Meine Tropfölung

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  • Hallo Waldmeister,


    irgendwie passen deine Antworten hier nicht zum Thema......


    Mach doch einfach ein neues Thema auf, da kannst du dann so richtig über Atmos ablästern.


    Gruß Jörg

  • Lieber Waldmeister,
    Du darfst Dich gern lustig machen über die Atmosbetreiber, die das eine oder andere an ihrem Kessel verbessert haben und damit Defizite ihrer Kisten ausgleichen. Aber um sich lustig zu machen, musst Du in einem anderen Thread tun, z.B. unter Spaß und Witziges oder meinetwegen auch hier. Hier geht es um die Funktion einer Pelletsölung und nicht um die Diskussion über die Atmoskiste oder die Skurrilität der Zusatzbauten von einigen Usern. Was Du hier in diesem Thread schreibst, ist OT.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Waldmeister:


    Die Ölung hat ja auch nichts mit dem Kessel / Brenner zu tun.


    Warum vertickt denn German Pellets die PelletsPlus mit dem Öl-Zusatz...?


    wie das trumpeltier: erst schreiben, dann denken ...

  • Hallo Leute!


    Um mal wieder auf das eigentliche Thema zu kommen. Bei mir läuft die Ölung seit etwa 10 t . Mein Ölverbrauch wird ca. 1,5 Liter auf 5 Tonnen sein. Meine Förderschnecke ist 3 Meter lang und hat ohne die Ölung dauernd gefressen. Jetzt gehen selbst die ukrainischen low budget Pellet ohne Probleme durch. Ich kann es nur jedem empfehlen!
    Die 3€ pro Saison für das Rapsöl aus dem Aldi sind es mir auf jeden Fall wert.


    Gruß und schönen Sonntag!


    Horst

  • Auch wenns etwas "abstrakt" klingt, aber die Idee mit der Ölzufuhr ist einfach gut da diese viele Probleme der Schneckenzufuhr bei Pellets oder Hackschnitzel lösen kann.


    Ich denke dass dies nämlich auch bei Hackschnitzelförderschnecken ein guter Lösungsansatz sein könnte, da plagen sich nämlich auch leistungsmäßig gut dimensionierte Getriebemotoren ganz schön und wenns dann einmal anfängt legen sich sogar ganze Gewindegänge aus 6 mm Bandstahl zurück, da dauerts dann nicht mehr lang bis man eine neue Schnecke oder sogar einen neuen Getriebemotor braucht!

  • Ich habe selbst keinen Pelleter, aber trotzdem Danke an jostom für die kreative Idee und die Bereitschaft, das zu dokumentieren.


    Nur so aus Interesse: wie sieht die Langzeiterfahrung aus?

  • Hallo Joe,
    die Langzeiterfahrung ist gut. Ich habe ja seit zwei Jahren einen elektrischen Tropföler. Mit einem Relais wird der zeitverzögert beim Brennerstart angeschaltet. Der eigentliche Rhythmus ist von der Schnecke vorgegeben. Das bedeutet, dass bei jedem Zyklus der Förderschnecke etwa ein Tropfen Öl in die Schnecke gegeben wird. Das genügt bei mir, um eine relativ konstante Förderung zu erreichen. Pro Tonne Pellets brauche ich etwa eine knappe Flasche Salatöl.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo Thomas!


    Pro Tonne Pellets fast 1 Liter Öl? Das hört sich viel an. Bist Du sicher dass das nötig ist?
    Ich verfeuere vielleicht 1/3 davon und das langt selbst bei einer 3 Meter langen Schnecke. Der Fördermotor ist trotzdem nicht einmal warm und läuft ohne Anstrengung. Ohne Ölung hat er sich massivst gequält.


    Gruß Horst

  • Hallo ich bin neu hier im Forum und bin bei meiner Suche auf dieses Forum gestoßen.


    Ich habe eine Atmos P21 und fördere meine Pellets aus einen extra Raum mit einer Schnecke. Bei mir ist auch dieses extreme Staubproblem aufgetreten. Ich habe schon diverse Pellets ausprobiert, aber alles haben sich gleich verhalten und extrem gestaubt. In und Um Kassel werden leider keine FireStixx o.ä. angeboten, daher würde ich mich für diese Tropflösung interessieren.


    Da ich Handwerklich nicht soooo begabt bin und nicht wirklich verstehe WIE ihr diese Trofplösung gebaut habt, würde ich mich über eine Anleitung für Dummies (wie mich) freuen. Ich würde das gerne mal versuchen....


    Viele Grüße Ragnar66

  • Du findest Bilder von meiner Tropfölung in der Galerie. Schau mal bei den Bildern unter Optimierung Pelletkessel. Ich habe mir in der Bucht einen Tropföler geschossen, der elektrisch angesteuert wird. Damit der nicht dauerhaft bei der Startphase fördert, habe ich ein Relais mit Einschaltverzögerung vorgeschaltet. Mein Tropföler hat eine Arbeitsspannung von 12 V, deswegen brauchte ich ein Netzteil, was es aber auch ziemlich billig gibt.
    Geschaltet wird das bei mir so: Ich greife die Phase ab, die von der Regelung zur Anforderung des Brenners geschaltet wird. Das ist ganz normal 230 V. Da habe ich parallel ein Netzteil geschaltet. Das wiederum bekommt nicht sofort Spannung, sondern erst mit etwa 7 Minuten Verzögerung nach Einschalten (über ein Zeitrelais, da musst Du mal schauen, sind viele möglich. Ich habe ein Universalrelais für kleines Geld bekommen. Es muss die Funktion Einschaltwischen haben). Ansonsten läuft der Tropföler immer, wenn die Förderschnecke läuft. Das lässt sich ja einfach an der Steckdose für die Förderschnecke abgreifen (über einen Mehrfachstecker). Die Spannung schaltet über ein normales Koppelrelais dann den Öler.


    Ich meine, ich habe noch einen zweiten Öler rumliegen, weil der Anbieter damals zwei hatte. Wenn Du Interesse hast, kannst Du ihn haben. Einfach PN schreiben. Wie das ganze geschaltet wird, kann ich auch nochmal aufmalen. Kompliziert ist das nicht.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo @jostom


    das Thema ist zwar schon etwas älter aber frage trotzdem nochmal.
    Ich würde mir auch gerne eine Tropfölung basteln, welche Funktion genau übernimmt das Findler Relais und welches genau hast du genutzt?


    Du nutzt die Schnecke ja als Taktgeber. Läuft dein Tropföler dann für x-Sekunden oder gibt dieser nur genau einen Tropfen ab. Wenn ja, wodurch wird das geregelt (Relais o. der Öler selber)?


    Fragen über Fragen. Ich hoffe du kannst mir helfen.


    LG
    Jens

  • Ich hab bei einem Freund eine "Öleinrichtung" eingebaut, die Vorgeschichte dazu, Er hat einen Pelletszimmerofen, welcher mittels einer 100 mm Schnecke (viel zu groß) von einem BigBag im Keller senkrecht empor fast 3,5 m hoch die Pellets in den kleinen Vorratsbehälter des Kaminofens fürdert, gesteuert über einen kapazitiven Sensor.


    Sein Problem war der unvermeidliche Staubabrieb, welcher sich immer mehr im senkrechten Bereich ansammelte und damit die Schecke immer mehr sperrte (eine seelenlose Schnecke, welche nur über ihre Gewindegänge auf der Antriebswelle befestigt ist), durch die Vorspannung welche durch den Staub verursacht wird spannt sich die Schnecke so lange bis sie endlich losschnellt und dann hängt sie sich leicht aus.
    Diese Geschichte wiederholte sich in den vergangenen Heizperioden sicherlich etwa 2 bis 3 x pro Heizsaison, danach musste man die komplette Schecke nach unten rausdrehen, die Pellets mittels Grobsauger aus dem Rohr saugen, danach die Schecke wieder einführen und oben am Getriebemotor wieder einhängen, zu zweit jedesmal etwa 1 bis 2 Stunden.


    Die Tropfölung welche ich Ihm gebaut habe besteht aus einem kleinem Magnetventil (aus einem alten Ölbrenner) und einer Infusionsgarnitur vom Doktor, sowie eine 3 L Ölflasche von Aldi.
    Sobald sich die Förderschnecke einschaltet öffnet das Magnetventil und über die Infusionsgarnitur kann man die Ölmenge sauber dosieren (anfangs 1bis 2 Tropfen pro sec.), seither geht der Abrieb und Staub sauber mit hinauf bis zum Kaminofen und es gibt keine ausgehängte Schnecke mehr, der Ölverbrauch bewegts sich zwische 2 und 3 L pro Heizperiode !

  • Über zwei Dinge wird die Ölmenge dosiert. Einerseits über die Dauer der Stromzufuhr, und da nutze ich die Steckdose der Pelletschnecke. Ich greife von dort die Spannung ab. Das geht einfach über eine Dreifachdose. An einer steckt die Schnecke, an einer anderen Dose der Öler. Da mein Öler nicht mit 230 V läuft (solche gibt es aber auch), konnte ich den nicht direkt anschließen. Ich habe da ein Relais dazwischen, das dann die 12 V öffnet, wenn von der Schnecke Spannung anliegt. Das macht das Finder-Relais. Da gehen viele. Ich hatte das billigste genommen, was es gab. Wichtig ist nur, dass es mit Netzspannung angesteuert werden kann. Die eigentliche Ölmenge wird am Öler über eine Schraube eingestellt. Während der Öffnungszeit gibt dann meiner etwa 1 bis 2 Tropfen ab.
    Das andere Relais ist ein einstellbares Zeitrelais, das nur regelt, dass während der Startförderung der Öler noch keinen Strom bekommt. Der soll laut Hersteller nicht dauerhaft belastet sein. Ich verbrauche pro Saison etwa 3 bis 4 Liter Öl bei etwa 4 Tonnen Verbrauch.
    Wenn du einen Öler bekommst, der mit Netzspannung läuft, geht das ganze etwas einfacher als meine Schaltung. Ich musste noch ein Netzteil einbauen.
    Ich habe übrigens noch einen Öler herumliegen, der mit 12 Volt läuft.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Moin, ich muss mir auch sowas bauen mit Öl-Zufuhr.
    Meine Förderschnecke zermahlt zu viele Pellets.
    2,40m lang bei ca 30° Steigung.
    Sogar Firestixx zerbröseln da.

    Ich hatte die letzten Jahre nicht so viele Probleme wie mit Firestixx.

    Habe jetzt gelesen, dass jemand eine Pumpe einer Standheizung genommen hat.
    Läuft mit 12 Volt. Kostet 16,- Euro
    Liefert ca. 0,022 ml / s, wenn die Pumpe permanent läuft.
    Also 1,5L Am Tag.
    Ich will das auch mit der Förderschnecke koppeln.
    Läuft die Schnecke, wird Öl getropft...
    Die läuft ja nicht permanent...
    Hat da jemand Erfahrung mit Standheizungspumpe ?

  • Etaminator

    Added the Label Projekt
  • Welches Öl verwendet ihr? Gibt es Probleme bei der Verbrennung?

    ...

    Die 3€ pro Saison für das Rapsöl aus dem Aldi sind es mir auf jeden Fall wert!

    Seit Juni 2011:

    ETA Twin: SH30/P25 "noTouch" (Füllraum 150 Liter)

    Hopf Pelletaustragung: 6x UniWok-Saugsonden (Lager für 6 to)

    Paradigma Pufferspeicher: 2x Aqua Expresso (1090 + 958 Liter; seriell verbunden)

    Paradigma FrischWasserStation

    Paradigma VR-Solarpanel: 2x CPC21 Star Azzurro (10m²; Aqua-System ohne Glykol)

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