elektrischer Heizstab für Warmwasserspeicher (Trinkwasser)

There are 13 replies in this Thread which was already clicked 4,871 times. The last Post () by Waelder.

  • Hallo zusammen!


    Ich überlege für die Warmwasserbereitung im Sommer, einen elektrischen Heizstab in meinem 150 Liter Warmwasserspeicher zu installieren. Mittels entsprechender Steuerung soll das Trinkwasser insbesondere dann erwärmt werden, wenn ausreichend Strom von der PV-Anlage zur Verfügung steht. Bei einer kurzen Recherche bin ich auf Heizstäbe der Marken Selfa, Hottech und Gwarant gestoßen. Mit einer Leistung von 1,5 kW werden diese für etwa 60 bis 70 Euro angeboten. Die Frage die sich mir stellt ist, wie zuverlässig bzw. langlebig solche Produkte sind. Falls es Forum-Benutzer gibt, die solch eine Lösung bereits einsetzen, würde ich mich sehr für eure Erfahrungen interessieren.


    Beste Grüße

    Walter

  • Wari

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  • Moin moin


    Ich habe bei mir 2 ATON Heizstäbe a 3 KW im Heizungspuffer montiert.

    Trinkwasser mache ich mit einer FRIWA.


    Bei meinem Bruder habe ich auch 2 Heizstäbe verbaut.

    Einer ist im Heizungspuffer und ein weiterer im Trinkwasserspeicher.


    Die ATON Heizstäbe sind teflonisiert.

    In der Bedienungsanleitung wird vor dem Einsatz im Trinkwasser gewarnt.

    Dort gibt es den Hinweis auf Verkalkung und Opferanode.


    Mein Bruder hat den Heizstab schon seit mehreren Jahren im Trinkwasserspeicher.

    Keinerlei Probleme .... Er hat durch sein Brunnenwasser, aber auch wenig Probleme mit Kalk.


    mfg Cord

  • Nabend,

    ich hab von mypv den AC Elwa eingebaut. Der ist stufenlos geregelt und so eingestellt, das erst die Batterie geladen wird und dann der Überschuss in den Puffer geht. 3500w. Kann man auch so einstellen, dass der immer heizt,- dann kann aber Netzstrom dabei sein. Und man braucht noch einen Energiemanager.

    Nicht ganz billig :)


    Viele Grüße, Achim

  • Kalt Duschen? Niemals! :)

    Warmwasser macht auch normalerweise die Solarthermie. Aber die Patrone hilft an manchen Tagen zu und verhindert, dass wir a) mit Holz heizen müssen oder b) der Pelletskessel anspringt und womöglich die Puffer ganz durchheizt. Zu dieser Jahreszeit haben wir den schon komplett aus und heizen nur mit Solar (und wenn nötig Scheitholz).

    Ich hatte vor dem Heizungsumbau eine normale Heizpatrone drin als backup.

    Und irgendwie wollte ich nicht ohne sein und hab mich dann für dieses Spielzeug entschieden.

  • Natürlich kann man sein Brauchwasser mit einem elektrisch betriebenen Heizstab erzeugen. Wirtschaftlich sinnvoll jedoch meist nur in Verbindung mit einer PV-Anlage.


    Auch mal über einen Brauchwasser-Wärmepumpenspeicher nachdenken. Viel teurer in der Anschaffung, viel günstiger im Betrieb. Auch nicht ganz geräuschfrei …

  • Ein Vorteil ist auch die geringere elektrische Belastung. Wenn der Heizstab mit 1,5 kW läuft wird es trotz PV-Ertrag da und dort Strombezug geben (parallel aktive Lasten, Wolken), außer man hat auch eine PV-Batterie die solche Momente "glättet". Eine kleine Brauchwasser-Wärmepumpe zieht idR um die 0,5 kW.

  • Bei Heizstab und PV nur einen Stufenlosen verwenden

    Produkte von my-PV
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    www.my-pv.com

    Gruß aus dem Schwarzwald

    Christoph

    Ein Pufferspeicher ist nie zu groß ! höchstens zu schlecht Isoliert

    Warmes Haus Glückliche Frau :saint:

  • Unsere Brauchwasser-Wärmepumpe (Austria-Email EHT-270 Revolution) läuft tagsüber ab 10.30 Uhr mit Außenluftansaugung von der Nordseite des Hauses. Für unseren inzwischen 2-Personen-Haushalt konsumiert sie zwischen 55 und 45 kWh im Monat (Frühjahr/Herbst und Sommer) und läuft von Anfang März bis Ende Oktober, also 8 Monate im Jahr.


    Bei einem einfachen Heizstab wäre das ca. die 4- bis 5-fache Energiemenge, also grob 225 kWh im Monat. Also spart und das Gerät grob 175 kWh im Monat.


    Mit gekauftem Strom um 0,30 €/kWh wären das knapp 60 €, der verminderte Einspeiseerlös bei inzwischen 0,05 €/kWh liegt bei knapp 9 €. Damit ist die kaufmännische Realität irgendwo zwischen 72 und 480 € im Jahr.


    Bei einer Lebenserwartung von zugegeben etwas optimistisch angenommenen 20 Jahren ergeben sich Einsparungren gegenüber einem einfachen Heizstab in Höhe von 1.440 bis 9.600 €.


    Die Anschaffung des Wunderdings hat uns 2.250 € gekostet, ein neuer Warmwasserspeicher wäre sowieso nötig gewesen, also kann man da locker 250 € gegenrechnen. Dafür zusätzlich zwei Kernlochbohrungen und vier RDS-Dichtungungspackungen nebst ein paar 160er-Rohren, kommen wieder 500 € dazu, also hat das Teil 2.500 € gekostet.


    Da keiner in die Zukunft blicken kann ist eine abschließende Bewertung nicht möglich. Ich sag mal "grob unentschieden", kann man machen, muss man aber nicht. — Sollte man aber auch nur 50% des Stroms kaufen müssen, dann eine klare Empfehlung. In einem Familienhaushalt mit mehr als zwei Personen und/oder hohem Warmwasserbedarf schaut die Sache auch ein wenig erfreulicher aus.


    Wir haben die Brauchwasser-Wärmepumpe vor allem realisiert, um der Pelletheizung den materialmordenden Sommerbetrieb zu ersparen und auch, weil die PV-Anlage am Plan war.

  • So eine verbaut meine Tochter auch , steht schon da

    Gruß aus dem Schwarzwald

    Christoph

    Ein Pufferspeicher ist nie zu groß ! höchstens zu schlecht Isoliert

    Warmes Haus Glückliche Frau :saint:

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