Posts by pellet-heizer

    Ich hatte die Tage Zeit und Muße, mal den Kasten für den Pelletsauger zu bauen. Ich wollte eigentlich OSB Platten verwenden, bin dann aber auf Leimholzplatten ausgewichen, die teilweise schon das richtige Maß hatten. So gab es wenig Abfall. Ausgekleidet wurde der Kasten mit 7cm Akustikschaummatten. Dann kam natürlich noch der ganze Kleinkram dazu, wie Ringmuttern, Gewindestangen, Schraubhaken, Sicherungsmuttern, etc.


    Aufgrund der extremen Enge in unserem Heizungsraum gestaltete sich der Einbau etwas schwierig, doch letztendlich hängt der Kasten an der Decke. Die Lärmminderung ist deutlich spürbar. Natürlich ist der Sauger jetzt nicht flüsterleise, doch er ist deutlich leiser als vorher und komplett vom Haus entkoppelt, was mir am wichtigsten war. Ich denke, jetzt könnte man den Sauger auch nachts laufen lassen. Die größte Lärmquelle ist jetzt die automatische Wärmetauscherreinigung des Kessels, doch die könnte ich nachts deaktivieren.


    Hier ein paar Bilder:


          

    Ich nutze auf Windows die entpackte ZIP ohne Installation.

    Ich komme aber mit dem DBeaver nicht auf die DB.

    Könntest Du mir dazu bitte weiterhelfen.


    Ja, das ist normal. Der Benutzer "p4" hat nur Rechte für lokalen Login in die Datenbank. Wenn Du von einem anderen Rechner aus in die Datenbank willst, solltest Du einen neuen Benutzer einrichten. Wie das geht, habe ich hier schon mal beschrieben.

    Brennwert ist natürlich zusätzliche Technik, wo etwas kaputtgehen kann, der Kamin muß für die niedrigeren Abgastemperaturen geeignet sein und gut funktionieren kann die Technik nur bei niedrigen Rücklauftemperaturen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß das bei Dir gegeben ist, doch ich kann mich natürlich irren.


    Warum willst Du die Rippenheizkörper rauswerfen? Haben sie zu wenig Leistung, um mit der gewünschten Vorlauftemperatur den Raum zu erwärmen?


    Wenn Du Förderung von der BAFA haben willst, muß zwingend ein hydraulischer Abgleich gemacht werden und muß auch nachgewiesen werden. Dafür braucht es voreinstellbare Ventile am Heizkörper, damit die berechneten Durchflußmengen eingestellt werden können. Unter Umständen müssen also alte Ventile gegen voreinstellbare ausgetauscht werden.

    Ich habe letztens meinen Server neu aufgesetzt und dabei einfach die Datenbanken von der alten Festplatte auf die neue SSD kopiert.


    Unter "/etc/p4d" liegen ein paar Konfigurationsdateien und eventuell das Zertifikat + private Key für den HTTPS Service des p4d. Diese solltest Du übertragen, wenn Du sie nicht neu erstellen willst.


    Die Datenbanken der MariaDB befinden sich in "/var/lib/mysql". Du könntest damit folgendes tun:


    service p4d stop

    service mariadb stop

    mv /var/lib/mysql /var/lib/mysql.old


    Dann kopierst Du den alten "mysql" Ordner nach "/var/lib". Anschließend mußt Du noch den Eigentümer prüfen. "mysql" und alle Dateien und Ordner darin müssen dem Benutzer/Gruppe "mysql" gehören.


    chown -R mysql:mysql /var/lib/mysql


    Dann kannst Du die MariaDB und p4d wieder starten und alle Einstellungen und historischen Daten sollten vorhanden sein, auch eventuell eingerichtete Benutzer für den Zugriff auf die Datenbanken.

    P4D, hatte ich weiter oben verlinkt. Manche hängen einen RasPi an den Kessel, andere haben sowieso einen Linux Server laufen. Die Steuerung spuckt ständig Daten über den seriellen Port aus und der p4d nimmt sie auf. Man kann auch viele Einstellungen der Steuerung direkt über die Weboberfläche des p4d durchführen.

    Für andere Hersteller gibt es auch solche Lösungen. Mußt Du einfach mal im Forum suchen.


    Mein Kessel läuft im Winter immer dreimal am Tag, morgens, mittags und am späten Nachmittag. Also lasse ich die Austragung am Vormittag und am Abend laufen, immer in den sowieso vorhanden Pausen. Das hat immer gut funktioniert.

    Ich sehe das nicht als Nachteil. Wenn man die Steuerung vernünftig konfiguriert, dann füllt sie immer in den Pausen auf. Zumindest ist das bei mir so. Allerdings weiß ich dank Kesselüberwachung auch genau, was der Kessel treibt.


    Die Frage ist eher - "Wird die Steuerung vernünftig konfiguriert?". Das hängt stark vom Heizungsbauer und/oder Eigentümer ab. ;)

    So hat halt jeder seine Prioritäten. Wer Komfort will und keine Lust auf Säcke schleppen hat, der nimmt einen Bunker und läßt sich lose Ware liefern. Lose Ware ist immer günstiger als Sackware. Aktuell könnte ich z.B. 5t ENplus A1 für ca. 980€ bekommen, inklusive Lieferung. Je mehr man abnimmt, umso günstiger wird es. Klar muß der Bunker vorhanden sein.

    Das habe ich nicht geschrieben, sondern TigerTooth.


    Der PE1c, der Dir angeboten wurde oder sagen wir besser jeder Fröling Pelletkessel mit der P3200 Steuerung stoppt den Verbrennungsvorgang, bevor Pellets aus dem Bunker in den Tagesspeicher gefördert werden.

    Es geht hier um Gesundheitsschutz. Maximale Hebelasten wurden schon in den 80ern festgelegt. Außerdem sollte man nicht vergessen, daß auch Frauen solche Säcke heben und tragen können müssen. Für die beträgt das Maximalgewicht zum Beispiel 15kg. Daß ein kräftiger Kerl auch einen unhandlichen 50kg Sack hochgewuchtet bekommt, steht außer Frage. Förderlich für seine Gesundheit ist es trotzdem nicht und welcher Händler würde Ware vorhalten, die nur Bodybuilder kaufen?

    Heizungsbauer dimensionieren den Kessel doch gerne größer als nötig - "Sicherheitsreserve". ;)


    Der Pelletkessel läuft jedenfalls so lange mit voller Last durch, bis der Puffer geladen ist. Im Automatikbetrieb schaltet er ab, wenn Puffer unten eine bestimmte Temperatur erreicht hat. Der Kessel schaltet ein, wenn Puffer oben eine bestimmte Temperatur unterschreitet.

    Das Einblas-/Absaugrohr ist als DN100 angegeben, also Nennweite 100mm (Außendurchmesser 110mm). Dieses wird in die Wand eingeputzt/-geklebt und wenn möglich auch mit dieser verschraubt. Am äußeren Ende ist eine Storz A Kupplung, wo der Lieferant seine Schläuche anschließt.


    Hier ist ein Beispiel solcher Stutzen mit Belüftung und 45° Winkel für enge Anschlußgegebenheiten.

    Eigentlich ist es ganz einfach.


    "Außentemperatur, unter der die Heizkreispumpe im Heizbetrieb einschaltet: x °C" bestimmt den Schwellwert, ab dem der Sommerbetrieb beginnt, also der Mischer zu ist und die Pumpe abgeschaltet.


    Vorlauf-Soll errechnet sich aus der Heizlinie. Dieser Wert wird benötigt, um den Mischer zu steuern. Ist Soll kleiner IST, wird der Mischer aufgefahren, ist Soll größer IST, dann wird der Mischer zugefahren. Ziel ist natürlich, daß SOLL mit IST übereinstimmt. Das hat aber nichts mit der Heizkreispumpe zu tun. Die Heizkreispumpe ist entweder an oder aus, je nach Außentemperatur.

    Ein Pelletkessel sollte nicht zum Takten kommen, wenn er mit einem ausreichend dimensionierten Pufferspeicher kombiniert wird und für das aktuelle Förderprogramm BEG wird für Pelletkessel ein Mindestpuffervolumen von 30 Litern pro kW Kesselleistung verlangt. Solange der Puffer nicht komplett geladen ist, läuft ein Pelletkessel auf Nennlast. Ist der Puffer voll geladen, wird abgeschaltet. Du mußt Dir also keine Sorgen wegen Teillastbetrieb machen.


    Wenn Du wissen willst, wie die korrekte Leistungsgröße des neuen Kessels sein soll, dann solltest Du eine Heizlastberechnung ausführen (lassen). Diese ist sowieso nötig für den vorgeschriebenen hydraulischen Abgleich. Bei der Berechnung wird für jeden Raum die benötigte Menge Energie ermittelt, um diesen bei Normaußentemperatur auf eine gewünschte Raumtemperatur zu heizen. Dann wählst Du den passenden Kessel aus. Ist dieser zu klein dimensioniert, wird es vielleicht nicht richtig warm, obwohl der Kessel im Dauereinsatz ist. Die Normaußentemperatur erreichen wir allerdings selten, daher muß man das nicht so eng sehen. Die Warmwasserbereitung sollte man aber nicht vergessen.


    Wenn Dir bisher die 10kW Leistung gereicht haben und niemand frieren mußte, sollten sie auch weiterhin reichen. Irgenwann muß ein Pelletkessel allerdings Pause machen, um seinen Tagesspeicher aufzufüllen. Bei starkem Frost kann das auch mehrmals am Tag sein. In der Zeit produziert er natürlich keine Wärme.


    Ein etwas größerer Kessel (z.B. 15kW) kann den Vorteil eines größeren Tagesspeichers mitbringen. Außerdem heizt er natürlich den Puffer schneller auf und kann Leistungsspitzen abfangen, z.B. morgens.


    Ein Pelletkessel hat eine Startphase, wo er vorwärmt und ein Glutnest mit Pellets erzeugt. So etwas gibt es bei einem Gas-/Ölkessel nicht. In dieser Zeit gibt der Pelletkessel keine Wärme ab. Auch das muß man berücksichtigen, spätestens bei der Konfiguration der Heizzeiten.