zirkulationspumpe.

  • Hier wird wieder ein ökologischer Schwachsinn schöngeredet.


    Bei einem WDVS gedämmten Haus mit einer Wohnfläche von 310m² wird ein Verbrauch von 4500 ltr. angesetzt. Das entspricht 44100 Kw/h, pro m² ist dies 142,25 Kw/h!!!
    Ich beheize einen ungedämmten Feldbrandklinker-Altbau, nur Doppelverglasung und Thermohanf-Dachdämmung. Ich habe 175m² beheizte Wohnfläche und verbrauchte diesen Winter 4 to Pellets inkl. Warmwasser, das entspricht 19200 Kw/h. Das entspricht pro m² 109,71 Kw/h! Die 4to Pellets haben mich € 1132,56 gekostet, das entspricht € 6,47m².
    4500ltr. Öl kosten € 3600, das entspricht € 11,61m² bei 310m² Wohnfläche.


    Auch wenn man halt diesen ökologischen Schwachsinn in Eigenleistung erbringt werden die doch recht nahen Folgekosten nie dazu gerechnet!

  • Für mich würde eine Fassadenvolldämmung wohl nicht rechnen, auch wenn ich es per Eigenleistung machen müsste. Ich habe diesen Winter ca. 2600 kg Pellets verbrannt. Vermutlich wird es am Ende knapp 3 Tonnen sein. Selbst wenn ich dann nur noch die Hälfte benötigen würde. Das dauert dann ewig, bis das wieder rein ist.


    Was bei mir noch kommt (wir haben ein Reihenendhaus mit Anbau, ca. 180 qm Wohnfläche): Im eigentlichen Haus muss die eine Seite noch im Dachgeschoss (schräge Decke) gedämmt werden. Das machen wir aber erst, wenn wir im Dachgeschoss umbauen, vielleicht nächstes Jahr, dieses Jahr kommt der Eingangsbereich mit einer neuen Haustür. Der Materialaufwand hält sich aber da in Grenzen. Und das gleiche, aber für die komplette Dachfläche, im Anbau. Aber auch da läuft das erst, wenn wir den Anbau da umbauen. Das wird erst geschehen, wenn meine Tochter da studienhalber oder berufsmäßig aus- oder im Haus umgezogen ist (wir haben vier Töchter). Wir nehmen uns jedes Jahr ein Bauprojekt vor und das hat sich bis jetzt bewährt.
    Ich gehe davon aus, dass das einiges spart. Ach und es kann sein, dass der Wintergarten, der an unser Wohnzimmer gebaut ist und quasi die Außenfläche desselben ist, neue Glasscheiben bekommt. Die jetzigen sind Isoscheiben aus Ende der 80er. Aber das läuft mal, wenn mein Vater Zeit hat (Tischlermeister).
    Mehr ist bei unserem Haus wohl ökonomisch unsinnig.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Den Dachgeschossausbau habe ich auf unbestimmte Zeit verschoben, da meine Nichte ja nicht weiß, ob und wo sie nach der Referendarzeit eine Stelle als Lehrerin bekommt.
    So habe ich bis jetzt im Dachboden nur Styroporplatten ausgelegt, nicht geschnitten, die Zwischenräume mit gehäxelten Styroporabfällen verfüllt und mit alten Teppichen und Planen abgedeckt.
    Die Hauptarbeit hierbei war die Entsorgung der über die Jahre angesammelten „wertvollen Möbelstücke“...
    Hat noch einen weiteren Vorteil: Der Dachboden wird jetzt nicht mehr als Lagerraum für allen möglichen Krempel der Familienmitglieder missbraucht.
    Die provisorische Dämmung des Dachbodens hat ca. 12 % Energieeinsparung gebracht.
    Später werde ich die Styropor- Platten für die Erweiterung meiner Werkstatt verwenden, für den Ausbau des Wohnraumes möchte ich die nicht hernehmen.


    Eine Fassadendämmung werde ich nicht machen, da die Fassade meines Hauses denkmalgeschützt ist. Wirklich toll, wenn viele mitreden und schöne teuere Lösungen parat haben (Denkmalamt); aber nur einer diese (überzogenen) Forderungen finanzieren soll (ich)...
    Insofern stellt sich für mich die Frage nach Sinn und Unsinn einer Fassadendämmung nicht...


    Dank Dämmung von Dachdecke, der Innenwände zum unbeheizten Geäudeteil und Solarunterstützung komme ich auf unter 100 kWh je m² Wohnfläche und Jahr.


    Gruß Gust

  • Dachdämmung bringt richtig viel nur kann da sehr viel falsch gemacht werden. Es ist nämlich alles ander als eine Mähr mit dem Kondensat im Haus!
    Wenn Feuchtigkeit in die Bauteile (z.B. Dachstuhl) gelangt aber dort nicht abgeführt wird ist der Faulproßess vorprogramiert.


    Bei mir steckt auch noch einiges an Einsparpotetial durch diverse Maßnahmen drin, aber alles ander als eine Fassadendämmung. Eine Fassadendämmung im Baubestand hat mit den wenigsten Einspareffekt das ist nachgewiesen!

  • Für mich würde eine Fassadenvolldämmung wohl nicht rechnen, auch wenn ich es per Eigenleistung machen müsste. Ich habe diesen Winter ca. 2600 kg Pellets verbrannt. Vermutlich wird es am Ende knapp 3 Tonnen sein. Selbst wenn ich dann nur noch die Hälfte benötigen würde. Das dauert dann ewig, bis das wieder rein ist.

    Hallo,


    da wir uns alle, was die Ausstattung der Anlagen betrifft, einigermaßen gut kennen, erlaube ich mir mal zur o.a. Aussage etwas beizusteuern bzw. diese zu relativieren.


    1.) von Winter kann dieses Jahr ja wohl keine Rede sein. (betrifft uns aber alle)
    2.) wenn ich meine Heizung erst irgendwann im November in Betrieb setze (Fertigstellung der Anlage)
    3.) die Trinkwarmwassererwärmung wird ja augenscheinlich nicht durch die Pelletsanlage durchgeführt.
    4.) die Menge an Feuerholz die im Ofen in der Wohnstube verbraucht wird wird auch nicht erwähnt.


    wenn das also einer liest, der denkt: "Donnerwetter, für 180 qm Wohnfläche ist das echt wenig". Und das ganze ohne Solar und Dämmung.


    Genauso verhält es sich mit "Peter Lustig" : 1060 kg Pellets ist schon klasse, aber trotz Solar und toller Dämmung, es wäre mal gut zu erfahren, wie viel [lexicon]Holz[/lexicon] er durch seinen Ofen im Wohnzimmer der Heizung zukommen lässt.


    Also, beim "Selberfrohmachen" auch richtig rechnen und auch alles mit einbeziehen. :thumbup: :thumbup: . Wenn auch dann noch die solaren Erträge mit einfließen, ist die Aussage über die kwh/qm aussagekräftig.


    Gruß Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Also, beim "Selberfrohmachen" auch richtig rechnen und auch alles mit einbeziehen. :thumbup: :thumbup: . Wenn auch dann noch die solaren Erträge mit einfließen, ist die Aussage über die kwh/qm aussagekräftig.
    Gruß Michael


    Da kann ich nur zustimmen.
    Bei meiner Angabe habe ich die kWh von der Gasrechnung und die kWh vom Wärmemengenzähler vom HV angesetzt. Kaminofen o.ä. habe ich nicht. Der Solare Ertrag und Warmwasserbereitung ist enthalten, leider habe ich dafür keinen extra WMZ.


    Gruß Gust

  • Also, beim "Selberfrohmachen" auch richtig rechnen und auch alles mit einbeziehen. :thumbup: :thumbup: . Wenn auch dann noch die solaren Erträge mit einfließen, ist die Aussage über die kwh/qm aussagekräftig.


    Gruß Michael

    Keine Angst, ich bin kein Selberfrohmacher. Ein rm [lexicon]Holz[/lexicon] war es dieses Mal auch. Und wenn ich die anderen Jahre mit dem Ölverbrauch einbeziehe: zwischen 1400 Liter und 1900 Liter. Gemittelt ungefähr 1550 Liter. Und mein Holzverbrauch zwischen 1 und 3 rm. Na was solls? Da werden meine Maßnahmen, die ich ohnehin noch vorhabe, sicher noch einiges erhebliches Einsparpotential bieten. Aber sicher nicht die Fassade (also das Einsparpotential bestreite ich nicht, nur dass ich den finanziellen Aufwand dafür in vernünftiger Zeit reinholen werde). Von der ist ja übrigens eine komplette Außenwand ja bestens gedämmt, ja sogar beheizt, nämlich vom Nachbarn. :thumbup:

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Ich habe zwar auch erst meinen Atmos Anfang Dezember in Betrieb genommen aber von den 4to Pellets erst 2,8to verbraucht. Daher habe ich es mal hochgerechnet und werde diese Heizperiode mit ca. 4to inkl. Warmwasser auskommen.
    Solarerträge habe ich leider nicht da die Anlage defekt ist. Den Kaminofen hatte wir nur zweimal für kurze Zeit an, ist also zu vernächlässigen . Die Zusammenarbeit von UVR und meiner Anlage ist auch noch leider weit vom Optimum entfernt.


    Ich halte WDVS gerade im Baubestand für mehr als fragwürdig. Der Kosten-Nutzungsfaktor steht in keinem ökonomischen weder ökologischem Verhältnis. Oft wird der Energieverbrauch dadurch sogar erhöht und dies lässt sich auch Bauphysikalisch leicht erklären.
    Auf Grund der verwendeten Materialien sollte es sogar verboten werden! Da sieht es nämlich in einigen Jahren genauso aus wie damals mit dem Asbest.


    Bevor man sich blindlings auf solche Maßnahmen einlässt sollte man erst einmal feststellen warum ein Gebäude und deren Bewohner soviel Energie verbrauchen und dann die Ursachen bekämpfen und nicht irgendwelche propagandierten Symtome.

  • Hallo,


    dann warten wir mit dem mitteilen von aussagekräftigen Verbräuchen ab bis wir a.) mal wieder richtigen Winter haben und b.) wenn mal eine kompl. Heizsaison hinter uns liegt.


    @ moonbull:


    schau mal hier: Wärmedämmung - WDR Fernsehen


    Gruß Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Ich habe mir den Bericht heute angesehen,
    ich finde der ist sehr gut gemacht.
    :ironie: Ich hab mich schon immer gewundert was ich im unseren Haus ( Fachwerkhaus 1758 ) falsch gemacht habe das uns die Heizkosten nicht in den Ruin getrieben haben.
    Den Gedanken hatte ich auch schon vor den Einbau der Solaranlage, [lexicon]Wärmetauscher[/lexicon] im Ofen und Pellet Kessel :ironie:
    Eine Fassadendämmung wäre durch das Fachwerk nie in Betracht gekommen.

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