Atmos Pelletkessel 2015/2016 und der Feinstaub

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  • Hallo liebe Leute,


    gibt es hier erfahrene Pelletheizer, die den Kampf mit dem Feinstaub (20mg/m3, ab 2015) erfolgreich hinbekommen haben ?


    Seit Dezember 2015 versuchen wir für unseren Atmos P21 (A25) die Abnahme durch den Schorni zu bekommen...
    Bisher leider ohne Erfolg. Zwei Besuche des Schorni brachten zu hohe Feinstaubwerte.....(wären nur bis Ende 2014 OK gewesen)

    • Heizungsanlage haben wir selber montiert. IBS und FU durch einen erfahrenen ATMOS-Fachmann.
    • Pellets sind "Premiumpellets" wie gefordert. Ascheanfall nicht wirklich auffällig, Feuchtemessung OK
    • Raumluft hat keine auffälligen Feinstaubwerte bzw. auch keinen nennenswerten Zug
    • Übrige Messwerte des Schorni sind völlig in Ordnung.
    • Pelletsorte bzw. Messgerät wurden auch mal getauscht (inoffizielle Messungen)

    Uns beschleicht das Gefühl, dass der Atmos den aktuellen Grenzwert nicht ohne "Hilfsmittel" schaffen wird, obgleich die technischen Daten dies ohne "Hilfsmittel" zusichern.Es bleibt spannend....,vorallem wenn nun Post der Behörde eintrifft...


    Gruss
    Volker

  • Moin,


    lies dir das mal durch,Link. Du hast bei der Inbetriebnahme ein Abnahmeprotokoll bekommen bzw. solltest eins bekommen haben. Ich würde auf genau die Werte einstellen. Ggf. kannst du ja noch etwas nachhelfen, wie z.B. andere Bürsten rein oder z.B. mit Edelstahlschwämmen an den Bürsten versuchen zu arbeiten. Es wird aber wohl grundsätzlich schwierig...

  • Also hab noch nie gehört das ein Kessel da nicht durch kommt dann stimmen die Einstellungen am Pelletbrenner nicht. Wie sind denn die Werte die gemessen worden sind? Wie sind die Einstellungen am Pelletbrenner? Am Kessel umbauen musst du ganz sicher Nichts die schaffen alle die Werte wenn sie Richtig eingestellt sind.

  • Also hab noch nie gehört das ein Kessel da nicht durch kommt dann stimmen die Einstellungen am Pelletbrenner nicht. Wie sind denn die Werte die gemessen worden sind? Wie sind die Einstellungen am Pelletbrenner? Am Kessel umbauen musst du ganz sicher Nichts die schaffen alle die Werte wenn sie Richtig eingestellt sind.

    Hi Mach3,


    also meine Einstellungen waren wie bei der Inbetriebnahme, aber der Schorni meinte, dass der Kessel bei einer Errichtung in 2015 nicht durchgekommen wäre - wieso auch immer. Mein Feinstaub-Messwert lag bei 0,023g/m³ was aus meiner Sicht gerundet 0,02 g/m³ entspricht.


    Ernie01: Wie waren denn die Werte bei dir?

  • Ich hatte die Feinstaubmessung Atmos P21 Ende März 2015. Einen Tag vorher wurde der Kessel gesäubert.
    Die Messung wurde nach ca. zweistündigen Betrieb vorgenommen.
    Unser Bezirksschornsteinfeger ist sehr voreingenommen bezüglich Pelletheizungen. Sehr unzuverlässig, viele Störungen, hoher Wartungsaufwand, so seine Meinung.
    Die Feinstaubmessung führte er deshalb 3 mal durch, um sich auch sicher zu sein.
    Das Ergebnis...bessere Werte als eine Gas Brennwert Therme. Feinstaub 0,01g/qm.


    Gruß Stefan

  • Hallo,


    die Brennereinstellungen sind wie vom erfahrenen Atmos-Fachmann eingestellt.
    Denke, das geht schon in Ordnung. Da passen ja auch die Schornimesswerte.


    Erste Messung: Messwert bezogen auf 13% O2: 0,035 g/m3
    Messwert abzgl. Unsicherheit: 0,02 g/m2
    (Allerdings wurde hier der Ansatz 2014 gewählt, GW 60mg, Unsicherheit 0,014))


    Zweite Messung: Messwert bezogen auf 13% O2: 0,049 g/m3
    Messwert abzgl. Unsicherheit: 0,03 g/m2
    (Ansatz 2015, GW 20mg, Unsicherheit 0,020)

  • Mein P21 läuft bei 18KW Leistung.
    Wenn dein Schorni schon mal misst, stell doch einfach den Brenner etwas nach... Pellet-Zufuhr T4/T6 oder einen Hauch an der Lüfterklappe.
    Es kann auch durchaus möglich ein, das sich deine Pelletfördermenge seid der Erstinstallation verändert hat. Ursachen sind Staub und Reibung in der Schnecke, andere Pelletlieferung.
    Auch sind schon mal Schwankungen innerhalb einer Lieferung möglich. Auch bei DIN Plus Pellets, so meine Erfahrungen.

  • Mein P21 läuft bei 18KW Leistung.
    Wenn dein Schorni schon mal misst, stell doch einfach den Brenner etwas nach... Pellet-Zufuhr T4/T6 oder einen Hauch an der Lüfterklappe.
    Es kann auch durchaus möglich ein, das sich deine Pelletfördermenge seid der Erstinstallation verändert hat. Ursachen sind Staub und Reibung in der Schnecke, andere Pelletlieferung.
    Auch sind schon mal Schwankungen innerhalb einer Lieferung möglich. Auch bei DIN Plus Pellets, so meine Erfahrungen.


    Genau, ich habe auch genau die Werte aus dem Inbetriebnahmeprotokoll einen Tag vorher eingestellt. Also Fördermenge gemessen und entsprechend T4 und T6 angepasst.
    Mein Bekannter mit nem Solvis-Premiumkessel hat ähnliche Werte wie du, Ernie.

  • Wenn der Brenner "Richtig" eingestellt ist dann kann es nur an den Pellets liegen. Ich habe da schon viel gesehen bei Baumarkt Pellets auch DIN Plus usw. Bei guten Pellets muss der Kunde einmal im Monat Asche raus holen bei Baumarkt Pellets ruft er an das nach 3 Tagen die Kiste voll ist. Also mehr Asche Anteil und dann halt auch mehr Staub im Abgas.
    Poste doch bitte mal deine Einstellungen zu T4 und T6

  • Wo wird denn der Feinstaub überhaupt gemessen? Macht der Schorni das direkt mit am Messloch nach dem Kessel oder geht er dazu nach oben aufs Dach? Ich frage deswegen, weil er bei mir noch nicht gemessen hat.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • mein Kessel wurde 2014 abgenommen und gemessen, lt. Schorni waren die Werte top sodass selbst die Stufe 2 locker bestanden hätte.


    Ich benutzte damals Barlinek Pellets Sackware. Heute bin ich auf Poltarex Pellets Sackware aus Polen umgestiegen, 1x im Monat muss ich den Aschekasten leeren.


    Gemessen hatte der Schorni im Loch meines Abgasthermometers, direkt 20cm hinter dem Kessel im Rauchrohr.

  • hallo Silverstar


    Ohne jetzt deine neue Pelletsorte schlecht machen zu wollen aber bestehst du die 2te Stufe mit dehnen auch noch?


    Mfg. P25

  • hallo Silverstar


    Ohne jetzt deine neue Pelletsorte schlecht machen zu wollen aber bestehst du die 2te Stufe mit dehnen auch noch?


    Mfg. P25

    Ich hoffe doch, ich finde die deutlich besser als die Barlinek (ebenfalls Polen). das sehe ich am Staubanteil und an der Asche! mit den Barlinek musste ich den Aschekasten gut alle zwei Wochen leeren, mit den Poltarex nur 1x alle 4 Wochen.

  • Hallo werte Kollegen,


    danke für die zahlreichen Rückmeldungen und Infos.
    Bei unserem Kessel ist von der Einstellung her sicherlich alles ok....
    Die Werte des Schorni (Feinstaub wurde in der üblichen Öffnung
    hinter dem Kessel mitgemessen) bestätigen das.
    Nach nun mehr vier Messungen (2x Offiziell, 2x Inoffiziell) bleibt
    es bei zu viel Feinstaub für die Messung 2015 (20mg/m3).
    Die Messung 2014 (60mg/m3) hätten wir locker bestanden.


    Natürlich können wir nun noch die Pelletsorte wechseln....
    ABER: Welche wäre es denn dann, die garantiert zum Erfolg führt ?
    Bitte erspart uns, das wir die Top 10 (oder Top 100) der am Markt
    verfügbaren Pelletprodukte testen....
    Auch wenns den Schorni sicherlich freuen würde (klingende Münzen),
    wir hätten das Problem alle zwei Jahre aufs neue.


    Ein weiteres Problem ist, daß mit dem Wechsel der Pelletsorte
    die Kesseleinstellung anzupassen ist....


    Nichts für ungut...
    Es bleibt spannend !


    Gruß
    Volker

  • Ok also du hast doch einen Behälter für die Pellets. Wie sehen die Pellets aus? Dunkel oder Hell. Wenn du mit der Hand an den Wänden des Behälter vorbei gehst hast du dann viel Staub? Sind die Pellets Fest oder kann man sie leicht zerbröseln? Und wie oft musst du denn den Asche kasten leer machen? Auch wenn du dir mit deinen Einstellungen sicher bist am Kessel teile uns diese doch bitte mit damit wir das auch wirklich ausschließen können.

  • Hallo,


    wir benutzten eine leicht modifizierte Regentonne als "Tagesbehälter".
    Nutzen also bisher ausschliesslich Sackware.
    Es sind die "NRW Pellets" (ein Produkt des RWE aus einem Werk im
    Siegerland, daß bis vor einigen Jahren gemeinsam mit German Pellets betrieben
    wurde).
    Im Gegensatz zu unserem bisherigen "Vergleichsprodukt" OLIMP (Polen)
    wirken die Säcke bzw. das Einschütten fast staubfrei. Die Pelltes wirken
    fest und eher länger als kürzer. Gesamteindruck war bisher also eher
    positiv, weil auch irgendwie "sauberer".
    Den Aschkasten müssen wir "zwangsweise" nach 3-4 Wochen leeren.
    von einem auffälligen Anfall von Asche möchte ich da aber eher nicht reden.
    Wenn ich etwas auffällig finde, ist es bestenfalls der Rückstand in der
    Brennerschale. Da meine ich waren die OLIMP besser.
    Nach einem Ausbrand hat man das Gefühl, man müsse die Brenner-
    schale reinigen, was ich dann nach jedem zweiten Ausbrand, auf dem
    Weg zur Weizenbierkiste mache....(Subjektive Laiensicht bzgl. Asche, nicht bzgl. dem Bier).


    Kesseleinstellung Atmos P21, 19,5kW:
    Original-Einstellwerte aus der Erstinbetriebnahme
    Zum Zeitpunkt der IBS war der Kessel mit selbigen Pellets
    schon einige Wochen in Betrieb.


    T4=9 Sek.
    T6=11 Sek
    T5 = 25min. (wg. dem Ausbrand)
    Fördermenge: 9,1Kg/h
    Luftklappe: 23mm
    AGT liegt zw. 175 und 195 Grad je nach WER gemessen hat...


    Neben den Schornimesswerten, habe ich noch eine Lamdasonde zur
    Kontrolle. Auch das innere des Kessel sieht vom "Bild" her aus, wie nach der IBS....
    Jeweils zwei Tage vor einer Messung haben wir den Kessel gründlich gereinigt. Reinigungszustand hätte also auch zur Rückgabe an den Lieferanten genügt (Idee meiner Frau wenn wir durchfallen).

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