Rauchzeichen

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  • Liebe Gemeinde,


    was ich bisher nirgendwo gefunden habe, sind Hinweise, wie man die Rauchzeichen, die mein Kessel durch den Schornstein sendet, interpretieren soll/kann.
    Nach dem Anheizen oder Auflegen von neuem Brennholz raucht es ca 90 bis 120 Minuten, zunächst dunklerer Rauch, dann wird er heller. Bei dem trüben Wetter der letztn Monate kann ich schlecht beurteilen, ob das, was man gegen Ende der Raucherei aus dem Schornstein kommen sieht, Wasserdampf ist, gegen grauen Himel ist aller Dampf auch grau :S !
    Übrigens- ich komme jetzt mit einer Brennraumfüllung auf 5 Stunden Ausbrennzeit, dann ist aber nur noch gaaaanz wenig Glut im Ofen. Abgastemperatur derzeit 200° bis 230° beim Durchbrennen, dann auch weniger.
    So bitte: Wie lange sollte/daf ein Atmos im Originalzustand Rauch abgeben und was wäre zu tun, wenn die Verhältnisse bei meinem Kessel abnorm sind?
    Freue mich schon auf Eure Antworten!

    Mach' den Ofen nur halb voll,
    wenn's Holz lange reichen soll!


    Viele Grüße aus der Oberlausitz
    Jörg


    DC 30 GSE - 2 x 1000 l Pufferspeicher - Laddomat - 13 m Schornstein - Zugbegrenzer - Wolf Gaskessel als Reserve - Warmwasserspeicher - Solarkollektoren

  • hallo Jörg


    <<<guckst du mal hier in der WIKI>>> das sollte dir weiter helfen.

    Gruß fjko


    Atmos DC30RS, 2000 Liter Pufferspeicher, 275 Liter Mag, 200 Liter Warmwasserspeicher, Zugbegränzer, Abgasthermometer und Microblasenabscheider verbaut. Buderus Ölkessel Hydraulisch Eingebunden. Geregelt wird die ganze Anlage mit der Logic-Therm Steuerung.
    Vorstellung

  • Im Forum nebenan hatte ich dies mal eingestellt mit Fotos.
    Wir haben ja beide gleichen Kessel.
    Beim anheizen je nach Art wie man ihn anheizt (Seitenlange Threads nebenan gewesen) sollte/müßte die dunkle Fahne nach nach 3-5 Min vorbei sein und langsam heller werden. Wenn Die Abgastemp dann auf die 100° kommt müßte sie fast hell sein. Bei jetziger Jahreszeit noch zu sehen aber im Sommer muß man direkt hinsehen um zu sehen das da was aus dem Schornstein kommt.
    Diese Einstellung ist natürlich abhängig von den beiden Luftstangen siehe der Hinweis von fjko.
    Die sec. Einstellung sollte sehr feinfühlig geschehen da geht es um mm die sich schon stark auswirken können. Als ich noch keinen Lambdacheck hatte, habe ich dies ja manuell verschoben. Daumennagelstärke hat man am Geräusch im Kessel eine Veränderung gehört. Wie bei einem autogenen Schweißgerät wenn man mit Sauerstoff die Flamme ein reguliert dieses Geräusch hört man im Kessel. Dann ist auch oben am Schornstein nichts mehr zu sehen höchstens weißer Rauch (wie das Zeichen bei der Papstwahl) das ist die beste Verbrennung äh Vergasung heißt es ja richtig.
    Aber deine Abgastemp. was denskt Du was Du an Geld durch die zu hohe Temp jagst. Ich bin bis vor kurzem noch mit 190° gefahren. Durch die Diskussion diejetzt hier im Gange ist habe ich um meine Turbulatoren auf jeder Seite zwei Ketten gehängt und fahre jetzt zwischen 165 - 175°Abgas. Ketten kosten nicht die Welt habe ich im Baumarkt gekauft.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Danke für die Antworten. Bisher hatte ich mich an die Luftstangen nicht herangetraut. Der HM hat den Ofen "optimal" eingestellt - wenn ich da jetzt die Stangen verschiebe, was wird mit den gemessenen Werten vom HM - er sagte, besser kriegt er den Ofen nicht hin. Gut, ich werde mir die jetzigen Einstellungen reproduzierbar vermerken und dann gehts los. Stimmt schon, ich habe eine sehr leise Flamme und das Verbrennungsgeräusch wird schlagartig lauter, wenn ich die Füllraumtüre öffne, da scheint schon was an der Luft falsch zu sein. Das Schweißbrennergeräusch hab ich bei mir noch nie gehört, wenn es dem Ofen gut geht, gibt er so ein Bullern von sich, so wie man es von alten Kachel- oder auch den Kanonenöfen kennt...
    @ Jürgen: Das Problem mit der Abgastemp. steht bei mir ganz oben, aber ich wollte den originalen Ofen erst mal so optimal als möglich einstellen, schließlich nutzen 3 Baustellen nichts, da weiß man doch nie, was nun gerade diese oder jene Veränderung ausgelöst hat. Am Wochenende ist der Ausbau der AHK dran, und dann will ich einen Kettenturbulator ins 4. Loch basteln, als Übergangslösung, bis die Turbulatoren nach Twikedriver fertig sind. Doofe Frage: Welche Kettengröße nehmen? War heute auf dem Baumarkt und wollte eine 8er oder 80er Kette (weil ich sowas hier mal gelesen habe), aber die wußten damit nicht anzufangen.

    Mach' den Ofen nur halb voll,
    wenn's Holz lange reichen soll!


    Viele Grüße aus der Oberlausitz
    Jörg


    DC 30 GSE - 2 x 1000 l Pufferspeicher - Laddomat - 13 m Schornstein - Zugbegrenzer - Wolf Gaskessel als Reserve - Warmwasserspeicher - Solarkollektoren

  • Das Schweißbrennergeräusch hab ich bei mir noch nie gehört, wenn es dem Ofen gut geht, gibt er so ein Bullern von sich, so wie man es von alten Kachel- oder auch den Kanonenöfen kennt...


    hallo Jörg


    das Bullern oder Wummern was du meinst kommt davon das der Kessel zu viel Holzgas erzeugt :!:
    Das Bullern wird ja nur am Anfang des Abbrandes sein, da Primärluft zu weit offen ist:?: mach Primärstange so weit zu bis das Bullern weg ist.
    Fals nötig auch Sekundärluftstange anpassen :!:


    Zum 4 Turbulator ja 8 mm Kettenglider kannst nehmen und auch doppelt einhängen, oder bis du deine anderen Turbus hast einfach den einen abdecken und nur einen kleinen Spalt frei lassen das noch Abgas raus kann.

    Gruß fjko


    Atmos DC30RS, 2000 Liter Pufferspeicher, 275 Liter Mag, 200 Liter Warmwasserspeicher, Zugbegränzer, Abgasthermometer und Microblasenabscheider verbaut. Buderus Ölkessel Hydraulisch Eingebunden. Geregelt wird die ganze Anlage mit der Logic-Therm Steuerung.
    Vorstellung

    Edited once, last by fjko ().

  • Für die Turbos habe ich 6 mm Kette genommen. Auf jeder Seite zweimal und unten mit einem aufgeflexten Ketten Glied die man ja trennen muß wieder zusammen gedrückt am Schraubstock. Die Kette durch die obere Öse durchgefädelt unten rum oben nochmal durch und unten zusammen.
    Andere haben 8 mm genommen und dann nochmal 5 mm Ketten drumherum um die 8 mm.
    Ich werde auch abwarten wie unsere Spezies am Ende ihrer Messergebnisse sich entscheiden für das oder das. Dann eine Sammelbestellung damit es auch noch Mengen Rabbat gibt.
    So wie bei den Edelstahldüsen Platten 1 Stck über 260 € und bei 20 Stck rund die Hälfte für eine.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

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  • Hallo Forumgemeinde


    Ich denke "Puritas" hat ein sehr interessantes Thema angeschnitten.
    Mit der Atmos Fibel ist ihm auch nur teilweise geholfen.
    Ich vermute " er macht es so wie ich - am Schornsteinkopf schauen ob der Kessel läuft".
    Wenn ich die Bilder finde stell ich die ein.


    Aber jetzt mal im Ernst: Schaut Ihr als jahrelange Atmosheizer noch auf den Schornsteinkopf ?
    Oder geht Ihr rein nach Gehör ?

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


    DC30GSE/2000 l Puffer/160 l WWB/ACD01/8m DW Schornstein 180 mm/Laddomat/Zugbegenzer/Belimo/120 m² Wohnfläche/2 Personen
    DC25GSE(long Version)/2400 l Puffer/ACD01/Viessmann 24kw Öler mit 160l WWB/Laddomat 21/Zugbegrenzer/Belimo/120m² Wohnfläche/3 Personen
    DC25GSE(long Version)2000 l Puffer/keine ACD01/Viessmann Vitola 18kw/Regelung Dekamatik/ 120m² Wohnfläche/4 Personen
    Attack DPX 25 Profi

  • Ich sehe sehr oft zur Esse hoch!! Das habe ich mir im laufe der Jahre so angewöhnt.
    Es liegt vielleicht daran das ich vor der Wende einen GK 21 hatte! Damit habe ich pro Jahr 10 Tonnen Koks/Steinkohle/Rohbraunkohle in Wärme umgesetzt. Da mußte man oft erst einmal sehen wie die Windrichtung steht wenn ich vor hatte Steinkohle nach zu legen!!! Wer die Bilder von der Fichtelbergbahn in Oberwiesenthal kennt. Den Zug sah man schon einige km weit an Hand der schwarzen Wolke aus dem Tal hoch steigen.


    Aber damit habe ich auch meinen Kessel eingestellt. Dazu kommt das mein Kessel verschiedene Arten von Holz "verdaut" (Obststiegen/Paletten/getrocknete Sägespäne/getrockenete geschreddertes Gartensträucher und kl.Baumäste etc) dementsprechend muß man doch mal ein wenig prim Luft regulieren.
    Man hört das Geräusch und dann sehe ich ob es eine weiße Fahne ist. Den Rest mach Lambdacheck.

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


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    UVR 1611

  • Hallo,


    hm ich bin ein bisschen verwundert. Da stellt der erste wirklich neue Hilfesuchende eine Frage und statt zu antworten diskutiert ihr über Ketten , Turbulatoren usw.. 8|


    Ich werd euch mal an die eigentliche Frage erinnern :thumbup:


    So bitte: Wie lange sollte/daf ein Atmos im Originalzustand Rauch abgeben und was wäre zu tun, wenn die Verhältnisse bei meinem Kessel abnorm sind?
    Freue mich schon auf Eure Antworten!


    Also Jörg, ein Atmos sollte nach dem anheizen nur ganz kurz qualmen auf keinen Fall 2 Stunden! Zuerst mal damit wir vom gleichen reden:
    dunkler Qualm stark riechender Qualm=>schlecht, weil unverbranntes Holzgas, riecht auch so
    heller weißer bis grauer Dampf=>normaler Wasserdampf, ja nach Wetter und Jahreszeit mal gut oder auch weniger gut zu sehen, riecht auch nur schwach nach Holzgas


    Also hast du Qualm oder Dampf? Kläre das mal, zur Not rieche halt mal dran (aber nicht zu lange das kann schlecht ausgehen :D:D:D ).
    Ist es Dampf dann ist's ok, vielleicht etwas zu lange. Feuchte vom gespaltenen Holz innen gemessen?


    Ist es Qualm dann läuft was falsch. Ich sehe da erstmal drei MöglichkeiteN.


    1. falsche Anheizmethode, Pappier oder viel Kleinholz=> besser nur mit Restholzkohle und 4-5 kleinen Stücken und Gasbrenner anheizen (ich nutze die "von oben Methode" hat sich bei mir bewährt)
    2. nach dem Anheizen geht dein Kessel gar nicht in die Vergasung, deine Abgastemp. geht nicht über 150C° und wenn du die obere Tür an lüftest macht es puff und die Abgastemp. steigt zügig über 200C°=> du hast die obere Tür zu früh zugemacht der Kessel kriegt in der Startphase zu wenig Sauerstoff, warte etwas länger
    3. du stehst zu sehr auf dem Gaspedal 8o => grundsätzlich zu viel Primärluft, es wird nicht alles Holzgas verbrannt
    Mir fällt da noch eine 4. Möglichkeit ein: Du heizt mit Eichenholz das brennt schlechter an und qualmt daher auch mal länger.


    Es gibt sicher noch mehr Möglichkeiten. grundsätzlich würde ich dir raten zu einem erfahrenen Atmosheizer zu fahren und dir mal einen Kessel im Betrieb anzuhören. Ein Schweißbrennergeräusch darfst du nicht erwarten. Wenn mein Kessel gut läuft höre ich außer dem Lüfter nicht viel. Wenn ich viel Gas gebe höre ich allenfalls ein leichtes Rauschen. Wenn du die obere Tür öffenest wird das Vergasergeräusch deutlicher und geht in ein Wummern über das bedeutet zu viel Gas im Extremfall kannst du die Druckwellen spüren 8o , soweit soll es aber nicht kommen.


    Ich würde dir raten erst mal deinen Kessel in den Griff zu bekommen bevor du etwas verändern/tunen willst. Heize mal die Restsaison im Originalzustand bis du wirklich weißt was du machst.


    Noch was zum besseren Verständnis. Die Anheizklappe heißt bei mir Nachlegeklappe und wird nur als solche benutzt. Da ist sie auch sehr hilfreich wenn man seine Nachlegeintervalle nach der Arbeitszeit und nicht nach dem Kessel ausrichten muss.
    Um Ärger mit der Klappe aus dem Wege zu gehen noch einen gut gemeinten Rat.
    Bohre den Bolzen wie Woodstocker aus, baue die Klappe ab, schau dir die Dichtfläche an der Klappe und am Kessel an, sind dort Schweißperlenreste aus der Produktion dann schnappe dir eine Flex und glätte die Stellen, bau die Klappe wieder ein stecke eine Schraube o.ä. in das Loch. Dann baue eine feste aber weiche Zugfeder hinten dran die die Klappe nach hinten und UNTEN zieht. Das ist huntertprozentig dicht und bleibt es auch. Nach unten ist wichtig damit die Klappe ihre Dichtfläche beim schließen freischabt. Ich hatte sie auch ausgebaut habe aber nach kurzer Zeit zurück gerüstet.

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
    -2x2750l ex Gastanks als Puffer, mit Stroh gedämmt im Holzverschlag, Anlage in 5/4" Schwarzrohr geschweißt
    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
    -Solar seit Sep.2013, Direktwasseranlage, 20m² "Wuxi-Wankang" Heatpiperöhren, 60°, fast Süden, Resolregler "Deltasol BX", WMZ über "Grundfoss Dirkt Sensors"
    -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS


  • moin Volker
    :denken:
    ich habe in der Fragestellung nichts lesen können das Jörg Probleme mit der Anheizklappe hatte :happy2::happy2::happy2:


    Und die Anregung der Turbulatoren kam nur so als Tipp von Jürgen weil seine AGT bei 230° ist bzw war :!:


    Sorry noch mal wegen :1-ot: konnts mir nicht verhalten :danke:


    @ Volker
    aber das was zur Frage gehört hast gut beantwortet :thumbup: , was aber teilweise auch schon in anderer ausdrucksweise geschrieben war 8)

    Gruß fjko


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    Vorstellung

  • Oh Mist erwischt 8| ,


    natürlich liegst du da richtig ;) . Zum Schluss sind mir auch ein bisschen die Gäule durchgegangen :whistling: . Und ja, ich habe auch die direkten :D Antworten gesehen.

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
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  • Also. Leute,


    bitte keinen Streß, ob das nun zum Thema gehört, oder nicht. Habe jetzt keine Zeit, ausführlich zu antworten, aber als "Heizergehilfe" bin ich für jede Anregung dankbar, habe auch schon viel in diesem und dem anderen Forum gelesen. Wenn die Diskussionen jetzt ausuferm, kann der Mod. das Thema ja in den Stammtisch verschieben...
    Nur so viel: Heute morgen die Sekundärluft eine Winzigkeit mehr geöffnet. Ergebnis: Ofen kam gar nicht auf Temperatur. Ich denke, Volker hat hier irgendwo den Finger drauf.

    Mach' den Ofen nur halb voll,
    wenn's Holz lange reichen soll!


    Viele Grüße aus der Oberlausitz
    Jörg


    DC 30 GSE - 2 x 1000 l Pufferspeicher - Laddomat - 13 m Schornstein - Zugbegrenzer - Wolf Gaskessel als Reserve - Warmwasserspeicher - Solarkollektoren

    Edited once, last by puritas ().

  • Keine Panik Jörg.


    Weil man ja manches falsch verstehen kann und auch nicht sehen kann ob ein Schreiber am Monitor grinst oder grimmig kukt gibt es doch in der Computerwelt Smilies. Daran kann jeder erkennen wie das geschriebene gemeint war :thumbup: .

    Grüsse


    Volker


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  • Wir sind ja wieder beim Thema! Nur keinen stress. Mir geht es ja selber so manschreibt und durch einen Satz als Ergänzung oder wie auch immer kann man dadurch das Ganze in einenandere Richtung lenken. Bis dann das Navi sagt "bitte wenden" (grins)


    Ich glaube kaum das die sec. "Verschiebung " die Verschlechterung bwirkt hat. Mal ein wenig mehr prim. geben!
    Für diese ganze Sache spielt ja auch eine Rolle was für Holz liegt denn im Kessel. In meinem Kessel kommt Holz wie ich es geholt habe. Wenn ich in der Werkstatt zu tun habe, dann heize ich auch mal nur mit keinem Stückholz sondern nur mit "Kleinzeug" d.h. ich muß alle 10 -15 min nachlegen. Da muß ich auch prim etwas öffnen, damit von oben mehr Luft dazu kommt um das "Zeug" in Wärme um zu setzen.


    Da gehe ich auch mal raus und sehe nach der Farbe die oben rauskommt.

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    Mit freundlichem Gruß Jürgen


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  • Also hast du Qualm oder Dampf? Kläre das mal, zur Not rieche halt mal dran

    Ich denke mal, es ist Qualm, riecht auch stark nach Holzgas. Ich bilde mir ein, Qualm kommt unmittelbar aus dem Schornstinkopf, bei Wasserdampf ist genau über dem Schornsteinkopf eine "rauchfreie" Zone, dann entstehen die Dampfwolken, jedenfalls bei entsprechenden Witterungsbedingungen.


    nach dem Anheizen geht dein Kessel gar nicht in die Vergasung, deine Abgastemp. geht nicht über 150C° und wenn du die obere Tür an lüftest macht es puff und die Abgastemp. steigt zügig über 200C°=> du hast die obere Tür zu früh zugemacht der Kessel kriegt in der Startphase zu wenig Sauerstoff, warte etwas länger

    So ist s zur Zeit - nur worauf soll ich warten - habe ich was überlesen? :denken:



    du stehst zu sehr auf dem Gaspedal 8o => grundsätzlich zu viel Primärluft, es wird nicht alles Holzgas verbrannt

    die Primärklappe ist fast ganz zu.


    Hier mal meine Grundlagen, wie ich meinen Ofen anheize, und wie es dann mit dem Abbrand weitergeht.


    Asche und Holzkohle vom Vortag bleiben im Füllraum, quer über die Düse 3 - 4 kleine Holzstücke, darauf etwas zusammengedrehte Papierstreifen aus dem Aktenvernichter und daüber ca. 5 Liter trockene Rinde, obendrauf drei dünne Holzscheite. Papier anzünden, obere Tür zu, untere Tür auf, AHK auf und je nach Wetterlage bei Naturzug oder mit eingeschaltetem Ventilator anbrennen lassen. Nach ca. 5 min. untere Türe und AHK zu (Ventilator ein, wenn nicht schon geschehen) und der Ofen beginnt zu fauchen - man hört, dass in der Düse „Betrieb“ ist. Nach weitern 10 min. ist der ganze Scheiterhaufen durchgebrannt und ich habe ein schönes Glutbett. Jetzt staple ich darauf die Holzscheite (Kiefernholz mit 14 - 16% Feuchte, auch innen gemessen), bis der Ofen voll ist (AHK dabei offen, wegen des Rauches, der sich zu bilden beginnt). Nachdem AHK und obere Tür wieder zu sind, höre ich wieder das Düsengeräusch (und manchmal hustet der Ofen auch, wenn die Düse nicht richtig frei ist :) ).
    Nach ca. 5 bis 7 min. wird das Düsengeräusch immer leiser. Wenn ich die untere Türe öffne, ist dort alles still und schwarz belegt. Bisher hat sich der Ofen nach einer gewissen Zeit immer wieder „erholt“, die Verbrennung kam in Gang, nach 30 min. war die Kesseltemperatur bei 80°, aber aus dem Schornstein kam Qualm, stundenlang. Wenn ich die obere Türe öffnete, sah ich schwarze Holzscheite, keine Flamme, keine Glut, nur von unten kamen ein paar spärliche Flämmchen nach oben, die dann durch die Luftzufuhr größer wurden. Die Abgastemperatur stieg zügig auf ca. 200°, nach drei Stunden Abbrand war sie in letzter Zeit auf ca. 260° gestiegen.
    Seit kurzem dauert die „Erholungsphase“ nach dem Auflegen immer länger. Heute habe ich, Euren Ratschlägen folgend, die Sekundärluft erhöht (Stange raus gezogen), und nun brennt der Ofen gar nicht mehr, nur noch Qualm, Geruch nach verbranntem Holz und die Abgastemperatur liegt bei 160°. Erhöhung der Primärluft brachte auch nichts. Ich habe dann den Belimo-Poti auf 300° (Anschlag) gedreht, damit der offen bleibt.
    Weiter habe ich die Primär- und Sekundärluftstangen auf die empfohlenen Werkseinstellungen für Weichholz geschoben - erfolglos, der Ofen kommt nicht in Fahrt...
    Irgendwann ist dann doch die Verbrennung in Gang gekommen und alles Holz verbrannt, im Puffer und der Heizung war Wärme angkommen und der untere Brennraum sieht wieder braun/grau aus, nix schwarz. Ich verstehe es nicht.


    Nun läuft wieder der Gaskessel, und ich bin am Verzweifeln. :kettensaege:

    Mach' den Ofen nur halb voll,
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    Viele Grüße aus der Oberlausitz
    Jörg


    DC 30 GSE - 2 x 1000 l Pufferspeicher - Laddomat - 13 m Schornstein - Zugbegrenzer - Wolf Gaskessel als Reserve - Warmwasserspeicher - Solarkollektoren

  • Hallo puritas,


    Versuche mal eine andere Anheizmethode. Ich vermute das Dein Anfangsglutbett zu klein ist und der Kessel nachdem Du alles zu gemacht hast lange braucht bis er in Fahrt kommt.


    Ich schlage Dir mal folgendes vor, ob das machst ist Deine Sache:


    Kessel einschalten, Ventilator läuft und Belimo ist ganz auf.
    Luftklappe aushängen und ganz öffnen.
    AHK bleibt ZU.
    Primärluft ganz AUF und Sekundärluft ganz ZU
    Untere Tür bleibt ZU
    Gute vier Hände voll Kleinholz ( Spänchen ) auf die Düse legen, zwei Grillanzünder darauf und anzünden. Dabei sollten die Flämmchen nach unten weg gezogen werden. Kessel volllegen. Obere Tür einfach anlehnen, sodass sie noch etwas offen ist. Warten bis der Kessel über 120° AGT ist, obere Tür schliesen.
    Nach ca. 1/2 Stunde sollte die AGT um die 200° sein.
    Dann Frischluftklappe einhängen, Primärluft GANZ ZU. Die AGT im Auge behalten und wenn sie zu stark abfällt die Primärluft etwas öffnen und warten.
    Ganz wichtig ist das die AHK geschlossen ist.


    Vielleicht geht diese Methode bei Dir. Ich heize schon Jahre so an.


    Gruß Monty

    DC 25 GSE, 2 x 800 L Puffer, 7,5 qm Solar


    Was lange währt,wird endlich gut.

    Edited once, last by monty ().

  • Hallo Jörg,


    wenn ich das so lese glaube ich an eine Kombination von 2 Fehlern. Falsche Anheizmethode die zu viel Holzgas erzeugt und falsche Klappenstellung die die Vergasung abwürgt.


    Zur Anheizmethode gab es ein prima Video von Manfred glaube ich. Das war zwar mit Holzbrikett aber mit Holz funzt das genau so gut. Ich kann es aber nicht finden. Hat jemand einen Link dazu?


    Zur Grundeinstellung des GSE kann ich dir auch nicht helfen da ich einen anderen Kessel habe. Vielleicht kann Jürgen was dazu sagen. Dazu wäre noch dein Schornsteinzug interessant. Hast du einen Zugbegrenzer und wenn ja auf welchen Wert ist der eingestellt? Hat das dein Heizungsbauer oder Schornsteigfeger vielleicht mal gemessen?

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
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    - Centramischer als RLA, WMZ, gemauerter 25x25cm Schornstein, ca.6,5m hoch, alles in der Garage, 20m Fernwärmeleitung
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    -Brauchwasserwärmepumpe seit Sep.2014, Dimplex BWP30HS

  • Hallo Volker,
    hab auch grad gesucht, ich heize mit Lötlampe von unten an, siehe Film von Woody:


    Video --> Holzvergasungsbeginn 90 Sekunden nach dem anfeuern mit ATMOS DC 30 GSE


    Wobei mir bei den Bildern von Woody grade was aufgefallen ist:
    Zur Hohlbrandvermeidung sollte die Rinde immer unten sein.


    Habe seit meinem Projekt "Hohlbrand- Erkennung und Behebung" diesbezüglich einige Erfahrung; versuch mal einen Hohlbrand geplant zu erzeugen, geht am besten mit astigem, krummen Fichtenholz und Rinde nach oben...


    Gruß Gust

  • Hallo Jörg,


    ich hab das Video gefunden. Steht im alten Forum in der ATMOSpedia->Anheizmethoden->ganz ganz weit unten eingestellt von Manfred das Video ist aber von Dieter.


    http://download.mevotec.net/Atmos/Ofen.MP4


    Ich glaube im Gegensatz zu Monty das du zu Anfang durch das ganze Kleinholz zuviel Holzgas erzeugst.
    Du brauchst bei einem Vergaser zum Start aber Glut kein Feuer. Das ist ganz wichtig. Und von der Glut brauchst du keine Riesenmengen 2 Hände voll Holzkohle reicht. Wichtig ist noch das die obere Tür einen Spalt offen bleibt bis das Abgastermometer genug anzeigt. Bei meinem Kessel 210C° nach ca 8 min.. Erst dann die obere Tür ganz zu. Monty hatte das aber schon gut erklärt.
    Damit ein ungeregelter Kessel dann an bleibt müssen die Klappeneinstellungen stimmen, da frag aber die GSE Heizer.

    Grüsse


    Volker


    -altes Bauernhaus 280m² etwas gedämmt, DC40GS
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  • Hallo,


    versuch mal folgende einstellung bei deinen Luftstangen. Primär 17mm (zollstock quer); Sekundär 3mm (Zollstock hochkant)
    damit sollte er auf jeden Fall brennen. zumindest mir weichholz.


    Gruß Jörg

    ETA SH 30 TOUCH :flipaus: seit 06/15
    Schornstein Keramik 11m hoch. 2000l Puffer. 1.Puffer mit WW-Spirale. 1 Mischerkreis obere Etage. 1 Mischerkreis untere Etage nur Fußbodenheizung. Altbau BJ 1890 ohne Fassadendämmung.
    Zu beheizende Fläsche ca 160m² auf mollige 23 Grad das meine 3 Mädels nicht frösteln. :)

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