UVR 16xx ja oder nein - wie habt Ihr euch in die UVR eingearbeitet?

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  • Hallo@all,


    Ein paar Fragen an die Nutzer der UVR 16xx, egal ob alte oder neue Version. Wie habt Ihr euch in die Programmierung eingearbeitet? Wie lange habt Ihr tatsächlich benötigt bis zum ersten zufriedenstellenden Ergebnis?


    Hintergrund meiner Frage ist das ich gern die fast unbegrenzten Möglichkeiten der UVR nutzen würde mir aber sehr unsicher bin ob ich das überhaupt packe. Bin ganz sicher kein Computerspezi. Es reicht gerade für den einfachsten Hausgebrauch... und manchmal nicht mal das ;( . Mit dem alten Tapps ein Hydraulikschema zu zeichnen, dafür reicht es schon. Tapps2 ist installiert und läuft...... aber so richtig erschließen tut sich mir die Programmierung noch nicht. Bin sicher auch bereit Zeit zu investieren, möchte aber die UVR auch nicht zur ausschließlichen Freizeitbeschäftigung machen.


    Freue mich auf Eure Erfahrungsberichte und bin für jeden Tipp dankbar.


    Gruß,
    Jürgen

  • Vom Werksschema der TA kann man schon viel ableiten und nachvollziehen.
    Im Netz sind ja auch viele Schemen zu finden an denen man sich orientieren kann.
    Um nun eine einfache Hydraulik, sagen wir mal 1-2 Heizjkreise plius Solar ans laufen zu bekommen braucht man kein Professor zu sein.
    Spezialfälle bedürfen natürlich auch Spezialwissen und dann geht es natürlich auch ans eingemachte.
    Aber diese Spezialfälle, wie z.B. Drainback-Solar kannst du quasi nur mit einer frei programmierbaren Regelung realisieren.
    Im Grunde ist die UVR wie eine Computersoftware, je mehr das Programm machen kann und soll um so aufwändiger ist die Einarbeitung.

  • Meiner Erfahrung nach ist es eher von Vorteil, wenn man bisher keine Programmiersprache beherrscht, denn die Umstellung selbst von Basic auf die völlig andere Art der Programmierung der UVR (die ja speziell für Leute ohne Programmiererfahrung entwickelt wurde) ist besonders zu Beginn mehr als nur hinderlich.
    Am Anfang ist aber generell alles schwierig, mit der Übung kommt die Erfahrung und alles wird selbstverständlich, und hinterher kann man sich gar nicht mehr erinnern, was einem zu Beginn so schwer fiel. Man wundert sich nur, warum man dieses oder jenes Unterprogramm so umständlich und aufwendig programmierte.
    Auch ist sowohl ST, als auch die Heizung etwas, was eher langfristig ist, und sich in Teilen wohl innerhalb dieser Zeit bei jedem auch verändert, da ist es schon sehr von Vorteil, wenn man bei der Programmierung flexibel ist, und sich nicht nach den eingeschränkten Möglichkeiten welchen Gerätes auch immer, richten muß.
    Zumindeest bei mir verhielt es sich so, dass die heutig Programmierung mit dem, was damals beim Kauf vor Jahren angedacht war, nur noch in Teilen etwas zu tun hat.
    Selbst die Programmierung eines Ölkessels muß man lernen - habe ich aber irgendwann die Programmierung der UVR halbwegs verstanden, kann ich mir das sparen und einfach den Ölkessel über die UVR steuern etc.


    Grüße
    Pflaume

  • Ihr macht mir Mut. Ich suche mir zunächst mal das Werksschema und versuche mich einzuarbeiten. Danke.
    Aber schätzt doch mal bitte den Zeitaufwand bis Eure UVR das erste mal problemlos die Heizung regelte, so der Moment wo man sich kurz zurücklehnt und sagt "fertig". Ich habe schon verstanden das UVR, wie auch Heizanlagen, je nach persönlichem Anspruch nie so richtig fertig sind. Irgendwas gibt's immer noch zu optimieren. Ich muss, weil ich nicht immer Zeit habe und auch nicht ständig vor Ort bin, relativ schnell einen Zustand erreichen in dem die Anlage zuverlässig die Grundfunktionen bedient. Daher versuche ich den Zeitaufwand einzuschätzen.


    Gruß,
    Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    Deine Frage ist "hm" wie soll ich sagen relativ zu betrachten.


    Man kauft ein Auto oder was auch immer und nach einer Weile fängt man an da und hier noch etwas zu "verbessern".
    Es funktioniert wenn es kauft aber ......


    Die Grundvariante einer Reglung läuft mitunter aber dann möchte man diesen oder jenen zusatz noch mit regeln lassen.
    Stelle doch erst mal die Reglung so läuft das Dein Kessel "so einigermaßen rund" läuft dann den nächsten Schritt verbessern. Die meisten Reglungen haben eine Grundeinstellung mit der ein "Otto Normal Kessel laufen sollte". (Rom ist auch nicht an einem Tage erbaut worden) auch wenn man wenig Zeit hat, langsam in die Materie einlesen und dann vor Ort am Kessel einprogrammieren. Vor allen Dingen jeden Schritt dokumentieren und an welchem Tag. So kannst Du nachkommen wenn Du etwas eingestellt oder geändert hast - anheizen und der Kessel ärgert Dich - also doch nicht richtig - Oh weh was habe ich denn nun geändert. So kannst Du jederzeit nach vollziehen was Du gemacht hast und den Punkt ändern oder auf alten Stand von ... Datum zurück setzen und was anderes probieren.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo Jürgen,


    wenn du das logisch angehst dann sollte das auch zu bewältigen sein. Am besten geht das wenn du zuerst ein Hydraulikschema hast. Dann überlegst du wo überall Sensoren benötigt werden und trägst das ins Schema ebenso die Aktoren (Ausgänge) . Wenn das gemacht ist überlegst du dir wie was geregelt werden soll (wenn das dann das oder ...) und überlegst welche Funktionen du dafür benötigst die dann eingefügt werden und mit den Ein/Ausgängen belegt werden und dann parametriert werden. Wenn das alles fertig ist musst das Übersetzten und kannst es dann in die UVR laden und wenn du ein Simboard hast kannst du das vorher austesten ob es so geht wie es du dir vorgestellt hast.


    Und jetzt noch viel Spaß dabei und Obacht geben denn die UVR mach süchtig.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2


    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
    Backup geregelt mit zwei UVR16x2 mit CAN-I/O44 CAN-MTx2 und CMI
    DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Danke für die zahlreichen Infos. Auch für den Tip mit der Suchtgefahr, ja da bin ich gefährdet . Ich bin auch so gut wie entschlossen die UVR einzubauen. Zwei Fragen habe ich aber doch noch.


    1. Habt Ihr einen Plan "B" für den Störfall? Unser Heizungsbauer hat von der UVR definitiv keine Ahnung. Ich bin immer mal dienstlich für ein paar Tage unterwegs. Reserveregelung erscheint mir etwas übertrieben? Oder Notfallplan für manuellen Betrieb ausarbeiten? Wie geht Ihr damit um?


    2. Stellt sich mir die Frage, bewährte und ausgereifte 1611 oder gleich mit der 16x2 starten? Bin eigentlich nicht so der "Prototypentester", zumal wenn ich keine Ahnung hab. Auf der anderen Seite wird entwicklungsmässig die Zukunft im neuen Modell liegen.

  • Ein Heizungsbauer muss sich nicht zwingend mit der Programmierung der UVR auskennen. Die Parameter lassen sich auch ohne Programmkenntnis, wie auch bei jeder anderen Regelung ändern bzw. anpassen. Das Schema selber wird ja nur bei Erweiterung oder Änderungen an der Hydraulik selber geändert.
    Das Schema legst du ja zudem auch als Backup irgendwo als Sicherung ab und kann im Störfall jederzeit wieder auf die UVR geladen werden. Das ist z.B. ein großer Vorteil der UVR, bei den meisten anderen Regelungen sind die Schemen fest auf einem Eprom gespeichert.
    Von der UVR1611 sind über 100000 Stück verkauft worden. Da kann man sicher sein das es dort keine Kinderkrankheiten mehr gibt.
    Zur neuen kann ich da nichts sagen, weil ich sie noch nicht kenne. Aber ich weiß das TA dafür bekannt ist nicht auf billige elektronische Bauteile zu setzen. Die haben sich ja auch sehr viel Zeit gelassen ein Facelift auf den Markt zu bringen. Man kann also davon ausgehen das die neue genauso taugt.
    Den Support für die 1611 werden die mit Sicherheit auch noch sehr lange weiter pflegen!


    Im Notfall, bzw. Störfall der UVR kann ich die Mischer immer noch händisch betreiben. Der Atmos wird unabhängig von der UVR durch den Brenner geregelt.

  • Hallo,
    ...ich gehe mal davon aus, dass du die UVR mit dem CMI als "Server" aufbaust.
    Damit kannst du vieles vom PC aus erledigen, ohne dauernd in den Keller sausen zu müssen.
    Weiters solltest du dir Gedanken machen, ob du eine Konsolen- oder eine
    Schaltschrankversion einsetzen willst.
    Die Konsolenversion ist sehr beengt, eine nervige Drahtfummelei, und am Ende
    immer überfüllt.
    Ich habe mir als 2. UVR eine Platinenversion zugelegt (UVR1611E NM/DE).
    Die ist im Schaltschrank frei zugänglich und die Anschlüsse sind gesteckert.
    Gibt's leider noch nicht in UVR16x2 und ist auch etwas teurer.


    Du musst auch nicht den gesamten Programmkomplex in einem Zug erstellen.
    Das Vorgängerprogramm lässt sich als "Werkseinstellung" speichern und jederzeit wieder
    im lauffähigem Zustand einspielen. Fang lieber gleich mit Tapps2 an.
    Ein Hydraulikschema kriegt man auch anderswo her. Notfalls Tapps1 als CAD-Programm missbrauchen.
    Ich mach gerade immer wieder Versuche mit dem TA-Designer - naja, da könnte man
    auch einiges zusammenstöpseln, wenn man denn die Tapps1-Symbole als png rüber rettet
    und verfügbar macht. Ist aber alles mit Arbeit verbunden....
    mfG Max

    HVS25LC / 3100l Puffer / 300l WW / 10m²SolarFK
    UVR1611 / Fubo ca. 180m² / Wahei 16m²
    Eigenbau Keramikventuridüse mit SekLuft-Spalt
    als Kesselsteuerung anstatt AK3000:
    UVR1611E NM/DE + CMI + MTX-Lambdamodul + LSU4.2

  • Habt Ihr einen Plan "B" für den Störfall?


    Nach einem guten Jahr habe ich mir damals eine Reserve-UVR zugelegt. Denn auch eine UVR ist nicht zu 100 % gegen Ausfall geschützt.
    Wenn so etwas bei aktuellen Temperaturen passiert, wo die ST-Röhren dank darüber liegendem Schnee keine Strahlung abbekommen, bzw. das dann nicht reicht, um das Wasser in den Leitungen von sich aus gelegentlich in Bewegung zu setzen, dann gefrieren die Leitungen von der Cu-Wand her nach innen zu, gar keine gute Idee, es muß also sicher gestellt sein, dass bei Unterschreitung von 3 Grad die Umwälzpumpe eine Minute lang einschaltet, bei -20°, wenn länger anhaltend, und bei Schneeüberdeckung, muß sogar das Wasser von einem kalten Puffer (bei mir zwischen 30 und 20 °) zum Anwärmen des Wassers im ST-Kreislauf dienen, war diesen Winter auch schon zweimal der Fall.
    Ferner würden sich meine Mieter bedanken, wenn aufgrund des Ausfalls der UVR weder Heizung noch WW-Bereitung funktionieren würden. Im Sommer ist es auch ein Problem, wenn die Sonne scheint, und die Wärme in den Röhren wird nicht abgeführt, schon diesen Monat könnte dann bei entsprechendem Sonnenschein und schneefreien Röhren das Wasser in den Röhren anfangen zu kochen.


    Sende ich die UVR an TA zur Reparatur, dauert es auch ein paar Tage, bis ich das Teil zurück bekomme.
    Ferner habe ich die letzten Jahrzehnte festgestellt, dass Probleme mit der Heizung, ob Ölkessel (dem sein Lieblingstag ist der Abend vom 24. Dezember), HVK oderSteuerung, aus mir noch nicht klaren Gründen meist am Freitag auftreten, und es dann, wenn man das Problem festgestellt hat, meist schwierig bis unmöglich ist, jemanden zu erreichen, der sich damit auskennt. Gerne ist dann der Montag auch noch ein Feiertag und Elektriker und HB sind im Kurzurlaub, im Winter gerne beim Skifahren, so der AB.


    Es ist einfach auch ein gutes Gefühl, wenn man weiß, falls es ein Problem gibt, ziehe ich einfach die UVR und stecke meine Reserve-UVR hinein. Wenn dann der Normalzustand wieder hergestellt ist, kann ich mich ohne zeitlichen Druck (der bekanntlich meist eher kontraproduktiv für die Lösung ist) darum kümmern, wo das Problem liegt.
    Außerdem kann auch ein HB, der keine Ahnung von der UVR hat, das Teil austauschen, falls ich nicht hier bin, ob ich nun 10.000 km weg bin, oder nur 500, im Notfall kann das selbst die Frau/Freundin/Mieter, wenn man das vorher gezeigt hat. Man muß allerdings darauf achten, dass beide UVR dann natürlich mit einem aktuellen Programm upgedatet wurden.


    Zu beachten ist auch, wenn eine UVR längere Zeit nicht benutzt wurde, muß die Zeit neu eingegeben werden, ansonsten sind Probleme, bei zeitabhängigen Programmen, vorprogrammiert.


    Erhöht natürlich die Investition nicht unerheblich, ist man jedoch im Urlaub, das Teil fällt aus, und ein HB wird beauftragt das in Ordnung zu bringen, dann hat sich diese Investition sehr schnell gerechnet. Selbst wenn man nicht in Urlaub ist, die UVR aber nicht wieder zum Laufen bringt, hat man ziemlichen Streß, sofern man niemanden kennt, der so ein Teil vorrätig hat.
    Selbst wenn es nur eine kurze Strecke ist, um eine UVR abzuholen, das kann entscheidend sein, dass die ST kocht oder einfriert, oder die Lebensgefährtin einem ihre angeblichen Frostbeulen, oder die der ach so armen Kinder (früher haben unsere Vorfahren auch ohne Heizung überlebt, kein Wunder bei dieser Verzärtelung, dass die heute mehr beim Arzt sind, als die Alten), Jahre lang vorheult, wie ich mir sagen ließ.


    Sicherheit und Komfort kosten leider Geld :)
    kann, wenn alle Stricke reißen, aber auch Geld sparen :)


    In Sachen erste Programmierung, da hat reinelektronik schon einiges dazu geschrieben.
    Egal welche Steuerung - ohne einen vernünftigen Hydraulikplan kommt man sowieso nicht aus, oder wird das später zutiefst bereuen.
    Kann man nicht frei programmieren, muß evtl. auch der Hydraulikplan darauf abgestimmt sein, schließlich muß es ja so oder so funktionieren. Entsprechend notwendie Änderungen können wesentlich teurer sein, als der Aufpreis der UVR1611 z.B. zu einem 08/15-Produkt.
    Die vom Plan verlangten Funktionen ist dann eben noch umzusetzen, bzw. zu programmieren. Wenn es Dir an Zeit mangelt, vielleicht kennst Du jemand, der Dir für einen fairen Tausch (Zeit gegen Geld), da unter die Arme greifen kann.
    Wenn dann einmal die erste Programmierung steht, sind spätere Änderungen daran wohl kaum mehr ein Problem, auch wenn man anfangs, das liegt in der Natur der Sache, die Programmierung nicht wirklich beherrscht.


    Das Problem mit der Veränderung am Programm, das Jürgen angesprochen hat, besteht bei der UVR eigentlich nicht, sofern man jede Veränderung unter einem neuen Namen abspeichert, meine Nächste wird z.B. dann das Programm maerz2015 sein, sollte es dann Probleme geben, kann ich die Datei dezember2014, die auf meiner UVR als Sicherungskopie gespeichert ist, bzw. auch auf meinem Computer, wieder in Betrieb setzen. Außerdem ist auf der UVR auch noch eine Werkseinstellung, bei mir durch juli2014 ersetzt, vorhanden. Falls ich im Sommer mit einem Programm Probleme habe, kann ich darauf zurückgreifen, denn da ist ein Winterprogramm nicht wirklich hilfreich.


    Natürlich hat man die ganzen Programme auch auf dem Computer, aber es ist sicherer, auch diese zwei vorhandenen Speichermöglichkeiten auf der UVR auszunutzen. Wer gibt schließlich eine Garantie dafür, dass, wenn es Probleme gibt, die Übertragung mit Can-Bus, Infrarot, oder wie auch immer, funktioniert? Große Probleme entstehen meist aus einem Zusammentreffen mehrerer Fehler, wie man bei den Kernkraftwerksunfällen, die ja regelmäßig auftreten, sieht.
    Zugegeben, die Auswirkungen bei Ausfall oder nicht korrekter Funktion der UVR sind in der Regel weniger gravierend. :bye:


    Grüße
    Pflaume

  • Hallo@all,
    war ein langer Tag. Interessant, anstrengend aber wir haben auch gut Spaß gehabt. Zeit für ein Feedback nach soviel Info's. Dank Eurer durchweg hilfreichen Ausführungen ist die Entscheidung jetzt klar.


    Es wird die UVR1611, ob als Schaltschrankversion für die Hutschiene oder Platinenversion (danke Hammax) entscheide ich mit unserem Haus- und Hofelektriker. CMI natürlich auch. Das Simulationsboard steht auch auf dem Wunschzettel. Funktioniert lt. Beschreibung aber nur mit der 1611 K. Kann das jemand bestätigen oder besser noch widerlegen? 1611K wäre halt nicht das geeignete Reservegerät und das möchte ich gern zur Hand haben, denn ich teile die Erfahrung von Pflaume das Ausfälle der Heizung ab Freitag abends aufzutreten pflegen. Mit Reservegerät und einem kleinen Notfallplan für händischen Betrieb, wie Moonbull schrieb, fühle ich mich für Eventualitäten gut gerüstet.


    Hydraulikplan für den anstehenden Umbau (Kesseltausch, 2 Hygienekombispeicher, neue Mischergruppen) ist in der ersten Version im TAPPS fertig. Ein paar Stunden sind heute auch noch für erste Gehversuche mit TAPPS2 draufgegangen. Dazu zunächst, TAPPS2 ist definitiv das angenehmere und modernere Programm. Wir haben uns zahlreiche Pläne angeschaut, ausprobiert und auch schon mal testweise programmiert. Ist auf jeden Fall schaffbar aber wir haben noch viele Fragezeichen auf der Stirn. Wäre klasse wenn Ihr auch in Zukunft für die eine oder andere Erleuchtung sorgen würdet. Da unser HB den Umbau gern noch im Februar über die Bühne bringen möchte werde ich die Erstprogrammierung vermutlich machen lassen um möglichst vom Beginn an zumindest funktionierende Grundfunktionen zu haben. Februar ist ja nun nicht direkt der wärmste Monat. Fremdprogrammierung ist zwar nicht der Beste Weg zum Lernen in Anbetracht der Temperaturen aber sicherer. Alles Folgende werden wir dann selbst umsetzen und wie Jürgen vorgeschlagen hat ständig dokumentieren. Das Abspeichern der Vorversion nach Pflaumes Modell ist auch gemerkt. Hoffe wir bekommen das noch hin mit der Version Feb2015


    Als nächstes werden die Sensor und Aktorpositionen bestimmt und aufgelistet was, wann, wie geregelt werden soll (thx reinelektronik). An dieser Stelle die Frage nach einer Bezugsquelle für die PT1000 Sensoren, die müssen ja nicht unbedingt von TA kommen. Da alles neu isoliert werden muss möchte ich mit der Anzahl Sensoren auch nicht sparen.


    Und schon fällt mir die nächste Frage ein. Für den Kesselkreis möchte ich die Pumpe drehzahlregeln, welchen Pumpentyp (Dimension ist noch nicht ganz klar) verwendet man dafür? Hocheffiziente sind wohl nicht drehzahlregelbar?


    Die Heizkreise sollen mit Hocheffizienzpumpen ausgestattet werden. Drehzalregelung über UVR ist da nicht nötig. Behalten hocheffiziente ihre Grundeinstellungen nach Abschaltung gespeichert oder "vergessen" sie ihre Einstellungen?


    So das wars für heute, Dankeschön an alle,
    Gute N8,
    Jürgen

  • Hallo Jürgen


    das Simboard müsste in der S&K Ausführung gehen da dies eine steckbare Version ist. Als ich 05 mit der UVR anfing gab es noch kein Simoard und ich habe mir die Eingänge mit Potis realisiert denn die Widerstandswerte für die Sensoren ja bekannt und mit einem Ohmeter habe ich mir die Potistellungen ermittelt. Meine PT1000 Fühler habe ich bei 321 besorgt und von 20 St. ist mir im laufe der Zeit einer def. gegangen.</p>


    Die UVR von 05 habe ich 2012 gegen eine neu getauscht weil die ein wesentlich helleres Display hat ansonsten lief sie ohne Probleme und ich dachte mir auch halt mal die alte als Ersatz aber die lag einfach nur herum und so habe ich diese Mitte 2014 verkauft denn sollte wirklich was sein so bekommt man von TA vorab eine Ersatz UVR und kann dann die def. zur Rep. versenden.


    Also meine Alpha Pumpen behalten ihre Einstellung nach Stromabschaltung und es gibt auch Energiesparpumpen die per 0-10V oder PWM geregelt werden können.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2


    3 X 800 l PS zwei mit Solarwendel und 14 m2 FK mit einem CTC 265 EM als
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    DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Danke Reiner, damit sind erstmal alle offenen Fragen beantwortet. Für die Heizkreispumpen genügt mir eine Abschaltung, war mir nur wichtig das sie ihre Einstellung behalten. Habe auch schon jemanden gefunden der die Erstprogrammierung macht und im Ernstfall aus der Ferne eingreift.


    Ich berichte wieder wenn es etwas Neues gibt.


    Gruß,
    Jürgen

  • In Sachen Hocheffizienzpumpen habe ich nur mit einer Erfahrung, hier konnte ich bisher keine Nachteile feststellen, wenn diese über die UVR geschaltet werden, könnte mir aber vorstellen, dass es für die Elektronik nicht optimal ist, wenn diese nur kurzfristig oder gepulst eingesetzt wird.
    Wenn jemand extern die Programmierung erstellt, würde ich persönlich den Umbau nicht gerade während der Hauptheizsaison vornehmen.
    Sofern ich den Umbau nicht selbst vornehme, dürfte auch im Normalfall ein HB im Frühjahr mehr Zeit haben, als in der Heizsaison, wo natürlich wesentlich mehr kaputte Heizungen anfallen, als im Sommer. Im Herbst kommen dann wieder Neubauten. Wenn ein HB anderes erzählt, würde ich mich darüber wundern.


    Grüße
    Pflaume

  • Der Zeitpunkt des Umbaus ist aus vielen Gründen "entstanden". Sobald das Wetter halbwegs offen ist haben wir draußen einfach zu viel zu tun, dann wird die Heizung wieder zurückgestellt. Den HB kenne ich schon 30 Jahre und kann mich auf Ihn verlassen. Er sagt am zweiten Tag laufen zum Feierabend die Heizkreise wieder. Die wichtigen Wohnräume lassen sich über die Klimaanlagen elektrisch heizen und WW läuft derzeit auch über einen zentralen Durchlauferhitzer. Sofern es nicht bitterkalt (Dauerfrost unter -5°) wird brauchen wir uns keine Sorgen machen.


    In der Tat macht mir die UVR und Programmierung am meisten Sorge weil ich mit dem Dienstleister noch keinerlei Erfahrung habe. Auf der anderen Seite testen wir gleich unter Realbedingungen. Die Entscheidung für einen Dienstleister erscheint mir aber sicherer als es gleich selbst zu versuchen.


    Gruß,
    Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    wenn du so vorgehst wie ich es oben beschrieben habe sollte das auch für dich möglich sein das zu machen und so lernst du es auch bestem denn in eine Programmierung eines anderen einarbeiten ist noch schwieriger.
    Aller Anfang ist schwer aber das geht schnell vorbei und hier sind genügend da die dir helfen können und man könnte sich auch bei dir aufschalten und dann helfen.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

    ETA BK 15 mit Saugzuggebläse geregelt mit UVR16x2


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    DHH mit Anbau und 110m2 Heizfläche

  • Hallo Reiner,
    erstmal danke für das Angebot. :thumbup: Da komme ich ganz sicher noch drauf zurück. Ich bin überzeugt das die von Dir vorgeschlagene Vorgehensweise richtig ist. Aber es wird morgen in einer Woche losgehen, am Donnerstag Abend soll die Heizung wieder laufen, Freitag als Reservetag und am WE die Regelung. In der Kürze der Zeit ist es unrealistisch die Programmierung selbst machen zu wollen zumal im Zusammenhang mit dem Umbau alle Hände bereits verplant sind. Nun wirst Du sagen schlecht geplant! Ja und nein. Die Entscheidung zur UVR ist buchstäblich in letzter Minute gefallen weil Du und die anderen Holzheizer hier im Forum so hilfsbereit sind. Ganz allein und nur auf einen unbekannten Dienstleister hätte ich mich nicht eingelassen, insofern war eigentlich Buderus Logamatic 4000 geplant und vorbereitet. Sonntag Abend soll die neue Anlage incl. Regelung laufen. Soweit der Plan!


    HB hat den Termin bestätigt. Elektriker auch. Termin Schorni fehlt noch zum Kehren bevor das Kunstoffrohr eingezogen wird und Programmierer muß auch noch bestätigen.


    Es werden jetzt übrigens im ersten Schritt zwei UVR1611S. Zwei weil die Anzahl der Ein-/Ausgänge nicht reicht und S weil unser Elektriker die Platinenversion nicht gerne verbauen möchte.


    Gruß,
    Jürgen

  • Dann kannst Du ja bei Gelegenheit üben und alle essentiellen Funktionen nur programmieren, damit sicher gestellt ist, dass, falls eine UVR, warum auch immer, ausfällt, die Sache dennoch läuft.
    Also entsprechend alle wirklich wichtigen Ein- und Ausgäne auf eine UVR legen, und alle nicht so wichtigen Sachen auf die Andere.
    Im Fall der Fälle kannst Du dann ja Dein Notprogramm aufspielen - hoffentlich nie ;)


    Grüße
    Pflaume

  • Hallo Jürgen,


    wie viel Eingänge habe fehlen den bei einer UVR den es gibt ja auch noch die CAN I/O wenn nur ein paar fehlen sollten ist das die preiswertere Ausführung.


    Sonnige Grüße Reiner

    Sonnige Grüße Reiner

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