KWB: Meinung zum neuen KWB Vergaser

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  • Hallo


    Also wenn ich das so sehe mit den drei Teilen dann könnte man ja daruf schließen wenn es mal zu einem Ausfall eines dieser drei Teile kommt einfach eins auszutauschen so braucht man nicht gleich einen neuen Kessel kaufen.
    Ist nur die Frage was kostet das dann?


    Mfg. P 25

  • Hallo,


    die Grund Idee finde ich nicht mal schlecht, Kessel in drei Teilen.
    So ist in vielen Fällen das einbringen eines HV Kessels sehr viele "leichter" und unproblematischer als im ganzen.
    Wenn der Preis da noch "stimmt" ist sowas zu über legen, auch das austauschen diverser Teile so wie mein Vorschreiber
    erwähnt hat hätte seine Vorteile.


    Also im ganzen nicht schlecht diese Idee !!

    Grüßle v.d. Schwäbischen Alb
    Rolf


    VON NICHTS KOMMT NICHTS, UND WER ES WARM HABEN MÖCHTE MUSS WAS TUN!


    Kessel & Anlage kann besichtigt / vorgeführt werden, kein Problem! Einfach melden!

  • Hallo Holzheizer-Gemeinde,
    zunächst einmal möchte ich mich vorstellen
    Ich bin Rudi, 62 Jahre alt und wohne im Ostalbkreis.


    Doch nun zum Kessel selbst.


    Ich betreibe seit August 2015 einen CF2 18 KW mit Pelletsflansch zur nachträglichen Erweiterung.
    Ansonsten ist die Anlage mit einem Puffervolumen von 3200 Litern und einer Friwa-Station ausgelegt.
    Die Anlage ist komplett mit KWB-Komponenten aufgebaut worden.
    Der Kessel konnte durch die Teilung problemlos in den Heizkeller eingebracht und montiert werden.
    Der alte Buderus-Kessel Bauj. 1985 mit 30KW mußte im Keller zerlegt und in Einzelteilen entsorgt werden.


    Zusätzlich betreibe ich (noch) einen Buderus Junomat 25-Öler Bauj.1985 als Zweitkessel.
    Im Zusammenhang mit der Friwa-Station habe ich eine Wasserenthärtung von BWT Aqa Perla mit 2 Säulen im Einsatz.
    Beheizt werden mit dieser Anlage ca. 300 qm auf 3 Ebenen
    Der Kessel hat inzwischen 2300 Stunden Laufzeit und verheizt wird überwiegend Buchenholz.
    Der Füllraum mit 185 Litern ist vollkommen ausreichend und ermöglicht, dass 1 Abbrand (ca. 6 Stunden) ausreicht für 24 Stunden. Lediglich im kalten Januar waren Tage dabei mit 2 Abbränden à 2/3 Füllung.
    Während der gesamten bisherigen Laufzeit gibt es keinerlei Grund zur Klage.
    Folgende Anpassungen wurden gemacht.
    Gebläseführung wurde von KWB geändert bzw. getauscht wegen zu hoher Geräuschentwicklung
    Im November habe ich die Guss-Brennerplatten durch kostenlose neue ersetzt.


    Soviel für heute und viele Grüsse aus der Ostalb


    Rudi

  • Der Füllraum mit 185 Litern ist vollkommen ausreichend und ermöglicht, dass 1 Abbrand (ca. 6 Stunden) ausreicht für 24 Stunden. Lediglich im kalten Januar waren Tage dabei mit 2 Abbränden à 2/3 Füllung.

    Hallo Rudi,


    das ist interessant zu lesen, da der KWB auch in meiner engeren Auswahl steht. Allgemein hört man nur positives über die neuen KWB Classicfire zu.


    Wie, Du beheizt ein 300m² Haus mit einem 18 kW Kessel :whistling: . Das klingt sehr nach einem sehr gut gedmämmten Haus? Weißt Du in etwa die rechnerische Heizlast?
    Wenn Du einen Abrrand pro Tag machst, wie voll ist denn danach Dein Puffer?
    Könnte mir vorstellen, dass an kalten Tagen dann kaum noch was im Puffer verbleibt?


    Schon mal mit Weichholz (Fichte, Birke, Kiefer o. ä.) geheizt? Wie lange brennt er da?


    Vielen Dank für Deine Antworten.


    Gruß,
    Frank

  • Hallo Frank,


    die Heizlast kenne ich nicht, da ich rund 30 Jahre mit einem Buderus Naturzugkessel geheizt habe.
    Ursprünglich wollte ich den 28 KW Kessel (lediglich anderer Wärmetauscher) einbauen, jedoch die Fachleute von KWB haben mir davon abgeraten, da der 18 KW völlig ausreichen würde.
    Im kalten Januar gab es einige Tage an denen ich zwei mal eingeheizt habe. Ansonsten werden alle drei Stockwerke mit einer Kesselfüllung beheizt und der Puffer ist voll mit ca. 80 Grad heißem Wasser.
    Es ist vollkommen ausreichend, wenn ich nach Feierabend ca. 17:00/18:00 einheize, das reicht dann bis zum nächsten Abend. Zeitaufwand zwischen 5 bis max. 10 Minuten und alle zwei Wochen 15 Min. für Asche ausräumen.
    In den Zeiten, wo über den Tag weniger Heizenergie gebraucht wird benötige ich nur noch eine halbe Kesselfüllung.
    In der Zeit an dem der Kessel nicht in Betrieb ist z.B. WW-Bereitung im Sommer ist momentan der Ölkessel im Einsatz. Hier verbrauche ich max. 300 Liter Heizöl im Jahr.
    Ich heize nur mit Buchenholz welches ich momentan aus Polder (ganze Stämme am Waldweg) selbst mache.
    Vor dem Kesseltausch habe ich ca. 30 Rm verbraucht, jetzt sind es ca. 20 bis 22 Rm


    Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit KWB allgemein und mit dem Kessel sowieso.


    Durch den Pelletsflansch könnte ich weg vom Öl und zu Pellets gehen, so war es auch ursprünglich gedacht. Da aber Heizöl wieder verhältnismäßig günstig ist, bleibt die Anlage bis auf weiteres so wie jetzt. Selbst Solarthermie werde ich wahrscheinlich nicht aufs Dach machen, obwohl ich die besten Voraussetzungen dazu hätte wie Südausrichtung, Puffer mit Solarmodul usw.


    mfg
    Rudi

  • die Heizlast kenne ich nicht, da ich rund 30 Jahre mit einem Buderus Naturzugkessel geheizt habe.

    Hallo Rudi,


    danke für Deine hlilfreiche Antwort.
    Ich nehme an, dass Dein Gebäude recht energieeffizient ist (viel Dämmung, 3-fach Verglasung usw.). Denn wenn Du bewohnte 300m² gut beheizt bekommst, den 3000l Puffer zusätzlich voll bekommst und das alles mit nur 18 kW, dann klingt das echt sehr gut.
    Darf ich fragen in welcher Region Dein Haus liegt und wie hoch?

    Ursprünglich wollte ich den 28 KW Kessel (lediglich anderer Wärmetauscher) einbauen, jedoch die Fachleute von KWB haben mir davon abgeraten, da der 18 KW völlig ausreichen würde.

    Für Dich war es die richtige Wahl, letztenendes ist es aber fast egal. Denn der Füllraum ist bei beiden Kesseln identisch. Aber wenn Du so schon die 3000 Liter voll bekomsmt und das Haus beheizt, dann hätte für 28 kW der Puffer wahrschleinlich nicht genügt. Denn beim 28 kW brennt ja die vorhandene Energiemenge schneller ab.


    Wie benutzerfreundlich ist denn die Steuerung? Hast Du die "bessere" mit Touch?


    Gruß,
    Frank

  • Hallo Frank,
    unser Haus hat einen ganz normalen Isolierputz mit 80 mm Dämmung.
    Die Fenster sind doppelt Isolierverglast und inzwischen 30 Jahre alt.
    Wir wohnen im Ostalbkreis ca. 500 Meter über NN


    Ich muss bei Aussentemperaturen von 0 bis 8 Grad aufpassen, dass ich den Kessel nicht ganz voll mache, da sonst alle drei Stockwerke beheizt werden und die Puffer ganz durchgeladen werden bis mindestens 75 - 80 Grad.
    Bei Temperaturen unter Null kann ich den Kessel komplett voll machen sofern die Puffer bis auf ca. 30 Grad am unteren Messpunkt leer sind. Grundsätzlich läuft bei mir die Oelheizung an, sobald der erste Puffer am oberen bzw. mittleren Messpunkt 50 Grad unterschreitet. Dann wird nur der obere Teil des ersten (von insgesamt 4 je 800 Liter) Puffern auf 55 Grad aufgeheizt, damit immer warmes Wasser auch im Sommer zur Verfügung steht.
    Momentan genügt es, wenn ich alle zwei Tage einheize ohne das die Oelheizung anspringt.


    Die Steuerung ist die Comfort 4 und kann über PC oder Smartphone auch von unterwegs bedient bzw. gesteuert werden.


    Viele Grüsse
    Rudi

  • Hallo Rudi,
    Ich habe mal aus Interesse an KWB den alten Thread rausgekramt. Irgend etwas kann an deiner Rechnung nicht stimmen: Du schreibst, eine volle Ladung, also 185 Liter, was bei enger Schichtung und Buche (Dichte ca. 550kg/Raummeter bei 20% Wasser ) in etwa 102 kg entspricht, reicht für 6 Stunden. Wenn der Kessel mit 18 KW läuft, sollten in 6 h 108 KWh erzeugt worden sein. Erstens erscheint mir diese Menge viel zu wenig für das 300 qm-Haus und den 3200 - Liter-Puffer, zweitens setzen 102 kg Hartholz so wie Buche mit einem Heizwert von ca. 3,8 kWh/kg abzüglich Wirkungsgrad von ca. 92 % des Kessels genau 356 kWh frei. Das sind reichlich 3 x soviel wie der Kessel unter Volllast in 6 h freisetzt.
    Entweder du schichtest das Holz extrem locker ein, oder der Brennraum ist nur zu etwas mehr als einem Drittel gefüllt, oder der Kessel läuft nicht 6, sondern 18 Stunden. Oder Aber dein Kessel hat nicht 18 kW, sondern 40 oder noch mehr. Anders kann ich mir das nicht erklären !!! ???


    Viele Holzheizergrüße
    Thomas

  • Hallo Citrus
    Sorry das ich mich erst jetzt melde, da ich lange nicht mehr im Forum war.


    Zu deinen Berechnungen kann ich nicht viel sagen, lediglich meine Erfahrungen während der letzten vier Jahre schildern.
    Ich heize ausschließlich Buchenholz mit ca. 13-14% Feuchte und wenn der Brennraum ganz vollgeschichtet ist, brennt der Kessel 6 max. 7 Stunden. Der Kessel brennt unter Vollast bei einer Flammtemperatur von 550nbis 600 Grad und es ist auch der 18KW-Kessel.
    Unser Haus ist dann auf 2 Ebenen beheizt mit 22 Grad Raumtemperatur und der Puffer mit 3200 Liter ist auch voll mit ca. 75 bis max 80 Grad.
    Wenn die Aussentemperatur bei 0 Grad bis oder höher z.B. +5 Grad ist, kann ich den Kessel max. zu 2/3 füllen, da sonst zuviel Wärme erzeugt wird.
    Paralell dazu wird über die FriWa-Station Warmwasser in unbegrenzter Menge zur Verfügung gestellt für zwei Haushalte.
    Grüsse

  • Hallo Zalando,
    550 bis 600 Grad Flammtemperatur lassen mich aufhorchen!


    Feuer unter ca 620 Grad macht aber bei der Verbrennung grosse Mengen an CO Gas!
    Wo wird denn die Flammtemperatur gemessen?


    Normalerweise brennt ein HV bei Temperaturen von 750 bis 1000 Grad, fas wäten dann am Guckloch so Glühfarben zwischen Kirschrot und Gelb!
    Hätte deine Brennkammer wirklich nur 600 Grad wäre es in der Brennkammer fast gänzlich dunkel, allenfalls etwas braunrötliches schimmern hättest du zu sehen!
    Was ich damit sagen möchte, mit deinem Wert kannst du deinen mit anderen KWB Kesseln vergleichen, aber nicht mit anderen, die die Brennraumtempertur an anderer Stelle in anders konstruiertem Kessel messen!
    Wie der Kollege in 185 l Füllraum 102kg Holz einschichten will, erschliesst sich mir nicht!
    Bei meinem Kessel mit 158 l Füllraum bringt man allenfalls mit Eiche und Buche mal 65kg Holz eingeschichtet... das gäbe hochgerechnet für 185 l Füllraum so ca . 80kg....
    Zur realen Leistungsermittlung eines Kessels taugt nur eine geeichte Messung der Wassertemperaturen und Volumenströme...
    etwas einfacher geht es mit dem genauen abwiegen des Holzes, dann hat man schon mal auf Daumen x Phi genau die zugeführte Energiemenge!
    Ob es dann 3,8kWh/kg sind oder doch in die Richtung von
    4, 2 kWh je kg geht macht dann schon wieder einen rechten Unterschied!
    Aber für dein Beispiel von 18kW Wärmeleistung:
    Das wären ganz grob über den Daumen gepeilt, ( so kann man Phi umgehen )
    5kg Holz pro Stunde verbrennen das gibt in etwa 20 kWh zugeführte Energie, abzüglich den Verlusten bist du dann in der Grössenordnung von 18kW!


    Frisst der Kessel aber 12kg jede Stunde, 102 kg aus dem Beispiel von oben heizt der Kessel mit mindestens 40 kW Leistung und das während 8,5 Stunden Brenndauer!


    PS: angeschrieben auf dem Blechschild ist meistens ein theoretischer Prüfstandswert, bei dem der Kessel die Prüfwerte erreicht hat... in der Praxis siehtˋs dann meistens doch ganz anders aus!


    Gruess Ruedi

    Schmid Zyklotronic 20kW. 1800 l Speicher, 600 l Solarboiler an 6m2 Solarfläche.
    Werkzeug: Meili DM 36 Traktor, Geba Brennholzfräse, Vogesenblitz 16t Spalter und El. Spalter 5t, 6 Motorsägen, Biber mit Stihl461 als Antrieb.
    Anlage kann jederzeit besichtigt werden!
    Spezielles: Offene Anlage mit 180 l Expansionsgefäss, keine TAS installiert!
    Für Spass und Stromlose Zeiten: Küchenherd TL- Tech Bo 80 mit ca 8kW
    Total 220 m2 beheiztes Chalet, total ca 10-12 Ster pro Saison.

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  • Hallo Chaletheizer,
    habe die Flammtemperatur aus der Comfort4-Steuerung abgelesen.
    Habe eine komplette Kesselfüllung gewogen = 56 kg
    Bei der letzten Betriebsmessung hat der Kessel Superwerte erreicht auch noch jetzt im 5.Betriebsjahr

    Grüsse


  • Hallo,
    Kein Grund zur Sorge. Die Flammtemperatur wird beim CF2 erst kurz vor dem Wärmetauscher gemessen, daher ist die tatsächliche Temperatur in der Brennkammer weitaus höher.
    Das belegen auch viele Messungen der Schornsteinfeger, mit teils unter 20ppm CO.
    Die Leistung des Kessels kann in den ersten 2 Stunden unter Vollast bis 40KW erreichen, auch bei dem 18KW Kessel.
    Diese werden erst während des Abbrandes Heruntergeregelt.


    Viele Grüße


    Gesendet von meinem SM-G398FN mit Tapatalk

  • Ich finde durch die Teilung des HVG ist ein fortschrittlicher Aspekt gelungen ,was die Einbringung und Handhabung betrifft.
    Nicht jeder ist Bereit einen extra Kellerzugang zu machen wenn man den Kessel austauschen muß.


    Eine Einbringung eines HVG ist ja durch die oft sehr engen und winkeligen Kellerabgänge nicht so leicht zu bewerkstelligen
    auch wenn genug Mannpower zur Verfügung steht ,weil diese oft nur aus Platzgründen begrenzt einsetzbar sind.


    Wie Rudi (Zalondo) schreibt ist er mit diesen HVG sehr zufrieden ,was Leistung -Füllraum etc. betrifft.


    Bei einen Füllraum mit 180 Liter spielt er schon in der oberen Liga mit (wie heißt es Hubraum (Füllraum) kann durch nichts ersetzt werden).


    Leider ist auch der Kesselpreis in dieser Klasse angesiedelt und daher auch nicht der große Verkaufsschlager.


    Ja es ist schon von Vorteil wenn man mit einer Ofenfüllung den Heizzyklus und somit den Tagesbedarf abdecken kann.


    Mit 56 Kg Buchenholz bekommt man schon so um die 190 -230 KWh Heizenergie geliefert.


    Das ergibt aber für den angegeben Zeitraum (7 Std) einen Durchschnittswert von knapp über 30 KW ?.
    Dafür sprechen auch die 212°C Abgastemperatur und die 7.4% Restsauerstoff welche auch gerade nicht ganz niedrig sind.


    Der Heizbedarf dürfte sich so um die 9 KW ergeben was auch die Zwischenspeichung von ca 130 Kwh für die 3200 Liter Puffer ergibt.


    Habe den HVG bei der letzten Messe (2019) angeschaut ,macht echt einen soliden und zweckmäßigen Eindruck .


    mfg Glutgeist

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