Hydraulische Anbindung einer gepl 40qm Solaranlage an vorh. Pelletkessel mit Kombipuffer

  • Hallo Holzheizer,


    ich so ein bißchen aufgeschmissen, ob ich mit meinem selbst entworfenen Hydraulikplan soweit richtig liege und loslegen kann. Dieser ist ziemlich regelungsauswendig, weil ich so ziemlich alle Bedingungen abdecken wollte. Ob ich mit der geplanten UVR16*2 überhaupt die beiden 3-Wege-Mischer sowie die 10! 3-Wege-Ventile angesteuert bekomme ist mir auch noch nicht ganz klar.


    Ich habe einen Pelletkessel mit SHR-45 Steuerung die auch künftig noch Regelungsaufgaben übernehmen soll (im Plan mit SHR gekennzeichnet)


    Vorhanden ist der linke Kombipuffer mit Tank in Tank Warmwasserbereitung und 2 WT.


    Die Heizkreise sind "gemischt" d.h. dass ich momentan die Radiatoren mit der VL-Temperatur der Fußbodenheizung laufen lasse (das reicht so weit aus).


    Als Anlagenergänzung sollen jetzt 40 qm² Sunshore Kollektoren, 2 Hygienepufferspeicher mit je 2 WT, ggf. ein PWT für solares Heizen mit niedrigeren Temperaturen im Winter, ein weiteres MAG (300 Liter), ein zusätzlicher Mischer im HV (je nach Ladezustand des Puffers), ein Mischer für die Heizungsrücklaufverteilung zum PWT oder zu den Puffern, die 7 Stück 3-Wege-Ventile für die Verteilung der Solarwärme (auf PWT oder einer bzw. mehrere der 6 Rohrwärmetauscher in den Puffern, zwei weitere 3-Wege-Ventil für die Rücklaufverteilung auf Puffer 1,2 oder 3 sowie ein weiteres draußen montiertes 3-Wege-Ventil für die Kühlung im Sommer.
    Der Frostschutz wird über den unteren WT des letzten Puffers gewährleistet.
    Die Solarleitungen sind mit entsprechendem Gefälle ausgeführt, so dass sich die Anlage selbst entlüftet, an drei Stellen sind jedoch noch Entlüfter eingebaut, ebenso kann über das ADG im Solarrücklauf am höchsten Punkt der Anlage entlüftet werden.


    Die 40qm sind in Reihe geschaltet: Die ersten 15 qm stehen auf ca. 70 Grad, die restlichen 25 qm auf ca. 45-50 Grad, alles Süd (-9 Grad Ost), Wasserbetrieb.


    Heizfläche 2 Häuser mit insgesamt 240qm². Jahresheizbedarf für beide Häuser ca. 14.000 KWH. Warmwasserbedarf ca. 145 Liter pro Tag.


    Ich bitte um Vorschläge wie ich die Hydraulik ohne nenneswerte Verluste vieleicht noch vereinfachen kann. Was kann man noch verbessern?


    Vielen Dank!


    Stephan

  • Hallo @revox76,


    Was soll man dazu sagen, wir leben in einem freien Land und da kann jeder machen was er will.
    Man muss nur die Gesetze einhalten.


    Was würde ich ändern:


    1. kein Wärmetauscher im Speicher.
    2. Die Anzahl der Umschaltventile/3-Wegemischer stören mich. da musst duerst einmal einen Elektriker für finden.
    3. WW Bereitung im Speicher, Was sagt der Kalkgehalt in deinem Frischwasser dazu?
    Auch wenig Kalk im Frischwasser gibt viel Kalk bei Temperaturen um die 80°C.
    4. 3000 Ltr. Speicherinhalt bei 45 kW Leistung des HV sind schon grenzwertig.
    5. Bei ca. 3500Ltr Wassermenge sollte das Gesamt-ADG >525 Ltr. sein.
    6. 40 m² an Solarfläche wollen natürlich auch im Sommer beherrscht werden. Hast du so viele Duscher?


    Es gibt viel zu tun.....


    mfg
    HJH


    Nachtrag:


    stimmt das mit dem Jahresenergiebedarf von 14 000 kWh?
    Das wären so in etwa 4,69 kW Heizlast. In Öl wäre das wieder ein Jahresbedarf von ca. 1480 Ltr./Jahr


    Was um alles in der Welt willst du dann mit einem 45kW HV?
    Was willst du mit den 40m² Solar machen?
    Willst du Energie verkaufen?


    Irgend etwas stimmt da nicht!

  • Wo schreibt er denn von einem 45kw HV?!?


    Im Profil steht ein Ökofen mit 14,9kw nd verbaut ist eine Steuerung, die "SHR45" heißt...



    Edit: Die 40 qm Solarfläche sind in der Tat sehr viel - da muss man nachts aber stramm rückkühlen. Diesen Sommer hatte ich mit meinen 10qm schon sehr reichlich heißes Wasser.

    Don't blink!

    _______________

    D20P mit A25 und RLA durch Regumat, Hygienespeicher 800l

    Alles gesteuert per ACD01

    + 10m² Röhrenkollektor mit Regusol, gesteuert durch Deltasol BS Plus v2 für Schichtladung

    P.S.: Kranplätze müssen verdichtet sein!

  • Hallo und danke für eure Kritik!


    Hier nun mein neuer Plan für die geplante Steambacksolaranlage.


    [Blocked Image: https://www.dropbox.com/s/zz6ccd652pt4q5t/Hydraulik3Puffer.JPG?dl=0]


    Der dritte Puffer wird zur Beladung in Reihe und zur Entladung über die zwei Zonenventile parallel geschaltet.


    Die Entladung des zweiten/dritten Puffers erfolgt in der Nicht-Heizperiode über den Hygienetauscher im zweiten Puffer und in der Heizperiode über den schaltbaren Rücklauf zum zweiten Puffer.


    Neben dem MAG (zwischen den Puffern 2 und 3) für die Heizungsanlage, habe ich zum besseren Entleerungsverhalten der Kollkektoren (auch über den Rücklauf) (insbesondere der tieferen unteren Reihe wo die Anschlüsse zunächst nach oben geführt werden müssen), die jeweils eigenen MAG pumpendruckseitig vor den Schwerkraftbremsen installiert.
    Die seitlichen Umläufe an den Solarstationen dienen dem Frostschutz bei Stromausfall.
    Fraglich ist etwas, ob durch das Thermosiphon am Schichtrohr der Schwerkraftumwälzung bei Stromausfall trotzdem funktioniert Meinen Recherchen nach verhindert das Thermosiphon ja nur die Microzirkulation im Rohr und nicht die Schwerkraftzirkulation, so dass diese eigentlich trotzdem in Gang kommen müsste, was meint ihr?

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