Wichtige Anfrage an unsere Heizungsbauer/Installateure und Schornsteinfeger

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  • Wie Ihr vielleicht gelesen habt im Thread von Axxxura will er in seiner Heizungsanlage keinen Puffer installieren, wei er so schlau ist und diesen nicht braucht.
    Darf ich Euch bitten einmal zu diesem konkreten Fall Eure Meinung hier kund zu tun.
    Die Schonsteinfeger müssen ja zum Schornstein entsprechend dann den Kessel Typ sprich Kw die Genehmigung zum installieren erstellen, oder?
    Unsere Erfahrungen sagen ja wenn kein Puffer, hat die TAS die überschüssige Wärme abzuleiten. Dann wird nicht nur der Schornstein erwärmt sondern auch die Kanalisation.
    Was passiert oder wie reagiert Ihr aber, wenn durch diese falsche Kessel Fahrweise der Schornstein verrußt und Ihr die Ursache feststellt es lag am fehlenden Puffer der kein warmes Wasser abnehmen konnte und der Kessel dahin kokelte?


    Man könnte dem Alex dann nur bösartig wünschen, nachts unter minus (zweistellig). Grad. Da nützt es nicht das HKVentil auf Stern zu stellen.
    Ich kann nur sagen ich habe in den beiden Foren schon viel kurioses erlebt und auch private Anfragen/Probleme gelöst und sie waren dankbar für die Hilfe. Aber mit dem wir jetzt konfrontiert werden ist doch ein wenig gegen alle Regeln einer vernünftigen Heizart, aus meiner Sicht.

    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist. Dalai Lama

    https://zitatezumnachdenken.com/dalai-lama


    Mit freundlichem Gruß Jürgen


    Ekomet mini Plus

    2 x 1000 lt Puffer

    Propangas GK De Dietrich

    WW Boiler 300 lt

    UVR 1611

  • Hallo Jürgen,


    klar kann man einen Festbrennstoffkessel ohne Puffer betreiben. Bei den "Billigkaminöfen" welche sogar Leistungen über 30KW haben sollen wird damit sogar Werbung gemacht.


    Verboten ist es leider nicht. Vom Sinn sowas zu Betreiben rede ich lieber nicht. Und schon gar nicht über den Wirkungsgrad eines Kessels der ständig "abgewürgt" werden muss, damit der Kessel nicht überhitzt.


    Solange eine Kesselsicherheitgruppe angeschlossen ist hat man alles nötige getan was für alle Festbrennstoffkessel vorgeschrieben ist. Es sei denn der Kesselhersteller oder irgendwelche Verordnungen schreiben weitere Sicherheiteinrichtungen vor.

  • Hallo,


    es hat den Anschein, als schwelle dem Jürgen gewaltig der "Kamm". Ich verfolge ja auch den Verlauf und kann mich, nachdem ich den letzten Beitrag vom Threateröffner gelesen habe, des Eindrucks nicht erwehren, dass hier womöglich nur provoziert
    werden soll?!
    Man darf gespannt sein wie`s weitergeht.


    Gruß Michael

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Man kann nur jemanden helfen wenn er sich helfen lassen will.
    Das ist hier aus meiner Sicht nicht gegeben ( aus welchem Grund auch immer, ein Troll oder das erreichen der kognitiven Leistungsgrenze).
    Ich werde zu solch ein vorhaben keine Hilfestellung geben und das Forum sollte es auch nicht machen. Das wird dann schnell eine Bastelbude, bisher war das Niveau sehr hoch.

  • Hallo,


    wenn jemand eine Frage stellt aber die Antworten darauf ignoriert weil er schon eine Antwort in seinem Kopf hat, dann sollte man sich nicht heiß machen wegen so einem Scheiß... Ist doch nicht Eure Heizung und Haus! Also völlig Egal, einfach machen lassen...



    Gruß timex

    Gruß Frank


    Dc22s mit 1500 Liter Puffer--300 Liter WW Boiler--Fußbodenheizung---7m³ Regenwasserspeicher---100m² Wohnfläche+40m²Nutzraum---Husqvarna 236---Mac Allister Holzspalter MHS 4Tonnen---3fach verglaste Fenster---10cm Styropor---Fiskars X25---Fiskars x11---

  • Es gibt halt immer wieder Ratsuchende, die wollen nicht wirklich weiterkommen, sondern lediglich ihre Meinung bestätigt haben. Da der Mensch frei ist, sollen das solche Leute ja auch dürfen. Aber dann muss man auch keinen Rat mehr geben. Wozu Perlen vor die Säue werfen? Ignorieren, wenn es zu abenteuerlich, also dann auch gegen die Regeln verstößt: da gibt es klare Ansagen.

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Ich habe als sehr technikaffiner Mensch mit Ingenieursausbildung (aber eben ohne Erfahrung in Heizungstechnik), auch sehr intensiv über den Sinn eines Puffers nachgedacht. Um nicht zu sagen: Gerne wollte ich mir den Puffer ersparen, denn natürlich wird auch hier durch die Wärmeübertragung minimal Energie verloren. Gerade, wenn man ohnehin kein Brauchwasser erzeugen will.


    Ich musste in Folge aber einsehen, dass man um eine Puffer tatsächlich nicht wirklich herum kommt. Ich denke jetzt, dass auch eine hochkomplexe Regelung und Modulation des Brenners nicht die Nachteile eines fehlenden Puffers auffangen kann und unter dem Strich die Anlage wohl deutlich ineffizienter arbeiten wird.


    Die Frage zu stellen und das Für und Wieder abzuwägen, finde ich absolut legitim.


    Grüße, Jan

  • Die Frage zu stellen und das Für und Wieder abzuwägen, finde ich absolut legitim.


    Dem stimme ich zu. Allerdings hat der Autor darauf verwiesen, dass er früher in dem Bereich beruflich tätig war, ferner auch seither einige Heizungen erstellt hat. Hinzu kommt die Feststellung, also nicht die Frage, ein Puffer käme in keinem Fall in Frage.


    So wie ich die Beiträge (miss?)verstanden habe, also entweder ein Troll oder ein Fachmann.
    Bei Troll ist mir die Zeit zu schade.
    Bei Fachmann auch, denn ich bin nicht gelernter Heizungsbauer, wie könnte ein Laie einen Gelernten fachlich beraten?


    Persönlich habe ich selbst meinen Heizölkessel zwischenzeitlich so angeschlossen, dass überschüssige Wärme zwei Puffer mit je 1000 l aufheizt, und der Öler erst dann abschaltet, wenn die 2000 l auf gut 60° sind.
    Warum? Der Kessel ist mit 50 kw vom HB überdimensioniert worden (zugegeben, damals hatte das Haus auch noch Fenster von 1978 und kein WDVS). Die Folge war, dass er 5 Minuten lief, dann eine Viertelstunde abschaltete. Dass eine solche Taktung weder für Kamin, noch Abgaswerte, noch Verbrauch gut ist, behaupte ich einfach mal als Laie.
    Seit dem Umbau läuft der Kessel selten unter 2 Stunden, seither ist die Tauwasserbildung im Kamin Vergangenheit, und ich glaube auch, dass es für die Haltbarkeit des Kessels von Vorteil ist, wenn es weniger Brennerstarts gibt.


    Beim HVK geht es gar nicht ohne Puffer, denn im Gegensatz zum Öler brennt der nicht optimal nach einer Minute, und ich kann den auch nicht nach Belieben jederzeit abschalten, er hat auch keine zwei Stufen, sondern nur eine, bei der er optimal arbeitet.
    Natürlich gibt es die TAS, wenn der HVK überhitzt, aber wenn die Heizwassertemperatur 70° deutich überschreitet, so meine Messungen, geht dies bereits zu Lasten der Effizienz, was nicht nur schlecht für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt ist.


    Hinzu kommt der Komfort. Bei meinem Haus hier heize ich bei Temperaturen wie jetzt einmal am frühen Morgen meinen 14,9er ein (vor allem wegen dem WW, das meine Mieter nicht unter 50° mögen) mit 30 kg - und das war es dann (natürlich auch dank dem, was bei diesem wechselhaften Wetter noch von der Solarthermie hinzukommt, ansonsten könnte ich natürlich alle 3 Puffer aufheizen, leider habe ich aus Platzmangel lediglich 300 l Boiler und 3000 l Puffer, somit viel zu wenig).
    Wie soll das aber funktionieren, ohne Puffer - spätestens nach einer Stunde ist doch der Heizkreis ohne Puffer kalt. Und mit einem Kessel, der mal eine Viertelstunde läuft, und dann eine Stunde vor sich hinkokelt - wie will ich da Effizienz, Umwelt etc. Rechnung tragen?


    Grüße
    Pflaume

  • Bei Fachmann auch, denn ich bin nicht gelernter Heizungsbauer, wie könnte ein Laie einen Gelernten fachlich beraten?

    Das geht. Bei mir war auch mal ein Fachmann der sagte, dass ein 14,9 KW HV bei meinem Haus vollkommen reichen würde. Meine Gasheizung hat ja nur 11 KW.


    Meine Frage darauf:


    Wie hoch ist denn der Wärmebedarf für das ganze haus bei minus 20 Grad?
    Darauf hin rechnete ich ihm vor, wie lange ich mit einem 14,9 kw Ofen heizen müsste, damit das Haus ausreichend Wärme hätte. Dabei bin ich sogar von einem Wirkungsgrad von 90 Prozent ausgegangen, der in der Praxis wohl kaum erreicht wird (Kessel aufheizen, Kessel kühlt runter, Wärmeverluste im Puffer und im Heizungskeller, Wärmeverluste über die Leitungen usw). Am Ende meiner Ausführungen war Ruhe angesagt. Der "Fachmann" hat wohl bemerkt, dass er daneben lag. Und ich bin vollkommender Laie.


    Bei unserem unbelehrbaren User ist wohl Hopfen und Malz verloren. So habe ich einmal kurz versucht so zu schreiben, dass er die Kurve kriegt, aber das sollte wohl so nicht sein. Das Ergebnis könnte so sein, dass er ins Leere läuft. Diskussion bleibt dann einfach aus. So meine Devise.


    VG


    Franz

    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Bei Fachmann auch, denn ich bin nicht gelernter Heizungsbauer, wie könnte ein Laie einen Gelernten fachlich beraten?


    Ich sehe das auch so das es möglich ist.
    Das sehe ich bei mir selber, ich habe auch in grauer Vorzeit (1986) eine Lehre als Heizungsbauer gemacht und dann aber nur ein Jahr als Geselle gearbeitet.
    Danach ging es Beruflich in andere Richtungen und solche Themen wie Solar oder Pellet Heizung sind völlig an mir vorbei gelatscht, daher habe ich hier von den so genannten Laien doch einiges gelernt.

  • Na das wäre doch mal was: modulierende Holzvergaser! :wow:

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hallo Thomas


    Doch es gibt modulierende HV, denn der Attack (den ich verbauen durfte) moduliert von 10-25 kw.

    mit freundlichem Gruß aus der Niederlausitz


    Erik


    DC30GSE/2000 l Puffer/160 l WWB/ACD01/8m DW Schornstein 180 mm/Laddomat/Zugbegenzer/Belimo/120 m² Wohnfläche/2 Personen
    DC25GSE(long Version)/2400 l Puffer/ACD01/Viessmann 24kw Öler mit 160l WWB/Laddomat 21/Zugbegrenzer/Belimo/120m² Wohnfläche/3 Personen
    DC25GSE(long Version)2000 l Puffer/keine ACD01/Viessmann Vitola 18kw/Regelung Dekamatik/ 120m² Wohnfläche/4 Personen
    Attack DPX 25 Profi

  • Dann wieder was gelernt. Aber funktioniert das denn richtig?

    Viele Grüße
    Thomas


    Atmos P14/130 mit A25, Selbstbaupressluftreinigung und Laddomat, 850 l Puffer, Regelung mit UVR 63-H und ESR 21R + DK Flame Domo (Kaminofen) im Wohnzimmer.


    :lager:

  • Hier haben wir wohl an der Definition Fachmann und Gelernter unterschiedliche Interpretationen:
    Ein Fachmann ist für mich jemand, der wirklich Ahnung hat, und auch Praxis. So jemand kennt sich aus, den kann ich nicht beraten.
    Helmut als Beispiel ist ja kein gelernter HB, aber ein Fachmann und zwar ein Gelernter (in der Praxis, nicht im Klassenzimmer) wenn es um eine vernünftige Regelung und Umbauten vom HVK geht.
    Mein HB ist zwar Meister, nimmt bei der IHK Prüfungen ab, aber von HVK versteht er nichts, von ST genau so wenig.


    In Sachen Modulierbarkeit:
    Mein HVK hat m.W. 10 verschiedene Programme. Diese kann ich jeweils auch noch innerhalb verschiedener Parameter verstellen. Ferner habe ich ein Lüfterblech, das ich aufbohren oder auch ganz wegnehmen kann (dann hat er statt 14,9 eben 24 kw). Mit den Programmen kann ich umgekehrt die maximale Leistung begrenzen auf minimal ca. 7 kwh.
    Das ist alles Schnickschnack, denn das Ergebnis ist dann zwar deutlich weniger Leistung, die Füllung hält dann doppelt so lange Zeit vor, aber die Qualität der Verbrennung wird nicht besser, die Störanfälligkeit z.B. für Flammabriss erhöht sich, die eingespeiste Leistung in kwh je kg [lexicon]Holz[/lexicon] sinkt (nicht viel, aber deutlich meßbar über 10 Füllungen). Übrigens genauso, wenn ich die Leistung maximiere.
    Da das Ziel aber eine optimale Verbrennung ( die nun mal nicht bei Temperaturen im Brennraum unter gut 900°C möglich ist) und eine optimale Ausbeute je kg [lexicon]Holz[/lexicon] ist, bleibt am Schluß nur eine einzige Programmierung, Einstellung etc. übrig, und die produziert natürlich nicht die Kennlinie, die jeweils meine Heizung benötigen würde. Selbst bei 24 Grad unter 0, wie wir sie vor 1 1/4 Jahren hier eine Woche lang Nachts hatten, benötigten meine gut 300 m² und die WW-Bereitung keine 24 Stunden HVK-Laufzeit (Gott sei Dank, denn sonst hätte ich Nachts auch noch meinen Schlaf unterbrechen müssen um einmal nachzulegen).
    Optimiert gesehen ist eigentlich mein 14,9er hier überdimensioniert, denn eigentlich wäre die perfekte Auslegung so, dass im schlimmsten Fall der HVK voll durchläuft, denn dann gibt es möglichst wenig Verluste, materialschonend wäre es auch, und natürlich auch gut für den Kamin.
    Da 24° hier absolute Ausnahme sind, wäre eigentlich eine Auslegung auf -20° optimal, so gesehen würde also wohl ein 10er für mich passen, aber das weiß man in der Praxis dann, im Vorfeld ist das schwierig abzuschätzen, selbst wenn man den optimalen Kessel in der Stärke bekommen würde.
    In der Praxis wählt man meist eine Spur zu viel, um einen Sicherheitspuffer gegen Extremwinter zu haben. Da man aber nicht immer Extremwinter hat, und auch in der Übergangszeit, wie jetzt, heizen muß, hat man dann wesentlich zu viel Leistung, um sie direkt in die Heizung einzuspeisen. Mein HVK ist z.B. heute seit 12 aus und wird erst morgen früh wieder eingeschaltet. Ohne Puffer würde es meinen Mietern bis morgen wohl ganz schön kalt werden, und das WW würde wohl auch schon in ein paar Stunden, dank Verbrauch, besser KW genannt werden.


    Grüße
    Pflaume

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