Fragen zur TAS

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  • Hallo,


    ich habe paar allgemeine Fragen zur TAS.


    Da heute wieder mal ein Tag war, das meine TAS ausgelöst hat (hätte sie eigentlich nicht machen müssen) und es immer mit sehr lautstarken geratter oder Vibrationen verbunden ist, wollte ich euch mal Fragen ob das normal ist und ob eine TAS auch mal kaputt gehen kann (2 Jahre alt und zu früh auslöst, bei mir 89°C). Die Vibrationen sind seit Anfang an und meine TAS hat der Installateur damals trocken angeschlossen.
    Type Honeywell TS 131 95°C


    Danke


    Gruß Frank

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Die Gemüter streiten sich, a b e r es ist so man soll sie nass anschließen.
    Trocken kann sie innen durch die heiße Kesseltemp kondensieren und irgenwann mal durchrosten..... Die Leitung bekommt wenn die TAS auslöst erst mal einen kalten Schock wenn in die heiße Luft das kalte Leitungswasser strömt.......


    Nass steht sie ständig unter Wasser das die Umgebungstemp vom Kessel animmt. Wenn Die TAS auslöst wird erst das Kesselwasser heiße Wasser durch das kalte nachfließende Wasser gemischt.


    Woher kommt das Rattern......... Versuche bitte mal folgendes Schraubendreher bereit legen und bei normalen ungehizten Kessel mit dem kl. roten Knopf die Taste auslösen. Wenn es rattert mit dem Schraubendreher Griff ans Ohr und mit dem Metall die TAS abtasten wo es am lautesten ist. So kann man überall Geräusche orten. Man kann auch längere Gegenstände nehmen Stck Rohr Besenstiel usw. wenn man sich nicht bücken will aber wissen will ob die RLA bzw Kessel Pumpe läuft. Ein feines summen kann man hören a ha sie läuft.


    Einmal im Jahr nehme ich meine TAS auseinander und mache alles sauber. Der rote Knopf wollte nicht das war für mich das Signal saubermachen.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo Jürgen,


    Danke dir für deine Antwort.


    Ob nun Nass oder Trocken angeschlossen sollte nicht das Thema sein und werde sie wahrscheinlich diesen Sommer auf Nass umbauen, weil bei Atmos das auch so in der Bedienungsanleitung steht.
    Mit dem Test wo das Geräusch herkommt kann ich mir fast sparen, wenn der Kessel kalt ist und ich den roten Knopf drücke rattert erstmal nichts, aber die TAS schließt beim loslassen sehr hart (da kann ich den Knopf so langsam wie nur möglich loslassen, es macht Knack und das Ding ist zu). Wenn die TAS auslöst höre ich das Rattern im ganzen Haus und ich meine das das nicht normal ist (vor allen Dingen wenn ich lese, das Leute einen Wasserzähler mit anschließen, um zu Wissen ob die TAS ausgelöst hat).


    Gruß Frank

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Dann nur eins wenn Du es hörst sofort schnell an die Basis.
    Ich hatte es jetzt nach meinem Heizungsumbau das sie auch kam. Ich hörte es auch weil meine Hauswasserversorgung (eigener Brunnen für Brauchwasser) ständig lief und wir saßen im Wohnzimmer.

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

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    UVR 1611

  • Hallo Frank,


    bei mir kam das Rattern durch meinen hohen Druck in der Wasserleitung und durch den hohen Durchfluss durch die TAS wenn sie öffnet. Du schreibst ja die TAs schließt hart.
    Ich habe ein Ventil im Zulauf zur TAS. Damit habe ich den Durchfluss so reduziert das bei Auslösung lauwarmes Wasser abläuft. Der Handgriff vom Ventil ist jetzt abmontiert (Sicherheit gegen ganz zudrehen) und hängt daneben. Seitdem ist das rattern weg (sie löst aber bei mir auch nie aus!).
    89° als Auslösetemperatur finde ich zu niedrig.
    Mann kann die Rändelmutter an der TAS etwas lösen dann löst sie später aus. Die Überwurfmutter dann gegen weiteres lösen (Vibrationen) sichern. Zum Beispiel mit Panzertape oder durch verbiegen der Mutter.

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
    -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
    -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
    -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS

  • Hallo,


    habe mir gestern das Teil nochmal genauer angesehen und bemerkt das die Schrift auf dem Kopf steht (roter Knopf ist oben). Habe etwas gego..gelt und in der Einbauanleitung ist der rote Knopf nach unten eingebaut. Könnte das schon des Rätzels Lösung sein, das das Teil einfach nur auf dem Kopf steht und diese Fehlfunktionen hat/macht?


    Gruß Frank

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Dieser rote Knopf muß unten sein. Siehe Dir dazu mal das Bild auf dem Link an. Auf dem anderen Bild siehst Du die Einbauvorschrift.


    Nebenbei angemerkt ich habe auch vor meiner TAS ein Ventil. Wenn ich die TAS ausbaue zur Wartung etc. müte ich während dieser ganzen Zeit meine Brauchwasser Anlage außer Betreib setzen. Man möchte aber diese Zufuhr während des Betriebes nicht unterbrechen. Vorschlag von Volker ist sehr gut.


    Es hat auch Meinungen/Diskussionen "nebenan" gegeben man müßte Rückschlagventil und eine MAG einbauen weil es ja durch die Wärme eine Ausdehnung gibt. Das Wasser was sich in dieser kleinen Schlange im Kessel ausdehnt kann ruhig rückwärts in die Brauchwasser Zuleitung sich ausdehnen. Bis zur nächsten Entnahmestelle ist es weit.
    Meine Meinung man kann es übertreiben und wer das nötige Kleingeld hat soll es sich doch einbauen.



    http://www.atmos.cz/germany/in…ci-smycky-proti-pretopeni


    http://www.atmos.cz/germany/pr…entil-pro-chladici-smycku

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


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    UVR 1611

  • Wenn man die TAS ganz vorschriftsmäßig anschließen möchte, müßte man vor der TAS sogar noch einen Rohrtrenner einbauen. Ein Absperrventil dürfte davor auch nicht sein. Bei Naßanschluss dann zusätzlich noch RSV und Sicherheitsventil.


    Die Vorschriften werden offensichtlich von Theoretikern gemacht. Meine TAS hängt ebenfalls an der Zusleitung zum Brauchwassererwärmer, trotzdem habe ich wegen der Stagnation die TAS mit einem RSV (mit "verbotenem" Absperrventil) sowie Sicherheitsventil ausgestattet.
    Der Meister der (guten) Heizungsbaufirma, bei denen ich mir das Presszeug borgte, bemerkte nur lapidar: Diesen Aufwand würde er sich nicht antun...


    Habe es damals eh nur umgebaut, weil meine inzwischen verstorbene Mutter immer Warmwasser aus der Leitung zum Trinken genommen hat.


    Gruß Gust

  • Der Meister der (guten) Heizungsbaufirma, bei denen ich mir das Presszeug borgte, bemerkte nur lapidar: Diesen Aufwand würde er sich nicht antun...



    Der Meister war noch von der guten alten Schule! Ich halte es auch lieber mit dem alten Rotlichtspruch "Alles kann nichts muß"! :D


    ps. super welche technischen Möglichkeiten das Forum hat (zB einzelne Textstelle zitieren)

    Grüsse


    Volker


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  • Die Vorschriften werden offensichtlich von Theoretikern gemacht. Meine TAS hängt ebenfalls an der Zusleitung zum Brauchwassererwärmer, trotzdem habe ich wegen der Stagnation die TAS mit einem RSV (mit "verbotenem" Absperrventil) sowie Sicherheitsventil ausgestattet.
    Der Meister der (guten) Heizungsbaufirma, bei denen ich mir das Presszeug borgte, bemerkte nur lapidar: Diesen Aufwand würde er sich nicht antun...


    Wenn man die TAS ganz vorschriftsmäßig anschließen möchte, müßte man vor der TAS sogar noch einen Rohrtrenner einbauen. Ein Absperrventil dürfte davor auch nicht sein. Bei Naßanschluss dann zusätzlich noch RSV und Sicherheitsventil.


    theorie und paxis.....

    ein absperrventil sollte schon sein, wenn man die tas mal säuber muß dann ist nicht gleich das ganz haus ohne wasser, nur immer schön darauf achten das dieses ventil sonst IMMER offen ist, rs-ventil und überdruckventil sind wohl selbstverständlichkeiten und haben mich keine 10 eur gekostet, über eine systemtrennung kann man sich sicher steiten, die dinger sind extrem teuer und ich habe darauf verzichtet


    aber ihr kennt ja die diskussion aus dem alten board bezüglich der tas, da können wir sicher den ganzen sommer mit überbrücken, jeder sollte mit seiner version leben können aber sicher muß sie sein!! :thumbup:


    grüße
    uwe

    Atmos DC30 GSE, Lambdacheck, 4000L KARYON (druckloser Speicher mit 150mm Dämmung), 2WT insg. 9m² für Heizung und 1WT 5,4m² für WW, Buderus G115U, Logamatic 4321, 3 Wärmemengenzähler a 3,5m³, SPS Siemens S7, Kesselvorwärmung, Drehzahlregelung für Lüfter, RLA mit Mischer

  • Hallo,


    ich Danke euch erst mal für eure Antworten! :thumbup:


    Ich möchte hier aber unbedingt vermeiden, das das alte Thema aus dem "anderen Forum" wieder auflebt "Ob Nass oder Trocken"- das sollte wie schon gut gesagt worden ist jedem sein Ding sein.
    Danke :thumbup:


    Die TAS ist in der richtigen Richtung eingebaut, das habe ich schon geprüft als das Teil zum ersten mal ausgelöst hatte (bin fast vom Stuhl gefallen als das Ding los ging)...
    Ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher das es einfach nur daran liegt das die TAS auf dem Kopf steht und die innere "Schnappmatik" nicht so richtig arbeiten kann wie sie sollte. Zum Thema Wasserdruck werde ich probieren, da ich einen Druckregler im Trinkwassersystem habe und ich dort weiter runter drehen kann (momentan 3,5bar eingestellt, was eigentlich völlig ok sein sollte). Das sich Kalk angesetzt hat denke ich auch nicht, da mein gesamtes Trinkwasser durch einen Ionentauscher vom Kalk befreit wird (5-6°dH) und ich auch sonst nirgends Kalkprobleme habe (meine Frau freut sich).
    Na da werde ich wohl mal über die Strasse gehen zu meinem Nachbarn und dort Klingel und sagen Bitte "RISCHTISCH" machen--- ist mein HB... "Sieht wahrscheinlich besser aus wenn der rote Knopp oben ist?" --- trinken wir eh Bierle und das Ding ist vergessen....


    Ich werde berichten ob es das war!


    Gruß Frank

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Hallo Frank,


    Das "Rappeln" kenne ich auch. Mein Wasserdruck beträgt ca. 3bar.


    Ich habe eine TAS von SYR, die Durchfluß des Wassers erfolgt senrecht.


    Eine Möglichkeit für weitere Tests:


    Wenn Du den roten Knopf drückst, öffnet das Ventil ganz und macht wenig Geräusche. Wenn die TAS thermisch auslöst, öffnet sich das Ventil langsam in Abhängigkeit von der Temperatur des Meßkopfes durch die Ausdehnung der Flüssigkeit im Kapillarrohr. Ich denke in der nur wenig geöffneten Position schwingt das Ventil. Teste das einfach mit heißem Wasser. Meßkopf direkt schnell in 100°C heißes Wasser und zum Vergleich mal langsam erwärmen (z.B. elektrischer Wasserkocher). Aber nur in Wasser (nicht Gasbrenner oder ähnliches) sonst wird die TAS bei hohen Temperaturen (~größer 120°C) zerstört.


    Das Ding sollte druckunabhängig öffnen. Das Vibrieren kann natürlich sich mit dem Wasserdruck verändern.


    Ich glaube nicht, daß die Einbauposition das Problem ist. (Laß erst mal Deinen HB in Ruhe :S )


    Ich habe gerade bei mir den roten Knopf gedrückt. Das Ding rappelt auch dann.


    Der Vorteil ist, ich höres es sehr gut, falls die TAS auslößt. Allerdings sehr selten, ich habe auch die Überwurfmutter etwas gelockert. Sonst geht es kaum. Meine löst bei 95°C aus. Wie schon oft beschrieben ist die Stelle, an der die TAS mißt, äußerst suboptimal.


    Gruß


    Thomas

  • Hallo Thomas,


    mein HB hätte kein Problem mir das richtig zu machen, ich habe auch schon Stundenlang bei ihm im Keller gestanden Holz gewogen usw. und den Attack Kessel eingestellt. :)
    Werden am Wochenende mal die TAS drehen (ist ja eine Verschraubung dran) und wie du beschrieben hast Testen, ich denke auch das das Teil dort hinten an der letzten Ecke völlig fehl platziert ist und es deshalb zu ungewollten Auslösen kommt. Ja das wird so sein das das Ventil zu schwingen anfängt, wie als würde es immer auf und zu gehen.
    Machen das alle TAS so?
    Ich hätte nicht so das Problem mit dem Krach, nur heize ich immer am Abend nach der Arbeit ein und wenn dann kurz vor Mitternacht das Teil aus irgendwelchen Gründen losgeht ist das schon ziemlich blöd, denn dann stehen meine zwei Kinder im Bett und meine Frau "freut" sich und ich rennen zum Kessel, drücke den Knopf komplett und lasse einige Zeit später wieder los--- wenn alles ok ist macht es nur Knack und das Ding gibt ruhe aber wenn nicht... :cursing:
    Du hast ja auch den 22iger, hast du bei dir da extra Sicherheitsthermostat schon mal gefunden/gesucht, welches die Pumpe bei 95°C wieder einschalten soll? Denn oben in der Tauchhülse steckt das Thermometer/der Übertemperaturschalter und der Kesselthermostat drin... habe bei mir ein extra Thermostat angebaut welches die Pumpe einschaltet aber trotzdem kam die TAS.


    Gruß Frank

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Hallo Heizer,


    Was habt Ihr für Probleme mit der TAS?
    Die TAS ist ein Bimetall, wie beim Auto der Thermostat für den Kühler, wird es warm macht sie auf und läst Wasser durch.
    Das geht langsam, die macht nicht gleich ganz auf. Sondern je höher die Temp. umso mehr macht sie auf.
    Ich würde mich fragen warum kommt der Kessel überhaupt auf die hohe Gradzahl?


    Gruß Monty

  • Hallo Frank,


    Das ist schon genau so wie Du das beschreibst. Das mit dem Heizungsbauer war nicht so erst gemeint. Ich kann mir schon vorstellen wie das ist, wenn der auf der anderen Straßenseite wohnt.Ich glaube nur nicht, daß das das Problem löst. Ich habe meine TAS im Griff, sodaß ich froh bin, das sehr seltene Ereignis "TAS löst aus" zu hören.


    Dieser Kessel besitzt kein zusätzliches Thermostat (Verdrahtung und isolierte 6,3mm Flachbuchsen vorhanden, passen direkt auf die meisten Thermostate, das Thermostat kann man als Ersatzteil kaufen. Ich habe ein Standardteil verwendet. Die Kapillare paßte noch in die vorhandene Tauchhülse ). Ohne dieses Thermostat ist es unmöglich ein Auslösen der TAS zu verhindern. Wenn die Abgastemperatur sinkt, schaltet sich die Pumpe je nach eingstellter Abgastemperatur (auf für Lüfter) ab. Die Restglut erhitzt irgendwann den Kessel über 95°C in die TAS löst aus und das ist gut so.


    Ich habe ein Thermostat nachgerüstet. Das steuert bei mir zwar nicht die eigentliche Kesselpumpe ansondern aus Sicherheitgründen eine zweite parallele Pumpe, die das Wasser allerdings vor der RLA abzieht. Es funktioniert genauso mit der Standardpumpe.


    Jetzt kann mein Kessel wegen Restglut, wegen Pumpenausfall und wegen RLA-Ausfall nicht überhitzen. Wenn noch was passiert: TAS


    Eine dritte Pumpe macht die Kesselvorwärmung seit Jahren. Deutlich weniger Rauch in der Startphase und der Kessel ist sehr schnell auf Leistung, gut für den Stahl und den Schornstein.


    Wir haben kein Problem mit der TAS. Die TAS ist ein notwendiges Sicherheitsteil, wenn andere Dinge versagen oder ausfallen.



    Viele Grüße


    Thomas

  • Hallo Frank


    Meine Erfahrungen zur TAS:


    Sie ist sehr schmutzempfindlich-


    An unserem Kaminofen mit Wärmetauscher habe ich einen Druckminderer davor gesetzt (ich habe kein MAG für das Brauchwasser)--ohne Druckminderer hat sie ständig Wasser durchgelassen wenn der Ofen in Betrieb war


    Bei unserem Sohn (Kaminofen von Gerco mit Wassertasche) hat sie ratternd ausgelöst weil der Puffer voll war---anschließend hat Sie nicht mehr richtig geschlossen---ich habe sie zerlegt,gereinigt und den Stift geschmiert--seit dem funktioniert sie wieder (ohne rattern)


    Am Atmos habe ich eine von Watts verbaut--auch diese wird gereinigt und geschmiert---


    Das sind meine Erfahrungen mit der TAS-----

  • Hallo Thomas,


    Deine Hydraulik mit den verschiedenen Pumpen ist mehr wie vorbildlich. Nur wie erreichst Du das? Hast Du zu jeder Pumpe ein Rückschlagventil?
    Vielleicht könntest Du einmal den speziellen Hydraulik Plan um Deinen Kessel herum einstellen. Ich denke so etwas wäre interessant.

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  • Hallo,


    monty


    wie das Bauteil funktioniert ist mir schon klar und sollte auch nicht das Thema sein, nur wenn das Ding bei ca. 86-90°C schon losgeht (3 Thermometer und 2 Sensoren können nicht lügen) und das mit lautem knattern- rappeln oder wie man es nennen möchte, kann da ja was nicht stimmen und das war meine Frage zur TAS. Es scheint so das die TAS eben einfach mal Kopf stehend eingebaut ist und das schon ein Fehler sein kann. Da ich ja nur eine TAS am Ofen habe und keine Referenz, um zu gucken/hören wie es bei anderen ist, habe ich dieses Thema eröffnet.
    Vielleicht haben sich auch andere Leute schon geärgert wenn sie im Bett liegen und werden von lauten knattern aus dem Traum gerissen?


    Thomas
    Ja das passt schon so mit meinem HB :)
    Das Thermostat habe ich auch Nachgerüstet nur sitzt meins am Ausgang VL direkt auf dem Rohr und übernimmt bei Abgeschaltetem Kessel die Steuerung der Pumpe (85°C eingestellt) damit zu heißes Wasser noch in den Puffer geht. Wenn der Puffer voll ist aber der Ofen noch immer genug Restglut hat und Energie produziert, habe ich bei meiner Steuerung das so gemacht das der WWB von normalen Soll 65°C auf 80°C umgeschaltet wird und dabei immer die Temperatur Oben Puffer und Unten Puffer gemessen wird, wird ein gewisser Wert wieder unterschritten schaltet der Soll wieder auf 65°C zurück, bis jetzt hat das immer gut funktioniert nur eben letztens nicht als die TAS kam aber es überhaupt keinen Richtigen Grund dafür gegeben hatte?! ?(


    @Kellerassel
    Ein MAG habe ich im Brauchwasser und eben auch einen Druckminderer also von daher sollte alles passen, auch lässt meine TAS kein Wasser durch wenn sie nicht soll. Ich denke werde das Teil auch mal zerlegen und Reinigen+Schmieren, könnte sein das dort einfach etwas Fett oder Silikonspray fehlt (das könnte auch damit zusammenhängen das die TAS direkt am Ofen sitzt was vielleicht auch noch ein Fehler ist?)


    Danke Euch für Eure Antworten und das Thema ist dann doch ganz Interessant


    Gruß Frank

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

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