Drehzahlregelung bei Zackenturbos Version 2.0 nötig?

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  • Die Lufttrennung beim DC 30 GSE nach Kaffenberger hab ich ja schon seit einiger Zeit realisiert u. regelte die Sekundärluftklappe mit dem LC.
    Dann kamen 4 Zackenturbos im Austausch zu den 3 serienmäßigen Turbulatoren dazu.
    Da in der Vergangenheit die Primärluftstange nur manuell zu regeln war u. meistens auf 2mm geöffnet fixiert stand,war eine optimale Einregelung des Rest O2 nicht möglich.
    Es kam sogar bei vermindertem Rest o2 durch immer weiteres Öffnen der Sekundärluftklappe zur Erhöhung der AGT,da durch die gleichbleibende Lüfterleistung immer mehr Luft einstömte,die dann durch die begrenzte Durchlassmöglichkeit der Sekundärlöcher nach oben unter der Keramik gesaugt wurde u. an Primärluftlöchern heraus kam.Nur so kann ich mir den Anstieg der AGT u. die Verminderung des Rest O2 erklären.


    Jetzt hab ich eine Veränderung nach Gust vorgenommen.Er regelt die Primärluft gegenläufig durch Federzug in Abhängigkeit zur LC geregelten Sekundärluftklappe.
    Ist ja eigentlich logisch,ob mit oder ohne Lufttrennung,der Lüfter will eine bestimmte Menge Luft,die,solange die Drehzahl nicht geregelt wird immer gleich bleibt, einsaugen.
    Die Primärluftklappe regelt jetzt von 2mm bis 7mm Öffnung,also Sekundärluft zu = Primärluft bis 7mm auf,Sekundärluft auf = Primärluft bis 2mm zu.


    Die AGT kam,bedingt durch die Bremswirkung der Zackenturbos,bei Buche nicht über 170°C u. bei Douglasie war sie kurzzeitig nach einer halben Stunde bei 182°C.
    Dann fuhr der Belimo zu u. die AGT lag bei 170°C,nach 2Std. bei 150°C,Rest O2 bei 4%.


    So wie es also scheint,bräuchte ich bedingt durch die Bremswirkung der Zackenturbos keine Drehzahlregelung,die die AGT z.B. bei 180°C begrenzt.


    Allerdings könnte ich mir denken,dass bei besseren Zugverhältnissen (warmer Kamin,kalte Außenluft) der Ofen doch eine AGT-Begrenzung braucht.
    Bei solchen Verhältnissen habe ich früher Primär u. Sekundärluftklappen fast zu gemacht.Das war AGT-Begrenzung,ist aber keine optimale Regelung.


    Was meint Ihr,braucht man die Drehzahlregelung?
    Optimal wäre natürlich auch die Drehzahlreduzierung zum Ausbrandende.




    Gruß Rolf

    Gruß Rolf



    DC 30GSE,Lufttrennung,LC mit geregelter
    Sekundärluftklappe u. gegenläufig geregelter Primärluftklappe über Federzug,Turbulatoren 7.2 mit von außen bedienbarer Reinigungsfunktion,Lüfter-Drehzahlregelung Botex CT-110R durch PID-Regler nach AGT mit Timer-Abschaltung u. Einstellung der Mindestdrehzahl über Poti,Laddomat,Restwärmenutz. manuell,Asu-Timer,4
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  • Hallo Rolf,


    Du hast mit Deiner sec. Luftreglung schon viel erreicht und dazu noch die Zackenturbos. Wenn Du den Saugzugmotor auch noch regelst wirst Du Deinen GSE noch besser fahren. Denn er will immer gleichmäßig seine Menge Luft ziehen. Wenn diese Luftmenge jetzt in Abhängigkeit von sec und prim runter gedrosselt wird, werden sich auch diese Verstellwerte ändern.
    Man kann an seinem Kessel alle mögliche Reglungen anbauen um noch ein Fünkchen mehr Wirkungsgrad heraus zu kitzeln. Das heißt auch ein paar Kilo oder Fm [lexicon]Holz[/lexicon] oder was auch immer einzusparen. Man muß aber dabei auch die Preise sehen, ob es sich diese Investition lohnt für das Ergebnis und in welcher Zeit es sich amortisiert.
    Wer selber so eine Reglung für seine Heizung entwickelt und installiert hat, wie es einige hier getan haben wird einiges gespart haben die Kosten werden sich in kurzer Zeit amortisiert haben.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


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  • Hallo Rolf,


    Interessante Konstruktion.
    Bei mir wird die Primärluftstange allerdings bei komplett geöffneter Sekundärluftstange (also Stellantrieb ganz auf) ganz eingeschoben („0 mm“).
    Wichtig, wenn zu viel Holzgas erzeugt wird.
    Bei „Stellantrieb ca. in der Mitte“ ist die Primärluftstange bei mir dann auf dem zusätzlichen Anschlag (bei dir ca. 7mm) und verbleibt dort, während die Sekundärklappe komplett zumachen kann.
    Aber das könnte bei jedem Kessel und Kamin etwas anders sein, aber man kann es bei dir ja, wenn ich das richtig sehe, einstellen.


    Meine Meinung zur Drehzahlregelung für eine konstante AGT kennst du ja bereits, (sehr wichtig).
    Mit konstanter AGT lässt sich auch der Restsauerstoff einfach besser ausregeln.
    Für mich am wichtigsten: Mein Wärmemengenzähler ist ebenfalls dieser Meinung...


    Viel Erfolg wünscht
    Gust

  • Bin ja gerade dabei meinen DC 30 GSE zu "optimieren" in Hinblick auf optimale Verbrennung u. Komfort.


    Mit Wehmut u. kurzeitigem "will haben Gefühl" hab ich mir bei you tube ein video angeschaut,bei dem ein Eta sh 30 angeheizt wird: Scheite rein,egal wie groß,etwas Feuer dran u. kurz darauf die Tür zu,fertig!
    Also der Komfort ist optimal u. die Verbrennung wohl auch,obwohl ich denke,dass da mit etwas zu hohen AGTs zu Werke gegangen wird,damit die gesamte Verbrennung problemloser vor sich geht.


    Beim Atmos hab ich nicht die Menge an Restkohle ohne optimierte Ausbrandphase.Also muss ich beim Anzünden ein bisschen länger den Gasbrenner dranhalten u. nach ca. 12 Minuten die obere Tür schließen bei AGT 150°C des Grillthermometers.
    Zur Erklärung:Obwohl alle AGT-Sensoren im ersten Bogen nach dem Stutzen im selben Bereich angebracht sind,zeigt der AGT-Sensor am LC ca. 20°C weniger wie das Grillthermometer an.Das AGT mit Ziffernanzeige liegt temperaturmäßig genau in der Mitte.
    Da ich das Grillthermometer ständig einsehen kann,sind diese Werte für mich maßgebend,auch was die Erkennung des Ausbrandes angeht u. für das Nachlegen.


    Zurück zum Thema Komfort: Das [lexicon]Holz[/lexicon] zum Anheizen,welches über der Düse platziert wird,muss klein gespalten werden,damit der Atmos richtig auf Touren kommt.Beim Eta braucht man das anscheinend nicht.


    Durch die Austattung des Atmos mit Zackenturbos u. die Regelung der Sekundärluft mit dem LC in Verbindung mit der gegenläufig über Federzug geregelten Primärluftklappe sind die Verbrennungswerte bzw. Merkmale in Bezug auf Rest O2 u. weißer Rauch am Schornstein ok.
    Ohne die Regelung der Primärluft hatte ich sie vorher manuell auf 2mm gestellt.Dadurch hatte ich zwar eine niedrige AGT von Anfang an,aber der Ofen kam oftmals nicht richtig auf Touren.
    Jetzt läuft er bis auf 200°C AGT Grillthermometer bis nach ca. 40 Minuten die Belimoklappe fast schließt.Das bewirkt aber nicht viel in Bezug auf die AGT.
    Später,ca 1,5 Std nach dem Anheizen,geht die AGT auf ca 170°C Grillthermometer zurück,also eigentlich optimal.
    Also benötige ich eigentlich nur noch eine Drehzahlregelung,damit die AGT nicht,z.B. bei warmem Schornstein etc., zu weit nach oben geht.


    Ich habe überlegt,ob mir z.B. die [lexicon]Flammtronik[/lexicon] noch etwas bringt in Bezug auf Komfort u. Optimierung des Ausbrandes.
    Ehrlich gesagt sehe ich da aber keinen Komfortgewinn wie sie z.B. ein Eta-Betreiber hat(Feuer dran u. Tür zu) oder eine weitere Abbrandoptimierung,da meine Werte im Prinzip jetzt schon völlig in Ordnung sind.
    Wenn ich die Threads dazu so lese,scheinen die Probleme durch die vielen einzustellenden Werte eher noch komplexer zu sein


    Noch mal zum Thema Komfort-Gewinn bzw. Minderung:
    Ob ich jetzt 12 Minuten beim Anheizen warten muss bis ich die Türe schließen kann u. vorher [lexicon]Holz[/lexicon] klein spalte,ist eigentlich keine große Komfort-Minderung in Bezug auf Alles,was mit dem Holzheizen zusammenhängt.
    Es fängt im Wald ja schon an...Da kann man auch gleich damit aufhören :)



    Gruß Rolf

    Gruß Rolf



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  • Jetzt 2,5 Std nach dem Anheizen liegt die AGT bei 170°C Grillthermometer bei einem Rest- O2 von 8,1% u. der Ofen läuft noch mindestens 1,25 Std.
    Eine Abbrandoptimierung,falls es die gibt,müsste jetzt den Verbrennungsprozess etwas drosseln,damit der Rest-O2 runter geht.
    Manuell könnte ich jetzt eingreifen,indem ich Sekundär- u. Primärluftklappe fast schließe.Das senkt die AGT u. bringt wohl auch mehr Energieausbeute.
    Der Eta kann das anscheinend u. macht somit zum Schluss auch noch Restkohle.Wenn es für den Atmos eine Regelung gäbe,die das annähernd auch leisten könnte,wäre mir das unter Umständen das Geld wert (für die Regelung des Atmos,für den Eta als Neuanschaffung dann doch lieber nicht) :)



    Gruß Rolf

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  • Scheite rein,egal wie groß,etwas Feuer dran u. kurz darauf die Tür zu,fertig!


    Glaube es nicht, Rolf, mit Holzkohle geht das, aber nicht mit grosse Scheite. Und er hat 222° AGT, das kann mein GS-Kessel auch!



    Hallo Alfons,


    ja,da bleibt immer viel Holzkohle zurück,die schnell zündet.Nur so geht das mit einem Stück Zeitungspapier u. großen Buchescheiten.




    Gruß Rolf

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  • Heute habe ich 2 Füllungen Buche verheizt,nur Knüppel von Finger- bis Armdick.
    Ofen seit einer Woche nicht sauber gemacht.Füllraum vollgelegt,AHK auf u. von unten angezündet mit Gasbrenner.AHK zu,untere Tür zu u. obere Tür ein Spalt auf bis 130°C AGT,dann Tür zu (nach ca. 12 Min.)
    AGT quält sich 30-40 Min. bei 130°C herum,Rest O2 bei 7,5% (vielleicht Hohlbrand durch das dünne Zeug).
    Nach einer Std. AGT ca 180°C,aber Rest O2 immer noch über 7%,also ziemlich miese Werte.


    Bei der 2.Füllung mit warmem Schornstein geht die AGT hoch bis 244°C bei geschlossener Primärluftklappe u. voll geöffneter Sekundärluftklappe,Rest O2 bei 0%.
    Der auf voller Dehzahl laufende Lüfter holt sich also die Primärluft auch über den Sekundärlufteingang.Dann ist die Rest O2 nicht mehr regelbar.


    Meine Hoffnung wäre also,damit dies nicht passiert u. der Rest-O2 regelbar bleibt,die Drehzahlregelung.
    Aber was macht da Sinn?Drehzahlregelung nach AGT,wobei die AGT auch abhängig ist von der Verschmutzung des Kessels oder Drehzahlregelung nach angestrebter Kesseltemperatur?


    Übrigens vor 2 Tagen war der Abbrand mit demselben [lexicon]Holz[/lexicon] optimal,ein paar weiße Wölkchen,AGT niedrig u. Rest-O2 bei 4%.




    Gruß Rolf

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  • Hallo Rolf,


    Wie lange war die Brenndauer Deiner 2 Füllungen ? So wie Du schreibst war das Buche.


    Gruss monty

  • Wie lange war die Brenndauer Deiner 2 Füllungen ? So wie Du schreibst war das Buche.


    Hallo Monty,


    so ca. 7,5 Std.Es ist Weißbuche.Die dünnen Äste haben nicht so viel Masse wie dicke Scheite.


    Bin jetzt zu einigen neuen "Erkenntnissen" gekommen.Habe ja die Lufttrennung,aber beide Stangen mit den Tellern sind noch wie im Originalzustand vorhanden.
    Habe jetzt die Sekundärluftstange auf Anschlag geschoben,vorher ca 5mm auf.Der Teller meiner Sekundärluftstange hat die Sicke,die eigentlich an den Primärluftteller gehört (wurde im Werk vertauscht).
    Dadurch ist Sekundär mindestens noch 3mm Luft vorhanden,wenn ich die Stange auf Anschlag schiebe.
    Jetzt passiert es aber nicht mehr,dass bei zu wenig Sekundärluft der Ofen durch Öffnen der Sekundäruftkappe zu sehr angefeuert wird.
    Der Rest-O2 wird trotzdem gut geregelt durch das gegenläufige Öffnen der Primärluftklappe bis 7mm,wenn der Rest-O2 ansteigt.


    Normalerweise verfeuere ich nur Kiefer.Da muss ich den Öffnungsweg für die Primärluft dann ein paar mm vergrößern,aber für die Buche passt es jetzt.
    Durch die dünnen Äste u. die dadurch größere Oberfläche für das Feuer treibt zu viel Luft die AGT hoch.
    Jetzt hab ich größere Buchenscheite verheizt u. die AGT lag bei 160°C.
    Ich spalte 3 Scheit Kiefer zu Anmachholz (ca. 2cm x 2cm) beim Anheizen u. legen sie auf die Düse,anschließend die Buchenholzscheite drauf u. dann von unten durch die Düse angezündet.



    Gruß Rolf

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  • Hallo Rolf,


    Vielleicht gehört mittlerweile der Dialog nicht mehr zu diesem Thema, aber egal.
    ICH bin der Meinung das, unabhängig von den Turbos, zuviel Luft durch den Kessel geht. Bei meinem ersten Anheizen habe ich ca. 35Kg Buche in 3 Stunden durchgejagt.
    Mittlerweile bin ich mit ca. 55 Kg bei 10 Stunden. Welches auch in etwa den Angaben in der BDL ( 6Kg/h ) entspricht.
    Versuche folgendes:
    Schraube die Plastikkappe an der Luftansaugung mal ab und die Klappe wieder dran. Wenn Du den Kessel anheitzt, lege den Deckel ganz nach oben.
    Hat der Kessel ca. 150° AGT lege die Klappe an ohne Kette, so hast Du noch einen Luftschlitz von ca. 10 x 2 cm. Dadurch verringerst Du die Luftmenge drastig. Jetzt beobachte die Verbrennung, ich gehe davon aus der Kessel brennt weiter und vergast auch. Dadurch sollte sich die Laufzeit erhöhen. Wenn Du damit Erfolg hast, dann besorg Dir eine Drehzahlreglung.


    Übrigens bin ICH der Meinung das bei etlichen Kessel unnötig viel Luft gejagt wird. Aber das ist jedem seine Sache und jede Anlage ist anders.


    Gruss monty

  • Hallo Monty,


    heute mit Hainbuche (3Jahre gelagert) geheizt,ein Schubkarren voll,gewogen hab ich es nicht,den DC 30 GSE vollgemacht,Schornstein u. Ofen kalt,Verbrennung ok,nach 15 Minuten im Rest O2 Bereich von 4%,
    AGT weitgehend bei 160°C (größere Scheite),also eigentlich ok.


    ABER nach 3Std war das [lexicon]Holz[/lexicon] weg u. 1,5 Pufferspeicher von 4 Pufferspeichern (jeweils 732Ltr.) mit 80°C gefüllt,vorher 40°C.
    Um die 4 Speicher (2928Ltr.) voll zu kriegen,müsste ich also den DC 30GSE 2,25 bis 2,5 mal vollmachen mit Buche.
    Das kommt mir mengenmäßig viel vor.
    Ob die miese Dämmung des Atmos so viel ausmacht?


    Wenn dein Ofen länger brennt,müsste er in Teillast laufen,was die Energieausbeute nicht wesentlich verändern dürfte.
    Zumal meine AGT so niedrig ist.Wo soll die Energie denn hingegangen sein,außer in den Puffer?Die TAS ist jedenfalls nicht gekommen,trotz teilweise 94°C Kesseltemperatur.
    Aber 3Std Brennzeit für eine Ladung Buche kommt mir schon wenig vor.Die Prügel,da etwas krumm,liegen zwar nicht eng bei eng,aber trotzdem eine kurze Brennzeit.
    Wie gesagt,die AGT ist schon niedrig durch die Zackenturbos u. minimierte Luftöffnungen.
    Mein Gefühl sagt mir,mehr Luft reduzieren,noch niedrigere AGT,könnte eher schaden (Flammenabriss)...



    Gruß Rolf

    Gruß Rolf



    DC 30GSE,Lufttrennung,LC mit geregelter
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  • Um die 4 Speicher (2928Ltr.) voll zu kriegen,müsste ich also den DC 30GSE 2,25 bis 2,5 mal vollmachen mit Buche.
    Das kommt mir mengenmäßig viel vor.
    Ob die miese Dämmung des Atmos so viel ausmacht?


    Hallo Rolf
    da bist Du an einem Punkt angelangt wo das "nach Gefühl" optimieren ins leere läuft
    Bau Dir einen Wärmemengenzäher ein
    und wiege Dein [lexicon]Holz[/lexicon]
    dann hasst Du Gewissheit wie viele kWh Du aus wie viel [lexicon]Holz[/lexicon] heraus geholt hast...
    ohne Wärmemengenzähler wird das immer mehr Lotterie je besser Du den Ofen optimiert hast...


    Bernhard

  • Optimierung is ja gut und schön aber wenn man seinen HV kennt dann bekommt man ihn auch gut so in griff ohne Wärmemengenzähler da das teilweise zu aufwendig is bei mir zumindest. Ich persönlich bin der Meinung das man auch mal 6 gerade sein lassen muss ich für mich laß denn HV mit etwas mehr AGT laufen da bekomm ich meiner Meinung nach mehr raus.

    MfG
    holzwurm99


    DC-30-RS Besitzer seit 2013 und wird ab 29.08.2013 eingebaut mit 3200 Liter Pufferspeicher.

    Bin schon jetzt gespannt, wie das Teil ab geht, nach so einem kleinen HV den ich hatte.
    Ab 21.09.2014 Steuerung mit Logic Therm.

  • Hallo Rolf,


    Wie ich vorher schon geschrieben habe, mache die weise Plastikabdeckung mal ab und die Frischluftklappe wieder dran. Dann beim anheizen, Methode egal, die Klappe ganz nach oben und Kette aushängen. Bei ca. 150° AGT die Klappe, ohne Kette, ganz anlegen. Oben ergibt sich dann ein Schlitz der ausreichen sollte um den Kessel weiter in Betrieb zu lassen.
    Ein Vergleich : Halte mal an ein Grillfeuer einen Föhn und Du wirst sehen wie schnell die Holzkohle weg ist. So ist es auch mit den Kesseln. Je mehr Luft umso schneller das [lexicon]Holz[/lexicon] weg.


    HartlBe und holzwurm99 gebe ich jedem etwas recht.
    HOLZ WIEGEN IST GANZ WICHTIG nur dann kannst Du eine Aussage treffen ob zu viel [lexicon]Holz[/lexicon] verbraucht wird.
    WÄRMEMENGENZÄHLER SIND GUT, ABER NICHT UNBEDINGT NOTWENDIG.


    Gruss Bernhard


  • HartlBe und holzwurm99 gebe ich jedem etwas recht.
    HOLZ WIEGEN IST GANZ WICHTIG nur dann kannst Du eine Aussage treffen ob zu viel [lexicon]Holz[/lexicon] verbraucht wird.
    WÄRMEMENGENZÄHLER SIND GUT, ABER NICHT UNBEDINGT NOTWENDIG.


    Die Wärmemengenzähler sind nicht teuer da es diese massenweise im eBay gebraucht zu kaufen gibt
    da sie bei gewerblichen Anwendungen (Wärmenetzbetreiber...) nach Ablaufen der Eichfrist ausgetauscht werden müssen
    Und schwierig einzubauen sind sie auch nicht
    Drum würd ich unbedingt einen einbauen
    Denn nur aus der Kombination Wärmemengenzähler UND Holzwaage kann ich saubere Wirkungsgraddaten ermitteln


    Praktisch wiege ich das [lexicon]Holz[/lexicon] nur dann wenn ich genau wissen will wie der HV läuft.
    Wenn mich der Wirkungsgrad interessiert.
    Sprich wenn ich zum Beispiel mal wieder etwas verändert habe


    [lexicon]Holz[/lexicon] wiegen ohne den Wärmemengenzähler abzulesen - darin sehe ich wenig Sinn
    Wär wie ein Auto ohne Kilometerzähler wo ich schätzen muss wie weit ich nun mit dem Sprit den ich nachgetankt hab gefahren bin
    Freilich kann man das ungefähr schätzen. Eine saubere Ermittlung des Holzvergaser-Wirkungsgrades ist aber was anderes...


    Bernhard

  • Hallo Bernhard,


    wenn ich Deinen Beitrag recht gelesen habe wiegts Du nicht jedes Stck Holz? Nur wenn Du eine Veränderung oder es Dir mal so ist den Wirkungsgrad mal wieder zu wissen.


    Wir hatten ja einen User den "ben" nebenan er hat ja das erste Co² Messgerät "BenOmeter" ( hat er selber gebastelt, so haben wir es genannt) bei uns im Forum eingeführt. Er hat Mieter im hause und die haben jedes Jahr die Abrechrechnung angezweifelt, obwohl eer jedes Stck [lexicon]Holz[/lexicon] gewogen hat. Er hatte dann mal berichtet ja [lexicon]Holz[/lexicon] wiegen und dann noch extra welche Holzart es ist. Er hat dann versucht nur eine Holzsorte zu kaufen um nicht jedesmal wieder anders rechnen zu müssen. WMZähler hatte er auch. Da hatten dann Mieter mitbekommen das die Eichzeit abgelaufen war da haben sie die Genauigkeit angezweifelt. Jedenfalls er hatte nur Ärger mit seinen Mietern. Wenn man sich das überlegt jeden Heizvorgang jedes Stück wiegen. Wir hatten auch gesagt es gibt doch diese Zähler an den Heizkörpern nein das wollten sie nicht würden häßlich aussehen. Er hätte dann auch wieder ein Unternehmen dafür bezahlen müssen.

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    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

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  • Hallo HartlBe,


    Ich gebe Dir ja Recht, je mehr Werte man hat umso genauer kann man den Wirkungsgrad bestimmen. Ich wiege mein [lexicon]Holz[/lexicon] schon lange nicht mehr. Ob ich 5 Stück [lexicon]Holz[/lexicon] mehr oder weniger brauche ist mir egal. Ich lege mehr wert auf Komfort.
    Ich bin begeistert was alles im Laufe der Zeit entwickelt und gebastelt wurde. Aber über wichtig und unwichtig, nötig und unnötig, sinnig oder unsinnig muß sich jeder selbst klarwerden.
    In meinen Fall bin so zufrieden wie ich meine Anlage jetzt betreibe und solange sich nicht grundlegend etwas an meinem Kessel verändert mache ich so weiter.


    Gruss monty

  • Optimierung is ja gut und schön aber wenn man seinen HV kennt dann bekommt man ihn auch gut so in griff ohne Wärmemengenzähler da das teilweise zu aufwendig is bei mir zumindest. Ich persönlich bin der Meinung das man auch mal 6 gerade sein lassen muss ich für mich laß denn HV mit etwas mehr AGT laufen da bekomm ich meiner Meinung nach mehr raus.


    Hallo holzwurm99,


    Da sind wir einer Meinung. Ich betreibe meinen Kessel mit 180° Sollwert, damit bin ich auf der sicheren Seite und bewege mich nicht im Grenzbereich.


    Gruss monty

  • Wenn dein Ofen länger brennt,müsste er in Teillast laufen,was die Energieausbeute nicht wesentlich verändern dürfte.


    Hallo Rolf,


    Das ist eine Aussage über die man wieder Diskutieren könnte.
    Wenn ich meinen 25er über die Luftmenge drossele und den Lüfter durchlaufen lasse, dann spreche ich nicht von Teillast.
    Wenn ich aber zuviel [lexicon]Holz[/lexicon] im Kessel habe, meine Puffer voll sind und der Lüfter über den KTH taktet, dann ist das für mich Teillast.


    Gruss monty

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