Einstellungen Vigas 14,9

There are 59 replies in this Thread which was already clicked 22,513 times. The last Post () by Christoph.

  • Hallo und ein frohes neues Jahr erst mal.



    Ich bin neu hier im Forum und erst seit einer Heizperiode mit neuer Holzheizung von Nehs.
    Als Besucher war ich schon öfter bei euch und habe mir wertvolle Tips hier genommen.
    Trotzdem bekomme ich meinen Vigas anscheinend nicht richtig eingestellt!
    Wenn ich also lese das einige von euch in 2,5std 1500ltr Puffer aufheizen plus Haus
    dann zweifele ich an meinen geringen Fähigkeiten.


    Meine Einstellungen:


    170° Abgas
    80° Kesseltemperatur
    72° Patrone
    90° Abschalten
    16 Programm
    2 Umdrehungen der Lüfterschrauben, Lüfterblech ab.



    Eine Füllung reicht bei mir für knapp 4Std und heizt den Puffer 3/4 voll auf 74°. keine Abnahme für die Heizung.
    Vielleicht kann mir jemand sagen was ich falsch mache.

  • Ich glaub das fängt bereits beim Anheizen und dem Einschichten des Kessels an,
    bzw. die meisten hier haben ihren Kessel noch mit Wirbulatoren und Umbauten der Brennkammer optimiert.


    Ohne Lambdacheck kann man eigentlich sehr wenig sagen, da du ja nicht weist ob du zuviel oder zuwenig Restsauerstoff hast, bzw. auch dann ist es ohne Regelung der Sekundärluft noch ein Glücksspiel daß die Verbrennung einigermaßen optimal verläuft.


    Wichtig ist daß der Kessel ohne Rauch und Qualm von Anfang bis Ende sauber durchläuft.


    Andreas

  • Hallo Andreas,


    wie schon geschrieben konnte ich mir einige Tipps vorher anschauen.
    2 Wibulatoren habe ich eingesetzt, die Verbrennung scheint gut zu sein da ich nur wenig Rückstände habe und die sind hellgrau.
    Am Anfang etwas Rauch nach 20min kaum noch.



    Gruß Reinhold

  • Wenn dann solltest du alle 6 einsetzen und hellgraue Asche kann auch auf zuviel Restsauerstoff hindeuten,
    da sich der Wirkungsgrad ja immer mehr verschlechtert bei Werten über ca. 6 - 8 %.
    Wichtig ist beim Anheizen eine gute Grundglut bzw. ich lasse alles bei offener Anheizklappe und unten offener Tür bis ca. 60 - 80 Grad anbrennen. Ich habe jedoch den Temperaturfühler versetzt und weiß nicht wie das bei dir mit wahrscheinlich originalem Fühler ist.


    Wichtig ist beim einschichten unten mit kleinem Holz anzufangen, überhaupt sollte das Holz nicht zu groß gespalten sein,
    große Stücke kommen bei mir erst oben rein.


    Die Brennkammer habe ich um einen halben Stein verlängert und nach vorne mit zwei Steinen zugestellt, sie glüht dann während des Abbrandes komplett.


    Die größten Verluste hast du dann wieder gegen Ende des Abbrandes, da du ja weiter hin die Sekundärluft offen hast obwohl vielleicht gar keine mehr benötigt wird.
    Der Restsauerstoff steigt dann an und der Wirkungsgrad wird immer schlechter.


    Eine gute Anleitung zum einschichten ist hier unter Hohlbrand vermeiden


    http://www.kuenzel.de/files/anleitung-bt20xx.pdf

  • Quote

    80° Kesseltemperatur


    zu niedrig stell das auf 87°
    das erreicht der Kessel sowieso erst wenn der Puffer über 80° ist


    Quote

    2 Wibulatoren habe ich eingesetzt,


    Was soll das bringen? .... die müssen in alle Röhren!


    wie oft reinigst du die Brennkammerwände und die WT- Röhren??? nach ca. 2 Wochen ist die Abgast. um 20° gestiegen! .....


    Was ist mit deiner Rücklaufanhebung und der Hydraulik? beides kann sich als Energievernichter rausstellen


    du stellst Fragen und lieferst keine Infos,
    eine Glaskugel konnte ich mir noch nicht leisten :woohoo:


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Den Abgassensor konnte ich leider nicht versetzen, weil bei mir ein doppelt Isoliertes Abgasror drauf musste.
    Das Anzünden habe ich hier im Forum schon öfter gelesen und glaube es richtig zu machen.


    Mit den Wibulatoren werde ich mal versuchen!


    Ich glaube aber meine Probleme hängen mit der AK-Steuerung zusammen.
    Bis 190° aufheizen kein Problem.
    Dann reduziert sich langsam die Drehzahl bis auf 42%,
    Abgase gehen auch runter und der Ofen springt wieder hoch auf 100%. Der Ofen bleibt jetzt solange
    auf 100% bis die Abgase wieder auf 190° sind.


    Also so wie du sagtest:


    Abgassensor falscher Platz


    und wie ich meine :


    Steuerung AK ( irgendwo falsch eingestellt ).

  • Hallo Erwin,



    leider bin ich kein so guter Holzheizer wie Ihr und habe mich deshalb an euch gewandt.
    Ich versuche so gut wie möglich zu erklären was ich gemacht habe und was nicht.
    Bei Fragen kann ich antworten aber wahrscheinlich auch nicht so gut wie ihr.


    Der Ofen wird einmal im Monat sauber gemacht und das mit den Wirbulatoren werde ich versuchen.


    Die Rücklaufanhebung hat eine 72er Patrone und läuft auf Stufe 3.




    Gruß Reinhold

  • Quote

    Die Rücklaufanhebung hat eine 72er Patrone und läuft auf Stufe 3.


    Stufe 3 ist gut aber ich kenne mindestens 4 Möglichkeiten/Systeme für Rücklaufanhebungen ......
    du mußt schon genaue Bezeichnungen rausrücken und am besten deinen Hydraulikplan hochladen


    sonst wirds mit Hilfe schwierig .... Raten kannst du selber


    die Leute die große Leistung erzielen reinigen spätestens nach 2 Wochen, ich auch


    Das Regelverhalten der Ak ist so, außer im EKO Modus den ältere hatten ....
    viele haben deshalb eine Steuerung von Vollmar eingebaut und oft gleich auch die Lambdasonde oder umgekehrt


    Wenn du daran denkst, solltest du vorher deine Kenntnisse vertiefen sonst gibts Probleme!


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Hallo Erwin,



    meine Rücklaufanhebung ist von Nehs eine AK/B1".


    An Lambda denke ich noch lange nicht an Vollmar schon eher,
    bin aber der Meinung es müßte auch mit der AK gehen.





    Du schreibst ich soll die Kesseltemperatur höher stellen, wäre es nicht sinnvoller noch geringer zu stellen
    damit die Drehzahlen nicht so extrem springen.


    Falls das ne blöde Frage war wäre es nett du könntest es mir erklären.




    Hydraulikschaltplan habe ich keinen hier, es ist aber derselbe wie bei Bedienungsanleitung anhängt
    mit Ölheizung.




    gruß Reinhold

  • Hallo Reinhold,


    die Kesseltemperatur (steht bei mir übrigens auch auf 80), hat nur über den Wirkungsgrad minimalen Einfluß auf die Abgastemperatur. Zu Deutsch, bis die Kesseltemperatur 80° erreicht, ist es völlig egal, ob 80 oder 90 eingestellt ist. Sofern Dein Durchfluß stark genug ist, und Du genügend Puffer hast, kannst Du 80 imho lassen.
    Soweit ich das aus der Ferne und Deinen Angaben sehen kann, hast Du zwei vordringliche Probleme.


    Problem 1:
    Bei einer eingestellten Abgastemperatur von 170°, Sensor am original-Platz, dürfte Deine reale Abgastemperatur im Bereich eines Atmos sein, Du heizt also mit ca. 220-240° das Kamin.
    Das wichtigste ist also, den Fühler 1. zu versetzen, 2. eine Tauchhülse von mindestens 150 mm, besser 180 mm, möglichst aus Messing oder Cu (Silber wäre zwar auch ein guter Wärmeleiter :lol: ), ich habe noch Wärmeleitpaste dazugegeben
    Anders kannst du dieses Problem nicht beheben, egal ob doppelt isoliert oder vierfach, da mußt du ran


    Problem 2:
    Du kommst nicht sonderlich gut mit dem Programm 16 klar, was Du unter einer Heizperiode verstehst, weiß ich nicht, gehe mal von 1 Jahr aus. Lieferung wäre dann Anfang Januar von Nehs.
    Da würde ich mal folgendes machen: Programm 1 einstellen, Lüfterdrehzahl auf min. 30%, ich habe 150° Abgastemp. eingestellt, Abschalttemperatur 129°


    Warum hast Du eigentlich das Abgasrohr doppelt isoliert?


    Grüße
    Berthold

  • Nachtrag:
    Warum hast du eigentlich 2 Turbulatoren eingebaut?
    Dir ist schon klar, daß die Abgase nun durch die 4 Röhren ohne Turbulatoren gehen, was den Wirkungsgrad senkt, statt verbessert?


    In Sachen anheizen hat jeder seine eigene Methode, manche nehmen extra gespaltenes feines Holz, bei mir kommen die dicksten Dinger direkt über die Düse, wie Du das machst, ist egal.
    Wichtig ist lediglich, daß Du sofort nachdem Du auf Start drückst, imBrennraum eine, am besten nicht flackernde, Flamme hast (o.k. zuerst kommt eine Stichflamme, dann die Flamme). Wenn die dann nach 5 Minuten karminrot-blau ist, perfekt.
    Wenn nicht, solltest Du noch an Deiner Anheiztechnik feilen. Dann hast Du auch keine 20 Minuten eine Rauchfahne, sondern höchstens eine weiße Dampffahne.

  • Hallo Berthold,


    mein Ofen steht in der Garage an der Wand, das Ofenrohr geht von dort durch
    die Wand und ca. 2m unter der Treppe zum Kamin.
    Mein Schorni bestand auf doppelwandigem isoliertem Edelstahlrohr.


    Das mit dem versetztem Abgasfühler habe ich letztes Jahr leider zu spät
    gelesen um es noch zu versetzen.



    Ich probiere momentan mal die neue Einstellung mit 80° Kesseltemperatur, Drehzahl 30%
    und das Bypassventil 3/4 zu.



    Läuft jetzt seit 1 Std.


    Abgase zwischen 160 und 175°, ging am Anfang langsam runter auf 30%lief dort
    eine Zeitlang und ging dann lagsam wieder hoch auf 80%. ( nicht auf 100% gesprungen)


    Gruß Reinhold

  • zu deinem Zusatz,



    wie schon geschrieben, was Holz heizen betrifft lerne ich noch ne Menge von euch dazu.
    Ich werde die Wirbulatoren morgen einsetzen, da ich es heute machen wollte und
    natürlich vergessen habe.

  • Vermute mal, der Schornie wollte die Iso als Abschirmung wegen der Treppe, wäre auch mit Fermacell gegangen.
    Das Problem bei nicht versetztem Fühler ist, daß Du die Temperatur des Abgasstutzens mißt.
    Der hat eine Mischung aus Kesseltemperatur und Abgastemperatur, diese liegt also viel zu niedrig, außerdem reagiert die Temperatur dort viel zu langsam, mal davon abgesehen, daß der Fühler auch noch viel zu kurz ist, also oft gar nicht im Kernstrom liegt.
    Ich habe mir das mal gerade unter Annahme realistischer Werte für den Verlauf eines Abbrandes ohne Lambdacheck etc. durchgerechnet. Das sind midestens 5, eher 10 % des Wirkungsgrades, den Du erreichen kannst, den Du durchs Kamin jagst, wenn Du den Abgasfühler nicht versetzt.
    Du kannst das Rohr ja schräg von unten anbohren, dann kann selbst dann nichts passieren, wenn der Abgasfühler herausfallen sollte. Würde einfach auf den hiteren Teil der Tauchhülse eine passend ausgehöhlte Schraube machen, hartlöten, und mit dem Gewinde in das vorgebohrte Rohr schrauben. Dann noch mit dem dünnsten Mauerdurchbruchbohrer, bei mir ein 6er, Loch in die Wand, das reicht lässig für das PT1000erKabel.
    Übrigens ist beim Nehs Kessel vor einem Jahr ein Meter Kabel oben auf der Isolierung herumliegend, einfach daran hinten ziehen. Du kannst sicherheitshalber ja mal das Steuerungsgehäuse abschrauben und schauen, ob sich der PT-1000er Anschluß strafft, so lange kannst Du beruhigt das Kabel hinten herausziehen. Oder Deckel abmontieren, dann siehst Du es ganz genau.


    Grüße
    Berthold

  • Hallo Berthold,



    vielen Dank für deine vielen Tipps.


    Ganz vorne am Ofenrohr ist eine Reinigungsklappe (direkt hinter dem Abgasstutzen),
    ist das noch zu nah oder würde das ausreichen?



    Gruß R

  • Hallo Reinhold,


    dann setz den Fühler da hinein, hab ich auch gemacht. Ist auf alle Fälle besser als die originale Position. Reinigungsklappe brauchst du eh nicht wenn die Verbrennung stimmt, denn dann gibt es nichts mehr zu reinigen!


    Geh mal mit der min. Ventilatordrehzahl langsam etwas höher (36-42%), damit er beim runterregeln in der Temperatur nicht zu stark unter deinen eingestellten Abgaswert fällt. 30% funktioniert eigentlich nur mit neuwertiger Düse und sehr fein gespaltenem und absolut trockenem Holz.


    Spiel auch mal etwas mit der Sekluft. herum zwischen 2 und 3 Umdrehungen. Ist im Prinzip wie nen Moped-Vergaser einzustellen. Die "Kiste" sollte gut am Gas hängen und auf jede Drehzahländerung kurzfristig mit Abgastemp. Änderung reagieren.
    Versuche ihn 60min nach dem anzünden (Trocknungsphase ziemlich abgeschlossen) so einzustellen das er +-5°C um deine eingestellete Abgastemp. herum regelt.


    Das alles wird aber erst mit versetzem Fühler und ALLEN Wirbulatoren interessant...



    Gruß Frank

  • Quote

    Ich probiere momentan mal die neue Einstellung mit 80° Kesseltemperatur, Drehzahl 30% und das Bypassventil 3/4 zu.


    Zum Puffer laden ist die Einstellung des Bypassventil entscheident,
    ich hatte das damals ca 1/3 geöffnet und um diese Einstellung rumprobiert wie der Puffer sich am schnellsten füllt.


    Drehzahl 30% ist zu wenig ... das geht bei Berthold ... aber beim unveränderten Kessel?


    und ich befürchte das mit 80° Kesseltemperatur die Regelkennlinie zu weit nach unten gedrückt wird .... falls die AK sowas überhaupt hat!


    der 2. Nachteil ist .. das der Kessel abschaltet wenn der Puffer mal wärmer wie 75° wird und du nie 80° oder mehr in den Puffer kriegen kannst.


    den Fühler auf alle Fälle versetzen bei mir ist er ca. 22cm vom Kessel entfernt, aber aufpassen das er beim Nachlegen nicht zu heiß wird.


    Gruß Erwin

    Vigas 14,9 Bj 2006; LC von HB; Lufttrennung; Wirbulatoren; gr. BK; 2200l Puffer; FRIWA; Solar 44m² FK 39° Richtung Ost; UVR1611; ca. 300m² beheizt; WDVS seit 2006;
    Es wird täglich schwerer der Dümmste zu sein, die Konkurrenz wird immer größer!

  • Frank L. schrieb:

    Quote

    30% funktioniert eigentlich nur mit neuwertiger Düse und sehr fein gespaltenem und absolut trockenem Holz.

    Die Prügel, die ich teilweise reinwerfe, sollten lt. meinem Schornie in 4 Stücke gespalten werden, zum Zustand meiner Düse gibt es hier im Forum Fotos, und die sind auch schon wieder eine Tonne Holz her.
    Warum schreibe ich das?
    Du siehst daran, daß sowohl die Anregungen von Andreas, Frank, Erwin und von mir mit Vorsicht zu genießen sind. Jeder von uns hat, sei es wg. unterschiedlichem Kamin und damit Zug, Kesselumbau, anheizen, wie man einschichtet, welches Holz, etc. unterschiedliche Erfahrungen. Bei mir und Fichte ist z.B. die Sekundärluft 1 Umdrehung offen, bei Eiche funktioniert das aber, bei mir, nicht, siehe meine Abbrandtabelle. Und 1 Umdrehung Sekundärluft bei Fichte ist bei anderer Brennraumgeometrie, anderer Scheitholzdicke, anderen Abgaswiderständen (Umlenkblech, Turbulatoren, Kamin etc.), vermutlich ½ oder vielleicht sogar 2.
    Unsere Empfehlungen sind daher als Anregungen zu verstehen. Wie Buddha lehrte, bei mir hat das geholfen, probiert es aus, wenn ihr Glück habt, funktioniert das bei Euch auch so, oder mit leichten Änderungen, wenn nicht, habt Ihr Pech, dann müsst Ihr selbst den für Euch gangbaren Weg zur Erleuchtung finden. Ist von mir etwas frei übersetzt, Sanskrit ist zwar eine indogermanische Sprache, doch auslegungsreicher als Deutsch.
    Generell gilt, wenn man sich Gedanken macht, warum das bei dem so und so funktioniert, sich dann überlegt, was ist bei mir anders, und die Sache dann sinngemäß umbaut, fährt man am besten.


    Zum Abgasfühler: Helmut hat das Teil in den Flammenschatten der Anheizklappe gebaut. Vorteil: Wenn er nachlegt, ist der Fühler gegen überhitzen durch Flammenkontakt geschützt. Nachteil: die angezeigte Temperatur ist, dank zu kurzem Fühler nicht immer im Kernstrom, auch zu nahe am Kesselstutzen, daher dürfte die gemessene Temperatur etwas zu niedrig sein. Etwas weiter hinten, mit längerer Tauchsonde, muß mit einer evtl. Schädigung des PT1000 gerechnet werden, bei entsprechender Vorsicht sind das ca. 6 € und eine Stunde Arbeit und Jahr. Optimal wäre vermutlich 40-50 cm hinter dem Knie, mit einer Tauchhülse, die beinahe das gegenüberliegende Rauchrohrblech berührt, da dadurch immer Kontakt mit dem Kernstrom gegeben ist.


    Zu Erwin:
    Ob die AK eine Kesselregelkennlinie hat, vielleicht weiß das jemand?
    Bei mir schaltet der Kessel erst bei erreichen von 81° in der Drehzahl herunter.
    Aber, siehe oben.
    Damit kann ich die Puffer nicht über 80° füllen, aufgrund der dann bei mir sehr schmerzhaften Pufferverluste über Nacht, ist das bei mir allerdings so gewollt.
    Wenn die Verrohrung hinter dem Vigas jedoch durchgängig in 28er Cu, oder gar 1“, ausgeführt ist, wird es mit 80° natürlich vermutlichmehr als knapp.
    Bypass ist bei mir ganz offen, allerdings habe ich dort als Widerstand ein Rückflussventil eingebaut, dies ist elastischer als eine Einstellung über Kugelhahn.


    Auch wenn ich mein Umlenkblech zwischenzeitlich zur Prallplattenhalterung umgebaut habe, mangels Platz, würde ich Dir empfehlen, so ein Teil so schnell wie möglich einzubauen, ist billig, schnell gemacht, und bringt ein paar Prozent Wirkungsgrad.


    Grüße
    Berthold

  • Hallo Erwin, Frank und Berthold



    zuerst mal vielen Dank für eure Hilfe.




    Zur Info:



    Bypass 3/4 zu:


    Mein Vigas ging das erste mal über 75° bis auf 81°.


    Kesseltemp. 80°:
    Drehzahl 30%
    Abgase 170°


    Kesseltemp. natürlich zu gering,wie Frank schon schrieb schaltete der Vigas kurz ab.
    nächste Einstellung 83°
    aber wie Berthold schrieb jede Heizung ist ewas anders und man muß probieren und das ich über 75° kam
    ist schon ein Erfolgserlebnis für mich.
    Nicht ganz uninteressant ist vielleicht auch das der Vigas bei heruntergesetzter Kesseltemp. nicht mehr
    mit den Drehzahlen springt. Vorher sprang er direkt von 42% auf 100%.

    Quote

    Spiel auch mal etwas mit der Sekluft. herum zwischen 2 und 3 Umdrehungen. Ist im Prinzip wie nen Moped-Vergaser einzustellen. Die "Kiste" sollte gut am Gas hängen und auf jede Drehzahländerung kurzfristig mit Abgastemp. Änderung reagieren.


    Die Spielerei ging vorher nicht da mein Vigas nicht reagierte und egal mit welcher Einstellung auch immer auf 75°blieb,
    jetzt scheint er besser zu reagieren.


    Quote

    Drehzahl 30% ist zu wenig ... das geht bei Berthold ... aber beim unveränderten Kessel?


    Die Drehzahl werde ich heute eine Stufe höher stellen da er gestern eigentlich wenig moduliertew und immer zwischen 30
    und 60% lief.


    Die Wirbulatoren werden heute auch eingestzt und müßten ja auch was verändern.



    Quote

    Auch wenn ich mein Umlenkblech zwischenzeitlich zur Prallplattenhalterung umgebaut habe, mangels Platz, würde ich Dir empfehlen, so ein Teil so schnell wie möglich einzubauen, ist billig, schnell gemacht, und bringt ein paar Prozent Wirkungsgrad.


    Muß ich im Forum mal suchen und wird dann als nächstes gemacht.



    Gruß Reinhold

  • Der Kandidat Berthold bekommt 100 Punkte !


    Wie schon bereits erwähnt können wir hier nur Tipps geben, wie man sich am einfachsten an die Materie herantastet um einen durchschnittlichen Abbrand hinzubekommen der von Anfang bis Ende durchläuft.
    Seinen Kessel beobachten, das muss schon jeder für sich selbst erledigen! Für voreingestellte Werte gibt es einfach zu viele unterschiedliche Kriterien die erfüllt sein müssen. Man kann sie nicht einfach übernehmen, sonder muß sie so halbwegs an seine eigenen Voraussetzungen anpassen.
    Genau und am problemlosesten geht es nur mit Lambdaregelung!


    Aber ich denke du bist schon auf dem richtigen Weg und auch DU wirst das hinbekommen...


    Probier doch mal:
    Programm 1 Eco-Modus (Umschaltung beim Start mit den +- Tasten)
    Kesseltemp. 82°:
    Drehzahl 36-39%
    Abgase 160°
    Sekluft 2-2,5 (bei Buche) was veheizt du eigentlich?


    Vielleicht bekommst du ja ne Modulation zwischen 40 und 50% in der Hauptzeit hin!




    Gruß Frank

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