GSE Messung nach 1.BimschV 15

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  • Hallo zusammen,
    war länger nicht mehr Aktiv im Forum und kenne noch paar Leute "damals" vom Atmos Forum.
    Nun meine Frage, mein 2009 errichteter DC 30 GSE wurde 2010 erfolgreich nach BIMSCHV gemessen.
    Es war doch meines Wissens so, das es nur eine Erstmessung gab und dann hat man Ruhe, da der Kessel vor 2010 errichtet wurde? ;(
    Mein Schornie möchte nun alle zwei Jahre messen...
    Kann mich jemand von euch aufschlauen? :)
    danke und viele Grüße
    Eric

    DC 30 GSE, 3000lt Puffer, SPS Siemens Simatic S7 313C, Lambdacheck, Sek.Luft geregelt über SPS, Visualisierung über Siemens OP3

  • Hallo,
    das habe ich dazu gefunden - dann spar ich mir das Schreiben.


    Zitat:
    Mit der Novelle der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) werden die Vorgaben für Öfen und Heizungen, in denen feste Brennstoffe wie beispielsweise Holz verfeuert werden, an die technischen Weiterentwicklungen bei der Verringerung der Schadstoffemissionen angepasst. Sie löst die mittlerweile seit 1988 geltenden, veralteten technischen Vorgaben für Öfen und Holzheizungen ab und fordert den aktuellen Stand der Technik.
    Das Bundesumweltministerium nennt zwei zentrale Gründe, warum die bestehende Verordnung überarbeitet werden musste:
    • Die ursprünglichen Emissionsgrenzwerte stammen aus dem Jahr 1988.
    • Es werden vermehrt Einzelraumfeuerungsanlagen installiert, für die bisher keine Grenzwerte galten.


    Die BImSchV gilt nun auch für Feuerungsanlagen ab einer Nennwärmeleistung von 4 kW. Bis zur Novellierung unterlagen nur Anlagen mit mehr als 15 kW einer wiederkehrenden Messpflicht. Insgesamt soll die novellierte Bundesimmissionsschutzverordnung laut dem Bundesumweltministerium die Luftqualität merklich verbessern. Durch die wiederkehrende Messpflicht soll vor allem gewährleistet werden, dass die Feuerungen korrekt, d. h. mit der richtigen Brennstoffqualität und einer sorgfältigen und regelmäßigen Wartung, betrieben werden.
    Das Bundesimmissionsschutzgesetz und seine Verordnungen sind sehr komplex. Deshalb stehen im Fokus dieses Beitrags die Auswirkungen der Neuregelung auf Pellet-, Hackgut- und Stückholzheizungen ab 4 kW Leistung. Ein Blick in Richtung Öl und Gas rundet das Thema ab. Die Thematik der Einzelfeuerstätten und Öfen wird hingegen nicht diskutiert, diese sind auch von der wiederkehrenden Prüfpflicht ausgenommen.
    Die Zielsetzung der Novelle ist grundsätzlich richtig und zu begrüßen: Die Verordnung bewirkt in der 1. Stufe eine Anpassung der Grenzwerte an den Stand der Technik und verlangt, dass Holzheizungen durch wiederkehrende Prüfungen belegen, dass sie ordnungsgemäß gewartet und betrieben werden und dadurch keine wesentlichen Abweichungen zu den Messwerten der Typenprüfungen aufweisen. Darüber hinaus fordern die strengen Grenzwerte der Stufe 2 ab 2015 Innovationen und Weiterentwicklung seitens der Hersteller. Der Schwerpunkt wurde hier speziell auf die Emissionen an Feinstaub gelegt. Quelle: IKZ Haustechnik


    Gruß, Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Danke Michael!


    Also werden wir alle zwei Jahre unter "Laborbedingungen" im Beisein des Schornis messen..
    Er sollte aber auch wissen,wenn die erste Messung gut ist, zeigt es doch das der Betreiber seinen Kessel beherrscht!
    Und wenn ich Spanplatten verbrennen möchte bestimmt nicht bei der Messung! :D:D
    Aber Hauptsache die Kassen gefüllt und hoffentlich brennt kein Wald in Russland und die Sahara lässt ihren Staub bei sich :thumbup:
    Grüße

    DC 30 GSE, 3000lt Puffer, SPS Siemens Simatic S7 313C, Lambdacheck, Sek.Luft geregelt über SPS, Visualisierung über Siemens OP3

  • Hallo User heute früh 6.30 Uhr angeheizt mit meinen Holzbrikett :gnachdenken1: kurz nach 9 Uhr kam der BSF mit seinem Testo 380.
    Ich hatte mir auf einem Zettel mal einige Werte (sie schwankten hin und her) abgeschrieben vom Messgerät das amtliche Ergebnis bekomme ich noch:
    0,0378 g/m³ PM
    182 ppm CO
    7,1 % O 2
    163 AGT
    Er meinte das wären gute Werte. :gup1:

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Die amtl. Bezeichnung der Bescheinigung lautet: 1 BimSchV v. 26. Januar 2010, BGBI. I S. 38


    Meine amtlichen Kessel Prüf Werte:


    Messergebnis:
    Wärmeträgertemperatur 90 °C; Sauerstoffgehalt 7.1 % ;Abgastemperatur 175 °C; Druckdifferenz -15.0 Pa


    Kohlenmonoxidgehalt: Grenzwert 4 g/m³ Istwert 0.15 g/m³


    Staubgehalt: Grenzwert 0.532 g/m³ Istwert 0.034 g/m³


    Es ist mir ein Zahlendreher passiert, folgendes ist richtig:


    Grenzwert 4 g/m³ ist 0,0532 g/m³
    Grenzwert 0,15 g/m³ ist 0,034 g/m³


    Meinen AGT Regler hatte ich durch ziehen der Temp Sonde außer Kraft gesetzt

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  • Das ist ja mal eine Ansage , mein Glückwunsch. Meine Abgasprüfung steht erfolgt am heutigen Tag. Mal sehen (hoffen) das ich ohne Probleme diese Messung bestehe.


    ATMOS DC GSE30 mit Lambdasteuerung (getrennte Luftführung), 4500 l Pufferspeicher, RLA-Dreiwegeventil ESBE, Kesselvorheizung Guckloch Brennraum, Gluterhaltung, Microblasenabschalter, Wärmemengenzähler

  • Dann hoffentlich gute Ergebnisse.


    Mein Schorni sagte während der Messung soll keine Zuluft Begrenzung - der Kessel muß alles voll auf Luft bekommen und Briketts ist wohl das beste weil so gut wie keine Zwischenluft ist alles gut ausgelegt im Füllraum.

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  • Ja, ich hatte gute Werte bei der heutigen Messung ! Zwar hatte ich mächtig Bammel zumal der Schornsteinfegermeister 45 Minuten früher eintraf aber es war wohl unnötiges Lampenfieber. Er kam direkt nach dem neu Auflegen des Holzes. Gerade heute stellte sich ein leichtes Wummern ein. Der Meister: das ist aber nicht gut für die Messung. Nun bei mir kommt es anfangs bei Hartholz , gleich nach dem Auflegen, schon mal dazu . Dabei habe ich peinlichst auf eine glutfreie Düse geachtet. Mit der Zeit so nach etwa 15 Minuten verschwand es dann total und es setzte ein ruhiger Abbrand mit einer Brennraumtemperatur von 850-925°C ein. Die Messung fand dann auch zu diesem Zeitpunkt statt.
    Jürgen hast du Druckdifferenz von 15 Pa ohne Zugbegrenzer erreicht?


    ATMOS DC GSE30 mit Lambdasteuerung (getrennte Luftführung), 4500 l Pufferspeicher, RLA-Dreiwegeventil ESBE, Kesselvorheizung Guckloch Brennraum, Gluterhaltung, Microblasenabschalter, Wärmemengenzähler

  • Ich gartuliere Dir zu positiven ausgang der Prüfung.
    Ich habe eine ZBG eingebaut und der war auch aktiv.

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  • hallo juergen,


    ich glaube du hast einen zahlendreher bei den grenz/meßwerten


    in meinem bescheid steht [alles in g/m³]:


    Staub grenzwert 0,15 meßwert 0,006
    CO grenzwert 4,00 meßwert 0,021



    grüße
    dobia

    _________________
    DC 20 GSLe (2002), Lambdasteuerung 4,5 %, Primärluft-Belimo mit PMA KS45, Eigenbau Rauchgasbremse, Anheizklappe verschlossen, Kugelraumumbau, Startautomatik mit Lüfterdrossel, Abgastemperatur 145-160°C, 2600 l Puffer seriell (einzeln abschaltbar), 12m² Solar, 25kW Flüssiggastherme, 14m³ Nadelholz + 1/3 Gastank pro Jahr, Bauernhaus ungedämmt, 210m² beheizt davon 125m² mit 22°C, Abwärmenutzung vom Heizraum, externer Rauchabzug, CO-Messung mit REGXA1, ca. 20000 kWh/a mit Holz

  • :sorry1: Grenzwert 4 g/m³ ist 0,532 g/m³
    Grenzwert 0,14 g/m³ ist 0,034 g/m³


    Ich werde es ändern. Vielen Dank für den Hinweis Ich habe es einfach von der emal kopiert und dadurch ist der Zahlendreher passiert.

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


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  • Hier mal die Werte meiner Abgasuntersuchung.
    Abgastemperatur : 191 C°
    Druckdifferenz : -38 Pa
    Sauerstoffgehalt : 4,7 %
    CO 0,2 g/m³
    Staubgehalt 0,008g/m³
    Kann jetzt erst mal die nächsten zwei Jahre ruhiger schlafen.


    ATMOS DC GSE30 mit Lambdasteuerung (getrennte Luftführung), 4500 l Pufferspeicher, RLA-Dreiwegeventil ESBE, Kesselvorheizung Guckloch Brennraum, Gluterhaltung, Microblasenabschalter, Wärmemengenzähler

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