Posts by Austro-Diesel

    Gegenfrage: 160 m2 zugige Berghütte aus der Gründerzeit oder 160 m2 topmodernes Loft in der Rheinebene? Ein- oder dreimal am Tag angeschürt?


    Ein bisserl mehr Mühe darf man/frau sich schon machen. Unsere Glaskugeln sind aktuell in Reparatur.

    Wenn das ein massiver Speicherofen ist, dann musst du darin mehr Holz verfeuern. Es dauert Stunden, bis bei einem Speicherofen die Wärme außen ankommt. Aber dann sollte sie auch noch länger anhalten!


    Nach meinem Bauchgefühl müsstest du ca. 10 bis 15 kg Holz täglich verheizen müssen, damit der Ofen die notwendige Heizwirkung bringt. — Wieviel verfeuerst du tatsächlich?

    Was ist das Ziel?

    Wie werden die Nebenräume beheizt?

    Wie hoch sind die Ansprüche an zeitgemäßes Wohnen?


    Bisserl zündeln und ein wenig lokale Wärme? Das macht der jetzige Ofen doch auch. Wird mit einem anderen Ofen kaum anders.


    Den Nachtspeicherofen entlasten um Stromkosten zu sparen?

    Musst du das Holz kaufen? Dann muss besser eine ordentliche Heizung rein.

    Kommst du an günstiges Holz? Dann eher einen Ofen mit Speichermasse und den kontinuierlich betreiben.


    Dieses On-Off-Heizen von 17 bis 23 Uhr kannst du mit jedem Ofen machen und es wird nicht viel anders sein, als mit dem bisherigen. Je nachdem wie massiv der gebaut ist kann es sogar noch schlechter werden, in der Nähe rasch zu heiß, in der Entfernung kommt wenig davon an.


    Wieviel Holz verheizt du im Bestandsofen pro Stunde? Und welche Abgastemperatur hat der am Schornsteineintritt, sprich: Wie sieht es mit Wirkungsgrad und Feuerungsleistung aus?



    Wir haben einen gut 20 Jahre alten stählernen Kaminofeneinsatz von Spartherm (Modell Speedy), der hat 8 kW Nennleistung. Da werfen wir pro dreiviertel Stunde rund 2 Scheite zu 1,5 kg rein, also gut 2 kg pro Stunde. Macht 8 kW. Der Ofeneinsatz ist mit einer leichten Ummauerung aus Schamotte-Schnellbauplatten verkleidet, hat unten und oben Luftgitter für Konvektionswärme. Gefühlt geht die halbe Wärme beim Rauchfang raus.


    Der Ofen ist nach einer knappen Stunde auf Leistung und heizt dann bei Wintertemperaturen um Null Grad problemlos das Wohnzimmer mit 45 m2 (viele Außenwände und Fenster), ein Teil der Wärme zieht durchs angrenzende offene Stiegenhaus auch in den Gang im Obergeschoß, wo sich die Wärme ein wenig verläuft. Es ist eher schwierig, das Feuer bei Laune zu halten und dabei nicht zu groß werden zu lassen.


    Das 150 m2 große Haus ist von 1998 mit 6 cm Styropor, zweifachverglaste einfache Kunststofffenster — also alles passabel bis mittelprächtig, aus der damaligen Zeit betrachtet.



    Dein Haus ist älter, der Sanierungszustand unbekannt. Wenn nicht viel gemacht wurde wird es mehr Wärme brauchen, als Reihenmittelhaus aber wieder weniger.


    Freunde haben in ihrem Reihenmittelhaus aus einem ähnlich gebauten Haus aus 1998 einen recht modernen einfachen Kaminofen, da fallen immer die Fliegen von den Wänden, wenn der zu heizen beginnt.



    Das Problem scheint mir vielleicht mehr in der Wärmeverteilung zu liegen, als am Ofen. Schon mal (evtl. provisorisch) einen Ventilator in den Wanddurchbruch montiert?

    Wie kann denn in dem Haus die warme Luft vom Ofenstandort in den Flur und die Küche vordringen?


    Normale Türöffnungen behindern die Zirkulation derart, dass Erfolg ziemlich aussichtslos ist. Wenn dem so ist, dann müsste man auch über den Türen, knapp unter der Decke, große Wanddurchbrüche machen, wo hindurch die warme Luft ziehen kann; durch die offene Tür kann die kalte Luft in Richtung Ofen zurückströmen. Theoretisch kann man diesen Luftaustausch sogar mit Ventilatoren fördern.



    Konvektion entsteht an heißen Oberflächen. Je heißer und je größer, desto ausgeprägter. Große Luftbewegung bringt Staubaufwirbelung mit sich, hohe Temperaturen führen zur Verkokung von Staub mit den bekannten dunklen Spuren an den Wänden. Die Luftströmung hat einen "starken Drang nach oben" und lässt sich dadurch einigermaßen "lenken"


    Die Heizleistung von Konvektionsöfen kann bei ein und demselben Ofen bei ausreichendem Schornsteinzug durch nachgeschaltete Heizkästen noch erweitert werden, das steigert auch den Gesamtwirkungsgrad des Ofens, weniger Hitze entweicht direkt in den Fang. Diese brauchen jedoch auch etwas Raum. Auch ein langes Ofenanschlussrohr trägt spürbar zur Wärmeabgabe bei.


    Allen diesen Öfen ist gemein, dass sie relativ hohe Heizleistungen bieten, allerdings durch die hohe Wärmeabgabe auch relativ schnell auskühlen wenn man das Feuer herunterbrennen lässt — meist ist in zwei, drei Stunden nach dem Erlöschen des Feuers "die Luft draußen". Durch permanentes Nachlegen (Dauerbrand) kann das Feuer stundenlang aufrechterhalten werden, was je nach Brennstoff, Ofenkonstruktion und Geschick mal mehr oder weniger Qualm und Gerüche produziert.


    Übliche Kaminöfen haben eine Heizleistung von 6 bis 8 kW, was bedeutet, dass man rund 2 kg Holz pro Stunde nachlegen muss.



    Ein Speicherofen (Grundofen Kachelofen, Specksteinofen) verfolgt einen anderen Ansatz, nämlich die Wärme eines heftig abbrennendes Feuers in die Speichermasse aufzunehmen und verlangsamt wieder abzugeben. Dies bedingt eine im Moment geringere Heizleistung, eine sehr deutlich verzögerte erste Wärmewirkung und ein relativ großes Ofengewicht. Im Gegenzug genießt man eine ziemlich gleichmäßige Wärmeabgabe über den ganzen Tag.


    Die Oberflächentemperatur des Speicherofens bleibt eher gering, dadurch gibt es auch weniger Konvektion, weniger Schmauchspuren und Brandgeruch im Haus. Die Strahlungswärme erreicht jedoch nur unverstellte, direkt sichtbare Bereiche. Daher sollter so ein Ofen immer möglichst zentral im Wohnbereich aufgestellt sein.


    Durch den Zeitbrand ohne Nachlegen (es wird ein- bis zweimal täglich die halbe bis ganze Holzauflagemenge auf einmal eingeschlichtet) ergeben sich bei gutem Brennstoff und richtiger Anzündetechnik gute Abgaswerte mit geringem Belästigungspotenzial und wenig Ascheanfall, auch der Wirkungsgrad ist recht günstig.



    Mit der gleichen Menge Brennstoff bringt man mit beiden Ofentypen grob die gleiche Menge Wärme ins Haus. Abgegrenzte Nebenräume werden immer problematisch bleiben.


    Wäre ein wasserführender Ofen (mit dem nötigen Pufferspeicher) und die Nachrüstung von Heizkörpern in den Nebenräumen eine Option? Das hätte einen ähnlichen Effekt wie ein Speicherofen und die Nebenräume würden mehr profitieren.

    Die Temperaturgrenzen in der Wendekammer kann man im KD Service-Modus einstellen. Vielleicht haben sie die Temperatur angehoben?


    Unser ePE 13 hat auch 180° C als untere Grenze. Update noch nicht eingespielt, das soll der Kundendienst in zwei Jahren machen.

    Der Heizwert ist recht gut! Brennt durch den hohen Harzanteil super an, neigt dadurch auch ein wenig zum Rußen, spritzt und "schießt" aber viel — bei Öfen mit Sichtfenster heißt es dann viel putzen. Kiefer ist durch die vielen Äste zeitweise eher mühselig zu spalten.


    Habe Vaters zwei Schwarzföhren durch den Wohnzimmerkamin gejagt, war ein sehr willig brennendes Feuer.

    Auch ich hab schon immer CAN-Bus-Fehler, tun der Freude aber keinen Abbruch. Vielleicht die ungeeignete Verkabelung (unverdrillt, ungeschirmt) von der alten Vaillant-Gastherme ins Wohnzimmer zum ehemaligen Raumthermostaten, wo nun das ETA Touch-Bedienteil ist.

    Beim Holz ist auch die Wahl der Holzart und die Ausbildung des Bereichs mit Bodenkontakt relevant. Bei heimischem Holz ist Lärche das Mittel der Wahl und eine Feuchtigkeitssperre schützt vor verfrühtem Moder im Sockelbereich.


    Wir haben einen Kranz aus übriggebliebenen Terrassenpflastersteinen gelegt, darauf den Holzrahmen des Hochbeets – dazwischen einen 5 cm schmalen Streifen aus Teichfolie als Kapillar-Trennschicht. Und innen die Teichfolie dann über diese Pflastersteine drüberhängen lassen, aber den Boden des Hochbeets für die Drainage offen lassen.


    Heute würde ich das zweigeteilt machen: einen unteren Bereich, der über diesem Bodenkontakt-Bereich liegt, und darüber überlappend einen, der nur die Wand des Hochbeets schützt. Das reduziert (hoffentlich) die Zugkräfte auf die Teichfolie, welche durch die Setzungsbewegungen des eingefüllten Erdreichs zustandekommen.

    Google mal nach "German Angst".


    Fehler passieren, umso besser wenn der Lieferant proaktiv diesen einräumt. Daraus kann man doch bestenfalls ein "gutes Gefühl" ableiten …!


    Zum Glück sind Pellets auch keine Kostbarkeit, ein wesentlicher Fehler ist sichtbar, ein weniger wesentlicher tut nur eher wenig weh.

    • Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Hochbeete innen bis über den Rand mit alten Kunststoffsäcken (Blumenerde) zu verkleiden. Dazu werden die Kunststoffsäcke aufgeschnitten und das Innere als Sichseite nach außen (am besten schwarz) angetackert.

    Habe dazu Teichfolie verwendet und mit Karosseriescheiben und Nirosta-Schrauben an die Beplankung geklemmt. Die Folie ist nun nach 15 Jahren langsam spröde und im sonnenbeschienen Bereich da und dort schon eingerissen, aber die Lärchenholz-Dielen sind noch immer in Schuss — dicht war's also soweit.


    Gabionen schauen im Prospekt immer elegant aus. Die Wirklichkeit wuchert schneller.

    Da bist du falsch. Hier musst du rein:



    Und hier der ETA-Hilfe-Text dazu:



    Allerdings scheint der Hilfetext irgendwie verstümmelt zu sein. Ts, ts, ts.



    Die Stoker-Schnecke ist mit der Zellradschleuse zumindest beim ePE mechanisch per Zahnradtrieb gekoppelt. Der Motor ist ein Synchronmotor. Laufzeit korreliert also dem Drehwinkel der Doppelzellradschleuse und diese hat ein definiertes Kammervolumen. Damit kann man schon wiederholbar messen.