Hochtemperatur Wärmepumpe statt Einschraubheizung Pufferspeicher

There are 18 replies in this Thread which was already clicked 2,466 times. The last Post () by Holzpille.

  • Hi!


    Hat wer von euch schon mal daran gedacht bei z.B. PV Überschuss statt einer Einschraubheizung eine Hochtemperatur Wärmepumpe einzubauen?

    Das oberste 1/4tel meines Pufferspeichers wird fürs Warmwasser verwendet - beim ETA liegen die Anschlüsse für die Einschraubheizung aber in der Mitte. D.h. außerhalb der Heizsaison heize viel zuviel Puffervolumen mittels Einschraubheizung aus der PV auf.

    Besser wäre doch "einfach" eine Hochtemperatur Wärmepumpe Monoblock zwischen Puffer Zulauf und Rücklaufanhebung einzubauen. Diese würde dann dem Heizraum Wärme entziehen (u.U. angenehmer Nebeneffekt im Sommer) und in nur das oberste 1/4tel des Puffers für Warmwasser aufheizen. Mit einem Bruchteil des Stromverbrauchs im Vergleich zur Einschraubheizung.


    Was meint ihr?

    BJ 2016 | ETA SH30 | 2.200l ETA Pufferspeicher mit 40cm Dämmung und Elektro-Einschraubheizung | 28kWpeak Photovoltaik SW/SO | ETA Frischwassermodul | 300m² FBH | 12.535 kWh/a Heizwärmebedarf

  • Habe ich schon öfter so gebaut mit z.B. Ochsner Europa Mini. Ist eine bessere Alternative zu Solarthermie erstens einfacher montiert zweitens wartungsfrei und flexibler wenn später später PV angeschafft wird oder schon vorhanden ist. Es gibt von diesen Wärmepumpen auch preiswertere Ausführungen aus Polen von Sunex oder Hewalex... z.B den Drops 4.2 schon ebenfalls verbaut aber qualitativ auf etwas geringerem Niveau kann ich nur von abraten.

  • Habe ich schon öfter so gebaut mit z.B. Ochsner Europa Mini. Ist eine bessere Alternative zu Solarthermie erstens einfacher montiert zweitens wartungsfrei und flexibler wenn später später PV angeschafft wird oder schon vorhanden ist. Es gibt von diesen Wärmepumpen auch preiswertere Ausführungen aus Polen von Sunex oder Hewalex... z.B den Drops 4.2 schon ebenfalls verbaut aber qualitativ auf etwas geringerem Niveau kann ich nur von abraten.

    Hallo

    hast du da mal HydraulikPlan wie das dann aussehen wird oder soll ?

    Grüße Franz

  • PetervomBerg

    Die Stiebel Eltron WWS 20 scheint recht ähnlich, oder nicht ? (Falls jemand hier bessere Einkaufkonditionen findet als bei Ochsner).


    Ich spiele auch schon eine Weile mit dem Gedanken so ein Teil rein zu basteln für WW im Sommer. PV ist vorhanden.


    Freie Anschlüsse habe ich keine mehr im Puffer und würde daher die Installation durch T-Stücke und Absperrhähne im VL bzw. RL des bereits eingebundenen Gaskessels realisieren. Der Gaskessel spricht auch nur die oberen 500L des ersten Puffers an, wo die FriWa dran hängt.

    So würde das räumlich auch Nahe beinander liegen und die Infrastuktur für den Kondensatablauf mitbenutzen.

  • aha ok

    und wo würdest du den einbinden ?

    Wenn man mit der WP nicht nur TWW erzeugen will, sondern auch in der Übergangszeit heizen will, dann wird die WP an die Ladeleitungen des HV angeschlossen. Den RL der WP dann aber am zweiten Anschluss wieder heraus.

    Ich habe aber Bedenken, dass das wegen der hohen Ineffizienz, die beim Laden des TWW - Speichers aus dem Puffer heraus entsteht, sich nicht lohnt.

    Wenn die TWW Bereitung per Hygienespeicher oder Friwa erfolgen würde, wäre das ok.

    Dann würde ich eher über eine TWW - WP mit zusätzlichen WT nachdenken.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hm

    der 2. RL Anschluss geht aber zum Ölkessel

    Friwa ist in nächster Zukunft auch geplant

    So hatte ich das gedacht (s. Anhang).

    Files

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

  • Hallo Eusebius


    wenn du dich für eine Warmwasserwärmepumpe entscheidest hätte ich ein Tip für dich.

    Mach die eine kleine Brauchwasserwärmepumpe auf die Bühne oder ins Obergeschoss des Wohnhauses und nicht in den Keller (wenn möglich).

    Mit der Abluft aus dem Gerät kannst du hervorragend dein Haus kühlen.

    Klimaanlage die Brauchwasser erwärmt.


    Effizienz² ;)

  • Mit der Abluft aus dem Gerät kannst du hervorragend dein Haus kühlen.

    Die Idee hatte ich auch, dann kam der Schornsteinfeger zur Abnahme und meinte, mein Kessel ist als raumluftabhängig beschrieben, also muß (bei mir) die Abluft der Wärmepumpe im Raum bleiben :rolleyes: .

  • Keine Ahnung, ich war dann erstmal nur traurig. Ich hab auch vollkommen vergessen ihm zu sagen, dass die WP ja eigentlich nie läuft wenn der Kessel an ist, da sie ja nur für den Sommerbetrieb ist. Aber ich glaube darauf hätte er sich nicht eingelassen. Ich werde ihn noch mal fragen wenn ich ihn sehe.

  • Hallo Holzer22 ,


    ist natürlich ärgerlich.

    Ich weiß nicht in wie weit der Heizungs- Sheriff dein Vorhaben mit der Kühlung gekannt hat.


    Wenn hätte er vielleicht dir auch sagen können, dass mit externer Raumluftansaugung dein Vorhaben umsetzbar wäre.


    Wir hatten die Brauchwasserwärmepumpe Anfangs auch im Heizraum.

    Jedoch die Kaltluft ins OG zu leiten war enormer Aufwand. Alleine schon weggen der Schlauch- Rohrdimmension von 160mm.

    Auch ist die Länge Begrenzt Aufgrund der Strömungsverluste.


    Kurzerhand die Brauchwasserwärmepumpe in den Speicher gestellt und Wasserleitungen in den Keller geziöogen.

    Hier spielt die Entfernung so gut wie keine Rolle.



    Grüße und viel Erfolg beim Termin mit dem Schornsteinfeger

  • Wenn man aus einem Raum Luft entnimmt und diese dann verbraucht, entsteht, wenn man keine Luft mehr zuführt ein Unterdruck.

    So verhält sich das bei Dunsthauben in Verbindung mit einem Ofen/WE im gleichen Raum. Die Luft wird nach draußen befördert, bei der Dunsthaube halt mit den schlechten Gerüchen/Wasserdampf oder beim Ofen ist es das Abgas/Rauchgas. Es muss also für einen Ausgleich gesorgt werden d.h. es müssen ausreichend große Belüftungseinrichtungen vorhanden sein. So kann eine Dunsthaube nur die Luftmenge nach außen befördern, die sie auch nachziehen kann.

    Hier in diesem Fall kann gar kein Unterdruck entstehen, weil ja die durch die WP entnommene Luftmenge wieder an den Raum zurückgegeben wird.

    Auch ist die Entnahme der Luft aus einem anderen Raum problematisch, weil dann mit der ausgeblasenen Luft im Aufstellungsraum ein Überdruck erzeugt wird. Es muss also stets ein Ausgleich zwischen den Strömen vorhanden sein.

    Etwas anderes wäre es, wenn die entnommene Luft aus dem Heizraum nach Abkühlung durch die WP nicht mehr an den Raum zurückgeführt würde.

    Von der Leistungsabnahme der WP mal ganz zu schweigen, denn die Luft aus dem Heizraum verliert durch das stundenlange Genudel permanent an Wärme.

    Man sollte besser eine WP nehmen, die die Luft von draußen holt und auch nach draußen wieder abgibt.


    Das mit dem gegenseitigen Verriegeln ist zwar gut und schön, aber man stelle sich das Szenario mal mit einem HV/Pelletkessel vor. Eine TWW-WP ist auf Laufzeit angewiesen oder man muss ständig den Zuheizer anschalten.

    Pelletskessel Ecolyzer Nennleistung 16 KW (vorm. Atmos D15 + Brötje Ölkessel), 800 ltr. Pufferspeicher mit SLS-System von Solarbayer, 140 ltr. WW Speicher, 80 ltr. E-Speicher von Stiebel Eltron,
    Heizungsregelung KMS von OEG, LC zwecks visueller Verbrennungsüberwachung. Hydraulisch abgeglichene Heizungsanlage. Pumpe: Wilo stratos pico 25/1-4

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