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eisenhaltiges Wasser in der Hydraulik und nun?

  • Wer kann mir einen Rat/Tipp geben?


    Bis jetzt lief meine ganze Anlage einwandfrei mit Brunnen Wasser das einsenhaltig ist. Vergangene Woche wollten die Puffer nicht voll werden die TAS kam. Habe überall versucht zu entlüften es kam keinen Luft, also kann eine Luftblase oben in den beiden Puffern ausgeschlossen werden, oder ?! Ich habe alles mögliche inkl. RLA geregeltes Honeywell Dreiwegeventil verstellt und gesucht. Ich habe die Kessel Pumpe gewechselt es bringt nichts. Puffer umgestellt von Reihe auf jeden einzeln. Die TAS Kommt. Die Puffer werden ganz langsam warm. Kessel ist auf knapp 100° und Puffer oben knapp 60° nach fast 1 Std. ich habe auch den Zulauf zur RLA zugemacht das alles voll in die Puffer geht da kam die TAS noch schneller.
    Jetzt vermute ich das mir das eisenhaltige Wasser meine Rohre zugesetzt hat?! Der Total Umbau ist erst rund 2 Jahre alt und hatte vorher auch dieses Wasser und keine Probleme.
    Ich habe jetzt vor am Kessel RL ist ja ein Füllstutzen dort Trinkwasser marsch > aber die RL Leitung zu an der Kesselpumpe unterwegs habe ich nochmal im Rücklauf System einen Hahn installiert > dort Schlauch und in den Abfluss d.h. ein wenig zu spülen..
    Frage bringt dies etwas oder hat einer eine andere Lösung parat diesen "eisenrost Ansatz" im Rohr was ich vermute zu lösen?????????

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Ich glaub nicht an "Rohre zu". So was geht nicht in 2 Jahren und auch nicht von heute auf Morgen. Das hätte sich ankündigen müssen. Hast du sicher alle Ventile auf? Manche elektrischen Ventile haben eine Gummikugel oder eine Membran als Abdichtung verbaut, so was kann festkleben. Schau nochmal genau nach.

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
    -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
    -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
    -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS

  • Hört sich wirklich auf den ersten Blick wie eine nicht funktionierende Pumpe an, aber deren einwandfreie Funktion bzw. Stromversorgung hast Du ja sicherlich überprüft.
    Ebenso ob die RLA einwandfrei funktioniert und nicht blockiert- denn dort kann natürlich Dreck verhindern, dass die bei Erreichen der Temperatur ausreichend aufmacht.
    Ähnliches gilt für die Rücklaufsperre.
    Hast Du sonst noch Teile eingebaut, die möglicherweise die Strömung von der Pumpe blockieren könnten?
    Ohne einen Hydraulikplan vor einem ist da guter Rat schwierig.
    Hast Du mal in den Schlammabscheidern geschaut, ob sich da gefälltes Eisenoxid angesammelt hat?
    Wie sah das Rohr beim Pumpenwechsel, wie die Pumpe aus?
    Gab es auch Probleme die Wärme aus den Puffern in die Heizkörper zu bekommen, oder nur vom HVK in die Puffer?


    Als ich meine Wärmepumpe eingebaut habe, mußte ich einige Rohre trennen, habe dabei auch die dann drucklosen Schlammabscheider aufgeschraubt und bei der Gelegenheit gereinigt, was aber eigentlich nicht nötig gewesen wäre, anscheinend ist in den Rohren die Strömung so stark, dass sich Schlamm nur in den Heizkörpern und vermutlich auch in den Puffern ablagern kann, die Rohre hatten lediglich einen dünnen schwarzen Film.
    Deshalb kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass Rohre zugewachsen und blockiert sind.
    Im Zweifel ist es eher ein Teil, das sich mechanisch bewegen soll und das sich festgesetzt hat.


    Grüße
    Pflaume

  • Hallo Jürgen, gibt es schon etwas neues bei deinem Problem? Bist du sicher das es nur das Eisen im Wasser ist und nicht auch noch Kalk? Auch wenn wir in Sachsen verwöhnt sind von weichem Wasser, muss das nicht in deinem Grundwasserbrunnen so sein! Kannst ja mal einen Tester im Zoogeschäft kaufen JBL GH Test. Das Eisen was im Wasser ist, setzt sich eigentlich als Brauner Belag an den Rohren ab und löst sich auch relativ leicht wieder und ich denke das es nicht dieses Problem ist was deiner Anlage zu schaffen macht. Das Eisen kann man auch durch einen großen offenen Sandfilter heraus bekommen. :) Ich denke du solltest die 10€ oder wie auch immer investieren und deine Anlage mit Trinkwasser füllen+ eventuell ein paar Zusätze.

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Ich denke ich habe die Ursache gefunden. Da ich jetzt im Sommer den Kessel selten anheizen muß um die Puffer zu füllen und dann in den Warmwasserpuffer zu pumpen ist mir aufgefallen das mein Regler ZG 32 für den Dreiwegemischer Rücklaufanhebung nicht mehr richtig arbeitet. Da der Regler ja hinter dem Kessel verbaut ist kann ich schlecht die Stellung des Hebels beobachten. Die Regler Kontroll Lämpchen leuchten und reagieren auch, also arbeitet er, der Temperaturgeber war auch in Ordnung. Aber, das er den Mischer voll auf und voll zu fuhr merkte ich erst als ich mir die Zeit nahm und die Rücklauf Temperatur in den Kessel beobachtete. Sie fiel auf 60° ging dann wieder voll auf 80° . Dadurch mußte die TAS kommen. Ich habe dann am Regler die Automatik ausgeschaltet und manuell den Mischer eingestellt und es ging.
    Ich habe einen Ersatz Regler erstanden und werde ihn einbauen.
    Aber so kann es einem ergehen.
    @ Frank vielen Dank für Deinen Tipp (Trinkwasser) werde ich umsetzen bei einer der nächsten größeren Wartung.

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

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  • Bin da etwas wenig optimistisch, dass Wasser, das enteisent ist, hier viel bringt.
    Einerseits ist eisenhaltiges Wasser ja nicht mit vielen kg an Eisen beladen, sondern es sind sehr kleine Mengen, da ist der Gehalt an Kalzium, Magnesium usw. in unserem Trinkwasser hier sicher wesentlich höher, wie man bei jedem Tropfen, den man nicht abwischt an unseren Armaturen sieht, andererseits ist in Wasser, das man in die Heizungsanlage einfüllt, immer Sauerstoff enthalten.
    Dieser Sauerstoff reagiert in jedem Fall mit Eisen, ist es nicht im Wasser, so ist es eben in den Rohren oder Heizkörpern oder Puffern.
    Ob ein Abtrag dort besser ist?
    Wie ich aber oben schon schrieb, ist meist nicht der abgelagerte Schlamm in den Rohren das Problem (da die Strömung diesen normalerweise in die Puffer oder Heizkörper schwemmt), sondern mechanisch sich bewegende Teile.
    Und gerade diese neigen natürlich in Zeiten, wo sie wenig bewegt werden, dazu, sich ganz oder teilweise festzusetzen und so die ursprünglich gedachte Funktion einzuschränken - oder ganz zu blockieren, ein Phänomen, das nicht nur im Heizungsbau, sondern von Autos bis Zahnradantrieben bekannt ist. Bei Teilen, die nicht in Öl gelagert sind, sondern von Wasser umflutet sind, ist das Risiko naturgemäß stark erhöht.


    Grüße
    Pflaume

  • Hallo,


    das Wasser extra durch eine Enteisenungsanlage zu schicken ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und das bissl was eben drin ist macht der Heizung nichts aus. Wir machen das in der Firma nur, um unsere Osmoseanlage zu schützen, da sonst die Membranen in Null Komma nichts zugesetzt sind und die Dinger sind so teuer... Puuu
    Der Jürgen hat den Fehler eh gefunden und somit ist aus meiner Sicht nichts mehr zum Thema zu sagen.

    Gruß Frank


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